<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd">
  <channel>
    <title>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</title>
    <link>http://odeo.com/channels/88687-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick-auf-wesentliche-Ereignisse-und-Entwicklungen-in-Europa</link>
    <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
    <description>Wichtiger Hinweis: Diese Sendereihe wird am 23.10.2009 zum letzten Mal im Deutschen Programm von DW-RADIO ausgestrahlt. Dieser Podcast wird ebenfalls nicht fortgesetzt.</description>
    <itunes:summary>Wichtiger Hinweis: Diese Sendereihe wird am 23.10.2009 zum letzten Mal im Deutschen Programm von DW-RADIO ausgestrahlt. Dieser Podcast wird ebenfalls nicht fortgesetzt.</itunes:summary>
    <itunes:subtitle>Wichtiger Hinweis: Diese Sendereihe wird am 23.10.2009 zum letzten Mal im Deutschen Programm von DW-RADIO ausgestrahlt. Dieser Podcast wird ebenfalls nicht fortgesetzt.</itunes:subtitle>
    <language>de</language>
    <ttl>40</ttl>
    <itunes:image href="http://www.dw-world.de/image/0,,2323772_7,00.jpg"/>
    <image link="http://odeo.com/channels/88687-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick-auf-wesentliche-Ereignisse-und-Entwicklungen-in-Europa" title="Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa." url="http://www.dw-world.de/image/0,,2323772_7,00.jpg"/>
    <pubDate>Fri, 23 Oct 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2009 16:30:00 -0700</lastBuildDate>
    <category>Politics</category>
    <itunes:category text="Government &amp; Organization"/>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa - der Wochenr&#252;ckblick</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25365637-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-der-Wochenr%C3%BCckblick</link>
      <description>Mehr als zwei Drittel der EU-Staaten scheitern in diesem Jahr an den Euro-Stabilit&#228;tskriterien. Wie reagiert die Politik? Die EU-Strategie f&#252;r den Weltklimagipfel in Kopenhagen und ein europ&#228;ischer Rebell feiert Geburtstag: die Themen in dieser letzten Ausgabe von "Treffpunkt Europa". Sparen, sparen, sparen &#8211; so hie&#223; die Devise f&#252;r die Haushalte der europ&#228;ischen Regierungen noch vor kurzem. Der Europ&#228;ische Stabilit&#228;ts- und Wachstumspakt verpflichtete die Euro-L&#228;nder zum Schuldenabbau und daf&#252;r m&#252;ssten die Staaten auf die Ausgabenbremse treten. Mit der Wirtschaftskrise scheint dieses Gebot nun nicht mehr zu gelten. Europas Strategie gegen die Erderw&#228;rmung In wenigen Wochen soll in Kopenhagen ein neuer Klimavertrag verhandelt werden. Doch anstatt sich geschlossen f&#252;r den Kampf gegen die Erderw&#228;rmung zu pr&#228;sentieren, reisen die Europ&#228;er wohl heillos zerstritten zu dem Gipfel. Eine Gruppe mittel- und osteurop&#228;ischer L&#228;nder um Polen sperrt sich vor allem gegen die geplante Verteilung der...</description>
      <itunes:subtitle>Mehr als zwei Drittel der EU-Staaten scheitern in diesem Jahr an den Euro-Stabilit&#228;tskriterien. Wie reagiert die Politik? Die EU-Strategie f&#252;r den Weltklimagipfel in Kopenhagen und ein europ&#228;ischer Rebell feiert Geburtstag: die Themen in dieser letzten Ausgabe von "Treffpunkt Europa". Sparen, sparen, sparen &#8211; so hie&#223; die Devise f&#252;r die Haushalte der europ&#228;ischen Regierungen noch vor kurzem. Der Europ&#228;ische Stabilit&#228;ts- und Wachstumspakt verpflichtete die Euro-L&#228;nder zum Schuldenabbau und daf&#252;r m&#252;ssten die Staaten auf die Ausgabenbremse treten. Mit der Wirtschaftskrise scheint dieses Gebot nun nicht mehr zu gelten. Europas Strategie gegen die Erderw&#228;rmung In wenigen Wochen soll in Kopenhagen ein neuer Klimavertrag verhandelt werden. Doch anstatt sich geschlossen f&#252;r den Kampf gegen die Erderw&#228;rmung zu pr&#228;sentieren, reisen die Europ&#228;er wohl heillos zerstritten zu dem Gipfel. Eine Gruppe mittel- und osteurop&#228;ischer L&#228;nder um Polen sperrt sich vor allem gegen die geplante Verteilung der milliardenschweren Kosten f&#252;r den Kampf gegen die Erderw&#228;rmung. Ein kleiner Franzose wird 50 Der Franzose Asterix - erschaffen von einem italienisch-st&#228;mmigen Zeichner und einem Texter mit polnisch-ukranischen Vorfahren - ist die wohl bekannteste europ&#228;ische Comicfigur. In diesem Jahr feiert der rebellische Gallier seinen 50. Geburtstag. Wir gratulieren. Gibt es eine europ&#228;ische Identit&#228;t? Die 42. Ausgabe des Treffpunkts Europa in diesem Jahr ist zugleich die letzte Sendung. Bereits in diesem Sommer hat die Deutsche Welle den Radioverbund europ&#228;ischer Rundfunkanstalten "Euranet" verlassen &#8211; nun endet auch die in dieser Kooperation entstandene Wochenendsendung mit europ&#228;ischen Themen. In der letzten Ausgabe des Treffpunkts blicken wir auf ein Vierteljahrhundert Europaberichterstattung zur&#252;ck und fragen die Erlanger Kommunikationswissenschaftlerin Christina Holtz-Bacha, wie es heute um die europ&#228;ische Identit&#228;t bestellt ist. Moderation und Redaktion der Sendung: Andreas Noll</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Mehr als zwei Drittel der EU-Staaten scheitern in diesem Jahr an den Euro-Stabilit&#228;tskriterien. Wie reagiert die Politik? Die EU-Strategie f&#252;r den Weltklimagipfel in Kopenhagen und ein europ&#228;ischer Rebell feiert Geburtstag: die Themen in dieser letzten Ausgabe von "Treffpunkt Europa". Sparen, sparen, sparen &#8211; so hie&#223; die Devise f&#252;r die Haushalte der europ&#228;ischen Regierungen noch vor kurzem. Der Europ&#228;ische Stabilit&#228;ts- und Wachstumspakt verpflichtete die Euro-L&#228;nder zum Schuldenabbau und daf&#252;r m&#252;ssten die Staaten auf die Ausgabenbremse treten. Mit der Wirtschaftskrise scheint dieses Gebot nun nicht mehr zu gelten. Europas Strategie gegen die Erderw&#228;rmung In wenigen Wochen soll in Kopenhagen ein neuer Klimavertrag verhandelt werden. Doch anstatt sich geschlossen f&#252;r den Kampf gegen die Erderw&#228;rmung zu pr&#228;sentieren, reisen die Europ&#228;er wohl heillos zerstritten zu dem Gipfel. Eine Gruppe mittel- und osteurop&#228;ischer L&#228;nder um Polen sperrt sich vor allem gegen die geplante Verteilung der milliardenschweren Kosten f&#252;r den Kampf gegen die Erderw&#228;rmung. Ein kleiner Franzose wird 50 Der Franzose Asterix - erschaffen von einem italienisch-st&#228;mmigen Zeichner und einem Texter mit polnisch-ukranischen Vorfahren - ist die wohl bekannteste europ&#228;ische Comicfigur. In diesem Jahr feiert der rebellische Gallier seinen 50. Geburtstag. Wir gratulieren. Gibt es eine europ&#228;ische Identit&#228;t? Die 42. Ausgabe des Treffpunkts Europa in diesem Jahr ist zugleich die letzte Sendung. Bereits in diesem Sommer hat die Deutsche Welle den Radioverbund europ&#228;ischer Rundfunkanstalten "Euranet" verlassen &#8211; nun endet auch die in dieser Kooperation entstandene Wochenendsendung mit europ&#228;ischen Themen. In der letzten Ausgabe des Treffpunkts blicken wir auf ein Vierteljahrhundert Europaberichterstattung zur&#252;ck und fragen die Erlanger Kommunikationswissenschaftlerin Christina Holtz-Bacha, wie es heute um die europ&#228;ische Identit&#228;t bestellt ist. Moderation und Redaktion der Sendung: Andreas Noll</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-10-23,25365637</guid>
      <pubDate>Fri, 23 Oct 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/0108d31f-podcast-1229-4741592.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa - der Wochenr&#252;ckblick</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25299222-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-der-Wochenr%C3%BCckblick</link>
      <description>Warum die EU die T&#252;rkei r&#252;gt. Wie die T&#252;rkei darauf reagiert. Und wie es abgeschobenen Kosovo-Fl&#252;chtlingen ergehen k&#246;nnte. Das und vieles mehr &#8211; diesmal im Treffpunkt Europa. Es steht 26 zu eins. In 26 EU-L&#228;ndern ist der Reformvertrag von Lissabon mittlerweile ratifiziert, am vergangenen Wochenende unterschrieb als Vorletzter auch der ewige EU-Reformbremser, Polens Pr&#228;sident Kaczynski &#8211; wobei ihm ironischerweise beim ersten Versuch der F&#252;ller versagte. Die rote Laterne der Reformvertrag-Verweigerer tr&#228;gt deshalb der tschechische Pr&#228;sident Vaclav Klaus. Wie reagiert Br&#252;ssel? Vor genau vier Jahren hat die Europ&#228;ische Union Beitrittsverhandlungen mit der T&#252;rkei er&#246;ffnet. Wenn es nach Frankreich, Griechenland und &#214;sterreich geht, schl&#228;gt die EU beim kommenden Gipfel im Dezember eine h&#228;rtere Gangart gegen die das Land am Bosporus ein. Alle Gegner einer Vollmitgliedschaft k&#246;nnen sich durch den in dieser Woche vorgelegten Fortschrittsbericht der EU best&#228;tigt f&#252;hlen. Darin kritisiert die EU...</description>
      <itunes:subtitle>Warum die EU die T&#252;rkei r&#252;gt. Wie die T&#252;rkei darauf reagiert. Und wie es abgeschobenen Kosovo-Fl&#252;chtlingen ergehen k&#246;nnte. Das und vieles mehr &#8211; diesmal im Treffpunkt Europa. Es steht 26 zu eins. In 26 EU-L&#228;ndern ist der Reformvertrag von Lissabon mittlerweile ratifiziert, am vergangenen Wochenende unterschrieb als Vorletzter auch der ewige EU-Reformbremser, Polens Pr&#228;sident Kaczynski &#8211; wobei ihm ironischerweise beim ersten Versuch der F&#252;ller versagte. Die rote Laterne der Reformvertrag-Verweigerer tr&#228;gt deshalb der tschechische Pr&#228;sident Vaclav Klaus. Wie reagiert Br&#252;ssel? Vor genau vier Jahren hat die Europ&#228;ische Union Beitrittsverhandlungen mit der T&#252;rkei er&#246;ffnet. Wenn es nach Frankreich, Griechenland und &#214;sterreich geht, schl&#228;gt die EU beim kommenden Gipfel im Dezember eine h&#228;rtere Gangart gegen die das Land am Bosporus ein. Alle Gegner einer Vollmitgliedschaft k&#246;nnen sich durch den in dieser Woche vorgelegten Fortschrittsbericht der EU best&#228;tigt f&#252;hlen. Darin kritisiert die EU n&#228;mlich das Reformtempo in der T&#252;rkei &#8211; und r&#252;gt insbesondere M&#228;ngel bei Pressefreiheit und B&#252;rgerrechten. Europa-Euphorie verflogen Die Hausaufgabenliste der EU konnte den Alltag in Ankara &#252;berhaupt nicht aus der Bahn werfen. Weil Ministerpr&#228;sident Erdogan und die gesamte Regierung das Gef&#252;hl hat, dass eine baldige EU-Aufnahme unm&#246;glich ist, machen sie ihren eigenen Stiefel. Dabei reformieren sie an einigen Stellen weiter &#8211; aber ohne auf Br&#252;ssel zu schielen. Denn die Europa-Euphorie am Bosporus ist vorbei. Gut zehn Jahre nach Ende des Kosovo-Krieges stehen Tausende kosovarischer Fl&#252;chtlingen in Deutschland vor der Abschiebung. 14 Tausend sollen in den kommenden Jahren davon betroffen sein, hei&#223;t es aus dem Bundesinnenministerium, im Herbst soll ein R&#252;cknahmeabkommen unterzeichnet werden. Die Mehrzahl der Abgeschobenen sind Roma. Wo sie landen werden, davon haben wir uns ein Bild gemacht. Tretminen in Kroatien In Kroatien, vorwiegend im touristisch unterschlossenen Nordosten des Landes, liegen noch zwei Millionen Landminen, die der Krieg dem Land als Altlast hinterlassen hat. Tausende Menschen wurden inzwischen dadurch verletzt, mehr als 500 get&#246;tet. Die Minen vermiesen nicht nur den Kindern ihr Spiel und den Bauern ihre Ernte, sie verhindern &#252;berhaupt, dass die Region sich wirtschaftlich entwickelt. Bei seinem Amtsantritt noch hatte Frankreichs Staatspr&#228;sident Sarkozy gegen die Vetternwirtschaft gewettert und geschworen, sie mit Stumpf und Stil zu bek&#228;mpfen. Zu dumm blo&#223;, dass jetzt hochkocht, dass sein eigener Sohn, gerade mal 23, Chef einer milliardenschweren Planungsgesellschaft werden soll. Ein Schelm, wer da Nepotismus wittert. Denn Jean Sarkozy, ein Jurastudent, ist noch meilenweit vom Abschluss entfernt.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Warum die EU die T&#252;rkei r&#252;gt. Wie die T&#252;rkei darauf reagiert. Und wie es abgeschobenen Kosovo-Fl&#252;chtlingen ergehen k&#246;nnte. Das und vieles mehr &#8211; diesmal im Treffpunkt Europa. Es steht 26 zu eins. In 26 EU-L&#228;ndern ist der Reformvertrag von Lissabon mittlerweile ratifiziert, am vergangenen Wochenende unterschrieb als Vorletzter auch der ewige EU-Reformbremser, Polens Pr&#228;sident Kaczynski &#8211; wobei ihm ironischerweise beim ersten Versuch der F&#252;ller versagte. Die rote Laterne der Reformvertrag-Verweigerer tr&#228;gt deshalb der tschechische Pr&#228;sident Vaclav Klaus. Wie reagiert Br&#252;ssel? Vor genau vier Jahren hat die Europ&#228;ische Union Beitrittsverhandlungen mit der T&#252;rkei er&#246;ffnet. Wenn es nach Frankreich, Griechenland und &#214;sterreich geht, schl&#228;gt die EU beim kommenden Gipfel im Dezember eine h&#228;rtere Gangart gegen die das Land am Bosporus ein. Alle Gegner einer Vollmitgliedschaft k&#246;nnen sich durch den in dieser Woche vorgelegten Fortschrittsbericht der EU best&#228;tigt f&#252;hlen. Darin kritisiert die EU n&#228;mlich das Reformtempo in der T&#252;rkei &#8211; und r&#252;gt insbesondere M&#228;ngel bei Pressefreiheit und B&#252;rgerrechten. Europa-Euphorie verflogen Die Hausaufgabenliste der EU konnte den Alltag in Ankara &#252;berhaupt nicht aus der Bahn werfen. Weil Ministerpr&#228;sident Erdogan und die gesamte Regierung das Gef&#252;hl hat, dass eine baldige EU-Aufnahme unm&#246;glich ist, machen sie ihren eigenen Stiefel. Dabei reformieren sie an einigen Stellen weiter &#8211; aber ohne auf Br&#252;ssel zu schielen. Denn die Europa-Euphorie am Bosporus ist vorbei. Gut zehn Jahre nach Ende des Kosovo-Krieges stehen Tausende kosovarischer Fl&#252;chtlingen in Deutschland vor der Abschiebung. 14 Tausend sollen in den kommenden Jahren davon betroffen sein, hei&#223;t es aus dem Bundesinnenministerium, im Herbst soll ein R&#252;cknahmeabkommen unterzeichnet werden. Die Mehrzahl der Abgeschobenen sind Roma. Wo sie landen werden, davon haben wir uns ein Bild gemacht. Tretminen in Kroatien In Kroatien, vorwiegend im touristisch unterschlossenen Nordosten des Landes, liegen noch zwei Millionen Landminen, die der Krieg dem Land als Altlast hinterlassen hat. Tausende Menschen wurden inzwischen dadurch verletzt, mehr als 500 get&#246;tet. Die Minen vermiesen nicht nur den Kindern ihr Spiel und den Bauern ihre Ernte, sie verhindern &#252;berhaupt, dass die Region sich wirtschaftlich entwickelt. Bei seinem Amtsantritt noch hatte Frankreichs Staatspr&#228;sident Sarkozy gegen die Vetternwirtschaft gewettert und geschworen, sie mit Stumpf und Stil zu bek&#228;mpfen. Zu dumm blo&#223;, dass jetzt hochkocht, dass sein eigener Sohn, gerade mal 23, Chef einer milliardenschweren Planungsgesellschaft werden soll. Ein Schelm, wer da Nepotismus wittert. Denn Jean Sarkozy, ein Jurastudent, ist noch meilenweit vom Abschluss entfernt.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-10-16,25299222</guid>
      <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/01083600-podcast-1229-4741590.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: "Treffpunkt Europa": Der Wochenr&#252;ckblick</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25264932-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick</link>
      <description>Wie es nach dem Referendum in Irland mit der europ&#228;ischen Integration nun weiter geht. Warum das italienische Verfassungsgericht die Immunit&#228;t des Ministerpr&#228;sidenten Silvio Berlusconi aufgehoben hat. Was sich Griechenland von seinem neuen Premier Giorgos Papandreou verspricht. Dies und mehr bei "Treffpunkt Europa". Die Iren haben am Freitag (02.10.2009) im zweiten Anlauf den Vertrag von Lissabon mit deutlicher Mehrheit gebilligt. Nach dem Endergebnis votierten 67,1 Prozent der Iren f&#252;r das EU-Reformwerk. Der Lissabon-Vertrag soll die Europ&#228;ische Union handlungsf&#228;higer machen, nachdem sie auf 27 Mitglieder angewachsen ist. Seit fast acht Jahren haben sich Europa-Politiker f&#252;r den Vertrag eingesetzt. Irland ist das einzige Land, in dem per Referendum &#252;ber die Reform entschieden wurde. Torsten Huhn berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa aus Dublin &#252;ber das Referendum. Au&#223;erdem erkl&#228;rt der Europa-Experte der Deutschen Welle, Bernd Riegert, wie es nun mit der europ&#228;ischen Integration weiter ge...</description>
      <itunes:subtitle>Wie es nach dem Referendum in Irland mit der europ&#228;ischen Integration nun weiter geht. Warum das italienische Verfassungsgericht die Immunit&#228;t des Ministerpr&#228;sidenten Silvio Berlusconi aufgehoben hat. Was sich Griechenland von seinem neuen Premier Giorgos Papandreou verspricht. Dies und mehr bei "Treffpunkt Europa". Die Iren haben am Freitag (02.10.2009) im zweiten Anlauf den Vertrag von Lissabon mit deutlicher Mehrheit gebilligt. Nach dem Endergebnis votierten 67,1 Prozent der Iren f&#252;r das EU-Reformwerk. Der Lissabon-Vertrag soll die Europ&#228;ische Union handlungsf&#228;higer machen, nachdem sie auf 27 Mitglieder angewachsen ist. Seit fast acht Jahren haben sich Europa-Politiker f&#252;r den Vertrag eingesetzt. Irland ist das einzige Land, in dem per Referendum &#252;ber die Reform entschieden wurde. Torsten Huhn berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa aus Dublin &#252;ber das Referendum. Au&#223;erdem erkl&#228;rt der Europa-Experte der Deutschen Welle, Bernd Riegert, wie es nun mit der europ&#228;ischen Integration weiter geht. Silvio Berlusconi verliert Immunit&#228;t Das italienische Verfassungsgericht hat am Mittwoch (07.10.2009) in Rom ein Gesetz gekippt, das dem Regierungschef Silvio Berlusconi Immunit&#228;t w&#228;hrend seiner Amtszeit zusicherte. Die Richter erkl&#228;rten, dass das Gesetz gegen den Gleichheitsgrundsatz versto&#223;e. Nun drohen dem 73-j&#228;hrigen Ministerpr&#228;sidenten verschiedene Strafverfahren. So wird er sich unter Umst&#228;nden wegen Beeinflussung der Justiz vor Gericht verantworten m&#252;ssen. Gregor Hoppe fasst die Einzelheiten des folgenschweren Urteils zusammen. Gericht spricht "Cap Anamur"-Retter frei Ein Gericht in Sizilien hat am Mittwoch den ehemaligen Leiter der Hilfsorganisation "Cap Anamur", Elias Bierdel, vom Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Einwanderung freigesprochen. Ebenfalls Freispr&#252;che gab es f&#252;r den Schiffskapit&#228;n Stefan Schmidt und einen Schiffsoffizier. Die M&#228;nner hatten vor f&#252;nf Jahren 37 afrikanische Bootsfl&#252;chtlinge im Mittelmeer gerettet. Nach z&#228;hen Verhandlungen hatten sie die Fl&#252;chtlinge in Sizilien an Land bringen d&#252;rfen. Allerdings warf ihnen die italienische Staatsanwaltschaft daraufhin Beihilfe zur illegalen Einwanderung vor. Karl Hoffmann berichtet &#252;ber die italienische Fl&#252;chtlingspolitik. Machtwechsel in Athen Griechenland hat am vergangenen Sonntag (04.10.2009) gew&#228;hlt und sich f&#252;r einen Neuanfang entschieden. Neuer sozialistischer Premier ist Giorgos Papandreou. Er holte f&#252;r die "Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK)" die absolute Mehrheit. Seine Partei h&#228;lt im Parlament nun 160 von 300 Sitzen. Giorgos Papandreou entstammt einer alten Politikerfamilie: Bereits sein Vater und sein Gro&#223;vater waren Ministerpr&#228;sidenten. Europaweit ist das eine Premiere. Der "junge Giorgos", wie ihn die Griechen nennen, soll dem von Korruption und Vetternwirtschaft gebeutelten Land nun Moral und Modernisierung bringen. Ulrich Pick mit einem Bericht &#252;ber Griechenland nach der Wahl. Kampf gegen Bandenkriminalit&#228;t in Manchester Eine ganze Reihe von britischen Gro&#223;st&#228;dten ist f&#252;r ihre Banden-Kriminalit&#228;t ber&#252;chtigt. Jugendliche, die noch lange nicht vollj&#228;hrig sind, machen nachts die Stra&#223;en unsicher. Sie leisten sich K&#228;mpfe mit verfeindeten Gangs, dealen mit Drogen und stehlen. Der "Daily Telegraph" zitierte vor einiger Zeit ein fr&#252;heres Bandenmitglied, das erkl&#228;rte, welche seiner Altersgenossen besonders gef&#228;hrdet seien: "Am einfachsten sind jene in die Bande zu locken, deren Mutter abends lange weg ist und arbeitet, die keinen Vater in der Familie haben. Also Kids, die noch sp&#228;t auf der Stra&#223;e sind und nach einer Gelegenheit suchen, an Geld zu kommen." In Manchester hat die Kirche reagiert: Dort versuchen nun "Street Pastors", kirchliche Sozialarbeiter, gef&#228;hrdete Jugendliche wieder auf den rechten Weg zu bringen - mit Erfolg. Lars Bevanger war mit einem Street Pastor unterwegs.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wie es nach dem Referendum in Irland mit der europ&#228;ischen Integration nun weiter geht. Warum das italienische Verfassungsgericht die Immunit&#228;t des Ministerpr&#228;sidenten Silvio Berlusconi aufgehoben hat. Was sich Griechenland von seinem neuen Premier Giorgos Papandreou verspricht. Dies und mehr bei "Treffpunkt Europa". Die Iren haben am Freitag (02.10.2009) im zweiten Anlauf den Vertrag von Lissabon mit deutlicher Mehrheit gebilligt. Nach dem Endergebnis votierten 67,1 Prozent der Iren f&#252;r das EU-Reformwerk. Der Lissabon-Vertrag soll die Europ&#228;ische Union handlungsf&#228;higer machen, nachdem sie auf 27 Mitglieder angewachsen ist. Seit fast acht Jahren haben sich Europa-Politiker f&#252;r den Vertrag eingesetzt. Irland ist das einzige Land, in dem per Referendum &#252;ber die Reform entschieden wurde. Torsten Huhn berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa aus Dublin &#252;ber das Referendum. Au&#223;erdem erkl&#228;rt der Europa-Experte der Deutschen Welle, Bernd Riegert, wie es nun mit der europ&#228;ischen Integration weiter geht. Silvio Berlusconi verliert Immunit&#228;t Das italienische Verfassungsgericht hat am Mittwoch (07.10.2009) in Rom ein Gesetz gekippt, das dem Regierungschef Silvio Berlusconi Immunit&#228;t w&#228;hrend seiner Amtszeit zusicherte. Die Richter erkl&#228;rten, dass das Gesetz gegen den Gleichheitsgrundsatz versto&#223;e. Nun drohen dem 73-j&#228;hrigen Ministerpr&#228;sidenten verschiedene Strafverfahren. So wird er sich unter Umst&#228;nden wegen Beeinflussung der Justiz vor Gericht verantworten m&#252;ssen. Gregor Hoppe fasst die Einzelheiten des folgenschweren Urteils zusammen. Gericht spricht "Cap Anamur"-Retter frei Ein Gericht in Sizilien hat am Mittwoch den ehemaligen Leiter der Hilfsorganisation "Cap Anamur", Elias Bierdel, vom Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Einwanderung freigesprochen. Ebenfalls Freispr&#252;che gab es f&#252;r den Schiffskapit&#228;n Stefan Schmidt und einen Schiffsoffizier. Die M&#228;nner hatten vor f&#252;nf Jahren 37 afrikanische Bootsfl&#252;chtlinge im Mittelmeer gerettet. Nach z&#228;hen Verhandlungen hatten sie die Fl&#252;chtlinge in Sizilien an Land bringen d&#252;rfen. Allerdings warf ihnen die italienische Staatsanwaltschaft daraufhin Beihilfe zur illegalen Einwanderung vor. Karl Hoffmann berichtet &#252;ber die italienische Fl&#252;chtlingspolitik. Machtwechsel in Athen Griechenland hat am vergangenen Sonntag (04.10.2009) gew&#228;hlt und sich f&#252;r einen Neuanfang entschieden. Neuer sozialistischer Premier ist Giorgos Papandreou. Er holte f&#252;r die "Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK)" die absolute Mehrheit. Seine Partei h&#228;lt im Parlament nun 160 von 300 Sitzen. Giorgos Papandreou entstammt einer alten Politikerfamilie: Bereits sein Vater und sein Gro&#223;vater waren Ministerpr&#228;sidenten. Europaweit ist das eine Premiere. Der "junge Giorgos", wie ihn die Griechen nennen, soll dem von Korruption und Vetternwirtschaft gebeutelten Land nun Moral und Modernisierung bringen. Ulrich Pick mit einem Bericht &#252;ber Griechenland nach der Wahl. Kampf gegen Bandenkriminalit&#228;t in Manchester Eine ganze Reihe von britischen Gro&#223;st&#228;dten ist f&#252;r ihre Banden-Kriminalit&#228;t ber&#252;chtigt. Jugendliche, die noch lange nicht vollj&#228;hrig sind, machen nachts die Stra&#223;en unsicher. Sie leisten sich K&#228;mpfe mit verfeindeten Gangs, dealen mit Drogen und stehlen. Der "Daily Telegraph" zitierte vor einiger Zeit ein fr&#252;heres Bandenmitglied, das erkl&#228;rte, welche seiner Altersgenossen besonders gef&#228;hrdet seien: "Am einfachsten sind jene in die Bande zu locken, deren Mutter abends lange weg ist und arbeitet, die keinen Vater in der Familie haben. Also Kids, die noch sp&#228;t auf der Stra&#223;e sind und nach einer Gelegenheit suchen, an Geld zu kommen." In Manchester hat die Kirche reagiert: Dort versuchen nun "Street Pastors", kirchliche Sozialarbeiter, gef&#228;hrdete Jugendliche wieder auf den rechten Weg zu bringen - mit Erfolg. Lars Bevanger war mit einem Street Pastor unterwegs.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-10-09,25264932</guid>
      <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/0107A88C-podcast-1229-4586274.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa: "Der Wochenr&#252;ckblick"</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25228423-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick</link>
      <description>Gro&#223;britanniens Arbeiterpartei sorgt sich um Machtverlust. Italienische B&#252;rger protestieren gegen die Einschr&#228;nkung der Pressefreiheit. Polen produziert ein Elektroauto f&#252;r den Stadtverkehr. DDR-Fl&#252;chtlinge und Politiker gedenken an die Massenflucht vor 20 Jahren in Prag. Diese und weitere Themen in unserer Sendung. Ein &#228;hnliches Schicksal wie der deutschen Sozialdemokratie droht der Labour-Partei in Gro&#223;britannien. Seit zw&#246;lf Jahren ist die Arbeiterpartei an der Macht. Laut Umfragen w&#252;rden sie jetzt aber nur noch 24 Prozent der Briten w&#228;hlen. Nun hofft Premierminister Gordon Brown das Ruder noch mal rumzurei&#223;en. Auf dem gro&#223;en Labour-Parteitag in Brighten schwor er seine Partei auf einen harten Wahlkampf ein. Voraussichtlich im Mai n&#228;chsten Jahres wird in Gro&#223;britannien eine neue Regierung gew&#228;hlt. Barbara Wesel berichtet Pressefreiheit in Italien bedroht Trotz zahlreicher Skandale genie&#223;t der italienische Ministerpr&#228;sident Silvio Berlusconi weiterhin viel Zustimmung bei den B&#252;rger...</description>
      <itunes:subtitle>Gro&#223;britanniens Arbeiterpartei sorgt sich um Machtverlust. Italienische B&#252;rger protestieren gegen die Einschr&#228;nkung der Pressefreiheit. Polen produziert ein Elektroauto f&#252;r den Stadtverkehr. DDR-Fl&#252;chtlinge und Politiker gedenken an die Massenflucht vor 20 Jahren in Prag. Diese und weitere Themen in unserer Sendung. Ein &#228;hnliches Schicksal wie der deutschen Sozialdemokratie droht der Labour-Partei in Gro&#223;britannien. Seit zw&#246;lf Jahren ist die Arbeiterpartei an der Macht. Laut Umfragen w&#252;rden sie jetzt aber nur noch 24 Prozent der Briten w&#228;hlen. Nun hofft Premierminister Gordon Brown das Ruder noch mal rumzurei&#223;en. Auf dem gro&#223;en Labour-Parteitag in Brighten schwor er seine Partei auf einen harten Wahlkampf ein. Voraussichtlich im Mai n&#228;chsten Jahres wird in Gro&#223;britannien eine neue Regierung gew&#228;hlt. Barbara Wesel berichtet Pressefreiheit in Italien bedroht Trotz zahlreicher Skandale genie&#223;t der italienische Ministerpr&#228;sident Silvio Berlusconi weiterhin viel Zustimmung bei den B&#252;rgern. Ein Grund liegt in seiner Medienmacht. Die meisten Privatsender geh&#246;ren ihm und auch staatliche Sender und unabh&#228;ngige Medien versucht er zu beeinflussen. Die Pressefreiheit ist in Italien ernsthaft bedroht. An diesem Wochenende protestieren dagegen mehrere tausend Italiener. EU-Kampagne zur gesunden Ern&#228;hrung Falsche Ern&#228;hrung und fehlende Bewegung sind die Ursache f&#252;r &#220;bergewicht und Fettleibigkeit. In Europa sind besonders die Deutschen davon betroffen. Zwei Drittel der erwachsenen M&#228;nner und mehr als die H&#228;lfte der Frauen gelten inzwischen als &#252;bergewichtig oder gar fettleibig. Bei Kindern sind es schon 15 Prozent. Die damit verbundenen Behandlungskosten belasten das Deutsche Gesundheitssystem mit bis zu 20 Milliarden Euro pro Jahr. In den europ&#228;ischen Nachbarl&#228;ndern sieht die Situation nicht viel besser aus. Mit einer Kampagne zur gesunden Ern&#228;hung will die EU-Kommission Eltern und Kinder f&#252;r dieses Thema sensibilisieren. Susanne Henn berichtet. Serienproduktion von Elektro-Autos in Polen In der zentralpolnischen Stadt Pruszkow hat die Serienherstellung von elektrisch angetriebenen Kleinautos begonnen. Das Elektroleichtmobil SAM f&#228;hrt bis zu 90 km/h schnell, braucht nur sehr wenig Energie und hat eine Reichweite von 100 Kilometern. Das Stadtauto f&#252;r zwei Personen f&#228;hrt auf drei R&#228;dern und kostet um die 15.000 Euro. In den n&#228;chsten Tagen soll der Verkauf beginnen. Vor allem Italiener, Deutsche, Briten und Schweizer zeigen sich interessiert. Justyna Bronska hat das Elektroauto getestet. Gedenken an Massenflucht von DDR-B&#252;rgern vor 20 Jahren in Prag Es war eine dramatische Geschichte. Tausende DDR-B&#252;rger fl&#252;chteten im August und September 1989 in die Bundesdeutsche Botschaft in Prag, um die Ausreise in den Westen zu erzwingen. Die befreiende Nachricht kam dann nach wochenlanger Belagerung am 30. September. Der damalige deutsche Au&#223;enminister Hans-Dietrich Genscher rief vom Botschaftsbalkon den Fl&#252;chtlingen zu, dass sie ausreisen d&#252;rften. Diese Massenflucht beschleunigte das Ende der Teilung Europas. An diesem Mittwoch kamen ehemalige Fl&#252;chtlinge und Politiker zu einem Festakt in Prag zusammen. Christina Janssen war f&#252;r uns dort.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Gro&#223;britanniens Arbeiterpartei sorgt sich um Machtverlust. Italienische B&#252;rger protestieren gegen die Einschr&#228;nkung der Pressefreiheit. Polen produziert ein Elektroauto f&#252;r den Stadtverkehr. DDR-Fl&#252;chtlinge und Politiker gedenken an die Massenflucht vor 20 Jahren in Prag. Diese und weitere Themen in unserer Sendung. Ein &#228;hnliches Schicksal wie der deutschen Sozialdemokratie droht der Labour-Partei in Gro&#223;britannien. Seit zw&#246;lf Jahren ist die Arbeiterpartei an der Macht. Laut Umfragen w&#252;rden sie jetzt aber nur noch 24 Prozent der Briten w&#228;hlen. Nun hofft Premierminister Gordon Brown das Ruder noch mal rumzurei&#223;en. Auf dem gro&#223;en Labour-Parteitag in Brighten schwor er seine Partei auf einen harten Wahlkampf ein. Voraussichtlich im Mai n&#228;chsten Jahres wird in Gro&#223;britannien eine neue Regierung gew&#228;hlt. Barbara Wesel berichtet Pressefreiheit in Italien bedroht Trotz zahlreicher Skandale genie&#223;t der italienische Ministerpr&#228;sident Silvio Berlusconi weiterhin viel Zustimmung bei den B&#252;rgern. Ein Grund liegt in seiner Medienmacht. Die meisten Privatsender geh&#246;ren ihm und auch staatliche Sender und unabh&#228;ngige Medien versucht er zu beeinflussen. Die Pressefreiheit ist in Italien ernsthaft bedroht. An diesem Wochenende protestieren dagegen mehrere tausend Italiener. EU-Kampagne zur gesunden Ern&#228;hrung Falsche Ern&#228;hrung und fehlende Bewegung sind die Ursache f&#252;r &#220;bergewicht und Fettleibigkeit. In Europa sind besonders die Deutschen davon betroffen. Zwei Drittel der erwachsenen M&#228;nner und mehr als die H&#228;lfte der Frauen gelten inzwischen als &#252;bergewichtig oder gar fettleibig. Bei Kindern sind es schon 15 Prozent. Die damit verbundenen Behandlungskosten belasten das Deutsche Gesundheitssystem mit bis zu 20 Milliarden Euro pro Jahr. In den europ&#228;ischen Nachbarl&#228;ndern sieht die Situation nicht viel besser aus. Mit einer Kampagne zur gesunden Ern&#228;hung will die EU-Kommission Eltern und Kinder f&#252;r dieses Thema sensibilisieren. Susanne Henn berichtet. Serienproduktion von Elektro-Autos in Polen In der zentralpolnischen Stadt Pruszkow hat die Serienherstellung von elektrisch angetriebenen Kleinautos begonnen. Das Elektroleichtmobil SAM f&#228;hrt bis zu 90 km/h schnell, braucht nur sehr wenig Energie und hat eine Reichweite von 100 Kilometern. Das Stadtauto f&#252;r zwei Personen f&#228;hrt auf drei R&#228;dern und kostet um die 15.000 Euro. In den n&#228;chsten Tagen soll der Verkauf beginnen. Vor allem Italiener, Deutsche, Briten und Schweizer zeigen sich interessiert. Justyna Bronska hat das Elektroauto getestet. Gedenken an Massenflucht von DDR-B&#252;rgern vor 20 Jahren in Prag Es war eine dramatische Geschichte. Tausende DDR-B&#252;rger fl&#252;chteten im August und September 1989 in die Bundesdeutsche Botschaft in Prag, um die Ausreise in den Westen zu erzwingen. Die befreiende Nachricht kam dann nach wochenlanger Belagerung am 30. September. Der damalige deutsche Au&#223;enminister Hans-Dietrich Genscher rief vom Botschaftsbalkon den Fl&#252;chtlingen zu, dass sie ausreisen d&#252;rften. Diese Massenflucht beschleunigte das Ende der Teilung Europas. An diesem Mittwoch kamen ehemalige Fl&#252;chtlinge und Politiker zu einem Festakt in Prag zusammen. Christina Janssen war f&#252;r uns dort.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-10-02,25228423</guid>
      <pubDate>Fri, 02 Oct 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/010714ee-podcast-1229-4586273.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: In Europa geht es Irland am besten</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25188620-Treffpunkt-Europa-In-Europa-geht-es-Irland-am-besten</link>
      <description>Eine Woche vor der erneuten Abstimmung &#252;ber den Lissabon-Vertrag machen sich die Iren ihre Gedanken. Der Trend geht eher zur Zustimmung, denn au&#223;erhalb der Union m&#246;chte man nicht stehen. Einmal im Jahr versammeln sich die irischen Bauern zur Ploughing Championship, der Meisterschaft im Wett-Pfl&#252;gen, und dem dazugeh&#246;rigen Landwirtschaftsfestival. Diesmal fand die Meisterschaft in Athy in der Grafschaft Kildare statt - ganz gegen irische Gewohnheit bei trockenem, meist sonnigem Wetter. Rund 150.000 Menschen waren vor Ort und zwischen Traktorenausstellung und Zuchtschau wurde auch &#252;ber Politik gesprochen. Insbesondere das anstehende EU-Referendum war Thema: Am n&#228;chsten Freitag (02.10.2009) wird Irland erneut &#252;ber den Lissabon-Vertrag abstimmen, der vor gut 15 Monaten noch deutlich abgelehnt worden war. Was sagen die Bauern diesmal? Martin Alioth hat sich umgeh&#246;rt. Schlag gegen Schleuser Die EU-Innenminister haben in dieser Woche mal wieder &#252;ber eine gemeinsame Fl&#252;chtlingspolitik in Eur...</description>
      <itunes:subtitle>Eine Woche vor der erneuten Abstimmung &#252;ber den Lissabon-Vertrag machen sich die Iren ihre Gedanken. Der Trend geht eher zur Zustimmung, denn au&#223;erhalb der Union m&#246;chte man nicht stehen. Einmal im Jahr versammeln sich die irischen Bauern zur Ploughing Championship, der Meisterschaft im Wett-Pfl&#252;gen, und dem dazugeh&#246;rigen Landwirtschaftsfestival. Diesmal fand die Meisterschaft in Athy in der Grafschaft Kildare statt - ganz gegen irische Gewohnheit bei trockenem, meist sonnigem Wetter. Rund 150.000 Menschen waren vor Ort und zwischen Traktorenausstellung und Zuchtschau wurde auch &#252;ber Politik gesprochen. Insbesondere das anstehende EU-Referendum war Thema: Am n&#228;chsten Freitag (02.10.2009) wird Irland erneut &#252;ber den Lissabon-Vertrag abstimmen, der vor gut 15 Monaten noch deutlich abgelehnt worden war. Was sagen die Bauern diesmal? Martin Alioth hat sich umgeh&#246;rt. Schlag gegen Schleuser Die EU-Innenminister haben in dieser Woche mal wieder &#252;ber eine gemeinsame Fl&#252;chtlingspolitik in Europa beraten. Vor allem ging es dabei um den besseren Schutz der Fl&#252;chtlinge. Gleichzeitig aber r&#228;umte die franz&#246;sische Polizei in der nordfranz&#246;sischen Hafenstadt Calais mehrere illegale Fl&#252;chtlingslager und war dabei nicht gerade zimperlich: Viele Menschen wurden festgenommen, ihre H&#252;tten und Verschl&#228;ge mit Bulldozern dem Erdboden gleichgemacht. Offiziell verkaufte man die Aktion hinterher als erfolgreichen Schlag gegen Schleuser. Das Fl&#252;chtlingsproblem an der nordfranz&#246;sischen K&#252;ste l&#246;sen die R&#228;umungen aber nicht. In der Gegend um Calais halten sich viele Fl&#252;chtlinge illegal auf, weil sie hoffen durch den Kanaltunnel oder &#252;ber den F&#228;hrhafen nach Gro&#223;britannien zu kommen. Johannes Duchrow war bei den R&#228;umungen in Calais dabei. Tag der Sprachen Die EU-Kommission feiert an diesem Samstag (26.09.2009) den Europ&#228;ischen Tag der Sprachen. Ein Aktionstag, der mit vielen Aktivit&#228;ten und Veranstaltungen auf die Bedeutung des Spracherwerbs hinweisen und zu lebenslangem Lernen ermutigen soll. Seit der Gr&#252;ndung der Europ&#228;ischen Union hat die Zahl der Amtsprachen st&#228;ndig zugenommen. Im Moment gibt es 23. Dass das oft auch zu Problemen und immensem Verwaltungsaufwand f&#252;hrt, dar&#252;ber spricht EU-Kommissar Leonard Orb&#225;n mit der Deutschen Welle. Er ist f&#252;r das Ressort Mehrsprachigkeit zust&#228;ndig. Urteil im Formel-Eins-Skandal Die Formel Eins ist die K&#246;nigsklasse des Motorsports. In keiner anderen Rennsportserie kann man sich &#228;hnliche Meriten verdienen wie hier. Da &#252;berrascht es nicht, dass der eine oder andere Rennstall schon mal versucht zu schummeln, um sich einen Vorteil zu verschaffen. In der Vergangenheit hat es das immer wieder gegeben. Viel mehr als nur eine Schummelei war allerdings das, was sich das Formel-Eins-Team von Renault geleistet hat: Beim Rennen in Singapur im vergangenen ahr verursachte einer ihrer Piloten absichtlich einen Unfall, um seinem Team so einen Vorteil zu verschaffen. Ein Skandal, der vom Weltverband in den vergangenen Monaten gepr&#252;ft worden ist. &#220;ber das Urteil gegen die Verantwortlichen, das diese Woche in Paris fiel, berichtet Olivia Fritz. Die Prinzessin und der Pr&#228;sident Wenn ein Autor einen fiktiven Roman schriebt, muss er sich von den Lesern oft fragen lassen, was in seinem Buch denn nun der Realit&#228;t entspricht, oder wie viel von ihm selbst in der Hauptperson seiner Geschichte steckt. Je n&#228;her die Handlung an realen Begebenheiten ist, umso st&#228;rker der Verdacht, dass der Verfasser eigentlich &#252;ber sich selbst schreibt. Wenn der Autor noch dazu ein ehemaliger franz&#246;sischer Pr&#228;sident ist und er in seinem Buch &#252;ber eine Liebschaft mit einer nicht minder prominenten englischen Prinzessin erz&#228;hlt, dann wirft das nat&#252;rlich besonders viele Fragen auf. Der ehemalige franz&#246;sische Pr&#228;sident Giscard- D&#8217;Estaign jedenfalls gibt den Lesern mit seinem neuen Buch "Die Prinzessin und der Pr&#228;sident" ganz sch&#246;n was zum Nachdenken mit auf den Weg. Evi Seibert hat nachgelesen. Moderation: Andreas Ziemons</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Eine Woche vor der erneuten Abstimmung &#252;ber den Lissabon-Vertrag machen sich die Iren ihre Gedanken. Der Trend geht eher zur Zustimmung, denn au&#223;erhalb der Union m&#246;chte man nicht stehen. Einmal im Jahr versammeln sich die irischen Bauern zur Ploughing Championship, der Meisterschaft im Wett-Pfl&#252;gen, und dem dazugeh&#246;rigen Landwirtschaftsfestival. Diesmal fand die Meisterschaft in Athy in der Grafschaft Kildare statt - ganz gegen irische Gewohnheit bei trockenem, meist sonnigem Wetter. Rund 150.000 Menschen waren vor Ort und zwischen Traktorenausstellung und Zuchtschau wurde auch &#252;ber Politik gesprochen. Insbesondere das anstehende EU-Referendum war Thema: Am n&#228;chsten Freitag (02.10.2009) wird Irland erneut &#252;ber den Lissabon-Vertrag abstimmen, der vor gut 15 Monaten noch deutlich abgelehnt worden war. Was sagen die Bauern diesmal? Martin Alioth hat sich umgeh&#246;rt. Schlag gegen Schleuser Die EU-Innenminister haben in dieser Woche mal wieder &#252;ber eine gemeinsame Fl&#252;chtlingspolitik in Europa beraten. Vor allem ging es dabei um den besseren Schutz der Fl&#252;chtlinge. Gleichzeitig aber r&#228;umte die franz&#246;sische Polizei in der nordfranz&#246;sischen Hafenstadt Calais mehrere illegale Fl&#252;chtlingslager und war dabei nicht gerade zimperlich: Viele Menschen wurden festgenommen, ihre H&#252;tten und Verschl&#228;ge mit Bulldozern dem Erdboden gleichgemacht. Offiziell verkaufte man die Aktion hinterher als erfolgreichen Schlag gegen Schleuser. Das Fl&#252;chtlingsproblem an der nordfranz&#246;sischen K&#252;ste l&#246;sen die R&#228;umungen aber nicht. In der Gegend um Calais halten sich viele Fl&#252;chtlinge illegal auf, weil sie hoffen durch den Kanaltunnel oder &#252;ber den F&#228;hrhafen nach Gro&#223;britannien zu kommen. Johannes Duchrow war bei den R&#228;umungen in Calais dabei. Tag der Sprachen Die EU-Kommission feiert an diesem Samstag (26.09.2009) den Europ&#228;ischen Tag der Sprachen. Ein Aktionstag, der mit vielen Aktivit&#228;ten und Veranstaltungen auf die Bedeutung des Spracherwerbs hinweisen und zu lebenslangem Lernen ermutigen soll. Seit der Gr&#252;ndung der Europ&#228;ischen Union hat die Zahl der Amtsprachen st&#228;ndig zugenommen. Im Moment gibt es 23. Dass das oft auch zu Problemen und immensem Verwaltungsaufwand f&#252;hrt, dar&#252;ber spricht EU-Kommissar Leonard Orb&#225;n mit der Deutschen Welle. Er ist f&#252;r das Ressort Mehrsprachigkeit zust&#228;ndig. Urteil im Formel-Eins-Skandal Die Formel Eins ist die K&#246;nigsklasse des Motorsports. In keiner anderen Rennsportserie kann man sich &#228;hnliche Meriten verdienen wie hier. Da &#252;berrascht es nicht, dass der eine oder andere Rennstall schon mal versucht zu schummeln, um sich einen Vorteil zu verschaffen. In der Vergangenheit hat es das immer wieder gegeben. Viel mehr als nur eine Schummelei war allerdings das, was sich das Formel-Eins-Team von Renault geleistet hat: Beim Rennen in Singapur im vergangenen ahr verursachte einer ihrer Piloten absichtlich einen Unfall, um seinem Team so einen Vorteil zu verschaffen. Ein Skandal, der vom Weltverband in den vergangenen Monaten gepr&#252;ft worden ist. &#220;ber das Urteil gegen die Verantwortlichen, das diese Woche in Paris fiel, berichtet Olivia Fritz. Die Prinzessin und der Pr&#228;sident Wenn ein Autor einen fiktiven Roman schriebt, muss er sich von den Lesern oft fragen lassen, was in seinem Buch denn nun der Realit&#228;t entspricht, oder wie viel von ihm selbst in der Hauptperson seiner Geschichte steckt. Je n&#228;her die Handlung an realen Begebenheiten ist, umso st&#228;rker der Verdacht, dass der Verfasser eigentlich &#252;ber sich selbst schreibt. Wenn der Autor noch dazu ein ehemaliger franz&#246;sischer Pr&#228;sident ist und er in seinem Buch &#252;ber eine Liebschaft mit einer nicht minder prominenten englischen Prinzessin erz&#228;hlt, dann wirft das nat&#252;rlich besonders viele Fragen auf. Der ehemalige franz&#246;sische Pr&#228;sident Giscard- D&#8217;Estaign jedenfalls gibt den Lesern mit seinem neuen Buch "Die Prinzessin und der Pr&#228;sident" ganz sch&#246;n was zum Nachdenken mit auf den Weg. Evi Seibert hat nachgelesen. Moderation: Andreas Ziemons</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-09-25,25188620</guid>
      <pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/010671ef-podcast-1229-4586271.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Entspannt durch die Krise - Polen meistert die Wirtschaftskrise besser als alle anderen EU Staaten</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25152412-Treffpunkt-Europa-Entspannt-durch-die-Krise-Polen-meistert-die-Wirtschaftskrise-besser-als-alle-anderen-EU-Staaten</link>
      <description>Ein Wirtschaftswachstum von 5 Prozent wie im letzten Jahr, werden zwar auch die Polen in diesem Jahr nicht mehr erreichen, aber immerhin soll die Wirtschaft auch nicht schrumpfen. Tats&#228;chlich ist Polen als einziges Land in Europa ohne Rezession durch die Krise gekommen. Die polnische Wirtschaft hat sogar vom Absturz der heimischen W&#228;hrung profitiert. Der schwache Zloty hat den Export befl&#252;gelt und Investoren im Land bei der Stange gehalten. Vor allem aber haben die Banken in Polen viel "solider" gearbeitet und der private Konsum ist in Polen, nach wie vor, hoch. No milk today No milk today &#8211; wenn es nach den Bauern in &#214;sterreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg ginge, dann w&#228;re genau das im Moment das Ziel. Sie befinden sich im Milchstreik. Genau, wie die deutschen Bauern, die im letzten Jahr recht erfolgreich einen Milchboykott ausgerichtet hatten, wurden in dieser Woche Hunderttausende Liter Milch auf &#196;cker gekippt oder anderweitig entsorgt. Der Grund f&#252;r den &#196;rger sind, nach wi...</description>
      <itunes:subtitle>Ein Wirtschaftswachstum von 5 Prozent wie im letzten Jahr, werden zwar auch die Polen in diesem Jahr nicht mehr erreichen, aber immerhin soll die Wirtschaft auch nicht schrumpfen. Tats&#228;chlich ist Polen als einziges Land in Europa ohne Rezession durch die Krise gekommen. Die polnische Wirtschaft hat sogar vom Absturz der heimischen W&#228;hrung profitiert. Der schwache Zloty hat den Export befl&#252;gelt und Investoren im Land bei der Stange gehalten. Vor allem aber haben die Banken in Polen viel "solider" gearbeitet und der private Konsum ist in Polen, nach wie vor, hoch. No milk today No milk today &#8211; wenn es nach den Bauern in &#214;sterreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg ginge, dann w&#228;re genau das im Moment das Ziel. Sie befinden sich im Milchstreik. Genau, wie die deutschen Bauern, die im letzten Jahr recht erfolgreich einen Milchboykott ausgerichtet hatten, wurden in dieser Woche Hunderttausende Liter Milch auf &#196;cker gekippt oder anderweitig entsorgt. Der Grund f&#252;r den &#196;rger sind, nach wie vor, die niedrigen Milchpreise, die die aufgebrachten Bauern in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden auch immer wieder vor die Tore der EU-Institutionen treiben. Auf den wachsendem Druck hatte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel vor dem Europaparlament in Stra&#223;burg mehr Unterst&#252;tzung zugesagt. Sie will Milchbauern in den Preisverhandlungen mit der Industrie st&#228;rken. Fischer Boel schlug vor, einen neuen Rechtsrahmen f&#252;r Vertr&#228;ge zwischen Erzeugern und Industrie zu schaffen. Europa zum Weiterwursteln? So lautete eine der &#220;berschriften in der Presse nach der Wiederwahl von Jose Manuel Barroso zum EU-Kommissionspr&#228;sidenten. Mit 382 von 718 m&#246;glichen Stimmen wurde der Portugiese in seinem Amt best&#228;tigt. Ein gutes Ergebnis f&#252;r Barroso, der ohne Gegenkandidat angetreten war. Nach seiner Nominierung im Juni war er als "schwach" und als "Cham&#228;leon" beschimpft worden, weil er angeblich versuche es jedem Recht zu machen. Nach seiner Wiederwahl gab es Standing-Ovations im Europaparlament, allerdings nur von den Konservativen. Die Liberalen hatten nur nach vielen Versprechen, die Barroso ihnen gegeben hatte, f&#252;r ihn gestimmt, die Sozialdemokraten hatten sich enthalten. Jetzt wird sich Barroso an dem messen lassen m&#252;ssen, was er von den Versprechungen umsetzen kann. Slante! Cheers! Vor 250 Jahren setzte ein Mann namens Arthur Guinness seine Unterschrift unter den Pachtvertrag einer heruntergekommenen Brauerei am St. James&#8217;s Gate in Dublin. Das war der Anfang f&#252;r eines der bekanntesten dunklen Biere der Welt. Der Pachtvertrag, der am 31. Dezember 1759 unterschrieben wurde hatte eine Laufzeit von 9.000 Jahren. Ein klarer Hinweis darauf, dass Arthur &#252;berzeugt war, dass es das Getr&#228;nk aus Wasser, Hopfen, Hefe und Gerste, das seinen Namen tragen sollte, lange geben w&#252;rde. Jetzt, 250 Jahre sp&#228;ter, feiert die Dubliner Guinness Brauerei diesen runden Geburtstag mit einer ganzj&#228;hrigen Party, bei der ganz sicher das eine oder andere Glas erhoben wird.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Ein Wirtschaftswachstum von 5 Prozent wie im letzten Jahr, werden zwar auch die Polen in diesem Jahr nicht mehr erreichen, aber immerhin soll die Wirtschaft auch nicht schrumpfen. Tats&#228;chlich ist Polen als einziges Land in Europa ohne Rezession durch die Krise gekommen. Die polnische Wirtschaft hat sogar vom Absturz der heimischen W&#228;hrung profitiert. Der schwache Zloty hat den Export befl&#252;gelt und Investoren im Land bei der Stange gehalten. Vor allem aber haben die Banken in Polen viel "solider" gearbeitet und der private Konsum ist in Polen, nach wie vor, hoch. No milk today No milk today &#8211; wenn es nach den Bauern in &#214;sterreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg ginge, dann w&#228;re genau das im Moment das Ziel. Sie befinden sich im Milchstreik. Genau, wie die deutschen Bauern, die im letzten Jahr recht erfolgreich einen Milchboykott ausgerichtet hatten, wurden in dieser Woche Hunderttausende Liter Milch auf &#196;cker gekippt oder anderweitig entsorgt. Der Grund f&#252;r den &#196;rger sind, nach wie vor, die niedrigen Milchpreise, die die aufgebrachten Bauern in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden auch immer wieder vor die Tore der EU-Institutionen treiben. Auf den wachsendem Druck hatte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel vor dem Europaparlament in Stra&#223;burg mehr Unterst&#252;tzung zugesagt. Sie will Milchbauern in den Preisverhandlungen mit der Industrie st&#228;rken. Fischer Boel schlug vor, einen neuen Rechtsrahmen f&#252;r Vertr&#228;ge zwischen Erzeugern und Industrie zu schaffen. Europa zum Weiterwursteln? So lautete eine der &#220;berschriften in der Presse nach der Wiederwahl von Jose Manuel Barroso zum EU-Kommissionspr&#228;sidenten. Mit 382 von 718 m&#246;glichen Stimmen wurde der Portugiese in seinem Amt best&#228;tigt. Ein gutes Ergebnis f&#252;r Barroso, der ohne Gegenkandidat angetreten war. Nach seiner Nominierung im Juni war er als "schwach" und als "Cham&#228;leon" beschimpft worden, weil er angeblich versuche es jedem Recht zu machen. Nach seiner Wiederwahl gab es Standing-Ovations im Europaparlament, allerdings nur von den Konservativen. Die Liberalen hatten nur nach vielen Versprechen, die Barroso ihnen gegeben hatte, f&#252;r ihn gestimmt, die Sozialdemokraten hatten sich enthalten. Jetzt wird sich Barroso an dem messen lassen m&#252;ssen, was er von den Versprechungen umsetzen kann. Slante! Cheers! Vor 250 Jahren setzte ein Mann namens Arthur Guinness seine Unterschrift unter den Pachtvertrag einer heruntergekommenen Brauerei am St. James&#8217;s Gate in Dublin. Das war der Anfang f&#252;r eines der bekanntesten dunklen Biere der Welt. Der Pachtvertrag, der am 31. Dezember 1759 unterschrieben wurde hatte eine Laufzeit von 9.000 Jahren. Ein klarer Hinweis darauf, dass Arthur &#252;berzeugt war, dass es das Getr&#228;nk aus Wasser, Hopfen, Hefe und Gerste, das seinen Namen tragen sollte, lange geben w&#252;rde. Jetzt, 250 Jahre sp&#228;ter, feiert die Dubliner Guinness Brauerei diesen runden Geburtstag mit einer ganzj&#228;hrigen Party, bei der ganz sicher das eine oder andere Glas erhoben wird.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-09-18,25152412</guid>
      <pubDate>Fri, 18 Sep 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/0105d618-podcast-1229-4586270.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Nato kritisiert Bundeswehr in Afghanistan</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25110454-Treffpunkt-Europa-Nato-kritisiert-Bundeswehr-in-Afghanistan</link>
      <description>Warum die Nato meint, dass der deutsche Oberst Georg Klein die Bombardierung von zwei entf&#252;hrten Tanklastern nicht h&#228;tte anordnen d&#252;rfen. Wie sich die Sicherheitspolitik in Europa nach dem 11. September 2001 ver&#228;ndert hat. Wann das EU-Parlament &#252;ber den Kommissionspr&#228;sidenten abstimmt - diese und weitere Themen bei uns in der Sendung. Ein deutscher Oberst hat in Afghanistan am Freitag vergangener Woche (4.9.2009) zwei entf&#252;hrte Tanklaster bombardieren lassen. Die LKW steckten zu diesem Zeitpunkt in der N&#228;he von Kundus in einem Fluss fest. Bei dem Bomben-Abwurf kamen mindestens 56 Menschen um. Je nach Quelle wird auch von &#252;ber hundert Toten gesprochen. Die Nato hat den Einsatzbefehl des Obersts scharf kritisiert. Sie geht davon aus, dass auch Zivilisten unter den Opfern sind. Laut Nato sei der Bomben-Abwurf nicht n&#246;tig gewesen. Am Boden habe keine Gefahr f&#252;r Soldaten der Schutztruppe bestanden. Das Bundes-Verteidigungsministerium weist die Kritik zur&#252;ck. In Berlin m&#246;chte man zun&#228;chst...</description>
      <itunes:subtitle>Warum die Nato meint, dass der deutsche Oberst Georg Klein die Bombardierung von zwei entf&#252;hrten Tanklastern nicht h&#228;tte anordnen d&#252;rfen. Wie sich die Sicherheitspolitik in Europa nach dem 11. September 2001 ver&#228;ndert hat. Wann das EU-Parlament &#252;ber den Kommissionspr&#228;sidenten abstimmt - diese und weitere Themen bei uns in der Sendung. Ein deutscher Oberst hat in Afghanistan am Freitag vergangener Woche (4.9.2009) zwei entf&#252;hrte Tanklaster bombardieren lassen. Die LKW steckten zu diesem Zeitpunkt in der N&#228;he von Kundus in einem Fluss fest. Bei dem Bomben-Abwurf kamen mindestens 56 Menschen um. Je nach Quelle wird auch von &#252;ber hundert Toten gesprochen. Die Nato hat den Einsatzbefehl des Obersts scharf kritisiert. Sie geht davon aus, dass auch Zivilisten unter den Opfern sind. Laut Nato sei der Bomben-Abwurf nicht n&#246;tig gewesen. Am Boden habe keine Gefahr f&#252;r Soldaten der Schutztruppe bestanden. Das Bundes-Verteidigungsministerium weist die Kritik zur&#252;ck. In Berlin m&#246;chte man zun&#228;chst den abschlie&#223;enden Untersuchungsbericht abwarten. Seit etwa sechs Jahren ist die Bundeswehr - zusammen mit anderen europ&#228;ischen Verb&#252;ndeten &#8211; Teil einer internationalen Schutztruppe in Afghanistan. Kai K&#252;stner berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa. Au&#223;erdem erl&#228;utert Henning Riecke, Experte f&#252;r Sicherheits- und Verteidigungspolitik bei der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik in Berlin, die Hintergr&#252;nde des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr. EU-Sicherheitspolitik nach dem 11. September 2001 Vor acht Jahren entf&#252;hrten Terroristen der Al-Kaida in den USA vier Flugzeuge. Zwei Flugzeuge lenkten sie in die T&#252;rme des World Trade Center, eines ins Pentagon. Das vierte st&#252;rzte nach einem Kampf zwischen den Entf&#252;hrern und der Besatzung sowie den Flugg&#228;sten im Bundesstaat Pennsylvania ab. &#220;ber 3.000 Menschen starben bei den Anschl&#228;gen. Die Attentate hatten immense Auswirkungen auf die ganze Welt. Auch die Sicherheitspolitik in Europa hat sich seither ge&#228;ndert. Die europ&#228;ischen Regierungen haben ihre Sicherheitsapparate ausgebaut. Um den Schutz ihrer B&#252;rger zu gew&#228;hrleisten, haben sie viele Kontrollma&#223;nahmen ergriffen. Das f&#252;hrte auch dazu, dass Freiheitsrechte der B&#252;rger beschnitten wurden. Christoph Hasselbach analysiert die Sicherheitspolitik der EU nach dem 11. September. Abstimmung im EU-Parlament &#252;ber den Kommissionspr&#228;sidenten EU-Kommissionspr&#228;sident Jos&#233; Manuel Barroso hat einen Etappensieg erzielt: In dieser Woche (10.9.2009) k&#252;ndigte das Europ&#228;ische Parlament an, man werde bereits am Mittwoch (16.9.2009) &#252;ber eine zweite Amtszeit des Portugiesen abstimmen. Seit Monaten setzt sich der konservative Kommissionspr&#228;sident f&#252;r diesen relativ fr&#252;hen Wahltermin ein. F&#252;r die Sozialisten im EU-Parlament liegt der Grund auf der Hand: Im September k&#246;nne sich Barroso noch mit einer einfachen Mehrheit wiederw&#228;hlen lassen. Ist der Lissabon-Vertrag erst in Kraft, sei eine absolute Mehrheit n&#246;tig. Katrin Brand berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa aus Br&#252;ssel. Europ&#228;er zeigen sich der Atomenergie gegen&#252;ber wieder aufgeschlossener &#220;ber Atompolitik wird leidenschaftlich gestritten: Die einen sagen, Atomenergie sei teuer und gef&#228;hrlich. Die anderen halten sie f&#252;r eine besonders saubere und kosteng&#252;nstige L&#246;sung. Fakt ist, dass die meisten europ&#228;ischen Regierungschefs die Atomenergie auch weiterhin nutzen m&#246;chten. Und seit einiger Zeit sind die Europ&#228;er der Kernenergie gegen&#252;ber auch wieder aufgeschlossener, so die Meinungsforscher. Susanne Henn berichtet aus Br&#252;ssel &#252;ber eine kontroverse Diskussion. Morgenkonzerte am Genfer See Die Stadt Genf und das &#246;rtliche Freibad "Des Paquis" haben in diesem Sommer ein Festival der klassischen Musik ausgerichtet, das jeweils in den Morgenstunden am Genfer See stattfand. Der Tag solle mit Kunst beginnen, das mache die Menschen vielleicht etwas toleranter, begr&#252;nden die Veranstalter die Konzerte. Sie sind kostenlos und zum Wachwerden gibt es gratis eine Tasse Kaffee. Unsere Korrespondentin Stefanie Markert hat ein Konzert besucht. EM-Titel f&#252;r deutsche Fu&#223;ballerinnen Die deutschen Frauen sind Fu&#223;ball-Europameister. Zum siebten Mal haben sie den Pokal geholt. In einem hochklassigen Spiel besiegte die deutsche Mannschaft am Donnerstagabend (10.9.2009) die englische Mannschaft mit 6:2.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Warum die Nato meint, dass der deutsche Oberst Georg Klein die Bombardierung von zwei entf&#252;hrten Tanklastern nicht h&#228;tte anordnen d&#252;rfen. Wie sich die Sicherheitspolitik in Europa nach dem 11. September 2001 ver&#228;ndert hat. Wann das EU-Parlament &#252;ber den Kommissionspr&#228;sidenten abstimmt - diese und weitere Themen bei uns in der Sendung. Ein deutscher Oberst hat in Afghanistan am Freitag vergangener Woche (4.9.2009) zwei entf&#252;hrte Tanklaster bombardieren lassen. Die LKW steckten zu diesem Zeitpunkt in der N&#228;he von Kundus in einem Fluss fest. Bei dem Bomben-Abwurf kamen mindestens 56 Menschen um. Je nach Quelle wird auch von &#252;ber hundert Toten gesprochen. Die Nato hat den Einsatzbefehl des Obersts scharf kritisiert. Sie geht davon aus, dass auch Zivilisten unter den Opfern sind. Laut Nato sei der Bomben-Abwurf nicht n&#246;tig gewesen. Am Boden habe keine Gefahr f&#252;r Soldaten der Schutztruppe bestanden. Das Bundes-Verteidigungsministerium weist die Kritik zur&#252;ck. In Berlin m&#246;chte man zun&#228;chst den abschlie&#223;enden Untersuchungsbericht abwarten. Seit etwa sechs Jahren ist die Bundeswehr - zusammen mit anderen europ&#228;ischen Verb&#252;ndeten &#8211; Teil einer internationalen Schutztruppe in Afghanistan. Kai K&#252;stner berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa. Au&#223;erdem erl&#228;utert Henning Riecke, Experte f&#252;r Sicherheits- und Verteidigungspolitik bei der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik in Berlin, die Hintergr&#252;nde des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr. EU-Sicherheitspolitik nach dem 11. September 2001 Vor acht Jahren entf&#252;hrten Terroristen der Al-Kaida in den USA vier Flugzeuge. Zwei Flugzeuge lenkten sie in die T&#252;rme des World Trade Center, eines ins Pentagon. Das vierte st&#252;rzte nach einem Kampf zwischen den Entf&#252;hrern und der Besatzung sowie den Flugg&#228;sten im Bundesstaat Pennsylvania ab. &#220;ber 3.000 Menschen starben bei den Anschl&#228;gen. Die Attentate hatten immense Auswirkungen auf die ganze Welt. Auch die Sicherheitspolitik in Europa hat sich seither ge&#228;ndert. Die europ&#228;ischen Regierungen haben ihre Sicherheitsapparate ausgebaut. Um den Schutz ihrer B&#252;rger zu gew&#228;hrleisten, haben sie viele Kontrollma&#223;nahmen ergriffen. Das f&#252;hrte auch dazu, dass Freiheitsrechte der B&#252;rger beschnitten wurden. Christoph Hasselbach analysiert die Sicherheitspolitik der EU nach dem 11. September. Abstimmung im EU-Parlament &#252;ber den Kommissionspr&#228;sidenten EU-Kommissionspr&#228;sident Jos&#233; Manuel Barroso hat einen Etappensieg erzielt: In dieser Woche (10.9.2009) k&#252;ndigte das Europ&#228;ische Parlament an, man werde bereits am Mittwoch (16.9.2009) &#252;ber eine zweite Amtszeit des Portugiesen abstimmen. Seit Monaten setzt sich der konservative Kommissionspr&#228;sident f&#252;r diesen relativ fr&#252;hen Wahltermin ein. F&#252;r die Sozialisten im EU-Parlament liegt der Grund auf der Hand: Im September k&#246;nne sich Barroso noch mit einer einfachen Mehrheit wiederw&#228;hlen lassen. Ist der Lissabon-Vertrag erst in Kraft, sei eine absolute Mehrheit n&#246;tig. Katrin Brand berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa aus Br&#252;ssel. Europ&#228;er zeigen sich der Atomenergie gegen&#252;ber wieder aufgeschlossener &#220;ber Atompolitik wird leidenschaftlich gestritten: Die einen sagen, Atomenergie sei teuer und gef&#228;hrlich. Die anderen halten sie f&#252;r eine besonders saubere und kosteng&#252;nstige L&#246;sung. Fakt ist, dass die meisten europ&#228;ischen Regierungschefs die Atomenergie auch weiterhin nutzen m&#246;chten. Und seit einiger Zeit sind die Europ&#228;er der Kernenergie gegen&#252;ber auch wieder aufgeschlossener, so die Meinungsforscher. Susanne Henn berichtet aus Br&#252;ssel &#252;ber eine kontroverse Diskussion. Morgenkonzerte am Genfer See Die Stadt Genf und das &#246;rtliche Freibad "Des Paquis" haben in diesem Sommer ein Festival der klassischen Musik ausgerichtet, das jeweils in den Morgenstunden am Genfer See stattfand. Der Tag solle mit Kunst beginnen, das mache die Menschen vielleicht etwas toleranter, begr&#252;nden die Veranstalter die Konzerte. Sie sind kostenlos und zum Wachwerden gibt es gratis eine Tasse Kaffee. Unsere Korrespondentin Stefanie Markert hat ein Konzert besucht. EM-Titel f&#252;r deutsche Fu&#223;ballerinnen Die deutschen Frauen sind Fu&#223;ball-Europameister. Zum siebten Mal haben sie den Pokal geholt. In einem hochklassigen Spiel besiegte die deutsche Mannschaft am Donnerstagabend (10.9.2009) die englische Mannschaft mit 6:2.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-09-11,25110454</guid>
      <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/01053F07-podcast-1229-4661854.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Politiker und Veteranen gedenken des Beginns des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren in Danzig</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25076192-Treffpunkt-Europa-Politiker-und-Veteranen-gedenken-des-Beginns-des-Zweiten-Weltkriegs-vor-70-Jahren-in-Danzig</link>
      <description>Gedenkfeier auf der Danziger "Westerplatte". EU-Kommission verlangt von Europa, mehr Fl&#252;chtlinge aufzunehmen. Die T&#252;rkei und Armenien wollen ihre Beziehungen normalisieren. Sulina in Rum&#228;nien: Wie es sich am &#246;stlichsten Punkt der Europ&#228;ischen Union heute lebt. Mit dem Beschuss der Danziger Halbinsel "Westerplatte" begann vor 70 Jahren der Zweite Weltkrieg. Am Dienstag (1.9.2009) erinnerten Politiker und Veteranen in einer Gedenkfeier in Polen an die Opfer des Krieges. &#220;ber 20 europ&#228;ische Staats- und Regierungschefs waren angereist. Vor Ort legten sie als Zeichen der Vers&#246;hnung gro&#223;e, blaue Grablichter am Fu&#223;e eines riesigen Denkmals ab. Mit Angela Merkel nahm zum ersten Mal ein deutscher Regierungschef an den Feierlichkeiten auf der Westerplatte teil. Die Polen gedenken an diesem Ort jedes Jahr des Kriegsbeginns. Ebenfalls anwesend: Der russische Ministerpr&#228;sident Wladimir Putin. Jan Pallokat berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa von der Feier. EU-Kommission: "Europa soll mehr Fl&#252;chtlinge...</description>
      <itunes:subtitle>Gedenkfeier auf der Danziger "Westerplatte". EU-Kommission verlangt von Europa, mehr Fl&#252;chtlinge aufzunehmen. Die T&#252;rkei und Armenien wollen ihre Beziehungen normalisieren. Sulina in Rum&#228;nien: Wie es sich am &#246;stlichsten Punkt der Europ&#228;ischen Union heute lebt. Mit dem Beschuss der Danziger Halbinsel "Westerplatte" begann vor 70 Jahren der Zweite Weltkrieg. Am Dienstag (1.9.2009) erinnerten Politiker und Veteranen in einer Gedenkfeier in Polen an die Opfer des Krieges. &#220;ber 20 europ&#228;ische Staats- und Regierungschefs waren angereist. Vor Ort legten sie als Zeichen der Vers&#246;hnung gro&#223;e, blaue Grablichter am Fu&#223;e eines riesigen Denkmals ab. Mit Angela Merkel nahm zum ersten Mal ein deutscher Regierungschef an den Feierlichkeiten auf der Westerplatte teil. Die Polen gedenken an diesem Ort jedes Jahr des Kriegsbeginns. Ebenfalls anwesend: Der russische Ministerpr&#228;sident Wladimir Putin. Jan Pallokat berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa von der Feier. EU-Kommission: "Europa soll mehr Fl&#252;chtlinge aufnehmen" Weltweit sind etwa zehn Millionen Fl&#252;chtlinge unterwegs. Sie schlafen am Wegesrand, bauen sich notd&#252;rftig Unterk&#252;nfte, kommen in Fl&#252;chtlingslagern unter. Ihr Schicksal ist h&#228;ufig ungewiss. Ein kleiner Teil der Fl&#252;chtlinge wird von der UNO allerdings auch offiziell umgesiedelt. Im vergangenen Jahr waren es 66.000 Menschen. Wenn die sicheren Staaten mehr Fl&#252;chtlinge aufnehmen w&#252;rden, lie&#223;e sich f&#252;r mehr Menschen eine neue Heimat finden, sagt die UNO. Im weltweiten Vergleich geh&#246;rt Europa zu den Regionen, die besonders wenige Fl&#252;chtlinge aufnehmen. Das m&#252;sse anders werden, verlangt Jacques Barrot, Innen-Kommissar der EU. Er hat am Mittwoch (02.09.2009) ein entsprechendes Strategie-Papier vorgelegt. Susanne Henn berichtet aus Br&#252;ssel. Au&#223;erdem im Interview bei Treffpunkt Europa: Martin Watson, Leiter der Abteilung Kommunikation beim "Europ&#228;ischen Rat f&#252;r Fl&#252;chtlinge und Exilanten", einer Nichtregierungsorganisation in Br&#252;ssel. T&#252;rkei und Armenien wollen diplomatische Beziehungen aufnehmen Seit fast einem Jahrhundert stehen sich die T&#252;rkei und Armenien feindlich gegen&#252;ber. Im kollektiven Ged&#228;chtnis der Armenier fest verankert sind verheerende Massaker, die T&#252;rken an der armenischen Bev&#246;lkerung Anfang des 20. Jahrhunderts ver&#252;bten. Vor knapp einem Jahr allerdings flog der t&#252;rkische Pr&#228;sident Abdulla G&#252;l &#252;berraschend nach Eriwan, um sich dort das WM-Qualifikationsspiel zwischen der T&#252;rkei und Armenien anzuschauen. Die Schweiz hatte zuvor im Geheimen vermittelt. Und in dieser Woche, Montagnacht (31.08.2009), erkl&#228;rten die T&#252;rkei und Armenien, sie wollten diplomatische Beziehungen aufnehmen. Ulrich Pick mit einem Bericht aus Istanbul &#252;ber die Ann&#228;herung der beiden Staaten. Sulina in Rum&#228;nien: Leben am &#246;stlichsten Punkt der Europ&#228;ischen Union Sulina ist einer der exotischsten Orte Europas. Das 5.000 Einwohner-St&#228;dtchen in Rum&#228;nien liegt am &#246;stlichsten Punkt der EU. Bei Sulina m&#252;ndet die Donau ins Schwarze Meer und der Ort ist umgeben von weiten Schilffl&#228;chen, Kan&#228;len und Flussarmen. Die Stadt ist nicht an das Stra&#223;ennetz angeschlossen und nur mit dem Boot erreichbar. Bis zum Zweiten Weltkrieg war Sulina noch eine florierende Hafenstadt: Viele Waren aus dem fernen Osten wurden hier umgeschlagen. Doch der alte Glanz ist l&#228;ngst verblasst. Heute ist Sulina ein verschlafener, fast d&#246;rflicher Ort. Und viele Menschen hier f&#252;hlen sich nicht nur geografisch am Ende Europas. Keno Verseck hat Sulina besucht.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Gedenkfeier auf der Danziger "Westerplatte". EU-Kommission verlangt von Europa, mehr Fl&#252;chtlinge aufzunehmen. Die T&#252;rkei und Armenien wollen ihre Beziehungen normalisieren. Sulina in Rum&#228;nien: Wie es sich am &#246;stlichsten Punkt der Europ&#228;ischen Union heute lebt. Mit dem Beschuss der Danziger Halbinsel "Westerplatte" begann vor 70 Jahren der Zweite Weltkrieg. Am Dienstag (1.9.2009) erinnerten Politiker und Veteranen in einer Gedenkfeier in Polen an die Opfer des Krieges. &#220;ber 20 europ&#228;ische Staats- und Regierungschefs waren angereist. Vor Ort legten sie als Zeichen der Vers&#246;hnung gro&#223;e, blaue Grablichter am Fu&#223;e eines riesigen Denkmals ab. Mit Angela Merkel nahm zum ersten Mal ein deutscher Regierungschef an den Feierlichkeiten auf der Westerplatte teil. Die Polen gedenken an diesem Ort jedes Jahr des Kriegsbeginns. Ebenfalls anwesend: Der russische Ministerpr&#228;sident Wladimir Putin. Jan Pallokat berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa von der Feier. EU-Kommission: "Europa soll mehr Fl&#252;chtlinge aufnehmen" Weltweit sind etwa zehn Millionen Fl&#252;chtlinge unterwegs. Sie schlafen am Wegesrand, bauen sich notd&#252;rftig Unterk&#252;nfte, kommen in Fl&#252;chtlingslagern unter. Ihr Schicksal ist h&#228;ufig ungewiss. Ein kleiner Teil der Fl&#252;chtlinge wird von der UNO allerdings auch offiziell umgesiedelt. Im vergangenen Jahr waren es 66.000 Menschen. Wenn die sicheren Staaten mehr Fl&#252;chtlinge aufnehmen w&#252;rden, lie&#223;e sich f&#252;r mehr Menschen eine neue Heimat finden, sagt die UNO. Im weltweiten Vergleich geh&#246;rt Europa zu den Regionen, die besonders wenige Fl&#252;chtlinge aufnehmen. Das m&#252;sse anders werden, verlangt Jacques Barrot, Innen-Kommissar der EU. Er hat am Mittwoch (02.09.2009) ein entsprechendes Strategie-Papier vorgelegt. Susanne Henn berichtet aus Br&#252;ssel. Au&#223;erdem im Interview bei Treffpunkt Europa: Martin Watson, Leiter der Abteilung Kommunikation beim "Europ&#228;ischen Rat f&#252;r Fl&#252;chtlinge und Exilanten", einer Nichtregierungsorganisation in Br&#252;ssel. T&#252;rkei und Armenien wollen diplomatische Beziehungen aufnehmen Seit fast einem Jahrhundert stehen sich die T&#252;rkei und Armenien feindlich gegen&#252;ber. Im kollektiven Ged&#228;chtnis der Armenier fest verankert sind verheerende Massaker, die T&#252;rken an der armenischen Bev&#246;lkerung Anfang des 20. Jahrhunderts ver&#252;bten. Vor knapp einem Jahr allerdings flog der t&#252;rkische Pr&#228;sident Abdulla G&#252;l &#252;berraschend nach Eriwan, um sich dort das WM-Qualifikationsspiel zwischen der T&#252;rkei und Armenien anzuschauen. Die Schweiz hatte zuvor im Geheimen vermittelt. Und in dieser Woche, Montagnacht (31.08.2009), erkl&#228;rten die T&#252;rkei und Armenien, sie wollten diplomatische Beziehungen aufnehmen. Ulrich Pick mit einem Bericht aus Istanbul &#252;ber die Ann&#228;herung der beiden Staaten. Sulina in Rum&#228;nien: Leben am &#246;stlichsten Punkt der Europ&#228;ischen Union Sulina ist einer der exotischsten Orte Europas. Das 5.000 Einwohner-St&#228;dtchen in Rum&#228;nien liegt am &#246;stlichsten Punkt der EU. Bei Sulina m&#252;ndet die Donau ins Schwarze Meer und der Ort ist umgeben von weiten Schilffl&#228;chen, Kan&#228;len und Flussarmen. Die Stadt ist nicht an das Stra&#223;ennetz angeschlossen und nur mit dem Boot erreichbar. Bis zum Zweiten Weltkrieg war Sulina noch eine florierende Hafenstadt: Viele Waren aus dem fernen Osten wurden hier umgeschlagen. Doch der alte Glanz ist l&#228;ngst verblasst. Heute ist Sulina ein verschlafener, fast d&#246;rflicher Ort. Und viele Menschen hier f&#252;hlen sich nicht nur geografisch am Ende Europas. Keno Verseck hat Sulina besucht.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-09-04,25076192</guid>
      <pubDate>Fri, 04 Sep 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/0104A06A-podcast-1229-4586268.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: "Treffpunkt Europa": Der Wochenr&#252;ckblick</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25049028-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick</link>
      <description>Scharfe Kritik am Krisenmanagement bei den Waldbr&#228;nden in Griechenland. Der Bundestag ber&#228;t &#252;ber die neuen Begleitgesetze zum Lissabon-Vertrag. Schottische Regionalregierung verteidigt die Freilassung des Lockerbie-Attent&#228;ters. Schweden lehnt es ab, sich bei Israel f&#252;r einen Zeitungsartikel zu entschuldigen. "Interkulturelles G&#228;rtnern": Ein Projekt in Berlin. Es ist erst zwei Jahren her, dass auf dem griechischen Peloponnes verheerende Waldbr&#228;nde w&#252;teten. Jetzt, im August 2009, mussten wieder viele Menschen ihre H&#228;user verlassen. Diesmal hat es vor allem rund um Athen gebrannt. Und wieder gab es harsche Kritik am Krisenmanagement. Treffpunkt Europa berichtet &#252;ber das Ausma&#223; des Schadens und fragt nach den Gr&#252;nden f&#252;r die h&#228;ufigen Br&#228;nde in Griechenland. Dar&#252;ber hinaus spricht Markus Radday, Waldexperte beim WWF Deutschland, in einem Interview &#252;ber die &#246;kologischen Folgen der Katastrophe. Bundestag ber&#228;t &#252;ber Begleitgesetze zu Lissabon-Vertrag Das Bundesverfassungsgericht hatte am 30...</description>
      <itunes:subtitle>Scharfe Kritik am Krisenmanagement bei den Waldbr&#228;nden in Griechenland. Der Bundestag ber&#228;t &#252;ber die neuen Begleitgesetze zum Lissabon-Vertrag. Schottische Regionalregierung verteidigt die Freilassung des Lockerbie-Attent&#228;ters. Schweden lehnt es ab, sich bei Israel f&#252;r einen Zeitungsartikel zu entschuldigen. "Interkulturelles G&#228;rtnern": Ein Projekt in Berlin. Es ist erst zwei Jahren her, dass auf dem griechischen Peloponnes verheerende Waldbr&#228;nde w&#252;teten. Jetzt, im August 2009, mussten wieder viele Menschen ihre H&#228;user verlassen. Diesmal hat es vor allem rund um Athen gebrannt. Und wieder gab es harsche Kritik am Krisenmanagement. Treffpunkt Europa berichtet &#252;ber das Ausma&#223; des Schadens und fragt nach den Gr&#252;nden f&#252;r die h&#228;ufigen Br&#228;nde in Griechenland. Dar&#252;ber hinaus spricht Markus Radday, Waldexperte beim WWF Deutschland, in einem Interview &#252;ber die &#246;kologischen Folgen der Katastrophe. Bundestag ber&#228;t &#252;ber Begleitgesetze zu Lissabon-Vertrag Das Bundesverfassungsgericht hatte am 30. Juni 2009 in einem viel beachteten Urteil verlangt, die Ratifizierung des Lissabonner Vertrags in Deutschland vorerst zu stoppen. Ohne Not h&#228;tten die Bundestags-Abgeordneten auf Rechte verzichtet, die ihnen im europ&#228;ischen Einigungsprozess zust&#252;nden, so die Richter. Sie verlangten nachzubessern. Am Mittwoch (26.08.2009) hat der Bundestag in einer ersten Lesung die neuen Begleitgesetze beraten. Die Mehrheit der Parlamentarier steht hinter ihnen und sie sollen am 8. September beschlossen werden. F&#252;r die Bundesregierung bedeutet das, dass sie sich in der Europapolitik st&#228;rker als bisher mit den Parlamentariern absprechen muss. Das wird Zeit kosten und Kompromisse erfordern. Die Frage steht im Raum, ob die Regierung &#252;berhaupt noch mit dem n&#246;tigen Drive die europ&#228;ische Einigung vorantreiben kann. Andreas Reuter hat Europa-Parlamentarier gefragt, wie sie die Situation einsch&#228;tzen. Kritik an Freilassung des Lockerbie-Attent&#228;ters w&#228;chst Am 21. Dezember 1988 st&#252;rzte &#252;ber der schottischen Kleinstadt Lockerbie ein Verkehrsflugzeug der PanAm ab und riss einen tiefen Krater in ein Wohngebiet. Alle 259 Passagiere und 11 Menschen aus Lockerbie starben dabei. Das Flugzeug war Ziel eines Sprengstoff-Attentats geworden. Bis vor neun Tagen sa&#223; der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basset Ali al-Megrahi in Schottland eine entsprechende Haftstrafe ab. Am 20. August 2009 hat ihn die schottische Regionalregierung vorzeitig freigelassen. Aus humanit&#228;ren Gr&#252;nden, wie sie sagt. Aber daran gibt es Zweifel. Ralf Borchard berichtet aus Gro&#223;britannien. Schweden lehnt es ab, sich f&#252;r einen Zeitungsartikel bei Israel zu entschuldigen Ein Zeitungsartikel in der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet" hat eine schwere diplomatische Krise zwischen Schweden und Israel verursacht. Die Zeitung wirft israelischen Soldaten vor, toten pal&#228;stinensischen Soldaten Organe entnommen zu haben. Beweise f&#252;r diese Behauptung liefert die Zeitung nicht. Israels Ministerpr&#228;sident Benjamin Netanjahu verlangte eine Entschuldigung f&#252;r diesen Artikel. Das lehnt die schwedische Regierung ab. Albrecht Breitschuh mit einem Bericht aus Schweden. "Interkulturelles G&#228;rtnern": Ein Projekt in Berlin Bundesweit gibt es inzwischen fast hundert "interkulturelle G&#228;rten", in denen sich Menschen unterschiedlicher Nationen treffen und gemeinsam g&#228;rtnern. Die Bewegung "Interkultureller Garten" ist aus einem Projekt entstanden, bei dem 1996 in G&#246;ttingen bosnische Fl&#252;chtlingsfrauen gemeinsam Gartenarbeit betrieben haben. Inzwischen unterst&#252;tzt sogar eine Stiftung die G&#228;rtner, die "Stiftung Interkultur". Lydia Leipert hat einen solchen Garten der Begegnung in Berlin besucht. Es ist erst zwei Jahren her, dass auf dem griechischen Peloponnes verheerende Waldbr&#228;nde w&#252;teten. Jetzt, im August 2009, mussten wieder viele Menschen ihre H&#228;user verlassen. Diesmal hat es vor allem rund um Athen gebrannt. Und wieder gab es harsche Kritik am Krisenmanagement. Treffpunkt Europa berichtet &#252;ber das Ausma&#223; des Schadens und fragt nach den Gr&#252;nden f&#252;r die h&#228;ufigen Br&#228;nde in Griechenland. Dar&#252;ber hinaus spricht Markus Radday, Waldexperte beim WWF Deutschland, in einem Interview &#252;ber die &#246;kologischen Folgen der Katastrophe. Bundestag ber&#228;t &#252;ber Begleitgesetze zu Lissabon-Vertrag Das Bundesverfassungsgericht hatte am 30. Juni 2009 in einem viel beachteten Urteil verlangt, die Ratifizierung des Lissabonner Vertrags in Deutschland vorerst zu stoppen. Ohne Not h&#228;tten die Bundestags-Abgeordneten auf Rechte verzichtet, die ihnen im europ&#228;ischen Einigungsprozess zust&#252;nden, so die Richter. Sie verlangten nachzubessern. Am Mittwoch (26.08.2009) hat der Bundestag in einer ersten Lesung die neuen Begleitgesetze beraten. Die Mehrheit der Parlamentarier steht hinter ihnen und sie sollen am 8. September beschlossen werden. F&#252;r die Bundesregierung bedeutet das, dass sie sich in der Europapolitik st&#228;rker als bisher mit den Parlamentariern absprechen muss. Das wird Zeit kosten und Kompromisse erfordern. Die Frage steht im Raum, ob die Regierung &#252;berhaupt noch mit dem n&#246;tigen Drive die europ&#228;ische Einigung vorantreiben kann. Andreas Reuter hat Europa-Parlamentarier gefragt, wie sie die Situation einsch&#228;tzen. Kritik an Freilassung des Lockerbie-Attent&#228;ters w&#228;chst Am 21. Dezember 1988 st&#252;rzte &#252;ber der schottischen Kleinstadt Lockerbie ein Verkehrsflugzeug der PanAm ab und riss einen tiefen Krater in ein Wohngebiet. Alle 259 Passagiere und 11 Menschen aus Lockerbie starben dabei. Das Flugzeug war Ziel eines Sprengstoff-Attentats geworden. Bis vor neun Tagen sa&#223; der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basset Ali al-Megrahi in Schottland eine entsprechende Haftstrafe ab. Am 20. August 2009 hat ihn die schottische Regionalregierung vorzeitig freigelassen. Aus humanit&#228;ren Gr&#252;nden, wie sie sagt. Aber daran gibt es Zweifel. Ralf Borchard berichtet aus Gro&#223;britannien. Schweden lehnt es ab, sich f&#252;r einen Zeitungsartikel bei Israel zu entschuldigen Ein Zeitungsartikel in der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet" hat eine schwere diplomatische Krise zwischen Schweden und Israel verursacht. Die Zeitung wirft israelischen Soldaten vor, toten pal&#228;stinensischen Soldaten Organe entnommen zu haben. Beweise f&#252;r diese Behauptung liefert die Zeitung nicht. Israels Ministerpr&#228;sident Benjamin Netanjahu verlangte eine Entschuldigung f&#252;r diesen Artikel. Das lehnt die schwedische Regierung ab. Albrecht Breitschuh mit einem Bericht aus Schweden. "Interkulturelles G&#228;rtnern": Ein Projekt in Berlin Bundesweit gibt es inzwischen fast hundert "interkulturelle G&#228;rten", in denen sich Menschen unterschiedlicher Nationen treffen und gemeinsam g&#228;rtnern. Die Bewegung "Interkultureller Garten" ist aus einem Projekt entstanden, bei dem 1996 in G&#246;ttingen bosnische Fl&#252;chtlingsfrauen gemeinsam Gartenarbeit betrieben haben. Inzwischen unterst&#252;tzt sogar eine Stiftung die G&#228;rtner, die "Stiftung Interkultur". Lydia Leipert hat einen solchen Garten der Begegnung in Berlin besucht.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Scharfe Kritik am Krisenmanagement bei den Waldbr&#228;nden in Griechenland. Der Bundestag ber&#228;t &#252;ber die neuen Begleitgesetze zum Lissabon-Vertrag. Schottische Regionalregierung verteidigt die Freilassung des Lockerbie-Attent&#228;ters. Schweden lehnt es ab, sich bei Israel f&#252;r einen Zeitungsartikel zu entschuldigen. "Interkulturelles G&#228;rtnern": Ein Projekt in Berlin. Es ist erst zwei Jahren her, dass auf dem griechischen Peloponnes verheerende Waldbr&#228;nde w&#252;teten. Jetzt, im August 2009, mussten wieder viele Menschen ihre H&#228;user verlassen. Diesmal hat es vor allem rund um Athen gebrannt. Und wieder gab es harsche Kritik am Krisenmanagement. Treffpunkt Europa berichtet &#252;ber das Ausma&#223; des Schadens und fragt nach den Gr&#252;nden f&#252;r die h&#228;ufigen Br&#228;nde in Griechenland. Dar&#252;ber hinaus spricht Markus Radday, Waldexperte beim WWF Deutschland, in einem Interview &#252;ber die &#246;kologischen Folgen der Katastrophe. Bundestag ber&#228;t &#252;ber Begleitgesetze zu Lissabon-Vertrag Das Bundesverfassungsgericht hatte am 30. Juni 2009 in einem viel beachteten Urteil verlangt, die Ratifizierung des Lissabonner Vertrags in Deutschland vorerst zu stoppen. Ohne Not h&#228;tten die Bundestags-Abgeordneten auf Rechte verzichtet, die ihnen im europ&#228;ischen Einigungsprozess zust&#252;nden, so die Richter. Sie verlangten nachzubessern. Am Mittwoch (26.08.2009) hat der Bundestag in einer ersten Lesung die neuen Begleitgesetze beraten. Die Mehrheit der Parlamentarier steht hinter ihnen und sie sollen am 8. September beschlossen werden. F&#252;r die Bundesregierung bedeutet das, dass sie sich in der Europapolitik st&#228;rker als bisher mit den Parlamentariern absprechen muss. Das wird Zeit kosten und Kompromisse erfordern. Die Frage steht im Raum, ob die Regierung &#252;berhaupt noch mit dem n&#246;tigen Drive die europ&#228;ische Einigung vorantreiben kann. Andreas Reuter hat Europa-Parlamentarier gefragt, wie sie die Situation einsch&#228;tzen. Kritik an Freilassung des Lockerbie-Attent&#228;ters w&#228;chst Am 21. Dezember 1988 st&#252;rzte &#252;ber der schottischen Kleinstadt Lockerbie ein Verkehrsflugzeug der PanAm ab und riss einen tiefen Krater in ein Wohngebiet. Alle 259 Passagiere und 11 Menschen aus Lockerbie starben dabei. Das Flugzeug war Ziel eines Sprengstoff-Attentats geworden. Bis vor neun Tagen sa&#223; der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basset Ali al-Megrahi in Schottland eine entsprechende Haftstrafe ab. Am 20. August 2009 hat ihn die schottische Regionalregierung vorzeitig freigelassen. Aus humanit&#228;ren Gr&#252;nden, wie sie sagt. Aber daran gibt es Zweifel. Ralf Borchard berichtet aus Gro&#223;britannien. Schweden lehnt es ab, sich f&#252;r einen Zeitungsartikel bei Israel zu entschuldigen Ein Zeitungsartikel in der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet" hat eine schwere diplomatische Krise zwischen Schweden und Israel verursacht. Die Zeitung wirft israelischen Soldaten vor, toten pal&#228;stinensischen Soldaten Organe entnommen zu haben. Beweise f&#252;r diese Behauptung liefert die Zeitung nicht. Israels Ministerpr&#228;sident Benjamin Netanjahu verlangte eine Entschuldigung f&#252;r diesen Artikel. Das lehnt die schwedische Regierung ab. Albrecht Breitschuh mit einem Bericht aus Schweden. "Interkulturelles G&#228;rtnern": Ein Projekt in Berlin Bundesweit gibt es inzwischen fast hundert "interkulturelle G&#228;rten", in denen sich Menschen unterschiedlicher Nationen treffen und gemeinsam g&#228;rtnern. Die Bewegung "Interkultureller Garten" ist aus einem Projekt entstanden, bei dem 1996 in G&#246;ttingen bosnische Fl&#252;chtlingsfrauen gemeinsam Gartenarbeit betrieben haben. Inzwischen unterst&#252;tzt sogar eine Stiftung die G&#228;rtner, die "Stiftung Interkultur". Lydia Leipert hat einen solchen Garten der Begegnung in Berlin besucht. Es ist erst zwei Jahren her, dass auf dem griechischen Peloponnes verheerende Waldbr&#228;nde w&#252;teten. Jetzt, im August 2009, mussten wieder viele Menschen ihre H&#228;user verlassen. Diesmal hat es vor allem rund um Athen gebrannt. Und wieder gab es harsche Kritik am Krisenmanagement. Treffpunkt Europa berichtet &#252;ber das Ausma&#223; des Schadens und fragt nach den Gr&#252;nden f&#252;r die h&#228;ufigen Br&#228;nde in Griechenland. Dar&#252;ber hinaus spricht Markus Radday, Waldexperte beim WWF Deutschland, in einem Interview &#252;ber die &#246;kologischen Folgen der Katastrophe. Bundestag ber&#228;t &#252;ber Begleitgesetze zu Lissabon-Vertrag Das Bundesverfassungsgericht hatte am 30. Juni 2009 in einem viel beachteten Urteil verlangt, die Ratifizierung des Lissabonner Vertrags in Deutschland vorerst zu stoppen. Ohne Not h&#228;tten die Bundestags-Abgeordneten auf Rechte verzichtet, die ihnen im europ&#228;ischen Einigungsprozess zust&#252;nden, so die Richter. Sie verlangten nachzubessern. Am Mittwoch (26.08.2009) hat der Bundestag in einer ersten Lesung die neuen Begleitgesetze beraten. Die Mehrheit der Parlamentarier steht hinter ihnen und sie sollen am 8. September beschlossen werden. F&#252;r die Bundesregierung bedeutet das, dass sie sich in der Europapolitik st&#228;rker als bisher mit den Parlamentariern absprechen muss. Das wird Zeit kosten und Kompromisse erfordern. Die Frage steht im Raum, ob die Regierung &#252;berhaupt noch mit dem n&#246;tigen Drive die europ&#228;ische Einigung vorantreiben kann. Andreas Reuter hat Europa-Parlamentarier gefragt, wie sie die Situation einsch&#228;tzen. Kritik an Freilassung des Lockerbie-Attent&#228;ters w&#228;chst Am 21. Dezember 1988 st&#252;rzte &#252;ber der schottischen Kleinstadt Lockerbie ein Verkehrsflugzeug der PanAm ab und riss einen tiefen Krater in ein Wohngebiet. Alle 259 Passagiere und 11 Menschen aus Lockerbie starben dabei. Das Flugzeug war Ziel eines Sprengstoff-Attentats geworden. Bis vor neun Tagen sa&#223; der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basset Ali al-Megrahi in Schottland eine entsprechende Haftstrafe ab. Am 20. August 2009 hat ihn die schottische Regionalregierung vorzeitig freigelassen. Aus humanit&#228;ren Gr&#252;nden, wie sie sagt. Aber daran gibt es Zweifel. Ralf Borchard berichtet aus Gro&#223;britannien. Schweden lehnt es ab, sich f&#252;r einen Zeitungsartikel bei Israel zu entschuldigen Ein Zeitungsartikel in der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet" hat eine schwere diplomatische Krise zwischen Schweden und Israel verursacht. Die Zeitung wirft israelischen Soldaten vor, toten pal&#228;stinensischen Soldaten Organe entnommen zu haben. Beweise f&#252;r diese Behauptung liefert die Zeitung nicht. Israels Ministerpr&#228;sident Benjamin Netanjahu verlangte eine Entschuldigung f&#252;r diesen Artikel. Das lehnt die schwedische Regierung ab. Albrecht Breitschuh mit einem Bericht aus Schweden. "Interkulturelles G&#228;rtnern": Ein Projekt in Berlin Bundesweit gibt es inzwischen fast hundert "interkulturelle G&#228;rten", in denen sich Menschen unterschiedlicher Nationen treffen und gemeinsam g&#228;rtnern. Die Bewegung "Interkultureller Garten" ist aus einem Projekt entstanden, bei dem 1996 in G&#246;ttingen bosnische Fl&#252;chtlingsfrauen gemeinsam Gartenarbeit betrieben haben. Inzwischen unterst&#252;tzt sogar eine Stiftung die G&#228;rtner, die "Stiftung Interkultur". Lydia Leipert hat einen solchen Garten der Begegnung in Berlin besucht.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-08-28,25049028</guid>
      <pubDate>Fri, 28 Aug 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/01040E07-podcast-1229-4490399.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Rekorde bei der Leichtathletik WM - aber die Zweifel bleiben</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/25003793-Treffpunkt-Europa-Rekorde-bei-der-Leichtathletik-WM-aber-die-Zweifel-bleiben</link>
      <description>Sind Spitzenleistungen ohne Doping &#252;berhaupt noch m&#246;glich? In Berlin k&#228;mpft im Moment die Weltelite der Leichtathletik bei den Weltmeisterschaften um Medaillen. Und vorneweg, im wahrsten Sinne des Wortes immer ein Mann, Usain Bolt aus Jamaika &#8211; der von seinen Landsleuten auch "der Blitz" genannt wird. Und der Sprinter hat nicht nur Gold &#252;ber die 100 und 200 Meter geholt, er lief beide Strecken auch noch in Weltrekordzeit. Von seinen Fans wird der Ausnahmeathlet gefeiert. Doch in den ganzen Jubel mischen sich, wie immer bei solchen Leistungen, Zweifel, ob denn das alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Der Verdacht ist da, in Berlin aber ist, zumindest keiner der Sprintstars positiv auf Doping getestet worden. Dennoch dr&#228;ngt sich die Frage auf. Sind solche Spitzenleistungen im Sport &#252;berhaupt noch ohne Doping m&#246;glich? Ja, sagen die Experten. Auch wenn Skepsis angebracht ist, aber grunds&#228;tzlich gibt es immer wieder Ausnahmetalente, die besondere Leistungen vollbringen k&#246;nnen. ...</description>
      <itunes:subtitle>Sind Spitzenleistungen ohne Doping &#252;berhaupt noch m&#246;glich? In Berlin k&#228;mpft im Moment die Weltelite der Leichtathletik bei den Weltmeisterschaften um Medaillen. Und vorneweg, im wahrsten Sinne des Wortes immer ein Mann, Usain Bolt aus Jamaika &#8211; der von seinen Landsleuten auch "der Blitz" genannt wird. Und der Sprinter hat nicht nur Gold &#252;ber die 100 und 200 Meter geholt, er lief beide Strecken auch noch in Weltrekordzeit. Von seinen Fans wird der Ausnahmeathlet gefeiert. Doch in den ganzen Jubel mischen sich, wie immer bei solchen Leistungen, Zweifel, ob denn das alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Der Verdacht ist da, in Berlin aber ist, zumindest keiner der Sprintstars positiv auf Doping getestet worden. Dennoch dr&#228;ngt sich die Frage auf. Sind solche Spitzenleistungen im Sport &#252;berhaupt noch ohne Doping m&#246;glich? Ja, sagen die Experten. Auch wenn Skepsis angebracht ist, aber grunds&#228;tzlich gibt es immer wieder Ausnahmetalente, die besondere Leistungen vollbringen k&#246;nnen. Wasser ist &#252;berall Wasser brauchen wir zum Leben. Ohne Wasser ist kein Leben m&#246;glich. Weltweit haben &#252;ber eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf der Weltwasserwoche im schwedischen Stockholm haben Experten &#252;ber das Thema diskutiert. Und wir haben uns gefragt. Wo begegnet uns Wasser eigentlich? Und die Antwort lautet - &#252;berall - und nicht immer nur in fl&#252;ssiger Form, sondern auch versteckt. In unserem K&#246;rper, in unserem Essen, in vielen Produkten, die wir t&#228;glich nutzen. Das nennt man das "virtuelles Wasser". Unterricht in Zeiten der Schweinegrippe Die Schweinegrippe grassiert - weltweit. In Europa sind bis jetzt &#252;ber 35.000 Menschen infiziert. Viele von ihnen haben sich w&#228;hrend der Urlaubszeit jetzt im Sommer mit der neuen Grippe angesteckt. Um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, hatten deshalb in Deutschland mehrere Bundesl&#228;nder dar&#252;ber nachgedacht, die Schulferien zu verl&#228;ngern - sich aber im Endeffekt doch dagegen entschieden. Stattdessen wollen die Schulen auf Aufkl&#228;rung setzen und auf verst&#228;rkte Hygiene, um die Gefahr der Ansteckung klein zu halten. Genau das hat auch die EU-Kommission empfohlen. Was aber soll im Herbst passieren. Denn daf&#252;r sagen Experten eine neue, noch viel gr&#246;&#223;ere Welle von Infektionen voraus? In Frankreich, wo die Sommerferien noch andauern, gibt es f&#252;r dieses Szenario bereits einen Krisenplan. Danach k&#246;nnten die Schule geschlossen werden und der Unterricht per Internet stattfinden. Eine gute L&#246;sung f&#252;r die Sch&#252;ler. Eine schlechte L&#246;sung f&#252;r die meist berufst&#228;tigen Eltern, denn sie m&#252;ssten sich dann um Betreuungsm&#246;glichkeiten f&#252;r ihre Kinder bem&#252;hen. Rasende Rolltreppen in Prag Sie rumpeln und rasen: Die Rolltreppen in den U-Bahnstationen der Prager Linie B sind f&#252;r manche Fahrg&#228;ste eine sportliche Herausforderung, f&#252;r andere kann es gar nicht schnell genug gehen. Doch jetzt wollen die Prager Verkehrsbetriebe die Rolltreppen aus alter Sowjetproduktion modernisieren und dabei an die EU-Norm anpassen. Laut Br&#252;sseler Richtlinie d&#252;rfen Europas Rolltreppen nicht schneller als drei Kilometer pro Stunde fahren - viele Prager Pendler halten das allerdings f&#252;r ein Schneckentempo. Und die Aussicht auf die vielen Baustellen macht viele rasend. Nase voll von der Millionenhysterie Er w&#228;chst w&#246;chentlich und das schon seit Januar. Und hielt er zun&#228;chst eine ganze Nation in Atem, so hat sich diese Atemlosigkeit inzwischen auf fast ganz Europa ausgeweitet. Ist ja auch klar, denn der italienische Lottojackpot ist so hoch, wie noch nie zuvor in der Geschichte des Landes. Und w&#228;hrend er auf der einen Seite viele Menschen begeistert, so geht er einigen anderen inzwischen m&#228;chtig auf die Nerven, so wie dem Korrespondenten Stefan Troendle, der &#252;brigens ausgerechnet hat, dass die Wahrscheinlichkeit vom Blitz erschlagen zu werden, sie liegt bei 1:20 Millionen, deutlich gr&#246;&#223;er ist, als die den Jackpot zu knacken, denn die liegt bei 1:622 Millionen.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Sind Spitzenleistungen ohne Doping &#252;berhaupt noch m&#246;glich? In Berlin k&#228;mpft im Moment die Weltelite der Leichtathletik bei den Weltmeisterschaften um Medaillen. Und vorneweg, im wahrsten Sinne des Wortes immer ein Mann, Usain Bolt aus Jamaika &#8211; der von seinen Landsleuten auch "der Blitz" genannt wird. Und der Sprinter hat nicht nur Gold &#252;ber die 100 und 200 Meter geholt, er lief beide Strecken auch noch in Weltrekordzeit. Von seinen Fans wird der Ausnahmeathlet gefeiert. Doch in den ganzen Jubel mischen sich, wie immer bei solchen Leistungen, Zweifel, ob denn das alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Der Verdacht ist da, in Berlin aber ist, zumindest keiner der Sprintstars positiv auf Doping getestet worden. Dennoch dr&#228;ngt sich die Frage auf. Sind solche Spitzenleistungen im Sport &#252;berhaupt noch ohne Doping m&#246;glich? Ja, sagen die Experten. Auch wenn Skepsis angebracht ist, aber grunds&#228;tzlich gibt es immer wieder Ausnahmetalente, die besondere Leistungen vollbringen k&#246;nnen. Wasser ist &#252;berall Wasser brauchen wir zum Leben. Ohne Wasser ist kein Leben m&#246;glich. Weltweit haben &#252;ber eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf der Weltwasserwoche im schwedischen Stockholm haben Experten &#252;ber das Thema diskutiert. Und wir haben uns gefragt. Wo begegnet uns Wasser eigentlich? Und die Antwort lautet - &#252;berall - und nicht immer nur in fl&#252;ssiger Form, sondern auch versteckt. In unserem K&#246;rper, in unserem Essen, in vielen Produkten, die wir t&#228;glich nutzen. Das nennt man das "virtuelles Wasser". Unterricht in Zeiten der Schweinegrippe Die Schweinegrippe grassiert - weltweit. In Europa sind bis jetzt &#252;ber 35.000 Menschen infiziert. Viele von ihnen haben sich w&#228;hrend der Urlaubszeit jetzt im Sommer mit der neuen Grippe angesteckt. Um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, hatten deshalb in Deutschland mehrere Bundesl&#228;nder dar&#252;ber nachgedacht, die Schulferien zu verl&#228;ngern - sich aber im Endeffekt doch dagegen entschieden. Stattdessen wollen die Schulen auf Aufkl&#228;rung setzen und auf verst&#228;rkte Hygiene, um die Gefahr der Ansteckung klein zu halten. Genau das hat auch die EU-Kommission empfohlen. Was aber soll im Herbst passieren. Denn daf&#252;r sagen Experten eine neue, noch viel gr&#246;&#223;ere Welle von Infektionen voraus? In Frankreich, wo die Sommerferien noch andauern, gibt es f&#252;r dieses Szenario bereits einen Krisenplan. Danach k&#246;nnten die Schule geschlossen werden und der Unterricht per Internet stattfinden. Eine gute L&#246;sung f&#252;r die Sch&#252;ler. Eine schlechte L&#246;sung f&#252;r die meist berufst&#228;tigen Eltern, denn sie m&#252;ssten sich dann um Betreuungsm&#246;glichkeiten f&#252;r ihre Kinder bem&#252;hen. Rasende Rolltreppen in Prag Sie rumpeln und rasen: Die Rolltreppen in den U-Bahnstationen der Prager Linie B sind f&#252;r manche Fahrg&#228;ste eine sportliche Herausforderung, f&#252;r andere kann es gar nicht schnell genug gehen. Doch jetzt wollen die Prager Verkehrsbetriebe die Rolltreppen aus alter Sowjetproduktion modernisieren und dabei an die EU-Norm anpassen. Laut Br&#252;sseler Richtlinie d&#252;rfen Europas Rolltreppen nicht schneller als drei Kilometer pro Stunde fahren - viele Prager Pendler halten das allerdings f&#252;r ein Schneckentempo. Und die Aussicht auf die vielen Baustellen macht viele rasend. Nase voll von der Millionenhysterie Er w&#228;chst w&#246;chentlich und das schon seit Januar. Und hielt er zun&#228;chst eine ganze Nation in Atem, so hat sich diese Atemlosigkeit inzwischen auf fast ganz Europa ausgeweitet. Ist ja auch klar, denn der italienische Lottojackpot ist so hoch, wie noch nie zuvor in der Geschichte des Landes. Und w&#228;hrend er auf der einen Seite viele Menschen begeistert, so geht er einigen anderen inzwischen m&#228;chtig auf die Nerven, so wie dem Korrespondenten Stefan Troendle, der &#252;brigens ausgerechnet hat, dass die Wahrscheinlichkeit vom Blitz erschlagen zu werden, sie liegt bei 1:20 Millionen, deutlich gr&#246;&#223;er ist, als die den Jackpot zu knacken, denn die liegt bei 1:622 Millionen.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-08-21,25003793</guid>
      <pubDate>Fri, 21 Aug 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/01036FE1-podcast-1229-4490398.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Diese Woche in Europa: "Nach den ETA-Bomben auf Mallorca"</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24966290-Treffpunkt-Europa-Diese-Woche-in-Europa-Nach-den-ETA-Bomben-auf-Mallorca</link>
      <description>Wie die Spanier mit den neuen ETA-Anschl&#228;gen umgehen, wie jugendliche Alkohols&#252;nder in Italien bestraft werden sollen und wie die Belgien den Comic-Sommer feiern. Sie nennen es zynisch "Sommerkampagnen", die Mitglieder der baskischen Terrororganisation ETA. Klingt freundlich, aber hinter diesem Codewort verbergen sich brutale Bombenanschl&#228;ge, mit denen sich die Unabh&#228;ngigkeitsk&#228;mpfer in Spanien jeden Sommer wieder ins Ged&#228;chtnis rufen. Zuletzt am 9. August 2009, wo erneut Sprengs&#228;tze auf der Ferieninsel Mallorca detonierten und Urlauber und Einheimische in Angst versetzten. Ein politisch aussichtsloser Kampf, der trotz allem Spaniens Politiker und Polizei in Atem h&#228;lt. Danny Wood berichtet. Italien: Trinken kann teuer werden Gesundheitssch&#228;digende Bes&#228;ufnisse unter Jugendlichen haben in der Stadt Mailand in diesem Sommer f&#252;r ein Verbot gesorgt: Strafen von 450 Euro sind vorgesehen, f&#252;r Jugendliche, die auf offener Stra&#223;e mit Alkohol erwischt werden und diejenigen, die ihnen Alkohol ...</description>
      <itunes:subtitle>Wie die Spanier mit den neuen ETA-Anschl&#228;gen umgehen, wie jugendliche Alkohols&#252;nder in Italien bestraft werden sollen und wie die Belgien den Comic-Sommer feiern. Sie nennen es zynisch "Sommerkampagnen", die Mitglieder der baskischen Terrororganisation ETA. Klingt freundlich, aber hinter diesem Codewort verbergen sich brutale Bombenanschl&#228;ge, mit denen sich die Unabh&#228;ngigkeitsk&#228;mpfer in Spanien jeden Sommer wieder ins Ged&#228;chtnis rufen. Zuletzt am 9. August 2009, wo erneut Sprengs&#228;tze auf der Ferieninsel Mallorca detonierten und Urlauber und Einheimische in Angst versetzten. Ein politisch aussichtsloser Kampf, der trotz allem Spaniens Politiker und Polizei in Atem h&#228;lt. Danny Wood berichtet. Italien: Trinken kann teuer werden Gesundheitssch&#228;digende Bes&#228;ufnisse unter Jugendlichen haben in der Stadt Mailand in diesem Sommer f&#252;r ein Verbot gesorgt: Strafen von 450 Euro sind vorgesehen, f&#252;r Jugendliche, die auf offener Stra&#223;e mit Alkohol erwischt werden und diejenigen, die ihnen Alkohol verkaufen. Ministerpr&#228;sident Silvio Berlusconi begr&#252;&#223;te die Initiative Mailands, andere St&#228;dte ziehen mit &#228;hnlichen Verboten nach. Aus der Hauptstadt Rom berichtet Nancy Greenleese. Gro&#223;britannien: Rentner wollen l&#228;nger arbeiten In vielen europ&#228;ischen L&#228;ndern wird die Bev&#246;lkerung im Schnitt immer &#228;lter. Einerseits steigt die Lebenserwartung, andererseits werden weniger Kinder geboren. Das ist auch in Gro&#223;britannien so, wo deshalb immer mehr Menschen gern &#252;ber das offizielle Rentenalter hinaus arbeiten m&#246;chten. Doch die britische Gesetzgebung sieht vor, dass Firmen ihre Arbeitnehmer ab dem 65. Lebensjahr entlassen d&#252;rfen. Jetzt haben Wohlt&#228;tigkeitsorganisationen die britische Regierung verklagt, mit dem Vorwurf der Altersdiskriminierung. Lars Bevanger berichtet aus Manchester. Belgien: Comic-Helden werden gro&#223; gefeiert In Belgien herrscht Sprachenvielfalt, drei offizielle Landessprachen gibt es dort - Fl&#228;misch, Franz&#246;sisch und Deutsch. Au&#223;erdem herrscht in der EU-Hauptstadt Br&#252;ssel ein wahres pan-europ&#228;isches Stimmengewirr. Da ist es wohl einfacher, Bilder sprechen zu lassen: Vielleicht gilt Belgien ja gerade deshalb als Comic-Hochburg Europas? In diesem Sommer wird das Jahr des Comics ganz gro&#223; gefeiert. Eberhard Nembach war f&#252;r uns in Br&#252;ssel unterwegs und hat sich die wahrscheinlich gr&#246;&#223;te Comic-Wandzeichnung Europas angeschaut. Wof&#252;r steht eigentlich IKEA? Die amtierenden EU-Ratspr&#228;sidenten, die Schweden, werden - ob sie wollen oder nicht - oft mit ihrem ber&#252;hmtesten M&#246;belhaus in Verbindung gebracht. In den blau-gelben Landesfarben leuchten die IKEA-Einrichtungsh&#228;user weltweit. Eine einzigartige, aber nicht immer unumstrittene Erfolgsgeschichte, die schon rund 60 Jahre andauert. Bis Ende August l&#228;uft in der schwedischen Hauptstadt Stockholm eine Ausstellung &#252;ber die Geschichte des M&#246;belhauses. Anja G&#252;nther hat sie besucht und dabei auch erfahren, warum IKEA eigentlich IKEA hei&#223;t.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wie die Spanier mit den neuen ETA-Anschl&#228;gen umgehen, wie jugendliche Alkohols&#252;nder in Italien bestraft werden sollen und wie die Belgien den Comic-Sommer feiern. Sie nennen es zynisch "Sommerkampagnen", die Mitglieder der baskischen Terrororganisation ETA. Klingt freundlich, aber hinter diesem Codewort verbergen sich brutale Bombenanschl&#228;ge, mit denen sich die Unabh&#228;ngigkeitsk&#228;mpfer in Spanien jeden Sommer wieder ins Ged&#228;chtnis rufen. Zuletzt am 9. August 2009, wo erneut Sprengs&#228;tze auf der Ferieninsel Mallorca detonierten und Urlauber und Einheimische in Angst versetzten. Ein politisch aussichtsloser Kampf, der trotz allem Spaniens Politiker und Polizei in Atem h&#228;lt. Danny Wood berichtet. Italien: Trinken kann teuer werden Gesundheitssch&#228;digende Bes&#228;ufnisse unter Jugendlichen haben in der Stadt Mailand in diesem Sommer f&#252;r ein Verbot gesorgt: Strafen von 450 Euro sind vorgesehen, f&#252;r Jugendliche, die auf offener Stra&#223;e mit Alkohol erwischt werden und diejenigen, die ihnen Alkohol verkaufen. Ministerpr&#228;sident Silvio Berlusconi begr&#252;&#223;te die Initiative Mailands, andere St&#228;dte ziehen mit &#228;hnlichen Verboten nach. Aus der Hauptstadt Rom berichtet Nancy Greenleese. Gro&#223;britannien: Rentner wollen l&#228;nger arbeiten In vielen europ&#228;ischen L&#228;ndern wird die Bev&#246;lkerung im Schnitt immer &#228;lter. Einerseits steigt die Lebenserwartung, andererseits werden weniger Kinder geboren. Das ist auch in Gro&#223;britannien so, wo deshalb immer mehr Menschen gern &#252;ber das offizielle Rentenalter hinaus arbeiten m&#246;chten. Doch die britische Gesetzgebung sieht vor, dass Firmen ihre Arbeitnehmer ab dem 65. Lebensjahr entlassen d&#252;rfen. Jetzt haben Wohlt&#228;tigkeitsorganisationen die britische Regierung verklagt, mit dem Vorwurf der Altersdiskriminierung. Lars Bevanger berichtet aus Manchester. Belgien: Comic-Helden werden gro&#223; gefeiert In Belgien herrscht Sprachenvielfalt, drei offizielle Landessprachen gibt es dort - Fl&#228;misch, Franz&#246;sisch und Deutsch. Au&#223;erdem herrscht in der EU-Hauptstadt Br&#252;ssel ein wahres pan-europ&#228;isches Stimmengewirr. Da ist es wohl einfacher, Bilder sprechen zu lassen: Vielleicht gilt Belgien ja gerade deshalb als Comic-Hochburg Europas? In diesem Sommer wird das Jahr des Comics ganz gro&#223; gefeiert. Eberhard Nembach war f&#252;r uns in Br&#252;ssel unterwegs und hat sich die wahrscheinlich gr&#246;&#223;te Comic-Wandzeichnung Europas angeschaut. Wof&#252;r steht eigentlich IKEA? Die amtierenden EU-Ratspr&#228;sidenten, die Schweden, werden - ob sie wollen oder nicht - oft mit ihrem ber&#252;hmtesten M&#246;belhaus in Verbindung gebracht. In den blau-gelben Landesfarben leuchten die IKEA-Einrichtungsh&#228;user weltweit. Eine einzigartige, aber nicht immer unumstrittene Erfolgsgeschichte, die schon rund 60 Jahre andauert. Bis Ende August l&#228;uft in der schwedischen Hauptstadt Stockholm eine Ausstellung &#252;ber die Geschichte des M&#246;belhauses. Anja G&#252;nther hat sie besucht und dabei auch erfahren, warum IKEA eigentlich IKEA hei&#223;t.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-08-14,24966290</guid>
      <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/0102e1b0-podcast-1229-4490397.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick: "Sprecht mehr Deutsch im Ausland&#8230;"</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24926724-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick-Sprecht-mehr-Deutsch-im-Ausland%E2%80%A6</link>
      <description>Menschenmassen im Fu&#223;ballstadion - aber ohne Ball! "Nichts wie weg", so das Motto polnischer Uni-Absolventen. Deutschlehrer auf der Suche nach mehr Sch&#252;ler. Und: Georgien - ein Jahr nach dem Krieg. Er ist 74 Jahre alt, tr&#228;gt eine altmodische Goldbrille und immer ein strahlendes L&#228;cheln auf den Lippen: Der Dalai Lama. &#220;ber 50.000 Menschen hat er diese Woche in Deutschland und in der Schweiz begeistert, bewegt, vielleicht auch bekehrt. Denn seine "teachings", also seine buddhistischen Lehrstunden, waren nicht politisch. Was ist es, was die Menschen so an ihm fasziniert? Polnische Studenten &#8211; Jobperspektive gleich Null? Wer in Europa mal mit Studenten &#252;ber ihre Zukunftschancen spricht, der bekommt fast &#252;berall &#228;hnliche Antworten: Die Zukunft sei nicht sicher, einen Job in Aussicht haben die Wenigsten, vielleicht ein Praktikum. Aber irgendwie hoffen alle irgendwann einen Job zu ergattern, bei dem sie ihr Uni-Wissen anwenden k&#246;nnen. Nicht so in Polen. Viele polnische Studenten sehen ihre...</description>
      <itunes:subtitle>Menschenmassen im Fu&#223;ballstadion - aber ohne Ball! "Nichts wie weg", so das Motto polnischer Uni-Absolventen. Deutschlehrer auf der Suche nach mehr Sch&#252;ler. Und: Georgien - ein Jahr nach dem Krieg. Er ist 74 Jahre alt, tr&#228;gt eine altmodische Goldbrille und immer ein strahlendes L&#228;cheln auf den Lippen: Der Dalai Lama. &#220;ber 50.000 Menschen hat er diese Woche in Deutschland und in der Schweiz begeistert, bewegt, vielleicht auch bekehrt. Denn seine "teachings", also seine buddhistischen Lehrstunden, waren nicht politisch. Was ist es, was die Menschen so an ihm fasziniert? Polnische Studenten &#8211; Jobperspektive gleich Null? Wer in Europa mal mit Studenten &#252;ber ihre Zukunftschancen spricht, der bekommt fast &#252;berall &#228;hnliche Antworten: Die Zukunft sei nicht sicher, einen Job in Aussicht haben die Wenigsten, vielleicht ein Praktikum. Aber irgendwie hoffen alle irgendwann einen Job zu ergattern, bei dem sie ihr Uni-Wissen anwenden k&#246;nnen. Nicht so in Polen. Viele polnische Studenten sehen ihrer miesen Zukunft knallhart in die Augen - und studieren trotzdem&#8230; 3000 Deutschlehrer und ein gro&#223;er Wunsch Noch haben die meisten Europ&#228;er ja Urlaub - doch nicht alle liegen da in der Sonne, viele nutzen ihre Ferien um eine Sprache zu lernen. &#220;ber 3000 Deutschlehrer aus aller Welt haben sich gerade in Jena, in Ostdeutschland, getroffen. Sie stehen n&#228;mlich vor einer Herausforderung: Immer weniger Menschen wollen deutsch lernen. Doch das soll anders werden! Georgien - von "Entspannung" keine Spur Vor genau einem Jahr sind georgische Soldaten nach S&#252;dossetien einmarschiert. Sie wollten die abtr&#252;nnige Region zur&#252;ckgewinnen. Die Russen haben die Osseten unterst&#252;tzt, und die Georgier zur&#252;ckgeschlagen. Mittlerweile haben sich die russischen Truppen zwar aus dem georgischen Kernland zur&#252;ckgezogen, aber entspannt hat sich die Lage noch nicht. Vor allem nicht an der Grenze zu S&#252;dossetien. 100 Jahre in geheimer Mission Sie lauern &#252;berall, die deutschen Spione. Als Friseure, Pferdeh&#228;ndler oder Kellner getarnt, wollen sie Geheimnisse aus Gro&#223;britannien abgreifen. Das zumindest glaubte die britische Presse - vor 100 Jahren. Und die Briten haben gehandelt: Um gegen das aufstrebende, kaiserliche Deutschland gewappnet zu sein, haben sie im August 1909 den "Secret Intelligence Service" gegr&#252;ndet, einen organisierten Geheimdienst. Am bekanntesten ist wohl der Auslandsgeheimdienst, genannt MI6. Denn f&#252;r ihn arbeitet ja auch der Superagent mit der Nummer 007! Sommer in Wien - rockt! Es ist Sommer in Europa und tausende von Touristen sind unterwegs, um was Neues zu sehen - oder zu h&#246;ren. Zum Beispiel in Wien. Hier gibt's nur eine Devise: Ohren auf und rein ins Get&#252;mmel. Redaktion: Miriam Klaussner</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Menschenmassen im Fu&#223;ballstadion - aber ohne Ball! "Nichts wie weg", so das Motto polnischer Uni-Absolventen. Deutschlehrer auf der Suche nach mehr Sch&#252;ler. Und: Georgien - ein Jahr nach dem Krieg. Er ist 74 Jahre alt, tr&#228;gt eine altmodische Goldbrille und immer ein strahlendes L&#228;cheln auf den Lippen: Der Dalai Lama. &#220;ber 50.000 Menschen hat er diese Woche in Deutschland und in der Schweiz begeistert, bewegt, vielleicht auch bekehrt. Denn seine "teachings", also seine buddhistischen Lehrstunden, waren nicht politisch. Was ist es, was die Menschen so an ihm fasziniert? Polnische Studenten &#8211; Jobperspektive gleich Null? Wer in Europa mal mit Studenten &#252;ber ihre Zukunftschancen spricht, der bekommt fast &#252;berall &#228;hnliche Antworten: Die Zukunft sei nicht sicher, einen Job in Aussicht haben die Wenigsten, vielleicht ein Praktikum. Aber irgendwie hoffen alle irgendwann einen Job zu ergattern, bei dem sie ihr Uni-Wissen anwenden k&#246;nnen. Nicht so in Polen. Viele polnische Studenten sehen ihrer miesen Zukunft knallhart in die Augen - und studieren trotzdem&#8230; 3000 Deutschlehrer und ein gro&#223;er Wunsch Noch haben die meisten Europ&#228;er ja Urlaub - doch nicht alle liegen da in der Sonne, viele nutzen ihre Ferien um eine Sprache zu lernen. &#220;ber 3000 Deutschlehrer aus aller Welt haben sich gerade in Jena, in Ostdeutschland, getroffen. Sie stehen n&#228;mlich vor einer Herausforderung: Immer weniger Menschen wollen deutsch lernen. Doch das soll anders werden! Georgien - von "Entspannung" keine Spur Vor genau einem Jahr sind georgische Soldaten nach S&#252;dossetien einmarschiert. Sie wollten die abtr&#252;nnige Region zur&#252;ckgewinnen. Die Russen haben die Osseten unterst&#252;tzt, und die Georgier zur&#252;ckgeschlagen. Mittlerweile haben sich die russischen Truppen zwar aus dem georgischen Kernland zur&#252;ckgezogen, aber entspannt hat sich die Lage noch nicht. Vor allem nicht an der Grenze zu S&#252;dossetien. 100 Jahre in geheimer Mission Sie lauern &#252;berall, die deutschen Spione. Als Friseure, Pferdeh&#228;ndler oder Kellner getarnt, wollen sie Geheimnisse aus Gro&#223;britannien abgreifen. Das zumindest glaubte die britische Presse - vor 100 Jahren. Und die Briten haben gehandelt: Um gegen das aufstrebende, kaiserliche Deutschland gewappnet zu sein, haben sie im August 1909 den "Secret Intelligence Service" gegr&#252;ndet, einen organisierten Geheimdienst. Am bekanntesten ist wohl der Auslandsgeheimdienst, genannt MI6. Denn f&#252;r ihn arbeitet ja auch der Superagent mit der Nummer 007! Sommer in Wien - rockt! Es ist Sommer in Europa und tausende von Touristen sind unterwegs, um was Neues zu sehen - oder zu h&#246;ren. Zum Beispiel in Wien. Hier gibt's nur eine Devise: Ohren auf und rein ins Get&#252;mmel. Redaktion: Miriam Klaussner</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-08-07,24926724</guid>
      <pubDate>Fri, 07 Aug 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/01021567-podcast-1229-4490396.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Neuer Mann an der Spitze der NATO</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24893651-Treffpunkt-Europa-Neuer-Mann-an-der-Spitze-der-NATO</link>
      <description>Der ehemalige d&#228;nische Ministerpr&#228;sident Anders Fogh Rasmussen hat den Posten des NATO-Generalsekret&#228;rs von seinem Vorg&#228;nger de Hoop Scheffer &#252;bernommen. Und auch wenn es seltsam klingt, seine Frau und seine Tochter wurden kurz vorher aus dem Kerker entlassen. Das ist kein Witz. Tats&#228;chlich haben Anne-Mette und Christina Rasmussen an einer so genannten Reality TV Show teilgenommen und sich daf&#252;r auf einer entlegenen Festung im Atlantik einkerkern lassen. Was die Familie des ehemaligen d&#228;nischen Ministerpr&#228;sidenten dort so alles erlebte, werden die D&#228;nen im Herbst im Fernsehen sehen. Dann wird die Sendung ausgestrahlt. Aber bis dahin hat die Familie vermutlich schon l&#228;ngst ihre neue Dienstwohnung im fernen Br&#252;ssel bezogen. Rasmussen wird sich vor allem mit drei Themen besch&#228;ftigen m&#252;ssen: Mit dem Afghanistan-Einsatz, mit der strategischen Neuausrichtung und Erweiterung der NATO sowie mit dem Verh&#228;ltnis zwischen der NATO und der EU. Im Treffpunkt Europa stellen wir den neuen Nato-Gene...</description>
      <itunes:subtitle>Der ehemalige d&#228;nische Ministerpr&#228;sident Anders Fogh Rasmussen hat den Posten des NATO-Generalsekret&#228;rs von seinem Vorg&#228;nger de Hoop Scheffer &#252;bernommen. Und auch wenn es seltsam klingt, seine Frau und seine Tochter wurden kurz vorher aus dem Kerker entlassen. Das ist kein Witz. Tats&#228;chlich haben Anne-Mette und Christina Rasmussen an einer so genannten Reality TV Show teilgenommen und sich daf&#252;r auf einer entlegenen Festung im Atlantik einkerkern lassen. Was die Familie des ehemaligen d&#228;nischen Ministerpr&#228;sidenten dort so alles erlebte, werden die D&#228;nen im Herbst im Fernsehen sehen. Dann wird die Sendung ausgestrahlt. Aber bis dahin hat die Familie vermutlich schon l&#228;ngst ihre neue Dienstwohnung im fernen Br&#252;ssel bezogen. Rasmussen wird sich vor allem mit drei Themen besch&#228;ftigen m&#252;ssen: Mit dem Afghanistan-Einsatz, mit der strategischen Neuausrichtung und Erweiterung der NATO sowie mit dem Verh&#228;ltnis zwischen der NATO und der EU. Im Treffpunkt Europa stellen wir den neuen Nato-Generalsekret&#228;r und seine Familie vor. Machtwechsel in der Republik Moldau? Die Republik Moldau hat gew&#228;hlt &#8211; zum 2. Mal innerhalb von 4 Monaten. Damals, Anfang April hatten die Kommunisten gesiegt, nach Meinung der Opposition durch Wahlf&#228;lschung. Was folgte waren gewaltt&#228;tige Proteste. Das Parlamentsgeb&#228;ude wurde in Brand gesteckt, drei Demonstranten starben bei den Polizeieins&#228;tzen. Dem neu-gew&#228;hlten Parlament gelang es anschlie&#223;end in zwei Wahlg&#228;ngen nicht, einen Pr&#228;sidenten zu w&#228;hlen, weil den Kommunisten eine Stimme fehlte. Jetzt sieht alles anders aus. Die prowestliche Opposition hat die Kommunisten besiegt. Die Kommunistische Partei von Pr&#228;sident Vladimir Voronin wurde zwar trotz gro&#223;er Einbu&#223;en erneut st&#228;rkste Partei. Aber die vier Oppositionsparteien kommen zusammen auf eine absolute Mehrheit und k&#246;nnen damit die Regierung bilden. Und sie haben eine gro&#223;e Aufgabe vor sich, denn Moldawien ist das &#228;rmste Land Europas. Island will in die EU Island hat der EU viel zu bieten. Das erkl&#228;rte der isl&#228;ndische Au&#223;enminister &#214;ssur Skarphedinsson selbstbewusst im Interview mit der DW. Dabei hat das Land im Moment alles andere als Grund zum Jubeln. Die weltweite Wirtschaftskrise hat das kleine Land schwer gebeutelt. Nach dem Zusammenbruch aller gro&#223;en Banken drohte der Staatsbankrott. Und pl&#246;tzlich zogen die Isl&#228;nder etwas in Betracht, was sie vorher mehrheitlich noch abgelehnt hatten, einen Beitritt zur Europ&#228;ischen Union. Und das m&#246;glichst schnell und am besten auch gleich mit der Aussicht bald den Euro zu bekommen. Und tats&#228;chlich scheint die M&#246;glichkeit, dass Island schon bald der 28. EU-Mitgliedsstaat sein k&#246;nnte durchaus gegeben. Denn die EU-Au&#223;enminister haben der EU-Kommission den Auftrag erteilt, die EU-Tauglichkeit der Atlantikinsel zu pr&#252;fen. Und der Minister hofft jetzt, dass Island schon in 3 Jahren EU-Mitglied ist. Eine Einsch&#228;tzung, die Bernd Riegert, Leiter der Europaredaktion der DW, nicht teilt. Zu viele H&#252;rden gilt es noch zu &#252;berwinden. Unter anderem wollen Gro&#223;britannien und die Niederlande vor einem EU Beitritt ihre Millionenkredite zur&#252;ck, die sie Island auf dem H&#246;hepunkt der Krise gew&#228;hrt hatten. Auch andere Beitrittskandidaten wie Kroatien oder Mazedonien sehen diese Bewerbung &#8222;auf der &#220;berholspur&#8220; skeptisch. Immerhin arbeiten sie schon seit Jahren auf eine Mitgliedschaft hin. Auch die Isl&#228;nder selbst k&#246;nnten zum Problem werden. Im Moment sind sie zwar mehrheitlich f&#252;r einen EU-Beitritt. Sie m&#252;ssen aber noch in einem offiziellen Referendum dar&#252;ber abstimmen. Und falls sich Island bis dahin wieder von der Wirtschaftskrise erholt haben sollte, so ist es durchaus m&#246;glich, dass die Isl&#228;nder wieder zu ihrer urspr&#252;nglichen, Anti-EU Haltung zur&#252;ckkehren. Und Islands Bestreben so schnell wie m&#246;glich auch noch der Eurozone anzugeh&#246;ren wird vermutlich noch l&#228;nger dauern. Denn daf&#252;r m&#252;ssen noch viele weitere Kriterien erf&#252;llt werden, die Island aufgrund seiner aktuellen finanziellen Lage nicht erf&#252;llen kann. Schwimmen mit dem Duce Rom ist nicht nur die ewige Stadt sondern aktuell auch das Mekka f&#252;r alle Fans des Wassersports. Grund daf&#252;r; die Schwimm-Weltmeisterschaft, wobei dort nicht nur geschwommen sondern auch getaucht, synchron geschwommen und Wasser Polo gespielt wird. Und um dieses riesige Sport Event zu veranstalten ist die gr&#246;&#223;te Sportspielst&#228;tte der ewigen Stadt restauriert worden. Das Foro Italico, das, fr&#252;her einmal anders hie&#223; &#8211; Foro Mussolini. Der Diktator lie&#223; die Anlagen als Modell faschistischer Kunst und Architektur bauen - ausgestattet mit Symbolen, die lauter als jedes Fangeschrei zeigen, wie wichtig der Sport in der Zeit seiner Diktatur war. Im Treffpunkt Europa berichten wir &#252;ber das herausgeputzte 30iger Jahre Wunder, das den Italienern noch immer ein mulmiges Gef&#252;hl gibt.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der ehemalige d&#228;nische Ministerpr&#228;sident Anders Fogh Rasmussen hat den Posten des NATO-Generalsekret&#228;rs von seinem Vorg&#228;nger de Hoop Scheffer &#252;bernommen. Und auch wenn es seltsam klingt, seine Frau und seine Tochter wurden kurz vorher aus dem Kerker entlassen. Das ist kein Witz. Tats&#228;chlich haben Anne-Mette und Christina Rasmussen an einer so genannten Reality TV Show teilgenommen und sich daf&#252;r auf einer entlegenen Festung im Atlantik einkerkern lassen. Was die Familie des ehemaligen d&#228;nischen Ministerpr&#228;sidenten dort so alles erlebte, werden die D&#228;nen im Herbst im Fernsehen sehen. Dann wird die Sendung ausgestrahlt. Aber bis dahin hat die Familie vermutlich schon l&#228;ngst ihre neue Dienstwohnung im fernen Br&#252;ssel bezogen. Rasmussen wird sich vor allem mit drei Themen besch&#228;ftigen m&#252;ssen: Mit dem Afghanistan-Einsatz, mit der strategischen Neuausrichtung und Erweiterung der NATO sowie mit dem Verh&#228;ltnis zwischen der NATO und der EU. Im Treffpunkt Europa stellen wir den neuen Nato-Generalsekret&#228;r und seine Familie vor. Machtwechsel in der Republik Moldau? Die Republik Moldau hat gew&#228;hlt &#8211; zum 2. Mal innerhalb von 4 Monaten. Damals, Anfang April hatten die Kommunisten gesiegt, nach Meinung der Opposition durch Wahlf&#228;lschung. Was folgte waren gewaltt&#228;tige Proteste. Das Parlamentsgeb&#228;ude wurde in Brand gesteckt, drei Demonstranten starben bei den Polizeieins&#228;tzen. Dem neu-gew&#228;hlten Parlament gelang es anschlie&#223;end in zwei Wahlg&#228;ngen nicht, einen Pr&#228;sidenten zu w&#228;hlen, weil den Kommunisten eine Stimme fehlte. Jetzt sieht alles anders aus. Die prowestliche Opposition hat die Kommunisten besiegt. Die Kommunistische Partei von Pr&#228;sident Vladimir Voronin wurde zwar trotz gro&#223;er Einbu&#223;en erneut st&#228;rkste Partei. Aber die vier Oppositionsparteien kommen zusammen auf eine absolute Mehrheit und k&#246;nnen damit die Regierung bilden. Und sie haben eine gro&#223;e Aufgabe vor sich, denn Moldawien ist das &#228;rmste Land Europas. Island will in die EU Island hat der EU viel zu bieten. Das erkl&#228;rte der isl&#228;ndische Au&#223;enminister &#214;ssur Skarphedinsson selbstbewusst im Interview mit der DW. Dabei hat das Land im Moment alles andere als Grund zum Jubeln. Die weltweite Wirtschaftskrise hat das kleine Land schwer gebeutelt. Nach dem Zusammenbruch aller gro&#223;en Banken drohte der Staatsbankrott. Und pl&#246;tzlich zogen die Isl&#228;nder etwas in Betracht, was sie vorher mehrheitlich noch abgelehnt hatten, einen Beitritt zur Europ&#228;ischen Union. Und das m&#246;glichst schnell und am besten auch gleich mit der Aussicht bald den Euro zu bekommen. Und tats&#228;chlich scheint die M&#246;glichkeit, dass Island schon bald der 28. EU-Mitgliedsstaat sein k&#246;nnte durchaus gegeben. Denn die EU-Au&#223;enminister haben der EU-Kommission den Auftrag erteilt, die EU-Tauglichkeit der Atlantikinsel zu pr&#252;fen. Und der Minister hofft jetzt, dass Island schon in 3 Jahren EU-Mitglied ist. Eine Einsch&#228;tzung, die Bernd Riegert, Leiter der Europaredaktion der DW, nicht teilt. Zu viele H&#252;rden gilt es noch zu &#252;berwinden. Unter anderem wollen Gro&#223;britannien und die Niederlande vor einem EU Beitritt ihre Millionenkredite zur&#252;ck, die sie Island auf dem H&#246;hepunkt der Krise gew&#228;hrt hatten. Auch andere Beitrittskandidaten wie Kroatien oder Mazedonien sehen diese Bewerbung &#8222;auf der &#220;berholspur&#8220; skeptisch. Immerhin arbeiten sie schon seit Jahren auf eine Mitgliedschaft hin. Auch die Isl&#228;nder selbst k&#246;nnten zum Problem werden. Im Moment sind sie zwar mehrheitlich f&#252;r einen EU-Beitritt. Sie m&#252;ssen aber noch in einem offiziellen Referendum dar&#252;ber abstimmen. Und falls sich Island bis dahin wieder von der Wirtschaftskrise erholt haben sollte, so ist es durchaus m&#246;glich, dass die Isl&#228;nder wieder zu ihrer urspr&#252;nglichen, Anti-EU Haltung zur&#252;ckkehren. Und Islands Bestreben so schnell wie m&#246;glich auch noch der Eurozone anzugeh&#246;ren wird vermutlich noch l&#228;nger dauern. Denn daf&#252;r m&#252;ssen noch viele weitere Kriterien erf&#252;llt werden, die Island aufgrund seiner aktuellen finanziellen Lage nicht erf&#252;llen kann. Schwimmen mit dem Duce Rom ist nicht nur die ewige Stadt sondern aktuell auch das Mekka f&#252;r alle Fans des Wassersports. Grund daf&#252;r; die Schwimm-Weltmeisterschaft, wobei dort nicht nur geschwommen sondern auch getaucht, synchron geschwommen und Wasser Polo gespielt wird. Und um dieses riesige Sport Event zu veranstalten ist die gr&#246;&#223;te Sportspielst&#228;tte der ewigen Stadt restauriert worden. Das Foro Italico, das, fr&#252;her einmal anders hie&#223; &#8211; Foro Mussolini. Der Diktator lie&#223; die Anlagen als Modell faschistischer Kunst und Architektur bauen - ausgestattet mit Symbolen, die lauter als jedes Fangeschrei zeigen, wie wichtig der Sport in der Zeit seiner Diktatur war. Im Treffpunkt Europa berichten wir &#252;ber das herausgeputzte 30iger Jahre Wunder, das den Italienern noch immer ein mulmiges Gef&#252;hl gibt.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-07-31,24893651</guid>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/0101a960-podcast-1229-4253159.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Die Wirtschaftskrise als Chance</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24859592-Treffpunkt-Europa-Die-Wirtschaftskrise-als-Chance</link>
      <description>Die Wirtschaftskrise als Chance, geht das? Ja, sagen die Optimisten! Es ist eine Chance f&#252;r neue Ideen - wie zum Beispiel Bio-Landwirtschaft, eine neue W&#228;hrung oder Tauschwirtschaft. Noch bis vor einem Jahr, da haben die Tschechien die billigen Arbeitskr&#228;fte h&#228;nderingend gebraucht. Die Wirtschaft brummte und da war jeder, der anpacken kann, willkommen. Ukrainer, Mongolen oder Vietnamesen - zehntausende sind gekommen - um Geld zu verdienen, das sie zu ihren Familien schicken k&#246;nnen. Doch jetzt in mitten der Wirtschaftskrise wollen die Tschechen sie so schnell wie m&#246;glich los werden. Mit "Bio-Anbau" aus der Krise Nicht nur die Gastarbeiter haben mit der Wirtschaftskrise ihren Job verloren, denn &#252;berall haben Firmen zu gemacht und Menschen auf die Stra&#223;e gesetzt. Auch in Portugal. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken probieren viele - vor allem junge Portugiesen - mal was Neues aus. Etwas, das in Portugal bisher niemanden so richtig interessiert hat: Bio-Anbau. Um das n&#246;tige Kn...</description>
      <itunes:subtitle>Die Wirtschaftskrise als Chance, geht das? Ja, sagen die Optimisten! Es ist eine Chance f&#252;r neue Ideen - wie zum Beispiel Bio-Landwirtschaft, eine neue W&#228;hrung oder Tauschwirtschaft. Noch bis vor einem Jahr, da haben die Tschechien die billigen Arbeitskr&#228;fte h&#228;nderingend gebraucht. Die Wirtschaft brummte und da war jeder, der anpacken kann, willkommen. Ukrainer, Mongolen oder Vietnamesen - zehntausende sind gekommen - um Geld zu verdienen, das sie zu ihren Familien schicken k&#246;nnen. Doch jetzt in mitten der Wirtschaftskrise wollen die Tschechen sie so schnell wie m&#246;glich los werden. Mit "Bio-Anbau" aus der Krise Nicht nur die Gastarbeiter haben mit der Wirtschaftskrise ihren Job verloren, denn &#252;berall haben Firmen zu gemacht und Menschen auf die Stra&#223;e gesetzt. Auch in Portugal. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken probieren viele - vor allem junge Portugiesen - mal was Neues aus. Etwas, das in Portugal bisher niemanden so richtig interessiert hat: Bio-Anbau. Um das n&#246;tige Know-How zu kriegen, heuern momentan viele bei den Bio-Pionieren an. Sie wollen von ihnen die Kniffe der Bio-Landwirtschaft erlernen. "Es kann noch viel schlimmer kommen" Der Soziologe Wolfgang Sachs sieht ebenfalls die nachhaltige, gr&#252;ne Wirtschaft als Weg aus der Krise. Er hat im vergangenen Jahr die Studie "Zukunftsf&#228;higes Deutschland" geleitet. F&#252;r ihn ist die Krise aber nicht nur eine Chance, denn er sagt: Es kann noch viel schlimmer kommen! Russischer Ex-Oligarch setzt auf Tauschwirtschaft Einen ganz anderen Ansatz hat der Russe German Sterligow. Vor rund drei&#223;ig Jahren hat er die erste Waren- und Rohstoffb&#246;rse Russlands gegr&#252;ndet. Und so wurde er als junger Mann ziemlich schnell zum Dollarmillion&#228;r, war Chef eines riesigen Gesch&#228;ftsimperiums. Doch dann, 2004, hat er alles verloren. Und jetzt? Mitten in der Wirtschaftskrise, da will der Ex-Oligarch mit einer z&#252;ndenden Idee wieder auf dem Markt mitmischen. Britisches Anti-Krisen-Mittel: eine neue W&#228;hrung Klimafreundlicher werden oder auf Bioanbau setzen, das ist eine M&#246;glichkeit, um aus der Krise rauszukommen. Es geht aber auch anders. Zum Beispiel in Lewes, einer kleinen Stadt bei London. Dort sehen die Bewohner n&#228;mlich die W&#228;hrung als Anti-Krisen-Mittel, ihr "Lewes-Pound". Als h&#228;tten sie es geahnt, haben sie n&#228;mlich schon kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise begonnen, ihre eigene W&#228;hrung einzuf&#252;hren. Redaktion: Miriam Klaussner</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Wirtschaftskrise als Chance, geht das? Ja, sagen die Optimisten! Es ist eine Chance f&#252;r neue Ideen - wie zum Beispiel Bio-Landwirtschaft, eine neue W&#228;hrung oder Tauschwirtschaft. Noch bis vor einem Jahr, da haben die Tschechien die billigen Arbeitskr&#228;fte h&#228;nderingend gebraucht. Die Wirtschaft brummte und da war jeder, der anpacken kann, willkommen. Ukrainer, Mongolen oder Vietnamesen - zehntausende sind gekommen - um Geld zu verdienen, das sie zu ihren Familien schicken k&#246;nnen. Doch jetzt in mitten der Wirtschaftskrise wollen die Tschechen sie so schnell wie m&#246;glich los werden. Mit "Bio-Anbau" aus der Krise Nicht nur die Gastarbeiter haben mit der Wirtschaftskrise ihren Job verloren, denn &#252;berall haben Firmen zu gemacht und Menschen auf die Stra&#223;e gesetzt. Auch in Portugal. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken probieren viele - vor allem junge Portugiesen - mal was Neues aus. Etwas, das in Portugal bisher niemanden so richtig interessiert hat: Bio-Anbau. Um das n&#246;tige Know-How zu kriegen, heuern momentan viele bei den Bio-Pionieren an. Sie wollen von ihnen die Kniffe der Bio-Landwirtschaft erlernen. "Es kann noch viel schlimmer kommen" Der Soziologe Wolfgang Sachs sieht ebenfalls die nachhaltige, gr&#252;ne Wirtschaft als Weg aus der Krise. Er hat im vergangenen Jahr die Studie "Zukunftsf&#228;higes Deutschland" geleitet. F&#252;r ihn ist die Krise aber nicht nur eine Chance, denn er sagt: Es kann noch viel schlimmer kommen! Russischer Ex-Oligarch setzt auf Tauschwirtschaft Einen ganz anderen Ansatz hat der Russe German Sterligow. Vor rund drei&#223;ig Jahren hat er die erste Waren- und Rohstoffb&#246;rse Russlands gegr&#252;ndet. Und so wurde er als junger Mann ziemlich schnell zum Dollarmillion&#228;r, war Chef eines riesigen Gesch&#228;ftsimperiums. Doch dann, 2004, hat er alles verloren. Und jetzt? Mitten in der Wirtschaftskrise, da will der Ex-Oligarch mit einer z&#252;ndenden Idee wieder auf dem Markt mitmischen. Britisches Anti-Krisen-Mittel: eine neue W&#228;hrung Klimafreundlicher werden oder auf Bioanbau setzen, das ist eine M&#246;glichkeit, um aus der Krise rauszukommen. Es geht aber auch anders. Zum Beispiel in Lewes, einer kleinen Stadt bei London. Dort sehen die Bewohner n&#228;mlich die W&#228;hrung als Anti-Krisen-Mittel, ihr "Lewes-Pound". Als h&#228;tten sie es geahnt, haben sie n&#228;mlich schon kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise begonnen, ihre eigene W&#228;hrung einzuf&#252;hren. Redaktion: Miriam Klaussner</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-07-24,24859592</guid>
      <pubDate>Fri, 24 Jul 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/0100297e-podcast-1229-4253158.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick: Jerzy Buzek wird neuer Pr&#228;sident des EU-Parlamentes</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24825576-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick-Jerzy-Buzek-wird-neuer-Pr%C3%A4sident-des-EU-Parlamentes</link>
      <description>Konstituierende Sitzung des Europ&#228;ischen Parlamentes. Startschuss f&#252;r zwei gro&#223;e Energieprojekte: Nabucco und Desertec. Georgien ein Jahr nach dem Krieg &#8211; und die Frage nach der Kriegsschuld. Au&#223;erdem: Die Oper "l&#8217;Hirondelle Inattendue" auf dem "Festival f&#252;r verbotene Musik" in Marseille. Das Europ&#228;ische Parlament ist das einzige Organ der EU, das die B&#252;rger direkt w&#228;hlen k&#246;nnen. Vor rund sechs Wochen haben die Europ&#228;er ihre Stimmen abgegeben. Am Dienstag (14.07.2009) hielt das Parlament jetzt seine konstituierende Sitzung ab und w&#228;hlte den rechtsliberalen polnischen Politiker Jerzy Buzek zu seinem Pr&#228;sidenten. Buzek wird alle H&#228;nde voll zu tun haben: Seine Aufgabe ist es, das Parlament zu leiten und nach au&#223;en zu vertreten, zum Beispiel auf EU-Gipfeln oder gegen&#252;ber Drittstaaten. Christoph Hasselbach berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa von der konstituierenden Sitzung. Startschuss f&#252;r die Nabucco-Pipeline In Ankara fiel am Montag (13.07.2009) der Startschuss f&#252;r das so genannte Nabucco...</description>
      <itunes:subtitle>Konstituierende Sitzung des Europ&#228;ischen Parlamentes. Startschuss f&#252;r zwei gro&#223;e Energieprojekte: Nabucco und Desertec. Georgien ein Jahr nach dem Krieg &#8211; und die Frage nach der Kriegsschuld. Au&#223;erdem: Die Oper "l&#8217;Hirondelle Inattendue" auf dem "Festival f&#252;r verbotene Musik" in Marseille. Das Europ&#228;ische Parlament ist das einzige Organ der EU, das die B&#252;rger direkt w&#228;hlen k&#246;nnen. Vor rund sechs Wochen haben die Europ&#228;er ihre Stimmen abgegeben. Am Dienstag (14.07.2009) hielt das Parlament jetzt seine konstituierende Sitzung ab und w&#228;hlte den rechtsliberalen polnischen Politiker Jerzy Buzek zu seinem Pr&#228;sidenten. Buzek wird alle H&#228;nde voll zu tun haben: Seine Aufgabe ist es, das Parlament zu leiten und nach au&#223;en zu vertreten, zum Beispiel auf EU-Gipfeln oder gegen&#252;ber Drittstaaten. Christoph Hasselbach berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa von der konstituierenden Sitzung. Startschuss f&#252;r die Nabucco-Pipeline In Ankara fiel am Montag (13.07.2009) der Startschuss f&#252;r das so genannte Nabucco-Projekt. Diese Pipeline soll Erdgas aus der Region um das Kaspische Meer nach Europa leiten. Die 3300 Kilometer lange Pipeline soll Europa unabh&#228;ngiger von russischen Erdgaslieferungen machen. Der Baubeginn ist f&#252;r das Jahr 2011 geplant, das erste Gas k&#246;nnte im Jahr 2014 durch die R&#246;hre flie&#223;en. Ein Bericht von Gunnar K&#246;hne. "Desertec" &#8211; Sonnenenergie aus Afrika Ziel des Projektes "Desertec" ist, bis zum Jahr 2050 rund 15 Prozent des europ&#228;ischen Strombedarfs &#252;ber Sonnenergie aus Afrika zu decken. Am Montag (13.7.2009) haben in M&#252;nchen die zw&#246;lf an dem Projekt beteiligten Gro&#223;unternehmen eine entsprechende Grundsatz-Vereinbarung unterschrieben. An "Desertec" sind Firmen wie der deutsche Siemenskonzern und die M&#252;nchener R&#252;ckversicherung beteiligt. Wie es mit "Desertec" weitergeht, dar&#252;ber berichtet Gabriel Wirth in Treffpunkt Europa. Georgien ein Jahr nach dem Krieg Es ist noch kein Jahr her, dass Georgien und Russland miteinander Krieg f&#252;hrten. Die K&#228;mpfe dauerten f&#252;nf Tage und endeten mit einem Waffenstillstand. Georgien wollte damals zwei abtr&#252;nnige Republiken, S&#252;dossetien und Abchasien, zur&#252;ckerobern. &#220;ber 1700 Menschen sind in diesem Krieg im August 2008 gestorben. F&#252;r den Westen stand damals schnell fest, wer der Aggressor war: Russland. Die Nato legte ihre Beziehungen zu Russland erst einmal auf Eis. Und Kanzlerin Angela Merkel st&#228;rkte dem georgischen Pr&#228;sidenten Michail Saakaschwili demonstrativ den R&#252;cken, indem sie ihm Mut f&#252;r eine Nato-Mitgliedschaft machte. Inzwischen gibt es neue Erkenntnisse dar&#252;ber, wer damals der Kriegstreiber war. Der Moskauer Korrespondent des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Uwe Klu&#223;mann, hatte Einblick in vertrauliche Unterlagen. Die Hauptschuld f&#252;r diesen Krieg liege bei der georgischen F&#252;hrung, sagt er. Im Interview mit Treffpunkt Europa spricht er &#252;ber die Ergebnisse seiner Recherche. Dar&#252;ber hinaus berichtet Gesine Dornbl&#252;th in der Sendung &#252;ber die heutige Situation in Georgien. "Die unerwartete Schwalbe" in Marseilles Der polnisch-franz&#246;sische Komponist Simon Laks hat im Jahr 1965 eine Oper geschrieben. Sie hei&#223;t "l&#8217;Hirondelle Inattendue", auf Deutsch: "Die unerwartete Schwalbe". Am 11. Juli 2009 wurde sie beim Festival "Musiques interdit" ("Verbotene Musik") in der Originalversion uraufgef&#252;hrt. Die Veranstalter in Marseille wollen bei diesem regelm&#228;&#223;igen Festival "vergessene" St&#252;cke neu beleben. "Die unerwartete Schwalbe" war nie verboten &#8211; mit dem Leben in einer Diktatur hingegen hat der Komponist Simon Laks eigene schlimme Erfahrungen gemacht: Als Mann mit j&#252;dischen Wurzeln deportierten die Nationalsozialisten ihn im Zweiten Weltkrieg nach Auschwitz. Nach seiner Rettung aus Auschwitz komponierte er die Oper "Die unerwartete Schwalbe". Elisabeth Richter stellt sie vor. F&#252;r den 21. Juni 2010 ist eine weitere Auff&#252;hrung im tschechischen Terezin, auf deutsch Theresienstadt, geplant. Informationen &#252;ber Kartenbestellungen erhalten Sie bei dem Anbieter "Ceska Cultura/Triart Management".</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Konstituierende Sitzung des Europ&#228;ischen Parlamentes. Startschuss f&#252;r zwei gro&#223;e Energieprojekte: Nabucco und Desertec. Georgien ein Jahr nach dem Krieg &#8211; und die Frage nach der Kriegsschuld. Au&#223;erdem: Die Oper "l&#8217;Hirondelle Inattendue" auf dem "Festival f&#252;r verbotene Musik" in Marseille. Das Europ&#228;ische Parlament ist das einzige Organ der EU, das die B&#252;rger direkt w&#228;hlen k&#246;nnen. Vor rund sechs Wochen haben die Europ&#228;er ihre Stimmen abgegeben. Am Dienstag (14.07.2009) hielt das Parlament jetzt seine konstituierende Sitzung ab und w&#228;hlte den rechtsliberalen polnischen Politiker Jerzy Buzek zu seinem Pr&#228;sidenten. Buzek wird alle H&#228;nde voll zu tun haben: Seine Aufgabe ist es, das Parlament zu leiten und nach au&#223;en zu vertreten, zum Beispiel auf EU-Gipfeln oder gegen&#252;ber Drittstaaten. Christoph Hasselbach berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa von der konstituierenden Sitzung. Startschuss f&#252;r die Nabucco-Pipeline In Ankara fiel am Montag (13.07.2009) der Startschuss f&#252;r das so genannte Nabucco-Projekt. Diese Pipeline soll Erdgas aus der Region um das Kaspische Meer nach Europa leiten. Die 3300 Kilometer lange Pipeline soll Europa unabh&#228;ngiger von russischen Erdgaslieferungen machen. Der Baubeginn ist f&#252;r das Jahr 2011 geplant, das erste Gas k&#246;nnte im Jahr 2014 durch die R&#246;hre flie&#223;en. Ein Bericht von Gunnar K&#246;hne. "Desertec" &#8211; Sonnenenergie aus Afrika Ziel des Projektes "Desertec" ist, bis zum Jahr 2050 rund 15 Prozent des europ&#228;ischen Strombedarfs &#252;ber Sonnenergie aus Afrika zu decken. Am Montag (13.7.2009) haben in M&#252;nchen die zw&#246;lf an dem Projekt beteiligten Gro&#223;unternehmen eine entsprechende Grundsatz-Vereinbarung unterschrieben. An "Desertec" sind Firmen wie der deutsche Siemenskonzern und die M&#252;nchener R&#252;ckversicherung beteiligt. Wie es mit "Desertec" weitergeht, dar&#252;ber berichtet Gabriel Wirth in Treffpunkt Europa. Georgien ein Jahr nach dem Krieg Es ist noch kein Jahr her, dass Georgien und Russland miteinander Krieg f&#252;hrten. Die K&#228;mpfe dauerten f&#252;nf Tage und endeten mit einem Waffenstillstand. Georgien wollte damals zwei abtr&#252;nnige Republiken, S&#252;dossetien und Abchasien, zur&#252;ckerobern. &#220;ber 1700 Menschen sind in diesem Krieg im August 2008 gestorben. F&#252;r den Westen stand damals schnell fest, wer der Aggressor war: Russland. Die Nato legte ihre Beziehungen zu Russland erst einmal auf Eis. Und Kanzlerin Angela Merkel st&#228;rkte dem georgischen Pr&#228;sidenten Michail Saakaschwili demonstrativ den R&#252;cken, indem sie ihm Mut f&#252;r eine Nato-Mitgliedschaft machte. Inzwischen gibt es neue Erkenntnisse dar&#252;ber, wer damals der Kriegstreiber war. Der Moskauer Korrespondent des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Uwe Klu&#223;mann, hatte Einblick in vertrauliche Unterlagen. Die Hauptschuld f&#252;r diesen Krieg liege bei der georgischen F&#252;hrung, sagt er. Im Interview mit Treffpunkt Europa spricht er &#252;ber die Ergebnisse seiner Recherche. Dar&#252;ber hinaus berichtet Gesine Dornbl&#252;th in der Sendung &#252;ber die heutige Situation in Georgien. "Die unerwartete Schwalbe" in Marseilles Der polnisch-franz&#246;sische Komponist Simon Laks hat im Jahr 1965 eine Oper geschrieben. Sie hei&#223;t "l&#8217;Hirondelle Inattendue", auf Deutsch: "Die unerwartete Schwalbe". Am 11. Juli 2009 wurde sie beim Festival "Musiques interdit" ("Verbotene Musik") in der Originalversion uraufgef&#252;hrt. Die Veranstalter in Marseille wollen bei diesem regelm&#228;&#223;igen Festival "vergessene" St&#252;cke neu beleben. "Die unerwartete Schwalbe" war nie verboten &#8211; mit dem Leben in einer Diktatur hingegen hat der Komponist Simon Laks eigene schlimme Erfahrungen gemacht: Als Mann mit j&#252;dischen Wurzeln deportierten die Nationalsozialisten ihn im Zweiten Weltkrieg nach Auschwitz. Nach seiner Rettung aus Auschwitz komponierte er die Oper "Die unerwartete Schwalbe". Elisabeth Richter stellt sie vor. F&#252;r den 21. Juni 2010 ist eine weitere Auff&#252;hrung im tschechischen Terezin, auf deutsch Theresienstadt, geplant. Informationen &#252;ber Kartenbestellungen erhalten Sie bei dem Anbieter "Ceska Cultura/Triart Management".</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-07-17,24825576</guid>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/01007160-podcast-1229-4253157.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick: G8-Gipfel in den Abruzzen</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24781761-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick-G8-Gipfel-in-den-Abruzzen</link>
      <description>Berlusconi l&#228;dt zum Gipfel - Gro&#223;britannien &#252;berdenkt seine Sicherheitspolitik - EU-Grundrechte-Agentur stellt Bericht &#252;ber Kinderhandel vor - Russland verbietet Gl&#252;cksspiele - Chors&#228;nger-Treffen in Estland In Italien fand in dieser Woche der G8-Gipfel statt (8.-10. Juli 2009). Der italienische Premier Silvio Berlusconi hatte in das von einem Erdbeben zerst&#246;rte l&#8217;Aquila geladen. Inhaltlich ging es vor allem um die Krise der Weltwirtschaft und den Klimawandel. Bei den ausl&#228;ndischen Journalisten drehte sich inzwischen allerdings auch viel um den Gastgeber selbst. Denn immer fassungsloser schaut das europ&#228;ische Ausland zu, wenn Silvio Berlusconi sein Land regiert als sei es sein Privatbesitz. P&#252;nktlich zum G8-Gipfel hatte sich der Premier nun die ausl&#228;ndische Presse vorgekn&#246;pft. Er warnte davor, kompromittierende Bilder von ihm zu ver&#246;ffentlichen. Birgit Sch&#246;nau, die Korrespondentin der Wochenzeitung "Die Zeit" in Rom, erl&#228;utert im Treffpunkt Europa, wie es in Italien um die Pressefrei...</description>
      <itunes:subtitle>Berlusconi l&#228;dt zum Gipfel - Gro&#223;britannien &#252;berdenkt seine Sicherheitspolitik - EU-Grundrechte-Agentur stellt Bericht &#252;ber Kinderhandel vor - Russland verbietet Gl&#252;cksspiele - Chors&#228;nger-Treffen in Estland In Italien fand in dieser Woche der G8-Gipfel statt (8.-10. Juli 2009). Der italienische Premier Silvio Berlusconi hatte in das von einem Erdbeben zerst&#246;rte l&#8217;Aquila geladen. Inhaltlich ging es vor allem um die Krise der Weltwirtschaft und den Klimawandel. Bei den ausl&#228;ndischen Journalisten drehte sich inzwischen allerdings auch viel um den Gastgeber selbst. Denn immer fassungsloser schaut das europ&#228;ische Ausland zu, wenn Silvio Berlusconi sein Land regiert als sei es sein Privatbesitz. P&#252;nktlich zum G8-Gipfel hatte sich der Premier nun die ausl&#228;ndische Presse vorgekn&#246;pft. Er warnte davor, kompromittierende Bilder von ihm zu ver&#246;ffentlichen. Birgit Sch&#246;nau, die Korrespondentin der Wochenzeitung "Die Zeit" in Rom, erl&#228;utert im Treffpunkt Europa, wie es in Italien um die Pressefreiheit am Rande des Gipfels bestellt ist. Gro&#223;britanniens Sicherheitspolitik auf dem Pr&#252;fstand Der US-amerikanische Pr&#228;sident Barack Obama und sein Kollege Dmitrij Medwedjew vereinbarten in dieser Woche (6.7.2009) den weiteren Abbau von Atomwaffen. F&#252;r Beobachter kam dieser Schritt nicht &#252;berraschend. Die Zeiten, in denen sich zwei verfeindete, gro&#223;e Bl&#246;cke unvers&#246;hnlich gegen&#252;ber stehen und mit ihren Atomwaffen drohen, sind vorbei. Die Herausforderungen der heutigen Zeit hei&#223;en Afghanistan und El Kaida-Terror. Auf diesen Feldern helfen Atomwaffen allerdings nicht weiter. Diese &#220;berlegungen gelten nicht nur f&#252;r die USA und Russland, sondern f&#252;r jede Atommacht: auch f&#252;r Gro&#223;britannien. Bislang hatten die Briten eigentlich vor, ihre Atom-Arsenale noch aufzustocken, aber jetzt ist man ins Gr&#252;beln kommen. Ralf Borchard f&#252;r Treffpunkt Europa aus Gro&#223;britannien. Jerzy Buzek soll neuer EU-Parlamentspr&#228;sident werden Die beiden gro&#223;en Parteien des Europ&#228;ischen Parlamentes, die Konservativen und die Sozialdemokraten, haben sich auf einen neuen Pr&#228;sidenten verst&#228;ndigt. Er hei&#223;t Jerzy Buzek, ist Pole, und war von 1997 bis 2001 Ministerpr&#228;sident in seinem Land. Er soll bei der konstituierenden Sitzung des Parlamentes am 13. Juli 2009 gew&#228;hlt werden. Kommt alles wie geplant, wird Buzek dem deutschen CDU-Politiker Hans-Gert P&#246;ttering nachfolgen. Gero Rueter mit einem kurzen Portrait &#252;ber den neuen Mann. EU-Bericht &#252;ber Kinderhandel Zahllose Kinder verschwinden jedes Jahr aus europ&#228;ischen Fl&#252;chtlingslagern: Sie sind allein oder mit ihren Familien nach Europa eingereist, werden registriert - und dann verliert sich ihre Spur. Zu dieser Erkenntnis kommt die europ&#228;ische Agentur f&#252;r Grundrechte, die jetzt ihren ersten Bericht &#252;ber den Kinderhandel ver&#246;ffentlicht hat. Viele der Kinder seien wahrscheinlich Opfer von Verbrechen geworden, so die Experten. Vielfach werden die Kinder auch von Menschenh&#228;ndlern nach Europa geschleust, um sie hier als Prostituierte oder in Haushalten arbeiten zu lassen. Andreas Reuter aus Br&#252;ssel mit den Einzelheiten: Russische Regierung verbietet Gl&#252;cksspiel Die russische Regierung hat hart durchgegriffen und seit dem 1. Juli das Gl&#252;cksspiel im ganzen Land verboten. Ausgenommen sind nur ein paar strukturschwache Sonderzonen, die zum Teil mehrere tausend Kilometer entfernt von den gro&#223;en Zentren liegen. Roulette, Blackjack und das Klingeln der Spielautomaten: All das war einmal. Wie sich die Russen ins Unvermeidliche f&#252;gen, dazu ein Bericht von Geert Koerkamp f&#252;r Treffpunkt Europa. Am vergangenen Wochenende (2.-5.7.2009) haben sich in Tallinn, der Hauptstadt Estlands, S&#228;nger aus aller Welt getroffen. Das internationale Chor-Festival gilt als das gr&#246;&#223;te &#252;berhaupt. Die Esten selbst holen zu diesem Anlass gerne ihre Nationaltrachten aus dem Schrank und tragen alte Lieder vor. In der Vergangenheit hatte das Festival durchaus auch politischen Charakter: Im Jahr 1990 nutzten 30.000 Chormitglieder das Festival, um vor einem riesigen Publikum Lieder zu singen, die gegen die Sowjetunion gerichtet waren. Wie es in diesem Jahr in Tallinn zuging, dar&#252;ber berichtet Albrecht Breitschuh in Treffpunkt Europa.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Berlusconi l&#228;dt zum Gipfel - Gro&#223;britannien &#252;berdenkt seine Sicherheitspolitik - EU-Grundrechte-Agentur stellt Bericht &#252;ber Kinderhandel vor - Russland verbietet Gl&#252;cksspiele - Chors&#228;nger-Treffen in Estland In Italien fand in dieser Woche der G8-Gipfel statt (8.-10. Juli 2009). Der italienische Premier Silvio Berlusconi hatte in das von einem Erdbeben zerst&#246;rte l&#8217;Aquila geladen. Inhaltlich ging es vor allem um die Krise der Weltwirtschaft und den Klimawandel. Bei den ausl&#228;ndischen Journalisten drehte sich inzwischen allerdings auch viel um den Gastgeber selbst. Denn immer fassungsloser schaut das europ&#228;ische Ausland zu, wenn Silvio Berlusconi sein Land regiert als sei es sein Privatbesitz. P&#252;nktlich zum G8-Gipfel hatte sich der Premier nun die ausl&#228;ndische Presse vorgekn&#246;pft. Er warnte davor, kompromittierende Bilder von ihm zu ver&#246;ffentlichen. Birgit Sch&#246;nau, die Korrespondentin der Wochenzeitung "Die Zeit" in Rom, erl&#228;utert im Treffpunkt Europa, wie es in Italien um die Pressefreiheit am Rande des Gipfels bestellt ist. Gro&#223;britanniens Sicherheitspolitik auf dem Pr&#252;fstand Der US-amerikanische Pr&#228;sident Barack Obama und sein Kollege Dmitrij Medwedjew vereinbarten in dieser Woche (6.7.2009) den weiteren Abbau von Atomwaffen. F&#252;r Beobachter kam dieser Schritt nicht &#252;berraschend. Die Zeiten, in denen sich zwei verfeindete, gro&#223;e Bl&#246;cke unvers&#246;hnlich gegen&#252;ber stehen und mit ihren Atomwaffen drohen, sind vorbei. Die Herausforderungen der heutigen Zeit hei&#223;en Afghanistan und El Kaida-Terror. Auf diesen Feldern helfen Atomwaffen allerdings nicht weiter. Diese &#220;berlegungen gelten nicht nur f&#252;r die USA und Russland, sondern f&#252;r jede Atommacht: auch f&#252;r Gro&#223;britannien. Bislang hatten die Briten eigentlich vor, ihre Atom-Arsenale noch aufzustocken, aber jetzt ist man ins Gr&#252;beln kommen. Ralf Borchard f&#252;r Treffpunkt Europa aus Gro&#223;britannien. Jerzy Buzek soll neuer EU-Parlamentspr&#228;sident werden Die beiden gro&#223;en Parteien des Europ&#228;ischen Parlamentes, die Konservativen und die Sozialdemokraten, haben sich auf einen neuen Pr&#228;sidenten verst&#228;ndigt. Er hei&#223;t Jerzy Buzek, ist Pole, und war von 1997 bis 2001 Ministerpr&#228;sident in seinem Land. Er soll bei der konstituierenden Sitzung des Parlamentes am 13. Juli 2009 gew&#228;hlt werden. Kommt alles wie geplant, wird Buzek dem deutschen CDU-Politiker Hans-Gert P&#246;ttering nachfolgen. Gero Rueter mit einem kurzen Portrait &#252;ber den neuen Mann. EU-Bericht &#252;ber Kinderhandel Zahllose Kinder verschwinden jedes Jahr aus europ&#228;ischen Fl&#252;chtlingslagern: Sie sind allein oder mit ihren Familien nach Europa eingereist, werden registriert - und dann verliert sich ihre Spur. Zu dieser Erkenntnis kommt die europ&#228;ische Agentur f&#252;r Grundrechte, die jetzt ihren ersten Bericht &#252;ber den Kinderhandel ver&#246;ffentlicht hat. Viele der Kinder seien wahrscheinlich Opfer von Verbrechen geworden, so die Experten. Vielfach werden die Kinder auch von Menschenh&#228;ndlern nach Europa geschleust, um sie hier als Prostituierte oder in Haushalten arbeiten zu lassen. Andreas Reuter aus Br&#252;ssel mit den Einzelheiten: Russische Regierung verbietet Gl&#252;cksspiel Die russische Regierung hat hart durchgegriffen und seit dem 1. Juli das Gl&#252;cksspiel im ganzen Land verboten. Ausgenommen sind nur ein paar strukturschwache Sonderzonen, die zum Teil mehrere tausend Kilometer entfernt von den gro&#223;en Zentren liegen. Roulette, Blackjack und das Klingeln der Spielautomaten: All das war einmal. Wie sich die Russen ins Unvermeidliche f&#252;gen, dazu ein Bericht von Geert Koerkamp f&#252;r Treffpunkt Europa. Am vergangenen Wochenende (2.-5.7.2009) haben sich in Tallinn, der Hauptstadt Estlands, S&#228;nger aus aller Welt getroffen. Das internationale Chor-Festival gilt als das gr&#246;&#223;te &#252;berhaupt. Die Esten selbst holen zu diesem Anlass gerne ihre Nationaltrachten aus dem Schrank und tragen alte Lieder vor. In der Vergangenheit hatte das Festival durchaus auch politischen Charakter: Im Jahr 1990 nutzten 30.000 Chormitglieder das Festival, um vor einem riesigen Publikum Lieder zu singen, die gegen die Sowjetunion gerichtet waren. Wie es in diesem Jahr in Tallinn zuging, dar&#252;ber berichtet Albrecht Breitschuh in Treffpunkt Europa.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-07-10,24781761</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Jul 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00FFDAED-podcast-1229-4253156.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24747529-Treffpunkt-Europa-Der-Wochenr%C3%BCckblick</link>
      <description>Bundesverfassungsgericht: Lissabon-Vertrag darf vorerst nicht ratifiziert werden, EU-Ratspr&#228;sidentschaft der Schweden, Bulgarien vor der Wahl, Frankreichs Streit um die Burka, der Tod von Pina Bausch: H&#246;ren Sie mehr dazu in unserer Sendung. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag in einem spektakul&#228;ren Urteil entschieden, dass der Lissabon-Vertrag in Deutschland vorerst nicht ratifiziert werden darf. Eine Reihe von Kl&#228;gern, unter ihnen zum Beispiel der konservative Politiker Peter Gauweiler, war gegen den Vertrag von Lissabon vor Gericht gezogen. Der Reformvertrag hat zum Ziel, die Europ&#228;ische Union handlungsf&#228;higer und demokratischer zu machen. Letzteres sei allerdings nur in Ans&#228;tzen gelungen, kritisierten die Kl&#228;ger. Das Gericht hat nun in seinem Urteil den Vertrag zwar grunds&#228;tzlich gebilligt, die Ratifizierung aber vorerst gestoppt. Der Bundespr&#228;sident darf den Vertrag also erst einmal nicht unterschreiben. &#220;ber die Folgen des Urteils spricht DW-Europaexperte Bernd Riegert...</description>
      <itunes:subtitle>Bundesverfassungsgericht: Lissabon-Vertrag darf vorerst nicht ratifiziert werden, EU-Ratspr&#228;sidentschaft der Schweden, Bulgarien vor der Wahl, Frankreichs Streit um die Burka, der Tod von Pina Bausch: H&#246;ren Sie mehr dazu in unserer Sendung. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag in einem spektakul&#228;ren Urteil entschieden, dass der Lissabon-Vertrag in Deutschland vorerst nicht ratifiziert werden darf. Eine Reihe von Kl&#228;gern, unter ihnen zum Beispiel der konservative Politiker Peter Gauweiler, war gegen den Vertrag von Lissabon vor Gericht gezogen. Der Reformvertrag hat zum Ziel, die Europ&#228;ische Union handlungsf&#228;higer und demokratischer zu machen. Letzteres sei allerdings nur in Ans&#228;tzen gelungen, kritisierten die Kl&#228;ger. Das Gericht hat nun in seinem Urteil den Vertrag zwar grunds&#228;tzlich gebilligt, die Ratifizierung aber vorerst gestoppt. Der Bundespr&#228;sident darf den Vertrag also erst einmal nicht unterschreiben. &#220;ber die Folgen des Urteils spricht DW-Europaexperte Bernd Riegert in Treffpunkt Europa. Weitere Themen der Sendung: Schweden hat am 1. Juli die Ratspr&#228;sidentschaft der EU &#252;bernommen. Der Rat ist das wichtigste Gremium der Europ&#228;ischen Union: In ihm sind die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsl&#228;nder vertreten sowie der Kommissionspr&#228;sident. Wenn sich der Rat trifft, kommen die M&#228;chtigen Europas zusammen. Vom Moderationsgeschick des schwedischen Gastgebers wird nun zum Beispiel auch abh&#228;ngen, ob der europakritische tschechische Pr&#228;sident Vaclav Klaus den Lissabonner Vertrag am Ende mit unterschreibt. Treffpunkt Europa-Korrespondent Christoph Hasselbach berichtet, was auf die Schweden alles zukommt und welche Akzente sie setzen wollen. In Bulgarien sind am Sonntag knapp sieben Millionen B&#252;rger zur Wahl einer neuen Nationalversammlung aufgerufen. Die Nichtregierungsorganisation &#8222;Transparenz ohne Grenzen&#8220; hat angek&#252;ndigt, den Urnengang genau zu beobachten. Sie erwartet Wahlf&#228;lschungen in gr&#246;&#223;erem Umfang. Und nicht nur das: Die bulgarischen Beh&#246;rden haben tats&#228;chlich die ber&#252;chtigten Galevi-Br&#252;der aus der Untersuchungshaft entlassen. Ihnen wird vorgeworfen, eine ganze bulgarische Stadt unterjocht zu haben. Weil die Br&#252;der ihre Kandidatur zu den Wahlen eingereicht haben, noch bevor der Staatsanwalt Anklage erhoben hatte, genie&#223;en sie jetzt Immunit&#228;t. Man habe keine andere M&#246;glichkeit gehabt, als sie aus der U-Haft zu entlassen, so die offizielle Version des Vorgangs. Simone B&#246;cker berichtet in Treffpunkt Europa &#252;ber einen Wahlkampf, in dem es nicht immer sauber zu geht. Frankreich streitet dar&#252;ber, ob es erlaubt sein soll, dass sich muslimische Frauen auf der Stra&#223;e vollst&#228;ndig verh&#252;llen. Soll dies jeder selbst entscheiden k&#246;nnen, oder handelt es sich hierbei um ein Zeichen der Unterdr&#252;ckung, das nicht hingenommen werden kann? Konkret geht es um die Burka, also ein Ganzk&#246;rpergewand, das in H&#246;he der Augen nur ein kleines Stoffgitter hat. Die Frauen, die es tragen, sehen von der Welt nur kleine Ausschnitte. Politiker und Soziologen in Frankreich beobachten, dass die Burkas im Stra&#223;enbild mehr werden. Und zwar vor allem in den Vorst&#228;dten. Alasdair Sandford berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa aus Paris. Pina Bausch war daf&#252;r bekannt, dass ihren St&#252;cken bei den Premieren h&#228;ufig noch die Titel fehlten. So war es auch am 12. Juni, als sie ihr letztes St&#252;ck im Wuppertaler Opernhaus der &#214;ffentlichkeit vorstellte. Pina Bausch wird der Choreographie keinen Namen mehr geben k&#246;nnen. Sie ist am Dienstag im Alter von 68 Jahren gestorben. Die T&#228;nzerin und Choreografin gilt als Sch&#246;pferin des modernen Tanztheaters. In den 80er-Jahren wurde sie weltber&#252;hmt. Seit den 90ern produzierte sie viel mit ausl&#228;ndischen Tanz-Compagnien, sehr h&#228;ufig in Frankreich und Italien. Ulrike Burgwinkel erinnert an Pina Bausch im Treffpunkt Europa.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Bundesverfassungsgericht: Lissabon-Vertrag darf vorerst nicht ratifiziert werden, EU-Ratspr&#228;sidentschaft der Schweden, Bulgarien vor der Wahl, Frankreichs Streit um die Burka, der Tod von Pina Bausch: H&#246;ren Sie mehr dazu in unserer Sendung. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag in einem spektakul&#228;ren Urteil entschieden, dass der Lissabon-Vertrag in Deutschland vorerst nicht ratifiziert werden darf. Eine Reihe von Kl&#228;gern, unter ihnen zum Beispiel der konservative Politiker Peter Gauweiler, war gegen den Vertrag von Lissabon vor Gericht gezogen. Der Reformvertrag hat zum Ziel, die Europ&#228;ische Union handlungsf&#228;higer und demokratischer zu machen. Letzteres sei allerdings nur in Ans&#228;tzen gelungen, kritisierten die Kl&#228;ger. Das Gericht hat nun in seinem Urteil den Vertrag zwar grunds&#228;tzlich gebilligt, die Ratifizierung aber vorerst gestoppt. Der Bundespr&#228;sident darf den Vertrag also erst einmal nicht unterschreiben. &#220;ber die Folgen des Urteils spricht DW-Europaexperte Bernd Riegert in Treffpunkt Europa. Weitere Themen der Sendung: Schweden hat am 1. Juli die Ratspr&#228;sidentschaft der EU &#252;bernommen. Der Rat ist das wichtigste Gremium der Europ&#228;ischen Union: In ihm sind die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsl&#228;nder vertreten sowie der Kommissionspr&#228;sident. Wenn sich der Rat trifft, kommen die M&#228;chtigen Europas zusammen. Vom Moderationsgeschick des schwedischen Gastgebers wird nun zum Beispiel auch abh&#228;ngen, ob der europakritische tschechische Pr&#228;sident Vaclav Klaus den Lissabonner Vertrag am Ende mit unterschreibt. Treffpunkt Europa-Korrespondent Christoph Hasselbach berichtet, was auf die Schweden alles zukommt und welche Akzente sie setzen wollen. In Bulgarien sind am Sonntag knapp sieben Millionen B&#252;rger zur Wahl einer neuen Nationalversammlung aufgerufen. Die Nichtregierungsorganisation &#8222;Transparenz ohne Grenzen&#8220; hat angek&#252;ndigt, den Urnengang genau zu beobachten. Sie erwartet Wahlf&#228;lschungen in gr&#246;&#223;erem Umfang. Und nicht nur das: Die bulgarischen Beh&#246;rden haben tats&#228;chlich die ber&#252;chtigten Galevi-Br&#252;der aus der Untersuchungshaft entlassen. Ihnen wird vorgeworfen, eine ganze bulgarische Stadt unterjocht zu haben. Weil die Br&#252;der ihre Kandidatur zu den Wahlen eingereicht haben, noch bevor der Staatsanwalt Anklage erhoben hatte, genie&#223;en sie jetzt Immunit&#228;t. Man habe keine andere M&#246;glichkeit gehabt, als sie aus der U-Haft zu entlassen, so die offizielle Version des Vorgangs. Simone B&#246;cker berichtet in Treffpunkt Europa &#252;ber einen Wahlkampf, in dem es nicht immer sauber zu geht. Frankreich streitet dar&#252;ber, ob es erlaubt sein soll, dass sich muslimische Frauen auf der Stra&#223;e vollst&#228;ndig verh&#252;llen. Soll dies jeder selbst entscheiden k&#246;nnen, oder handelt es sich hierbei um ein Zeichen der Unterdr&#252;ckung, das nicht hingenommen werden kann? Konkret geht es um die Burka, also ein Ganzk&#246;rpergewand, das in H&#246;he der Augen nur ein kleines Stoffgitter hat. Die Frauen, die es tragen, sehen von der Welt nur kleine Ausschnitte. Politiker und Soziologen in Frankreich beobachten, dass die Burkas im Stra&#223;enbild mehr werden. Und zwar vor allem in den Vorst&#228;dten. Alasdair Sandford berichtet f&#252;r Treffpunkt Europa aus Paris. Pina Bausch war daf&#252;r bekannt, dass ihren St&#252;cken bei den Premieren h&#228;ufig noch die Titel fehlten. So war es auch am 12. Juni, als sie ihr letztes St&#252;ck im Wuppertaler Opernhaus der &#214;ffentlichkeit vorstellte. Pina Bausch wird der Choreographie keinen Namen mehr geben k&#246;nnen. Sie ist am Dienstag im Alter von 68 Jahren gestorben. Die T&#228;nzerin und Choreografin gilt als Sch&#246;pferin des modernen Tanztheaters. In den 80er-Jahren wurde sie weltber&#252;hmt. Seit den 90ern produzierte sie viel mit ausl&#228;ndischen Tanz-Compagnien, sehr h&#228;ufig in Frankreich und Italien. Ulrike Burgwinkel erinnert an Pina Bausch im Treffpunkt Europa.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-07-03,24747529</guid>
      <pubDate>Fri, 03 Jul 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00FF3CA8-podcast-1229-4253154.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24741276-Treffpunkt-Europa-20-Jahre-nach-dem-Fall-des-Eisernen-Vorhangs</link>
      <description>Wir schauen zur&#252;ck auf die Geschehnisse im Jahr 1989 und au&#223;erdem sprechen mit Kollegen von ausl&#228;ndischen Radiosendern aus Tschechien, Ungarn, Slowenien, Rum&#228;nien und Bulgarien die die Wende hautnah miterlebt haben. In zwei Ostblockstaaten nahm der Umschwung 1989 seinen Anfang: In Polen erk&#228;mpfte die Demokratiebewegung "Solidarnosz" mit Lech Walesa an der Spitze schon im Juni teilweise freie Wahlen. Das erste deutliche Zeichen aber, dass der Eiserne Vorhang bald fallen k&#246;nnte, kam aus Ungarn, dem &#8211; so war die einhellige Meinung &#8211; ohnehin liberalsten Staat des Warschauer Pakts. Am 27. Juni 1989 zerschnitten der Au&#223;enminister von Ungarn, Gyula Horn, und sein &#246;sterreichischer Amtskollege Alois Mock Teile des Grenzzauns. Doch was damals noch ein symbolischer und f&#252;r die Medien inszenierter Akt war, sollte noch nicht einmal zwei Monate sp&#228;ter weit reichende Folgen haben, als 600 DDR-B&#252;rgern die Flucht gelang. Krisztian Erdei erinnert an das denkw&#252;rdige "Paneurop&#228;ische Picknick" ungarisch...</description>
      <itunes:subtitle>Wir schauen zur&#252;ck auf die Geschehnisse im Jahr 1989 und au&#223;erdem sprechen mit Kollegen von ausl&#228;ndischen Radiosendern aus Tschechien, Ungarn, Slowenien, Rum&#228;nien und Bulgarien die die Wende hautnah miterlebt haben. In zwei Ostblockstaaten nahm der Umschwung 1989 seinen Anfang: In Polen erk&#228;mpfte die Demokratiebewegung "Solidarnosz" mit Lech Walesa an der Spitze schon im Juni teilweise freie Wahlen. Das erste deutliche Zeichen aber, dass der Eiserne Vorhang bald fallen k&#246;nnte, kam aus Ungarn, dem &#8211; so war die einhellige Meinung &#8211; ohnehin liberalsten Staat des Warschauer Pakts. Am 27. Juni 1989 zerschnitten der Au&#223;enminister von Ungarn, Gyula Horn, und sein &#246;sterreichischer Amtskollege Alois Mock Teile des Grenzzauns. Doch was damals noch ein symbolischer und f&#252;r die Medien inszenierter Akt war, sollte noch nicht einmal zwei Monate sp&#228;ter weit reichende Folgen haben, als 600 DDR-B&#252;rgern die Flucht gelang. Krisztian Erdei erinnert an das denkw&#252;rdige "Paneurop&#228;ische Picknick" ungarisch-&#246;sterreichischen Grenze. Gespr&#228;ch mit Zeitzeugen Wie haben die Menschen in den L&#228;ndern des Warschauer Pakts die Wende erlebt? Welche pers&#246;nlichen Geschichten verbinden sie mit dem Jahr 1989? Wurden ihre Erwartungen erf&#252;llt? Inwieweit hat eine Aufarbeitung der kommunistischen Regime stattgefunden? Dar&#252;ber sprechen in Treffpunkt Europa die Journalisten Krisztian Erdei aus Ungarn, Alex Sterescu aus Rum&#228;nien, Martina Schneibergova aus Tschechien, Vessela Vladkova aus Bulgarien und Matej &#352;trafela aus Slowenien.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wir schauen zur&#252;ck auf die Geschehnisse im Jahr 1989 und au&#223;erdem sprechen mit Kollegen von ausl&#228;ndischen Radiosendern aus Tschechien, Ungarn, Slowenien, Rum&#228;nien und Bulgarien die die Wende hautnah miterlebt haben. In zwei Ostblockstaaten nahm der Umschwung 1989 seinen Anfang: In Polen erk&#228;mpfte die Demokratiebewegung "Solidarnosz" mit Lech Walesa an der Spitze schon im Juni teilweise freie Wahlen. Das erste deutliche Zeichen aber, dass der Eiserne Vorhang bald fallen k&#246;nnte, kam aus Ungarn, dem &#8211; so war die einhellige Meinung &#8211; ohnehin liberalsten Staat des Warschauer Pakts. Am 27. Juni 1989 zerschnitten der Au&#223;enminister von Ungarn, Gyula Horn, und sein &#246;sterreichischer Amtskollege Alois Mock Teile des Grenzzauns. Doch was damals noch ein symbolischer und f&#252;r die Medien inszenierter Akt war, sollte noch nicht einmal zwei Monate sp&#228;ter weit reichende Folgen haben, als 600 DDR-B&#252;rgern die Flucht gelang. Krisztian Erdei erinnert an das denkw&#252;rdige "Paneurop&#228;ische Picknick" ungarisch-&#246;sterreichischen Grenze. Gespr&#228;ch mit Zeitzeugen Wie haben die Menschen in den L&#228;ndern des Warschauer Pakts die Wende erlebt? Welche pers&#246;nlichen Geschichten verbinden sie mit dem Jahr 1989? Wurden ihre Erwartungen erf&#252;llt? Inwieweit hat eine Aufarbeitung der kommunistischen Regime stattgefunden? Dar&#252;ber sprechen in Treffpunkt Europa die Journalisten Krisztian Erdei aus Ungarn, Alex Sterescu aus Rum&#228;nien, Martina Schneibergova aus Tschechien, Vessela Vladkova aus Bulgarien und Matej &#352;trafela aus Slowenien.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-06-26,24741276</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Jun 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00fead9f-podcast-1229-4253153.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Wor&#252;ber lacht Europa?</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24733604-Treffpunkt-Europa-Wor%C3%BCber-lacht-Europa</link>
      <description>Lachen ist gesund, hei&#223;t es. Und das ist nicht nur ein Sprichwort. In der Medizin wird das Lachen als Therapieunterst&#252;tzung genutzt. Beim Lachen werden 17 Muskeln im Gesicht und 80 Muskeln im ganzen K&#246;rper bet&#228;tigt. Doch w&#228;hrend das Lachen aus anatomischer Sicht einfach zu erkl&#228;ren ist, so sieht es mit den Gr&#252;nden schon anders aus. Der Inbegriff der britischen Kom&#246;die Wor&#252;ber lacht Europa? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Denn von den mehr als 500 Million Einwohnern der Europ&#228;ischen Union hat sicherlich jeder seine eigene Vorstellung, was lustig ist. Deshalb werden wir versuchen ein paar Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede herauszuarbeiten, was Humor in verschiedenen EU Staaten bedeutet. Und beginnen wollen wir in Gro&#223;britannien, denn eine Eigenschaft, die man den Briten nachsagt, ist der schwarze Humor. Und eine der ber&#252;hmtesten britischen Comedies wird in diesem Jahr 30 Jahre alt: das Leben des Brian. In ihrer ber&#252;hmtesten Persiflage auf monumentale Bibelfilme sch...</description>
      <itunes:subtitle>Lachen ist gesund, hei&#223;t es. Und das ist nicht nur ein Sprichwort. In der Medizin wird das Lachen als Therapieunterst&#252;tzung genutzt. Beim Lachen werden 17 Muskeln im Gesicht und 80 Muskeln im ganzen K&#246;rper bet&#228;tigt. Doch w&#228;hrend das Lachen aus anatomischer Sicht einfach zu erkl&#228;ren ist, so sieht es mit den Gr&#252;nden schon anders aus. Der Inbegriff der britischen Kom&#246;die Wor&#252;ber lacht Europa? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Denn von den mehr als 500 Million Einwohnern der Europ&#228;ischen Union hat sicherlich jeder seine eigene Vorstellung, was lustig ist. Deshalb werden wir versuchen ein paar Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede herauszuarbeiten, was Humor in verschiedenen EU Staaten bedeutet. Und beginnen wollen wir in Gro&#223;britannien, denn eine Eigenschaft, die man den Briten nachsagt, ist der schwarze Humor. Und eine der ber&#252;hmtesten britischen Comedies wird in diesem Jahr 30 Jahre alt: das Leben des Brian. In ihrer ber&#252;hmtesten Persiflage auf monumentale Bibelfilme schickt die britische Komikertruppe Monty Python den naiven und eigentlich unauff&#228;lligen Brianauf einen unfreiwilligen Parforce-Ritt durch das Heilige Land. Der historisch durchaus gewissenhafte, aber nat&#252;rlich flapsige Umgangder Pythons mit der Bibelgeschichte machte den Film sofort zumZankapfel. Christliche Kritiker sprachen schon vor dem Dreh von einer&#8222;heimt&#252;ckischen Schm&#228;hung Gottes, Christi und der Bibel&#8220;, Fansdagegen von erstklassiger Python-Comedy. Schon vor Beginn des Drehs hatten die Pythons Schwierigkeiten. 2 Tage zuvor sprang der Produzent des Films ab, weil er das Skript f&#252;r anst&#246;&#223;ig hielt. Nur eine Finanzspritze von 4 Millionen Dollar aus dem Privatverm&#246;gen von Ex-Beatle und Python Fan George Harrison erm&#246;glichte den rechtzeitigen Drehbeginn in Tunesien. Und die M&#252;he sollte sich auszahlen. Das Leben des Brian wurde ein Blockbuster und ist bis heute eine der Kultkom&#246;dien der Filmgeschichte. Nur den Spiegel vorhalten W&#228;hrend jedem bei den Briten sofort der schwarze Humor einf&#228;llt, so m&#252;ssen andere Nationen schon l&#228;nger dar&#252;ber nachdenken, ob es z.B. einen eigenen franz&#246;sischen Humor gibt. Aber schlie&#223;lich k&#246;nnen sich die meisten Franzosen darauf einigen, dass der Zynismus in Frankreich eine gro&#223;e Rolle spielt. Und auch der politische Humor kommt immer wieder gut an. So gut, dass sich auch schon mal Staatspr&#228;sident Nicolas Sarkozy beschwert, wenn sich Kultkomiker St&#233;phane Guillon im Radio die Politiker vornimmt. Polen lacht &#252;ber einen Deutschen W&#228;hrend St&#233;phane Guillon in seinem Heimantland Kultstatus genie&#223;t, so sieht das bei Steffen M&#246;ller etwas anders aus. Err kommt aus Wuppertal in Deutschland, lebt aber seit 16 Jahren in Polen und ist dort mittlerweile zum zweitbekanntesten Deutschen avanciert - gleich nach dem Papst! Den preisgekr&#246;nten Kabarettisten kennt heute jeder Pole: aus der Erfolgsserie &#8222;L wie Liebe&#8220;, wo er einen trotteligen deutschen Bauern spielt, aus der w&#246;chentlichen Comedy-Show &#8222;Europa da sie lubic&#8220;, zu deutscht "Europa l&#228;sst sich m&#246;gen". Er moderierte die polnische Version von &#8222;Wetten dass...&#8220;. Und er tourt als Kabarettist durchs Land und bringt ganz Polen zum Lachen. Und das mit Witzen &#252;ber Deutsche aber auch &#252;ber Polen. Und er tritt entschieden dem Vorurteil entgegen, dass die Deutschen keinen Humor haben. "Ich glaube, dass die Deutschen genauso viel Humor haben, wie die Polen. Die Deutschen haben ihn allerdings erst dann, wenn sie wissen, jetzt gleich kommt Humor. Wenn es Karneval gibt, dann wissen wir - aha. Aber in Polen ist quasi immer Karneval,"sagt M&#246;ller w&#246;rtlich. Und f&#252;gt hinzu, dass er sich in beiden L&#228;ndern, in seiner Heimat Deutschland und in seiner Wahlheimat Polen gleich wohl f&#252;hlt. Improvisieren ist alles W&#228;hrend die Polen am liebsten &#252;ber sich selbst lachen, so lachen die Rum&#228;nen im Moment am liebsten &#252;ber Spontaneit&#228;t. Deshalb sind die Vorstellungen des Improvisationstheaters in Bukarest auch immer gut besucht. Dort stellt das Publikum den Darstellern Aufgaben. Kleine Szenen, die spontan und m&#246;glichst lustig umgesetzt werden m&#252;ssen. Und das funktioniert auch meistens. Und wenn nicht, dann gibts statt Applaus und Lachern eben Kritik. Alles in allem geht es also durchaus lustig zu in Europa, wenn auch mit kleinen Unterschieden, was die Menschen zum Lachen bringt. Aber das ist wahrscheinlich auch gut so. Viel Spa&#223; beim Reinh&#246;ren und bleiben sie lustig.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Lachen ist gesund, hei&#223;t es. Und das ist nicht nur ein Sprichwort. In der Medizin wird das Lachen als Therapieunterst&#252;tzung genutzt. Beim Lachen werden 17 Muskeln im Gesicht und 80 Muskeln im ganzen K&#246;rper bet&#228;tigt. Doch w&#228;hrend das Lachen aus anatomischer Sicht einfach zu erkl&#228;ren ist, so sieht es mit den Gr&#252;nden schon anders aus. Der Inbegriff der britischen Kom&#246;die Wor&#252;ber lacht Europa? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Denn von den mehr als 500 Million Einwohnern der Europ&#228;ischen Union hat sicherlich jeder seine eigene Vorstellung, was lustig ist. Deshalb werden wir versuchen ein paar Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede herauszuarbeiten, was Humor in verschiedenen EU Staaten bedeutet. Und beginnen wollen wir in Gro&#223;britannien, denn eine Eigenschaft, die man den Briten nachsagt, ist der schwarze Humor. Und eine der ber&#252;hmtesten britischen Comedies wird in diesem Jahr 30 Jahre alt: das Leben des Brian. In ihrer ber&#252;hmtesten Persiflage auf monumentale Bibelfilme schickt die britische Komikertruppe Monty Python den naiven und eigentlich unauff&#228;lligen Brianauf einen unfreiwilligen Parforce-Ritt durch das Heilige Land. Der historisch durchaus gewissenhafte, aber nat&#252;rlich flapsige Umgangder Pythons mit der Bibelgeschichte machte den Film sofort zumZankapfel. Christliche Kritiker sprachen schon vor dem Dreh von einer&#8222;heimt&#252;ckischen Schm&#228;hung Gottes, Christi und der Bibel&#8220;, Fansdagegen von erstklassiger Python-Comedy. Schon vor Beginn des Drehs hatten die Pythons Schwierigkeiten. 2 Tage zuvor sprang der Produzent des Films ab, weil er das Skript f&#252;r anst&#246;&#223;ig hielt. Nur eine Finanzspritze von 4 Millionen Dollar aus dem Privatverm&#246;gen von Ex-Beatle und Python Fan George Harrison erm&#246;glichte den rechtzeitigen Drehbeginn in Tunesien. Und die M&#252;he sollte sich auszahlen. Das Leben des Brian wurde ein Blockbuster und ist bis heute eine der Kultkom&#246;dien der Filmgeschichte. Nur den Spiegel vorhalten W&#228;hrend jedem bei den Briten sofort der schwarze Humor einf&#228;llt, so m&#252;ssen andere Nationen schon l&#228;nger dar&#252;ber nachdenken, ob es z.B. einen eigenen franz&#246;sischen Humor gibt. Aber schlie&#223;lich k&#246;nnen sich die meisten Franzosen darauf einigen, dass der Zynismus in Frankreich eine gro&#223;e Rolle spielt. Und auch der politische Humor kommt immer wieder gut an. So gut, dass sich auch schon mal Staatspr&#228;sident Nicolas Sarkozy beschwert, wenn sich Kultkomiker St&#233;phane Guillon im Radio die Politiker vornimmt. Polen lacht &#252;ber einen Deutschen W&#228;hrend St&#233;phane Guillon in seinem Heimantland Kultstatus genie&#223;t, so sieht das bei Steffen M&#246;ller etwas anders aus. Err kommt aus Wuppertal in Deutschland, lebt aber seit 16 Jahren in Polen und ist dort mittlerweile zum zweitbekanntesten Deutschen avanciert - gleich nach dem Papst! Den preisgekr&#246;nten Kabarettisten kennt heute jeder Pole: aus der Erfolgsserie &#8222;L wie Liebe&#8220;, wo er einen trotteligen deutschen Bauern spielt, aus der w&#246;chentlichen Comedy-Show &#8222;Europa da sie lubic&#8220;, zu deutscht "Europa l&#228;sst sich m&#246;gen". Er moderierte die polnische Version von &#8222;Wetten dass...&#8220;. Und er tourt als Kabarettist durchs Land und bringt ganz Polen zum Lachen. Und das mit Witzen &#252;ber Deutsche aber auch &#252;ber Polen. Und er tritt entschieden dem Vorurteil entgegen, dass die Deutschen keinen Humor haben. "Ich glaube, dass die Deutschen genauso viel Humor haben, wie die Polen. Die Deutschen haben ihn allerdings erst dann, wenn sie wissen, jetzt gleich kommt Humor. Wenn es Karneval gibt, dann wissen wir - aha. Aber in Polen ist quasi immer Karneval,"sagt M&#246;ller w&#246;rtlich. Und f&#252;gt hinzu, dass er sich in beiden L&#228;ndern, in seiner Heimat Deutschland und in seiner Wahlheimat Polen gleich wohl f&#252;hlt. Improvisieren ist alles W&#228;hrend die Polen am liebsten &#252;ber sich selbst lachen, so lachen die Rum&#228;nen im Moment am liebsten &#252;ber Spontaneit&#228;t. Deshalb sind die Vorstellungen des Improvisationstheaters in Bukarest auch immer gut besucht. Dort stellt das Publikum den Darstellern Aufgaben. Kleine Szenen, die spontan und m&#246;glichst lustig umgesetzt werden m&#252;ssen. Und das funktioniert auch meistens. Und wenn nicht, dann gibts statt Applaus und Lachern eben Kritik. Alles in allem geht es also durchaus lustig zu in Europa, wenn auch mit kleinen Unterschieden, was die Menschen zum Lachen bringt. Aber das ist wahrscheinlich auch gut so. Viel Spa&#223; beim Reinh&#246;ren und bleiben sie lustig.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-06-19,24733604</guid>
      <pubDate>Fri, 19 Jun 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00FDFECB-podcast-1229-4253152.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Europa im Jahr Acht nach PISA:
Bildungsmythen und Reformen</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24697670-Treffpunkt-Europa-Europa-im-Jahr-Acht-nach-PISA-Bildungsmythen-und-Reformen</link>
      <description>Acht Jahre ist es mittlerweile her, dass Deutschland ein PISA-Zeugnis in die Hand gedr&#252;ckt bekam, dessen Gesamtbeurteilung hier allgemein als &#8222;Versetzung gef&#228;hrdet&#8220; empfunden wurde. Die PISA-Studie und ihre Nachfolger hat die tief greifendste bildungspolitische Debatte der Bundesrepublik ausgel&#246;st. Doch wie sieht&#8217;s eigentlich in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern aus? Die &#214;sterreicher haben sich erst zeitversetzt aufgeregt - zun&#228;chst hatten sie sich noch dar&#252;ber gefreut, den Deutschen beim ersten Test &#252;berlegen gewesen zu sein. Der zweite Test, bei dem sie im Mittelfeld landeten, wurde als Absturz empfunden. Auch in &#214;sterreich ist das soziale Leistungsgef&#228;lle besonders gro&#223;. Soll nun deshalb das Schulsystem umgebaut werden &#8211; und wenn ja, wie? Dar&#252;ber reden sich &#246;sterreichische Politiker acht Jahre nach der ersten PISA-Studie noch immer die K&#246;pfe hei&#223;. Nur Montenegro war schlechter Von allen Europ&#228;ern landete Rum&#228;nien auf dem zweitschlechtesten Platz bei PISA. Das rum&#228;nische Bildungssystem...</description>
      <itunes:subtitle>Acht Jahre ist es mittlerweile her, dass Deutschland ein PISA-Zeugnis in die Hand gedr&#252;ckt bekam, dessen Gesamtbeurteilung hier allgemein als &#8222;Versetzung gef&#228;hrdet&#8220; empfunden wurde. Die PISA-Studie und ihre Nachfolger hat die tief greifendste bildungspolitische Debatte der Bundesrepublik ausgel&#246;st. Doch wie sieht&#8217;s eigentlich in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern aus? Die &#214;sterreicher haben sich erst zeitversetzt aufgeregt - zun&#228;chst hatten sie sich noch dar&#252;ber gefreut, den Deutschen beim ersten Test &#252;berlegen gewesen zu sein. Der zweite Test, bei dem sie im Mittelfeld landeten, wurde als Absturz empfunden. Auch in &#214;sterreich ist das soziale Leistungsgef&#228;lle besonders gro&#223;. Soll nun deshalb das Schulsystem umgebaut werden &#8211; und wenn ja, wie? Dar&#252;ber reden sich &#246;sterreichische Politiker acht Jahre nach der ersten PISA-Studie noch immer die K&#246;pfe hei&#223;. Nur Montenegro war schlechter Von allen Europ&#228;ern landete Rum&#228;nien auf dem zweitschlechtesten Platz bei PISA. Das rum&#228;nische Bildungssystem h&#228;tte Reformen dringend n&#246;tig &#8211; aber die werden nach dem Regierungswechsel verw&#228;ssert oder verschleppt. Verkl&#228;rter Blick auf Finnland Geht es um Bildung, werden die meisten von uns zu bekennenden M&#246;chtegern-Finnen. Um die Geheimnisse des finnischen Wunders zu ergr&#252;nden, pendeln noch immer Jahr f&#252;r Jahr Heerscharen von Lehrer- und Politikerdelegationen gen Norden und hoffen, endlich Bildungsrezepte zu finden, die sie abkupfern k&#246;nnen. Starren wir zu Recht auf Finnland? Das fragen wir Daniel Troehler, Bildungsforscher in Luxemburg, das selbst bei PISA regelm&#228;&#223;ig schlecht aussieht &#8211; dessen Schulabsolventen aber dennoch vom Arbeitsmarkt gut aufgenommen werden. Hektische Reformen Reformm&#252;digkeit wollten sich die Spanier nicht nachsagen lassen. Seit Jahren maltr&#228;tieren die Regierungen die Schulen mit neuen Reformen &#8211; so zumindest wird das von vielen Eltern und Lehrern wahrgenommen. Eine Reaktion auf den durch PISA-eingeheizten internationalen Wettbewerb &#8211; aber dem wollen sich zumindest die Madrider Schulen entziehen: Sie beteiligen sich seit drei Jahren &#252;berhaupt nicht mehr an internationalen Vergleichsstudien.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Acht Jahre ist es mittlerweile her, dass Deutschland ein PISA-Zeugnis in die Hand gedr&#252;ckt bekam, dessen Gesamtbeurteilung hier allgemein als &#8222;Versetzung gef&#228;hrdet&#8220; empfunden wurde. Die PISA-Studie und ihre Nachfolger hat die tief greifendste bildungspolitische Debatte der Bundesrepublik ausgel&#246;st. Doch wie sieht&#8217;s eigentlich in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern aus? Die &#214;sterreicher haben sich erst zeitversetzt aufgeregt - zun&#228;chst hatten sie sich noch dar&#252;ber gefreut, den Deutschen beim ersten Test &#252;berlegen gewesen zu sein. Der zweite Test, bei dem sie im Mittelfeld landeten, wurde als Absturz empfunden. Auch in &#214;sterreich ist das soziale Leistungsgef&#228;lle besonders gro&#223;. Soll nun deshalb das Schulsystem umgebaut werden &#8211; und wenn ja, wie? Dar&#252;ber reden sich &#246;sterreichische Politiker acht Jahre nach der ersten PISA-Studie noch immer die K&#246;pfe hei&#223;. Nur Montenegro war schlechter Von allen Europ&#228;ern landete Rum&#228;nien auf dem zweitschlechtesten Platz bei PISA. Das rum&#228;nische Bildungssystem h&#228;tte Reformen dringend n&#246;tig &#8211; aber die werden nach dem Regierungswechsel verw&#228;ssert oder verschleppt. Verkl&#228;rter Blick auf Finnland Geht es um Bildung, werden die meisten von uns zu bekennenden M&#246;chtegern-Finnen. Um die Geheimnisse des finnischen Wunders zu ergr&#252;nden, pendeln noch immer Jahr f&#252;r Jahr Heerscharen von Lehrer- und Politikerdelegationen gen Norden und hoffen, endlich Bildungsrezepte zu finden, die sie abkupfern k&#246;nnen. Starren wir zu Recht auf Finnland? Das fragen wir Daniel Troehler, Bildungsforscher in Luxemburg, das selbst bei PISA regelm&#228;&#223;ig schlecht aussieht &#8211; dessen Schulabsolventen aber dennoch vom Arbeitsmarkt gut aufgenommen werden. Hektische Reformen Reformm&#252;digkeit wollten sich die Spanier nicht nachsagen lassen. Seit Jahren maltr&#228;tieren die Regierungen die Schulen mit neuen Reformen &#8211; so zumindest wird das von vielen Eltern und Lehrern wahrgenommen. Eine Reaktion auf den durch PISA-eingeheizten internationalen Wettbewerb &#8211; aber dem wollen sich zumindest die Madrider Schulen entziehen: Sie beteiligen sich seit drei Jahren &#252;berhaupt nicht mehr an internationalen Vergleichsstudien.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-06-12,24697670</guid>
      <pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00fd6192-podcast-1229-4253151.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Wie Kinder heute spielen</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24661664-Treffpunkt-Europa-Wie-Kinder-heute-spielen</link>
      <description>Ein &#252;berf&#252;lltes Kinderzimmer in Madrid, durchorganisierte Kinderfreizeit in Italien und ein Experte der erkl&#228;rt, wie Kinder richtig spielen - das sind die Themen der Sendung. Wenn Kinder spielen, dann tun sie nichts anderes als zu trainieren. Sie &#252;ben spielerisch Fertigkeiten und Verhaltensweisen, die sie sp&#228;ter brauchen, wenn sie gr&#246;&#223;er sind und mehr und mehr alleine zurecht kommen m&#252;ssen. Aber womit und wie spielen Kinder heutzutage? Alleine, zu zweit? Mit Spielzeug oder ohne? Und: Geht das &#252;berhaupt noch ohne irgendein Hilfsmittel wie den Computer oder die Playstation? Wir haben bei Kindern nachgefragt was sie am liebsten spielen. Spielend lernen mit elektronischer Hilfe In Spanien sind die Kinderzimmer technologisch in der Regel auf dem neuesten Stand. Ein Nintendo fehlt in kaum einem Haushalt und auf den Wunschzetteln zu Weihnachten stehen Digitalkameras und Spielekonsolen. Traditionelles Holzspielzeug, Brettspiele oder die gute alte Modelleisenbahn sind sehr viel weniger gefra...</description>
      <itunes:subtitle>Ein &#252;berf&#252;lltes Kinderzimmer in Madrid, durchorganisierte Kinderfreizeit in Italien und ein Experte der erkl&#228;rt, wie Kinder richtig spielen - das sind die Themen der Sendung. Wenn Kinder spielen, dann tun sie nichts anderes als zu trainieren. Sie &#252;ben spielerisch Fertigkeiten und Verhaltensweisen, die sie sp&#228;ter brauchen, wenn sie gr&#246;&#223;er sind und mehr und mehr alleine zurecht kommen m&#252;ssen. Aber womit und wie spielen Kinder heutzutage? Alleine, zu zweit? Mit Spielzeug oder ohne? Und: Geht das &#252;berhaupt noch ohne irgendein Hilfsmittel wie den Computer oder die Playstation? Wir haben bei Kindern nachgefragt was sie am liebsten spielen. Spielend lernen mit elektronischer Hilfe In Spanien sind die Kinderzimmer technologisch in der Regel auf dem neuesten Stand. Ein Nintendo fehlt in kaum einem Haushalt und auf den Wunschzetteln zu Weihnachten stehen Digitalkameras und Spielekonsolen. Traditionelles Holzspielzeug, Brettspiele oder die gute alte Modelleisenbahn sind sehr viel weniger gefragt. Und auch viele Eltern setzen auf High-Tech-Spielzeug und zwar vor allem dann, wenn es den Lerneffekt gleich mitliefert. Cornelia Derichsweiler hat einmal einen Blick in ein spanisches Kinderzimmer geworfen. Spielzeugfreie Zeit Kinderzimmer &#252;berladen mit Spielsachen, mittendrin Kinder, die kaum noch wissen, womit sie zuerst spielen sollen. Das f&#252;hrt oft dazu, dass sie mit allem ein bisschen aber mit nichts so richtig spielen. Um die Phantasie der Kinder anzuregen und das freie Spielen zu f&#246;rdern, hat der K&#246;lner Kindergarten "Rappelkiste" sich etwas Besonderes ausgedacht. Einmal im Jahr gibt es f&#252;r die Kinder eine Spielzeugfreie Zeit. Rita Viertel, die Leiterin des Kindergartens, stellt das Konzept vor. Nur im gesch&#252;tzten Raum Unstrittig ist wohl, dass sich das Spielen der heutigen Kinder von dem ihrer Eltern- oder Gro&#223;eltern stark unterscheidet. Fr&#252;her hat man als Kind in seiner Freizeit die meiste Zeit drau&#223;en gespielt, egal ob allein oder mit Freunden. Heute kommt das viel seltener vor: Der Stra&#223;enverkehr hat zugenommen und vielen Eltern graut es davor, in Zeiten, in denen die Medien st&#228;ndig &#252;ber Kindesentf&#252;hrung und Missbrauch berichten, ihr Kind unbeaufsichtigt drau&#223;en herumlaufen zu lassen. Lieber organisieren die Eltern die Freizeit ihrer Kinder mit vermeintlich sinnvollen und ungef&#228;hrlichen Aktivit&#228;ten. So auch in Italien, wie Kirstin Hausen festgestellt hat. Die Stra&#223;e als g&#252;nstigste Freizeitgestaltung Genau andere Extrem ist in Ungarn zu beobachten: Hier sind viele Kinder und Jugendliche sozial benachteiligt. F&#252;r sie bleibt das Spielen mit Freunden auf der Strasse die g&#252;nstigste Freizeitbesch&#228;ftigung. Ohnehin sind viele von ihnen lieber drau&#223;en als zu Hause, bei den oft arbeitslosen oder manchmal sogar alkoholkranken Eltern. Stattdessen spielen die Kinder den ganzen Tag Fu&#223;ball. Christian Erdei hat eines von ihnen auf einem Spielplatz in der ungarischen Stadt P&#233;cs getroffen. Wider der Natur des Kindes Zuviel Kontrolle ist f&#252;r die Entwicklung spielender Kinder nicht gut, zu wenig aber auch nicht. Wie aber sollen Eltern wissen, wann sie ihre Kinder mehr f&#246;rdern m&#252;ssen und wann sie ihre Kinder dagegen &#252;berfordern mit ihren Erwartungen. Wo liegt das richtige Ma&#223;? "Das Gras w&#228;chst nicht schneller, nur weil man daran zieht", sagt der Schweizer Kinderarzt und Fachbuchautor Remo Largo. Er hat sich intensiv mit dem Thema "Kindliche Entwicklung und F&#246;rderung" besch&#228;ftigt und unter anderem in seinen B&#252;chern "Babyjahre", "Kinderjahre" und "Sch&#252;lerjahre" dar&#252;ber geschrieben. Im Interview mit Treffpunkt Europa spricht er &#252;ber fehlende Freir&#228;ume f&#252;r kindliche Entwicklung und sagt warum vieles heute leider gegen die Natur des Kindes l&#228;uft.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Ein &#252;berf&#252;lltes Kinderzimmer in Madrid, durchorganisierte Kinderfreizeit in Italien und ein Experte der erkl&#228;rt, wie Kinder richtig spielen - das sind die Themen der Sendung. Wenn Kinder spielen, dann tun sie nichts anderes als zu trainieren. Sie &#252;ben spielerisch Fertigkeiten und Verhaltensweisen, die sie sp&#228;ter brauchen, wenn sie gr&#246;&#223;er sind und mehr und mehr alleine zurecht kommen m&#252;ssen. Aber womit und wie spielen Kinder heutzutage? Alleine, zu zweit? Mit Spielzeug oder ohne? Und: Geht das &#252;berhaupt noch ohne irgendein Hilfsmittel wie den Computer oder die Playstation? Wir haben bei Kindern nachgefragt was sie am liebsten spielen. Spielend lernen mit elektronischer Hilfe In Spanien sind die Kinderzimmer technologisch in der Regel auf dem neuesten Stand. Ein Nintendo fehlt in kaum einem Haushalt und auf den Wunschzetteln zu Weihnachten stehen Digitalkameras und Spielekonsolen. Traditionelles Holzspielzeug, Brettspiele oder die gute alte Modelleisenbahn sind sehr viel weniger gefragt. Und auch viele Eltern setzen auf High-Tech-Spielzeug und zwar vor allem dann, wenn es den Lerneffekt gleich mitliefert. Cornelia Derichsweiler hat einmal einen Blick in ein spanisches Kinderzimmer geworfen. Spielzeugfreie Zeit Kinderzimmer &#252;berladen mit Spielsachen, mittendrin Kinder, die kaum noch wissen, womit sie zuerst spielen sollen. Das f&#252;hrt oft dazu, dass sie mit allem ein bisschen aber mit nichts so richtig spielen. Um die Phantasie der Kinder anzuregen und das freie Spielen zu f&#246;rdern, hat der K&#246;lner Kindergarten "Rappelkiste" sich etwas Besonderes ausgedacht. Einmal im Jahr gibt es f&#252;r die Kinder eine Spielzeugfreie Zeit. Rita Viertel, die Leiterin des Kindergartens, stellt das Konzept vor. Nur im gesch&#252;tzten Raum Unstrittig ist wohl, dass sich das Spielen der heutigen Kinder von dem ihrer Eltern- oder Gro&#223;eltern stark unterscheidet. Fr&#252;her hat man als Kind in seiner Freizeit die meiste Zeit drau&#223;en gespielt, egal ob allein oder mit Freunden. Heute kommt das viel seltener vor: Der Stra&#223;enverkehr hat zugenommen und vielen Eltern graut es davor, in Zeiten, in denen die Medien st&#228;ndig &#252;ber Kindesentf&#252;hrung und Missbrauch berichten, ihr Kind unbeaufsichtigt drau&#223;en herumlaufen zu lassen. Lieber organisieren die Eltern die Freizeit ihrer Kinder mit vermeintlich sinnvollen und ungef&#228;hrlichen Aktivit&#228;ten. So auch in Italien, wie Kirstin Hausen festgestellt hat. Die Stra&#223;e als g&#252;nstigste Freizeitgestaltung Genau andere Extrem ist in Ungarn zu beobachten: Hier sind viele Kinder und Jugendliche sozial benachteiligt. F&#252;r sie bleibt das Spielen mit Freunden auf der Strasse die g&#252;nstigste Freizeitbesch&#228;ftigung. Ohnehin sind viele von ihnen lieber drau&#223;en als zu Hause, bei den oft arbeitslosen oder manchmal sogar alkoholkranken Eltern. Stattdessen spielen die Kinder den ganzen Tag Fu&#223;ball. Christian Erdei hat eines von ihnen auf einem Spielplatz in der ungarischen Stadt P&#233;cs getroffen. Wider der Natur des Kindes Zuviel Kontrolle ist f&#252;r die Entwicklung spielender Kinder nicht gut, zu wenig aber auch nicht. Wie aber sollen Eltern wissen, wann sie ihre Kinder mehr f&#246;rdern m&#252;ssen und wann sie ihre Kinder dagegen &#252;berfordern mit ihren Erwartungen. Wo liegt das richtige Ma&#223;? "Das Gras w&#228;chst nicht schneller, nur weil man daran zieht", sagt der Schweizer Kinderarzt und Fachbuchautor Remo Largo. Er hat sich intensiv mit dem Thema "Kindliche Entwicklung und F&#246;rderung" besch&#228;ftigt und unter anderem in seinen B&#252;chern "Babyjahre", "Kinderjahre" und "Sch&#252;lerjahre" dar&#252;ber geschrieben. Im Interview mit Treffpunkt Europa spricht er &#252;ber fehlende Freir&#228;ume f&#252;r kindliche Entwicklung und sagt warum vieles heute leider gegen die Natur des Kindes l&#228;uft.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-06-05,24661664</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00fccb33-podcast-1229-4203885.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Leere Meere - die Fischereipolitik der EU</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24628538-Treffpunkt-Europa-Leere-Meere-die-Fischereipolitik-der-EU</link>
      <description>Fisch ist gesund, reich an Omega-3-Fett&#228;uren und Vitamin A und au&#223;erdem richtig lecker. Experten raten, dass er mindestens einmal pro Woche auf unserem Speiseplan stehen sollte. 88 Prozent aller EU- Fischbest&#228;nde gelten als &#252;berfischt, einige Fischarten wie der Nordsee-Kabeljau sind sogar vom Aussterben bedroht. Und das trotz strenger Auflagen und st&#228;ndig sinkender Fangquoten. Woran liegt das? Die EU gibt offen zu, dass ihre Fischereipolitik der letzten 20 Jahre versagt habe. Trotz aller Regelungen fangen die Fischer immer weniger Tiere. Die europ&#228;ische Fischereipolitik soll deshalb neu geordnet werden. Ein Gr&#252;nbuch sorgt bereits in Fischerkreisen f&#252;r Furore: Darin ist von einer drastischen Verringerung der EU-Fischerei-Flotte die Rede, von nachhaltiger Fischerei, ja sogar die Abschaffung der Fangquoten k&#246;nnte eine Option sein. Daf&#252;r sollen die Fischer mehr Verantwortung &#252;bernehmen. Das Aus f&#252;r Familienunternehmen? In Frankreich sorgt dieses EU-Gr&#252;nbuch f&#252;r unterschiedliche Reaktion...</description>
      <itunes:subtitle>Fisch ist gesund, reich an Omega-3-Fett&#228;uren und Vitamin A und au&#223;erdem richtig lecker. Experten raten, dass er mindestens einmal pro Woche auf unserem Speiseplan stehen sollte. 88 Prozent aller EU- Fischbest&#228;nde gelten als &#252;berfischt, einige Fischarten wie der Nordsee-Kabeljau sind sogar vom Aussterben bedroht. Und das trotz strenger Auflagen und st&#228;ndig sinkender Fangquoten. Woran liegt das? Die EU gibt offen zu, dass ihre Fischereipolitik der letzten 20 Jahre versagt habe. Trotz aller Regelungen fangen die Fischer immer weniger Tiere. Die europ&#228;ische Fischereipolitik soll deshalb neu geordnet werden. Ein Gr&#252;nbuch sorgt bereits in Fischerkreisen f&#252;r Furore: Darin ist von einer drastischen Verringerung der EU-Fischerei-Flotte die Rede, von nachhaltiger Fischerei, ja sogar die Abschaffung der Fangquoten k&#246;nnte eine Option sein. Daf&#252;r sollen die Fischer mehr Verantwortung &#252;bernehmen. Das Aus f&#252;r Familienunternehmen? In Frankreich sorgt dieses EU-Gr&#252;nbuch f&#252;r unterschiedliche Reaktionen: Frankreich liegt beim Fischfang im europ&#228;ischen Vergleich hinter Spanien und D&#228;nemark zusammen mit Gro&#223;britannien an dritter Stelle. In den letzten 30 Jahren hat sich die franz&#246;sische Fischfangflotte um &#252;ber die H&#228;lfte verringert und liegt derzeit bei 7500 Schiffen. Die &#252;bergro&#223;e Mehrheit der franz&#246;sischen Fischerei-Betriebe wird in Familientradition gef&#252;hrt. Und genau diese kleinen Betrieben f&#252;rchten jetzt das Aus, weil die EU - laut ihrem Gr&#252;nbuch - die unrentable und viel zu gro&#223;e europ&#228;ische Fischereiflotte verkleinern will. Pro und Contra Fangquoten Damit sich die dezimierten Fischbest&#228;nde erholen k&#246;nnen und Fische nicht zu jung, also bevor sie sich vermehrt haben, gefangen werden, gibt es Fangquoten. Einmal im Jahr tritt daf&#252;r z. B. der Internationale Rat f&#252;r Meeresforschung (ICES) zusammen, um Empfehlungen f&#252;r die Fangquoten in der Ostsee zu geben. Hering und Dorsch sind die Arten, die dort von den Berufsfischern am st&#228;rksten befischt werden. Experten fordern seit Jahren, etwa beim Dorsch, die Quoten in der Ostsee zu senken - sehr zum &#196;rger der Fischer, die um ihre Existenz f&#252;rchten. Nicht nur die europ&#228;ischen Meere sind leer &#220;berfischung, Flotten&#252;berkapazit&#228;t, umfangreichen Finanzhilfen und trotzdem r&#252;ckl&#228;ufige F&#228;nge der europ&#228;ischen Fischer: Die derzeitige Fischereipolitik der EU hat versagt. Das steht w&#246;rtlich in der Einf&#252;hrung zum neuen Gr&#252;nbuch der EU zur Fischereipolitik. Doch die europ&#228;ischen Fischer sind nicht die einzigen, die in immer leereren Meeren fischen m&#252;ssen. Das Problem ist im wahrsten Sinne des Wortes schon bis an die K&#252;sten Afrikas geschwappt. So f&#252;rchten beispielsweise auch im Senegal immer mehr Fischer um ihre Existenz. Daran tr&#228;gt die EU eine wesentliche Mitschuld, weil sie durch verl&#228;ngerte Abkommen mit dem Senegal jahrelang die afrikanischen Gew&#228;sser befischen konnte. Inzwischen sind diese Abkommen ausgelaufen, weil es vor der senegalesischen K&#252;ste nicht mehr gen&#252;gend Fische gibt. Mehr Eigenverantwortung Naturschutzorganisationen wie der Worldwide Fund for Nature (WWF) setzen deshalb auf die Pl&#228;ne im neuen Gr&#252;nbuch der EU, den Fischern mehr Eigenverantwortung zu &#252;bertragen. Die Union hofft, dass die Fischer dann genauer darauf achten, wie viel Fisch welcher Art gefangen wird. Die EU appelliert au&#223;erdem an den "m&#252;ndigen" Verbraucher, der beim Fischkauf darauf achten soll, dass der Fisch im K&#252;hlregal auch umweltfreundlich gefischt wurde und nicht zu den gef&#228;hrdeten Arten geh&#246;rt. Slow Food f&#252;r den Artenschutz Eine Forderung, die auch die italienische Feinschmeckerorganisation "Slow Food" unterst&#252;tzt. Sie propagiert den langsamen Genuss und Essen als Kulturgut. &#220;ber die Jahre hinweg sind die Feinschmecker auch immer mehr zu K&#228;mpfern f&#252;r nachhaltige Landwirtschaft und den Erhalt der Artenvielfalt geworden. Und so werben sie daf&#252;r, neben den bekannten und oft &#252;berfischten Fischarten auch des &#214;fteren neue, unbekannte und deshalb ungef&#228;hrdete Fische auszuprobieren. Das schmeckt und ist auch noch gut f&#252;r die Fischbest&#228;nde.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Fisch ist gesund, reich an Omega-3-Fett&#228;uren und Vitamin A und au&#223;erdem richtig lecker. Experten raten, dass er mindestens einmal pro Woche auf unserem Speiseplan stehen sollte. 88 Prozent aller EU- Fischbest&#228;nde gelten als &#252;berfischt, einige Fischarten wie der Nordsee-Kabeljau sind sogar vom Aussterben bedroht. Und das trotz strenger Auflagen und st&#228;ndig sinkender Fangquoten. Woran liegt das? Die EU gibt offen zu, dass ihre Fischereipolitik der letzten 20 Jahre versagt habe. Trotz aller Regelungen fangen die Fischer immer weniger Tiere. Die europ&#228;ische Fischereipolitik soll deshalb neu geordnet werden. Ein Gr&#252;nbuch sorgt bereits in Fischerkreisen f&#252;r Furore: Darin ist von einer drastischen Verringerung der EU-Fischerei-Flotte die Rede, von nachhaltiger Fischerei, ja sogar die Abschaffung der Fangquoten k&#246;nnte eine Option sein. Daf&#252;r sollen die Fischer mehr Verantwortung &#252;bernehmen. Das Aus f&#252;r Familienunternehmen? In Frankreich sorgt dieses EU-Gr&#252;nbuch f&#252;r unterschiedliche Reaktionen: Frankreich liegt beim Fischfang im europ&#228;ischen Vergleich hinter Spanien und D&#228;nemark zusammen mit Gro&#223;britannien an dritter Stelle. In den letzten 30 Jahren hat sich die franz&#246;sische Fischfangflotte um &#252;ber die H&#228;lfte verringert und liegt derzeit bei 7500 Schiffen. Die &#252;bergro&#223;e Mehrheit der franz&#246;sischen Fischerei-Betriebe wird in Familientradition gef&#252;hrt. Und genau diese kleinen Betrieben f&#252;rchten jetzt das Aus, weil die EU - laut ihrem Gr&#252;nbuch - die unrentable und viel zu gro&#223;e europ&#228;ische Fischereiflotte verkleinern will. Pro und Contra Fangquoten Damit sich die dezimierten Fischbest&#228;nde erholen k&#246;nnen und Fische nicht zu jung, also bevor sie sich vermehrt haben, gefangen werden, gibt es Fangquoten. Einmal im Jahr tritt daf&#252;r z. B. der Internationale Rat f&#252;r Meeresforschung (ICES) zusammen, um Empfehlungen f&#252;r die Fangquoten in der Ostsee zu geben. Hering und Dorsch sind die Arten, die dort von den Berufsfischern am st&#228;rksten befischt werden. Experten fordern seit Jahren, etwa beim Dorsch, die Quoten in der Ostsee zu senken - sehr zum &#196;rger der Fischer, die um ihre Existenz f&#252;rchten. Nicht nur die europ&#228;ischen Meere sind leer &#220;berfischung, Flotten&#252;berkapazit&#228;t, umfangreichen Finanzhilfen und trotzdem r&#252;ckl&#228;ufige F&#228;nge der europ&#228;ischen Fischer: Die derzeitige Fischereipolitik der EU hat versagt. Das steht w&#246;rtlich in der Einf&#252;hrung zum neuen Gr&#252;nbuch der EU zur Fischereipolitik. Doch die europ&#228;ischen Fischer sind nicht die einzigen, die in immer leereren Meeren fischen m&#252;ssen. Das Problem ist im wahrsten Sinne des Wortes schon bis an die K&#252;sten Afrikas geschwappt. So f&#252;rchten beispielsweise auch im Senegal immer mehr Fischer um ihre Existenz. Daran tr&#228;gt die EU eine wesentliche Mitschuld, weil sie durch verl&#228;ngerte Abkommen mit dem Senegal jahrelang die afrikanischen Gew&#228;sser befischen konnte. Inzwischen sind diese Abkommen ausgelaufen, weil es vor der senegalesischen K&#252;ste nicht mehr gen&#252;gend Fische gibt. Mehr Eigenverantwortung Naturschutzorganisationen wie der Worldwide Fund for Nature (WWF) setzen deshalb auf die Pl&#228;ne im neuen Gr&#252;nbuch der EU, den Fischern mehr Eigenverantwortung zu &#252;bertragen. Die Union hofft, dass die Fischer dann genauer darauf achten, wie viel Fisch welcher Art gefangen wird. Die EU appelliert au&#223;erdem an den "m&#252;ndigen" Verbraucher, der beim Fischkauf darauf achten soll, dass der Fisch im K&#252;hlregal auch umweltfreundlich gefischt wurde und nicht zu den gef&#228;hrdeten Arten geh&#246;rt. Slow Food f&#252;r den Artenschutz Eine Forderung, die auch die italienische Feinschmeckerorganisation "Slow Food" unterst&#252;tzt. Sie propagiert den langsamen Genuss und Essen als Kulturgut. &#220;ber die Jahre hinweg sind die Feinschmecker auch immer mehr zu K&#228;mpfern f&#252;r nachhaltige Landwirtschaft und den Erhalt der Artenvielfalt geworden. Und so werben sie daf&#252;r, neben den bekannten und oft &#252;berfischten Fischarten auch des &#214;fteren neue, unbekannte und deshalb ungef&#228;hrdete Fische auszuprobieren. Das schmeckt und ist auch noch gut f&#252;r die Fischbest&#228;nde.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-05-29,24628538</guid>
      <pubDate>Fri, 29 May 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00fc35db-podcast-1229-4203884.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Nationalsportarten in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24600426-Treffpunkt-Europa-Nationalsportarten-in-Europa</link>
      <description>Der Sport hat heute viele Funktionen: f&#252;r jeden einzelnen von uns, um gesund und fit zu bleiben oder zu werden, als Wettkampfinstrument, als v&#246;lkerverbindendes Element, aber der Sport kann auch eine M&#246;glichkeit sein, um sich mit seiner Nation oder seiner Region besonders zu identifizieren. Nationalsportart &#8211; unter diesem Begriff findet man im Lexikon folgende Beschreibung: Als Nationalsport wird eine Sportart bezeichnet, die von einem Staat oder einer bestimmten Region als besonders wichtig und typisch erachtet wird. Das ist ziemlich kurz und ziemlich wenig. Dr. Thomas Horky ist Sportwissenschaftler und hat sich mit Nationalsportarten auseinandergesetzt. Und er weist darauf hin, dass es keine wirkliche Definition gibt. Allerdings kann man schon sagen, dass sich Nationalsportarten &#252;ber die nationale oder regionale Identit&#228;t in den jeweiligen L&#228;ndern definieren. Dabei ist nicht automatisch die popul&#228;rste Sportart eines Landes auch gleichzeitig Nationalsportart. In Deutschland allerdin...</description>
      <itunes:subtitle>Der Sport hat heute viele Funktionen: f&#252;r jeden einzelnen von uns, um gesund und fit zu bleiben oder zu werden, als Wettkampfinstrument, als v&#246;lkerverbindendes Element, aber der Sport kann auch eine M&#246;glichkeit sein, um sich mit seiner Nation oder seiner Region besonders zu identifizieren. Nationalsportart &#8211; unter diesem Begriff findet man im Lexikon folgende Beschreibung: Als Nationalsport wird eine Sportart bezeichnet, die von einem Staat oder einer bestimmten Region als besonders wichtig und typisch erachtet wird. Das ist ziemlich kurz und ziemlich wenig. Dr. Thomas Horky ist Sportwissenschaftler und hat sich mit Nationalsportarten auseinandergesetzt. Und er weist darauf hin, dass es keine wirkliche Definition gibt. Allerdings kann man schon sagen, dass sich Nationalsportarten &#252;ber die nationale oder regionale Identit&#228;t in den jeweiligen L&#228;ndern definieren. Dabei ist nicht automatisch die popul&#228;rste Sportart eines Landes auch gleichzeitig Nationalsportart. In Deutschland allerdings ist der Fu&#223;ball alles: Volkssportart, Mediensportart und Nationalsportart. Erfinder des Fu&#223;balls Das gleiche gilt f&#252;r Gro&#223;britannien, dass als Mutterland des Fu&#223;balls bezeichnet wird. 1848 verfassten Studenten der Universit&#228;t Cambridge die ersten Fu&#223;ballregeln. 1857 wurde der erste Fu&#223;ballklub der Welt, der Sheffield F.C. gegr&#252;ndet. Und seit 1863 gibt es in London die Football Association (FA): ihr umfangreiches Regelwerk hat die Entwicklung des gesamten Fu&#223;balls beeinflusst. Und echte englische Fu&#223;ballfans des FC Liverpool geben zu, dass sie eher nackt &#252;ber die Londoner Oxfordstreet laufen w&#252;rden, als jemals einen anderen Verein zu unterst&#252;tzen. Erfolgreiche Wasserballer W&#228;hrend allerdings die Engl&#228;nder international in ihrer Nationalsportart nicht sonderlich erfolgreich agieren - der Gewinn der bisher einzigen WM liegt schon 43 Jahre zur&#252;ck und f&#252;r die letzte EM waren sie gar nicht erst qualifiziert - k&#246;nnen die Ungarn gleich auf 9 olympische Goldmedaillen in ihrer Nationalsportart Wasserball blicken. Rund um diese Sportart scheint alles zu funktionieren: gute Mannschaften, vorbildliche Nachwuchsf&#246;rderung und begeisterte Fans. Nur mit der finanziellen Unterst&#252;tzung hapert es. Dennoch sind die Ungarn zuversichtlich, dass sie auch 2012 wieder olympisches Gold holen k&#246;nnen. Kein Sport nur f&#252;r &#228;ltere Herren Wenn es eine Sportart gibt, die mit Frankreich so assoziiert wird wie der Eifelturm und Caf&#233; au lait, dann ist es ganz sicher Petanque. Besser bekannt ist es unter dem Namen Boule, was Kugel bedeutet. Quellen belegen, dass die Franzosen bereits im 13. Jahrhundert mit Holzkugeln auf eine kleine Zielkugel warfen. Heute wird P&#233;tanque, das seinen Ursprung in der Provence hat, mit Metallkugeln gespielt. Professionell lizenziert praktizieren fast 400.000 Franzosen den Sport, als Freizeitbesch&#228;ftigung Millionen. Inzwischen kommen auch nach und nach immer mehr Frauen zum Petanque und der Sport wird nicht nur von der Regierung unterst&#252;tzt, er wird auch international in insgesamt 83 L&#228;ndern weltweit gespielt. Internationale Weltspitze Was f&#252;r die Franzosen Petanque, dass ist f&#252;r die Tschechen Eishockey. Die tschechische Nationalmannschaft kann es auf internationaler Ebene mit den ganz gro&#223;en Teams aus Kanada und Russland aufnehmen. Dennoch hapert es auch in Tschechien an der Nachwuchsf&#246;rderung und ehemalige Nationalspieler und -trainer bef&#252;rchten schon, dass das tschechische Eishockey in zehn Jahren in die Zweitklassigkeit abrutschen k&#246;nnte, wenn kein Umdenken geschieht. Keine Goldm&#228;dchen mehr Das ist in Bulgarien bereits geschehen. Dort gilt die rhytmische Sportgymnastik als Nationalsportart. Und w&#228;hrend der 80iger und 90iger Jahre waren die Bulgaren f&#252;hrend in dieser Disziplin. Bei den letzten olympischen Spielen in Peking allerdings reichte es nur noch f&#252;r einen 10. Platz in der Einzelwertung und einen 5. Platz bei der Gruppen&#252;bung. Ehemalige Sportler bem&#228;ngeln die fehlende Unterst&#252;tzung f&#252;r den durchaus vorhandenen Nachwuchs. Au&#223;erdem sind viele der renommierten Trainer inzwischen in andere L&#228;nder gegangen, wo es mehr Geld zu verdienen gibt. Wir w&#252;nschen viel Spa&#223; beim Zuh&#246;ren. Nationalsportart &#8211; unter diesem Begriff findet man im Lexikon folgende Beschreibung: Als Nationalsport wird eine Sportart bezeichnet, die von einem Staat oder einer bestimmten Region als besonders wichtig und typisch erachtet wird. Das ist ziemlich kurz und ziemlich wenig. Dr. Thomas Horky ist Sportwissenschaftler und hat sich mit Nationalsportarten auseinandergesetzt. Und er weist darauf hin, dass es keine wirkliche Definition gibt. Allerdings kann man schon sagen, dass sich Nationalsportarten &#252;ber die nationale oder regionale Identit&#228;t in den jeweiligen L&#228;ndern definieren. Dabei ist nicht automatisch die popul&#228;rste Sportart eines Landes auch gleichzeitig Nationalsportart. In Deutschland allerdings ist der Fu&#223;ball alles: Volkssportart, Mediensportart und Nationalsportart. Erfinder des Fu&#223;balls Das gleiche gilt f&#252;r Gro&#223;britannien, dass als Mutterland des Fu&#223;balls bezeichnet wird. 1848 verfassten Studenten der Universit&#228;t Cambridge die ersten Fu&#223;ballregeln. 1857 wurde der erste Fu&#223;ballklub der Welt, der Sheffield F.C. gegr&#252;ndet. Und seit 1863 gibt es in London die Football Association (FA): ihr umfangreiches Regelwerk hat die Entwicklung des gesamten Fu&#223;balls beeinflusst. Und echte englische Fu&#223;ballfans des FC Liverpool geben zu, dass sie eher nackt &#252;ber die Londoner Oxfordstreet laufen w&#252;rden, als jemals einen anderen Verein zu unterst&#252;tzen. Erfolgreiche Wasserballer W&#228;hrend allerdings die Engl&#228;nder international in ihrer Nationalsportart nicht sonderlich erfolgreich agieren - der Gewinn der bisher einzigen WM liegt schon 43 Jahre zur&#252;ck und f&#252;r die letzte EM waren sie gar nicht erst qualifiziert - k&#246;nnen die Ungarn gleich auf 9 olympische Goldmedaillen in ihrer Nationalsportart Wasserball blicken. Rund um diese Sportart scheint alles zu funktionieren: gute Mannschaften, vorbildliche Nachwuchsf&#246;rderung und begeisterte Fans. Nur mit der finanziellen Unterst&#252;tzung hapert es. Dennoch sind die Ungarn zuversichtlich, dass sie auch 2012 wieder olympisches Gold holen k&#246;nnen. Kein Sport nur f&#252;r &#228;ltere Herren Wenn es eine Sportart gibt, die mit Frankreich so assoziiert wird wie der Eifelturm und Caf&#233; au lait, dann ist es ganz sicher Petanque. Besser bekannt ist es unter dem Namen Boule, was Kugel bedeutet. Quellen belegen, dass die Franzosen bereits im 13. Jahrhundert mit Holzkugeln auf eine kleine Zielkugel warfen. Heute wird P&#233;tanque, das seinen Ursprung in der Provence hat, mit Metallkugeln gespielt. Professionell lizenziert praktizieren fast 400.000 Franzosen den Sport, als Freizeitbesch&#228;ftigung Millionen. Inzwischen kommen auch nach und nach immer mehr Frauen zum Petanque und der Sport wird nicht nur von der Regierung unterst&#252;tzt, er wird auch international in insgesamt 83 L&#228;ndern weltweit gespielt. Internationale Weltspitze Was f&#252;r die Franzosen Petanque, dass ist f&#252;r die Tschechen Eishockey. Die tschechische Nationalmannschaft kann es auf internationaler Ebene mit den ganz gro&#223;en Teams aus Kanada und Russland aufnehmen. Dennoch hapert es auch in Tschechien an der Nachwuchsf&#246;rderung und ehemalige Nationalspieler und -trainer bef&#252;rchten schon, dass das tschechische Eishockey in zehn Jahren in die Zweitklassigkeit abrutschen k&#246;nnte, wenn kein Umdenken geschieht. Keine Goldm&#228;dchen mehr Das ist in Bulgarien bereits geschehen. Dort gilt die rhytmische Sportgymnastik als Nationalsportart. Und w&#228;hrend der 80iger und 90iger Jahre waren die Bulgaren f&#252;hrend in dieser Disziplin. Bei den letzten olympischen Spielen in Peking allerdings reichte es nur noch f&#252;r einen 10. Platz in der Einzelwertung und einen 5. Platz bei der Gruppen&#252;bung. Ehemalige Sportler bem&#228;ngeln die fehlende Unterst&#252;tzung f&#252;r den durchaus vorhandenen Nachwuchs. Au&#223;erdem sind viele der renommierten Trainer inzwischen in andere L&#228;nder gegangen, wo es mehr Geld zu verdienen gibt. Wir w&#252;nschen viel Spa&#223; beim Zuh&#246;ren.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der Sport hat heute viele Funktionen: f&#252;r jeden einzelnen von uns, um gesund und fit zu bleiben oder zu werden, als Wettkampfinstrument, als v&#246;lkerverbindendes Element, aber der Sport kann auch eine M&#246;glichkeit sein, um sich mit seiner Nation oder seiner Region besonders zu identifizieren. Nationalsportart &#8211; unter diesem Begriff findet man im Lexikon folgende Beschreibung: Als Nationalsport wird eine Sportart bezeichnet, die von einem Staat oder einer bestimmten Region als besonders wichtig und typisch erachtet wird. Das ist ziemlich kurz und ziemlich wenig. Dr. Thomas Horky ist Sportwissenschaftler und hat sich mit Nationalsportarten auseinandergesetzt. Und er weist darauf hin, dass es keine wirkliche Definition gibt. Allerdings kann man schon sagen, dass sich Nationalsportarten &#252;ber die nationale oder regionale Identit&#228;t in den jeweiligen L&#228;ndern definieren. Dabei ist nicht automatisch die popul&#228;rste Sportart eines Landes auch gleichzeitig Nationalsportart. In Deutschland allerdings ist der Fu&#223;ball alles: Volkssportart, Mediensportart und Nationalsportart. Erfinder des Fu&#223;balls Das gleiche gilt f&#252;r Gro&#223;britannien, dass als Mutterland des Fu&#223;balls bezeichnet wird. 1848 verfassten Studenten der Universit&#228;t Cambridge die ersten Fu&#223;ballregeln. 1857 wurde der erste Fu&#223;ballklub der Welt, der Sheffield F.C. gegr&#252;ndet. Und seit 1863 gibt es in London die Football Association (FA): ihr umfangreiches Regelwerk hat die Entwicklung des gesamten Fu&#223;balls beeinflusst. Und echte englische Fu&#223;ballfans des FC Liverpool geben zu, dass sie eher nackt &#252;ber die Londoner Oxfordstreet laufen w&#252;rden, als jemals einen anderen Verein zu unterst&#252;tzen. Erfolgreiche Wasserballer W&#228;hrend allerdings die Engl&#228;nder international in ihrer Nationalsportart nicht sonderlich erfolgreich agieren - der Gewinn der bisher einzigen WM liegt schon 43 Jahre zur&#252;ck und f&#252;r die letzte EM waren sie gar nicht erst qualifiziert - k&#246;nnen die Ungarn gleich auf 9 olympische Goldmedaillen in ihrer Nationalsportart Wasserball blicken. Rund um diese Sportart scheint alles zu funktionieren: gute Mannschaften, vorbildliche Nachwuchsf&#246;rderung und begeisterte Fans. Nur mit der finanziellen Unterst&#252;tzung hapert es. Dennoch sind die Ungarn zuversichtlich, dass sie auch 2012 wieder olympisches Gold holen k&#246;nnen. Kein Sport nur f&#252;r &#228;ltere Herren Wenn es eine Sportart gibt, die mit Frankreich so assoziiert wird wie der Eifelturm und Caf&#233; au lait, dann ist es ganz sicher Petanque. Besser bekannt ist es unter dem Namen Boule, was Kugel bedeutet. Quellen belegen, dass die Franzosen bereits im 13. Jahrhundert mit Holzkugeln auf eine kleine Zielkugel warfen. Heute wird P&#233;tanque, das seinen Ursprung in der Provence hat, mit Metallkugeln gespielt. Professionell lizenziert praktizieren fast 400.000 Franzosen den Sport, als Freizeitbesch&#228;ftigung Millionen. Inzwischen kommen auch nach und nach immer mehr Frauen zum Petanque und der Sport wird nicht nur von der Regierung unterst&#252;tzt, er wird auch international in insgesamt 83 L&#228;ndern weltweit gespielt. Internationale Weltspitze Was f&#252;r die Franzosen Petanque, dass ist f&#252;r die Tschechen Eishockey. Die tschechische Nationalmannschaft kann es auf internationaler Ebene mit den ganz gro&#223;en Teams aus Kanada und Russland aufnehmen. Dennoch hapert es auch in Tschechien an der Nachwuchsf&#246;rderung und ehemalige Nationalspieler und -trainer bef&#252;rchten schon, dass das tschechische Eishockey in zehn Jahren in die Zweitklassigkeit abrutschen k&#246;nnte, wenn kein Umdenken geschieht. Keine Goldm&#228;dchen mehr Das ist in Bulgarien bereits geschehen. Dort gilt die rhytmische Sportgymnastik als Nationalsportart. Und w&#228;hrend der 80iger und 90iger Jahre waren die Bulgaren f&#252;hrend in dieser Disziplin. Bei den letzten olympischen Spielen in Peking allerdings reichte es nur noch f&#252;r einen 10. Platz in der Einzelwertung und einen 5. Platz bei der Gruppen&#252;bung. Ehemalige Sportler bem&#228;ngeln die fehlende Unterst&#252;tzung f&#252;r den durchaus vorhandenen Nachwuchs. Au&#223;erdem sind viele der renommierten Trainer inzwischen in andere L&#228;nder gegangen, wo es mehr Geld zu verdienen gibt. Wir w&#252;nschen viel Spa&#223; beim Zuh&#246;ren. Nationalsportart &#8211; unter diesem Begriff findet man im Lexikon folgende Beschreibung: Als Nationalsport wird eine Sportart bezeichnet, die von einem Staat oder einer bestimmten Region als besonders wichtig und typisch erachtet wird. Das ist ziemlich kurz und ziemlich wenig. Dr. Thomas Horky ist Sportwissenschaftler und hat sich mit Nationalsportarten auseinandergesetzt. Und er weist darauf hin, dass es keine wirkliche Definition gibt. Allerdings kann man schon sagen, dass sich Nationalsportarten &#252;ber die nationale oder regionale Identit&#228;t in den jeweiligen L&#228;ndern definieren. Dabei ist nicht automatisch die popul&#228;rste Sportart eines Landes auch gleichzeitig Nationalsportart. In Deutschland allerdings ist der Fu&#223;ball alles: Volkssportart, Mediensportart und Nationalsportart. Erfinder des Fu&#223;balls Das gleiche gilt f&#252;r Gro&#223;britannien, dass als Mutterland des Fu&#223;balls bezeichnet wird. 1848 verfassten Studenten der Universit&#228;t Cambridge die ersten Fu&#223;ballregeln. 1857 wurde der erste Fu&#223;ballklub der Welt, der Sheffield F.C. gegr&#252;ndet. Und seit 1863 gibt es in London die Football Association (FA): ihr umfangreiches Regelwerk hat die Entwicklung des gesamten Fu&#223;balls beeinflusst. Und echte englische Fu&#223;ballfans des FC Liverpool geben zu, dass sie eher nackt &#252;ber die Londoner Oxfordstreet laufen w&#252;rden, als jemals einen anderen Verein zu unterst&#252;tzen. Erfolgreiche Wasserballer W&#228;hrend allerdings die Engl&#228;nder international in ihrer Nationalsportart nicht sonderlich erfolgreich agieren - der Gewinn der bisher einzigen WM liegt schon 43 Jahre zur&#252;ck und f&#252;r die letzte EM waren sie gar nicht erst qualifiziert - k&#246;nnen die Ungarn gleich auf 9 olympische Goldmedaillen in ihrer Nationalsportart Wasserball blicken. Rund um diese Sportart scheint alles zu funktionieren: gute Mannschaften, vorbildliche Nachwuchsf&#246;rderung und begeisterte Fans. Nur mit der finanziellen Unterst&#252;tzung hapert es. Dennoch sind die Ungarn zuversichtlich, dass sie auch 2012 wieder olympisches Gold holen k&#246;nnen. Kein Sport nur f&#252;r &#228;ltere Herren Wenn es eine Sportart gibt, die mit Frankreich so assoziiert wird wie der Eifelturm und Caf&#233; au lait, dann ist es ganz sicher Petanque. Besser bekannt ist es unter dem Namen Boule, was Kugel bedeutet. Quellen belegen, dass die Franzosen bereits im 13. Jahrhundert mit Holzkugeln auf eine kleine Zielkugel warfen. Heute wird P&#233;tanque, das seinen Ursprung in der Provence hat, mit Metallkugeln gespielt. Professionell lizenziert praktizieren fast 400.000 Franzosen den Sport, als Freizeitbesch&#228;ftigung Millionen. Inzwischen kommen auch nach und nach immer mehr Frauen zum Petanque und der Sport wird nicht nur von der Regierung unterst&#252;tzt, er wird auch international in insgesamt 83 L&#228;ndern weltweit gespielt. Internationale Weltspitze Was f&#252;r die Franzosen Petanque, dass ist f&#252;r die Tschechen Eishockey. Die tschechische Nationalmannschaft kann es auf internationaler Ebene mit den ganz gro&#223;en Teams aus Kanada und Russland aufnehmen. Dennoch hapert es auch in Tschechien an der Nachwuchsf&#246;rderung und ehemalige Nationalspieler und -trainer bef&#252;rchten schon, dass das tschechische Eishockey in zehn Jahren in die Zweitklassigkeit abrutschen k&#246;nnte, wenn kein Umdenken geschieht. Keine Goldm&#228;dchen mehr Das ist in Bulgarien bereits geschehen. Dort gilt die rhytmische Sportgymnastik als Nationalsportart. Und w&#228;hrend der 80iger und 90iger Jahre waren die Bulgaren f&#252;hrend in dieser Disziplin. Bei den letzten olympischen Spielen in Peking allerdings reichte es nur noch f&#252;r einen 10. Platz in der Einzelwertung und einen 5. Platz bei der Gruppen&#252;bung. Ehemalige Sportler bem&#228;ngeln die fehlende Unterst&#252;tzung f&#252;r den durchaus vorhandenen Nachwuchs. Au&#223;erdem sind viele der renommierten Trainer inzwischen in andere L&#228;nder gegangen, wo es mehr Geld zu verdienen gibt. Wir w&#252;nschen viel Spa&#223; beim Zuh&#246;ren.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-05-22,24600426</guid>
      <pubDate>Fri, 22 May 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00fb9599-podcast-1229-4203883.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: In der Sehnsuchtsmaschinerie
Partnersuche in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24572163-Treffpunkt-Europa-In-der-Sehnsuchtsmaschinerie-Partnersuche-in-Europa</link>
      <description>Vor einigen Jahrzehnten noch trafen Frauen und M&#228;nner in ihrem Leben vielleicht vier oder f&#252;nf m&#246;gliche Heiratskandidaten. Die meisten mussten ab einem gewissen Alter genau abw&#228;gen, wie lange sie sich ein &#8222;Nein&#8220; noch leisten konnten. Heute leben allein in Deutschland rund 16 Millionen Singles, europaweit ein Vielfaches davon. Ihre Suche nach Partnern hat sich entspannt und beschleunigt zugleich. Glaubt man der deutschen Sendung &#8222;Bauer sucht Frau&#8220;, ist jeder dritte Landwirt auf der Suche nach einer Gattin. In der Schweiz wurden Bauern schon vor 25 Jahren im Fernsehen verkuppelt. Die Schweizer haben das Bauern-Dating quasi erfunden. Dort hie&#223; das &#8222;Bauer sucht B&#228;uerin&#8220; und w&#252;hlte die Zuschauer gewaltig auf, weil diese &#246;ffentliche Art der Heiratsvermittlung, das &#214;ffentlich-Machen pers&#246;nlicher W&#252;nsche f&#252;r das Publikum wie f&#252;r die mitmachenden Bauern extrem ungewohnt war. Doch manche der damals angebahnten Ehen halten bis heute. Traditionelle Kuppelei Willst Du nicht mal diesen netten Jun...</description>
      <itunes:subtitle>Vor einigen Jahrzehnten noch trafen Frauen und M&#228;nner in ihrem Leben vielleicht vier oder f&#252;nf m&#246;gliche Heiratskandidaten. Die meisten mussten ab einem gewissen Alter genau abw&#228;gen, wie lange sie sich ein &#8222;Nein&#8220; noch leisten konnten. Heute leben allein in Deutschland rund 16 Millionen Singles, europaweit ein Vielfaches davon. Ihre Suche nach Partnern hat sich entspannt und beschleunigt zugleich. Glaubt man der deutschen Sendung &#8222;Bauer sucht Frau&#8220;, ist jeder dritte Landwirt auf der Suche nach einer Gattin. In der Schweiz wurden Bauern schon vor 25 Jahren im Fernsehen verkuppelt. Die Schweizer haben das Bauern-Dating quasi erfunden. Dort hie&#223; das &#8222;Bauer sucht B&#228;uerin&#8220; und w&#252;hlte die Zuschauer gewaltig auf, weil diese &#246;ffentliche Art der Heiratsvermittlung, das &#214;ffentlich-Machen pers&#246;nlicher W&#252;nsche f&#252;r das Publikum wie f&#252;r die mitmachenden Bauern extrem ungewohnt war. Doch manche der damals angebahnten Ehen halten bis heute. Traditionelle Kuppelei Willst Du nicht mal diesen netten Jungen treffen? Viele junge Israelinnen kennen diese Frage, insbesondere in der orthodoxen Gemeinde ist es vollkommen &#252;blich, dass die Partnerwahl nicht einfach einer Herzensentscheidung &#252;berlassen wird. Denn nur die richtige Herkunft z&#228;hlt: Der Partner muss aus einer anst&#228;ndigen, streng gl&#228;ubigen Familie stammen. Wir zeichnen nach, wie Kuppelei in Israel funktioniert. Europas bekanntester Heiratsmarkt Im irischen Lisdoonvarna, einem 800-Einwohner-Dorf, hat sich aus einer Viehversteigerung ein riesiger Single-Treff entwickelt. Zum &#8222;Matchmaking Festival&#8220; kommen bis zu 15 Tausend Menschen dorthin. Einheimische &#8222;Matchmaker&#8220; machen junge Heiratswillige beim abendlichen Tanz miteinander bekannt &#8211; wollen aber nicht als Kuppler gesehen werden. Hochzeiten verst&#228;rken die soziale Ungleichheit Dass die Krankenschwester den Chefarzt heiratet, die Flugbegleiterin den Piloten oder die Sekret&#228;rin den Unternehmensgr&#252;nder, das ist in den Nachkriegsjahren in Deutschland viel h&#228;ufiger passiert als heute. Doch das hat sich ge&#228;ndert: 90 Prozent der Paare, die sich heutzutage das Ja-Wort geben, haben eine &#228;hnliche Bildung und stammen in etwa aus dem gleichen Milieu. Ein Trend, der sich in Deutschland besonders deutlich zeigt, der sich aber durchaus auch im Rest Europas verst&#228;rkt. Welche Voraussetzungen m&#252;ssen erf&#252;llt sein, damit aus zwei Menschen, die sich begegnen, schlie&#223;lich ein Ehepaar wird? Fragen an den Soziologen und Leiter des Instituts f&#252;r Familienforschung an der Universit&#228;t Bamberg, Hans-Peter Blossfeld.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Vor einigen Jahrzehnten noch trafen Frauen und M&#228;nner in ihrem Leben vielleicht vier oder f&#252;nf m&#246;gliche Heiratskandidaten. Die meisten mussten ab einem gewissen Alter genau abw&#228;gen, wie lange sie sich ein &#8222;Nein&#8220; noch leisten konnten. Heute leben allein in Deutschland rund 16 Millionen Singles, europaweit ein Vielfaches davon. Ihre Suche nach Partnern hat sich entspannt und beschleunigt zugleich. Glaubt man der deutschen Sendung &#8222;Bauer sucht Frau&#8220;, ist jeder dritte Landwirt auf der Suche nach einer Gattin. In der Schweiz wurden Bauern schon vor 25 Jahren im Fernsehen verkuppelt. Die Schweizer haben das Bauern-Dating quasi erfunden. Dort hie&#223; das &#8222;Bauer sucht B&#228;uerin&#8220; und w&#252;hlte die Zuschauer gewaltig auf, weil diese &#246;ffentliche Art der Heiratsvermittlung, das &#214;ffentlich-Machen pers&#246;nlicher W&#252;nsche f&#252;r das Publikum wie f&#252;r die mitmachenden Bauern extrem ungewohnt war. Doch manche der damals angebahnten Ehen halten bis heute. Traditionelle Kuppelei Willst Du nicht mal diesen netten Jungen treffen? Viele junge Israelinnen kennen diese Frage, insbesondere in der orthodoxen Gemeinde ist es vollkommen &#252;blich, dass die Partnerwahl nicht einfach einer Herzensentscheidung &#252;berlassen wird. Denn nur die richtige Herkunft z&#228;hlt: Der Partner muss aus einer anst&#228;ndigen, streng gl&#228;ubigen Familie stammen. Wir zeichnen nach, wie Kuppelei in Israel funktioniert. Europas bekanntester Heiratsmarkt Im irischen Lisdoonvarna, einem 800-Einwohner-Dorf, hat sich aus einer Viehversteigerung ein riesiger Single-Treff entwickelt. Zum &#8222;Matchmaking Festival&#8220; kommen bis zu 15 Tausend Menschen dorthin. Einheimische &#8222;Matchmaker&#8220; machen junge Heiratswillige beim abendlichen Tanz miteinander bekannt &#8211; wollen aber nicht als Kuppler gesehen werden. Hochzeiten verst&#228;rken die soziale Ungleichheit Dass die Krankenschwester den Chefarzt heiratet, die Flugbegleiterin den Piloten oder die Sekret&#228;rin den Unternehmensgr&#252;nder, das ist in den Nachkriegsjahren in Deutschland viel h&#228;ufiger passiert als heute. Doch das hat sich ge&#228;ndert: 90 Prozent der Paare, die sich heutzutage das Ja-Wort geben, haben eine &#228;hnliche Bildung und stammen in etwa aus dem gleichen Milieu. Ein Trend, der sich in Deutschland besonders deutlich zeigt, der sich aber durchaus auch im Rest Europas verst&#228;rkt. Welche Voraussetzungen m&#252;ssen erf&#252;llt sein, damit aus zwei Menschen, die sich begegnen, schlie&#223;lich ein Ehepaar wird? Fragen an den Soziologen und Leiter des Instituts f&#252;r Familienforschung an der Universit&#228;t Bamberg, Hans-Peter Blossfeld.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-05-15,24572163</guid>
      <pubDate>Fri, 15 May 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00faffad-podcast-1229-4203882.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Wahlkampf in und f&#252;r Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24572164-Treffpunkt-Europa-Wahlkampf-in-und-f%C3%BCr-Europa</link>
      <description>Noch einen knappen Monat, dann sind fast 500 Millionen EU B&#252;rger aufgerufen ein neues Europ&#228;isches Parlament zu w&#228;hlen. Die Wahlen zum Europ&#228;ischen Parlament verlaufen seit 1979 frei, allgemein, unmittelbar und geheim. Der so genannte Direktwahlakt legt fest, dass die Wahlen in allen EU-Mitgliedstaaten in der gleichen Woche zwischen Donnerstag und Sonntag abgehalten werden m&#252;ssen &#8211; in diesem Jahr zwischen dem 4. und dem 7. Juni. Die Ergebnisse der jeweiligen L&#228;nder d&#252;rfen jedoch erst nach der letzten Wahl ver&#246;ffentlicht werden, um das Wahlverhalten der B&#252;rger, die noch nicht gew&#228;hlt haben, nicht zu beeinflussen. Doch genau dieses Wahlverhalten, n&#228;mlich die schwindende Wahlbeteiligung der B&#252;rger ist seit Jahren das gro&#223;e Problem. Seit der 1. Wahl im Jahr 1979 ist sie kontinuierlich gesunken. Das liegt zum Teil sicherlich auch daran, dass die EU es bisher nicht geschafft hat, transparent zu machen, was sie tut und wie wichtig sie f&#252;r jeden Einzelnen ist. Wie funktioniert das EU Parlam...</description>
      <itunes:subtitle>Noch einen knappen Monat, dann sind fast 500 Millionen EU B&#252;rger aufgerufen ein neues Europ&#228;isches Parlament zu w&#228;hlen. Die Wahlen zum Europ&#228;ischen Parlament verlaufen seit 1979 frei, allgemein, unmittelbar und geheim. Der so genannte Direktwahlakt legt fest, dass die Wahlen in allen EU-Mitgliedstaaten in der gleichen Woche zwischen Donnerstag und Sonntag abgehalten werden m&#252;ssen &#8211; in diesem Jahr zwischen dem 4. und dem 7. Juni. Die Ergebnisse der jeweiligen L&#228;nder d&#252;rfen jedoch erst nach der letzten Wahl ver&#246;ffentlicht werden, um das Wahlverhalten der B&#252;rger, die noch nicht gew&#228;hlt haben, nicht zu beeinflussen. Doch genau dieses Wahlverhalten, n&#228;mlich die schwindende Wahlbeteiligung der B&#252;rger ist seit Jahren das gro&#223;e Problem. Seit der 1. Wahl im Jahr 1979 ist sie kontinuierlich gesunken. Das liegt zum Teil sicherlich auch daran, dass die EU es bisher nicht geschafft hat, transparent zu machen, was sie tut und wie wichtig sie f&#252;r jeden Einzelnen ist. Wie funktioniert das EU Parlament? 784 Abgeordnete aus den 27 Mitgliedsstaaten sitzen zur Zeit im EU-Parlament. Sie teilen sich auf in sieben Fraktionen und einige fraktionslose Abgeordnete. Konservative, Sozialdemokraten, Liberale und Gr&#252;ne haben mittlerweile Parteien auf europ&#228;ischer Ebene gegr&#252;ndet. Sie hei&#223;en z.B. Sozialdemokratische Partei Europas oder Europ&#228;ische Volkspartei und sollen f&#252;r mehr Zusammenhalt zwischen den nationalen Schwesterparteien sorgen. Die Volkspartei, also die Konservativen stellen im EU-Parlament mit 288 Abgeordneten die Mehrheit, gefolgt von den Sozialdemokraten mit 217 Vertretern, den Liberalen mit 100, und den Gr&#252;nen und den Linken mit jeweils knapp &#252;ber 40 Abgeordneten. Urspr&#252;nglich ein Debattierclub Das das EU-Parlament einmal solche Ausma&#223;e annehmen w&#252;rde, h&#228;tten sich die Gr&#252;nder vermutlich nicht tr&#228;umen lassen. Denn alles begann Ende der F&#252;nfziger Jahre als Debattierclub einiger Abgeordneter aus den Parlamenten der Mitgliedsstaaten. Anfang der Sechziger Jahre fiel zum ersten Mal der Begriff Europ&#228;isches Parlament. Aber es dauerte noch bis 1979 bis die B&#252;rger der Europ&#228;ischen Gemeinschaften in damals neun Mitgliedsstaaten das Parlament direkt w&#228;hlen durften. Immer mehr Einfluss Zu Beginn hatte das EU-Parlament so gut wie nichts zu sagen. Es konnte Resolutionen verabschieden, aber es hatte keinen Einfluss. Seitdem hat sich das im Laufe der Jahre mehr und mehr ver&#228;ndert. Von Vertrag zu Vertrag erk&#228;mpfte sich das Parlament nach und nach Gesetzgebungsbefugnisse. Heute m&#252;ssen sich die Vertreter der nationalen Regierungen und das EU-Parlament in zwei Drittel aller F&#228;lle einigen, sonst kommt ein europ&#228;isches Gesetz nicht zustande. Trotzdem kann das Parlament weder Gesetzesvorlagen einbringen noch eine Regierung w&#228;hlen. Es kann aber die EU-Kommission abw&#228;hlen. Und sollte der Vertrag von Lissabon in Kraft treten, w&#252;rden die Rechte des EU-Parlaments noch deutlich ausgeweitet. Zu weit weg vom B&#252;rger Doch trotz der deutliche steigenden Kompetenzen des EU-Parlament und der vielen Entscheidungen, die jeden einzelenen betreffen, so hat die EU es doch bis jetzt nicht geschafft, an die B&#252;rger heranzukommen. F&#252;r viele ist Br&#252;ssel weit weg und die komplizierten Abstimmungsverfahren bewirken, dass das Parlament auf viele Menschen eher wie ein abstraktes Konstrukt wirkt, nicht wie ein agierendes Parlament. Jugendliche bleiben fern Vor allem Jugendliche wollen, einer Umfrage zufolge, den Europawahlen fern bleiben. Nur 22% gaben dabei an, unbedingt w&#228;hlen zu wollen. Dabei sollten sie sich unbedingt f&#252;r die EU interessieren und auch dar&#252;ber informieren, meint Professor Werner Weidenfeld vom Institut f&#252;r angewandte Politikforschung. Denn das Parlament und die EU haben inzwischen eine solche Macht erlangt, dass man unbedingt wahrnehmen sollte, darauf Einfluss zu nehmen. Doch da der aktuelle Wahlkampf bereits l&#228;uft und auch er wieder von nationalen Themen besetzt ist, die mit Europapolitik nichts zu tun haben, so bef&#252;rchtet er, dass auch in diesem Jahr wieder nur wenige Menschen zur Wahlurne gehen werden.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Noch einen knappen Monat, dann sind fast 500 Millionen EU B&#252;rger aufgerufen ein neues Europ&#228;isches Parlament zu w&#228;hlen. Die Wahlen zum Europ&#228;ischen Parlament verlaufen seit 1979 frei, allgemein, unmittelbar und geheim. Der so genannte Direktwahlakt legt fest, dass die Wahlen in allen EU-Mitgliedstaaten in der gleichen Woche zwischen Donnerstag und Sonntag abgehalten werden m&#252;ssen &#8211; in diesem Jahr zwischen dem 4. und dem 7. Juni. Die Ergebnisse der jeweiligen L&#228;nder d&#252;rfen jedoch erst nach der letzten Wahl ver&#246;ffentlicht werden, um das Wahlverhalten der B&#252;rger, die noch nicht gew&#228;hlt haben, nicht zu beeinflussen. Doch genau dieses Wahlverhalten, n&#228;mlich die schwindende Wahlbeteiligung der B&#252;rger ist seit Jahren das gro&#223;e Problem. Seit der 1. Wahl im Jahr 1979 ist sie kontinuierlich gesunken. Das liegt zum Teil sicherlich auch daran, dass die EU es bisher nicht geschafft hat, transparent zu machen, was sie tut und wie wichtig sie f&#252;r jeden Einzelnen ist. Wie funktioniert das EU Parlament? 784 Abgeordnete aus den 27 Mitgliedsstaaten sitzen zur Zeit im EU-Parlament. Sie teilen sich auf in sieben Fraktionen und einige fraktionslose Abgeordnete. Konservative, Sozialdemokraten, Liberale und Gr&#252;ne haben mittlerweile Parteien auf europ&#228;ischer Ebene gegr&#252;ndet. Sie hei&#223;en z.B. Sozialdemokratische Partei Europas oder Europ&#228;ische Volkspartei und sollen f&#252;r mehr Zusammenhalt zwischen den nationalen Schwesterparteien sorgen. Die Volkspartei, also die Konservativen stellen im EU-Parlament mit 288 Abgeordneten die Mehrheit, gefolgt von den Sozialdemokraten mit 217 Vertretern, den Liberalen mit 100, und den Gr&#252;nen und den Linken mit jeweils knapp &#252;ber 40 Abgeordneten. Urspr&#252;nglich ein Debattierclub Das das EU-Parlament einmal solche Ausma&#223;e annehmen w&#252;rde, h&#228;tten sich die Gr&#252;nder vermutlich nicht tr&#228;umen lassen. Denn alles begann Ende der F&#252;nfziger Jahre als Debattierclub einiger Abgeordneter aus den Parlamenten der Mitgliedsstaaten. Anfang der Sechziger Jahre fiel zum ersten Mal der Begriff Europ&#228;isches Parlament. Aber es dauerte noch bis 1979 bis die B&#252;rger der Europ&#228;ischen Gemeinschaften in damals neun Mitgliedsstaaten das Parlament direkt w&#228;hlen durften. Immer mehr Einfluss Zu Beginn hatte das EU-Parlament so gut wie nichts zu sagen. Es konnte Resolutionen verabschieden, aber es hatte keinen Einfluss. Seitdem hat sich das im Laufe der Jahre mehr und mehr ver&#228;ndert. Von Vertrag zu Vertrag erk&#228;mpfte sich das Parlament nach und nach Gesetzgebungsbefugnisse. Heute m&#252;ssen sich die Vertreter der nationalen Regierungen und das EU-Parlament in zwei Drittel aller F&#228;lle einigen, sonst kommt ein europ&#228;isches Gesetz nicht zustande. Trotzdem kann das Parlament weder Gesetzesvorlagen einbringen noch eine Regierung w&#228;hlen. Es kann aber die EU-Kommission abw&#228;hlen. Und sollte der Vertrag von Lissabon in Kraft treten, w&#252;rden die Rechte des EU-Parlaments noch deutlich ausgeweitet. Zu weit weg vom B&#252;rger Doch trotz der deutliche steigenden Kompetenzen des EU-Parlament und der vielen Entscheidungen, die jeden einzelenen betreffen, so hat die EU es doch bis jetzt nicht geschafft, an die B&#252;rger heranzukommen. F&#252;r viele ist Br&#252;ssel weit weg und die komplizierten Abstimmungsverfahren bewirken, dass das Parlament auf viele Menschen eher wie ein abstraktes Konstrukt wirkt, nicht wie ein agierendes Parlament. Jugendliche bleiben fern Vor allem Jugendliche wollen, einer Umfrage zufolge, den Europawahlen fern bleiben. Nur 22% gaben dabei an, unbedingt w&#228;hlen zu wollen. Dabei sollten sie sich unbedingt f&#252;r die EU interessieren und auch dar&#252;ber informieren, meint Professor Werner Weidenfeld vom Institut f&#252;r angewandte Politikforschung. Denn das Parlament und die EU haben inzwischen eine solche Macht erlangt, dass man unbedingt wahrnehmen sollte, darauf Einfluss zu nehmen. Doch da der aktuelle Wahlkampf bereits l&#228;uft und auch er wieder von nationalen Themen besetzt ist, die mit Europapolitik nichts zu tun haben, so bef&#252;rchtet er, dass auch in diesem Jahr wieder nur wenige Menschen zur Wahlurne gehen werden.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-05-08,24572164</guid>
      <pubDate>Fri, 08 May 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00fa3d6f-podcast-1229-4203881.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Die gro&#223;e Union wird f&#252;nf</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24528017-Treffpunkt-Europa-Die-gro%C3%9Fe-Union-wird-f%C3%BCnf</link>
      <description>Am 1. Mai 2004 wurde in zehn Staaten Mitteleuropas und auf zwei Mittelmeerinseln gefeiert: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern traten der EU bei. Nach der &#220;berwindung des Kommunismus in Osteuropa war das ein historischer Schritt, um Europa zum ersten Mal in einem B&#252;ndnis freier Staaten zu vereinen. 2007 folgten Rum&#228;nien und Bulgarien. Auf der Warteliste stehen heute Kroatien, Mazedonien und die T&#252;rkei. Au&#223;erdem sollen alle &#252;brigen Balkanstaaten in die EU aufgenommen werden - irgendwann. Euphorie weicht Alltag Inzwischen ist die EU der 27 Mitgliedsstaaten Alltag in Br&#252;ssel. Die EU-Gremien sind trotz ihrer gro&#223;en Mitgliederzahl arbeitsf&#228;hig geblieben. Wirtschaftlich hat die Erweiterung zu einem Wachstumsschub sowohl in den neuen als auch in den alten Mitgliedsstaaten gef&#252;hrt. Die Begeisterung ist in EU-Zentrale in Br&#252;ssel mittlerweile verflogen, denn die Erweiterung hat auch zu Problemen gef&#252;hrt: Obwohl Bulgarien und Rum&#228;nie...</description>
      <itunes:subtitle>Am 1. Mai 2004 wurde in zehn Staaten Mitteleuropas und auf zwei Mittelmeerinseln gefeiert: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern traten der EU bei. Nach der &#220;berwindung des Kommunismus in Osteuropa war das ein historischer Schritt, um Europa zum ersten Mal in einem B&#252;ndnis freier Staaten zu vereinen. 2007 folgten Rum&#228;nien und Bulgarien. Auf der Warteliste stehen heute Kroatien, Mazedonien und die T&#252;rkei. Au&#223;erdem sollen alle &#252;brigen Balkanstaaten in die EU aufgenommen werden - irgendwann. Euphorie weicht Alltag Inzwischen ist die EU der 27 Mitgliedsstaaten Alltag in Br&#252;ssel. Die EU-Gremien sind trotz ihrer gro&#223;en Mitgliederzahl arbeitsf&#228;hig geblieben. Wirtschaftlich hat die Erweiterung zu einem Wachstumsschub sowohl in den neuen als auch in den alten Mitgliedsstaaten gef&#252;hrt. Die Begeisterung ist in EU-Zentrale in Br&#252;ssel mittlerweile verflogen, denn die Erweiterung hat auch zu Problemen gef&#252;hrt: Obwohl Bulgarien und Rum&#228;nien bereits seit zwei Jahren Mitglied der EU sind, ist es dort immer noch nicht gelungen, Verbrechensbek&#228;mpfung, &#246;ffentliche Verwaltung und Rechtssysteme an europ&#228;ische Standards heran zu f&#252;hren. Au&#223;erdem werden auch die neuen Mitglieder, die in Hinsicht auf Fl&#228;che und Bev&#246;lkerungszahl eher klein sind, zunehmend selbstbewusster: Die ehemals kommunistischen Staaten sind stolz, Sitz und Stimme in der EU zu haben und nutzen dieses Recht auch. Unsere Reporter aus Tschechien, Ungarn, Polen und Slowenien schildern, wie sie damals die Erweiterung erlebt haben und wie sie heute dar&#252;ber denken. Die EU als Friedensprojekt Erhard Busek, Berater der Ratspr&#228;sidentschaft f&#252;r Erweiterungsfragen, hofft, dass bis 2014 m&#246;glichst viele Balkan-Staaten in der EU sein werden. Denn dann j&#228;hrt sich zum 100. Mal der Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der mit dem Attentat von Sarajevo begann. Ein stabiler Balkan in der Europ&#228;ischen Union w&#228;re, so Busek im Interview, ein Zeichen, dass die Europ&#228;ische Union als Friedensprojekt wirklich funktioniert. Der Zypern-Konflikt konnte auch f&#252;nf Jahre nach Beitritt der Insel zur EU nicht gel&#246;st werden. Nach wie vor ist der Nordteil der Insel von t&#252;rkischen Truppen besetzt. Eine Wiedervereinigung scheiterte an einem "Nein" der griechischen Zyprer im S&#252;den. Dass die EU Zypern trotzdem aufnahm, halten viele Fachleute im Nachhinein f&#252;r einen Fehler. Die Beitrittsverhandlungen mit der T&#252;rkei treten auch wegen des ungel&#246;sten Zypern-Konflikts auf der Stelle. Die schwere Wirtschaftskrise k&#246;nnte zur Bew&#228;hrungsprobe f&#252;r die EU werden. Jetzt ist Solidarit&#228;t der reichen mit den &#228;rmeren L&#228;ndern gefragt. Estland war bis vor kurzem einer der "baltischen Tiger" mit hohen Wachstumsraten. Jetzt ist Estland im Strudel der Krise. Unsere Korrespondenten berichten im Treffpunkt Europa aus Zypern und Estland. Autor: Bernd RiegertRedaktion: Sandra Voglreiter</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Am 1. Mai 2004 wurde in zehn Staaten Mitteleuropas und auf zwei Mittelmeerinseln gefeiert: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern traten der EU bei. Nach der &#220;berwindung des Kommunismus in Osteuropa war das ein historischer Schritt, um Europa zum ersten Mal in einem B&#252;ndnis freier Staaten zu vereinen. 2007 folgten Rum&#228;nien und Bulgarien. Auf der Warteliste stehen heute Kroatien, Mazedonien und die T&#252;rkei. Au&#223;erdem sollen alle &#252;brigen Balkanstaaten in die EU aufgenommen werden - irgendwann. Euphorie weicht Alltag Inzwischen ist die EU der 27 Mitgliedsstaaten Alltag in Br&#252;ssel. Die EU-Gremien sind trotz ihrer gro&#223;en Mitgliederzahl arbeitsf&#228;hig geblieben. Wirtschaftlich hat die Erweiterung zu einem Wachstumsschub sowohl in den neuen als auch in den alten Mitgliedsstaaten gef&#252;hrt. Die Begeisterung ist in EU-Zentrale in Br&#252;ssel mittlerweile verflogen, denn die Erweiterung hat auch zu Problemen gef&#252;hrt: Obwohl Bulgarien und Rum&#228;nien bereits seit zwei Jahren Mitglied der EU sind, ist es dort immer noch nicht gelungen, Verbrechensbek&#228;mpfung, &#246;ffentliche Verwaltung und Rechtssysteme an europ&#228;ische Standards heran zu f&#252;hren. Au&#223;erdem werden auch die neuen Mitglieder, die in Hinsicht auf Fl&#228;che und Bev&#246;lkerungszahl eher klein sind, zunehmend selbstbewusster: Die ehemals kommunistischen Staaten sind stolz, Sitz und Stimme in der EU zu haben und nutzen dieses Recht auch. Unsere Reporter aus Tschechien, Ungarn, Polen und Slowenien schildern, wie sie damals die Erweiterung erlebt haben und wie sie heute dar&#252;ber denken. Die EU als Friedensprojekt Erhard Busek, Berater der Ratspr&#228;sidentschaft f&#252;r Erweiterungsfragen, hofft, dass bis 2014 m&#246;glichst viele Balkan-Staaten in der EU sein werden. Denn dann j&#228;hrt sich zum 100. Mal der Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der mit dem Attentat von Sarajevo begann. Ein stabiler Balkan in der Europ&#228;ischen Union w&#228;re, so Busek im Interview, ein Zeichen, dass die Europ&#228;ische Union als Friedensprojekt wirklich funktioniert. Der Zypern-Konflikt konnte auch f&#252;nf Jahre nach Beitritt der Insel zur EU nicht gel&#246;st werden. Nach wie vor ist der Nordteil der Insel von t&#252;rkischen Truppen besetzt. Eine Wiedervereinigung scheiterte an einem "Nein" der griechischen Zyprer im S&#252;den. Dass die EU Zypern trotzdem aufnahm, halten viele Fachleute im Nachhinein f&#252;r einen Fehler. Die Beitrittsverhandlungen mit der T&#252;rkei treten auch wegen des ungel&#246;sten Zypern-Konflikts auf der Stelle. Die schwere Wirtschaftskrise k&#246;nnte zur Bew&#228;hrungsprobe f&#252;r die EU werden. Jetzt ist Solidarit&#228;t der reichen mit den &#228;rmeren L&#228;ndern gefragt. Estland war bis vor kurzem einer der "baltischen Tiger" mit hohen Wachstumsraten. Jetzt ist Estland im Strudel der Krise. Unsere Korrespondenten berichten im Treffpunkt Europa aus Zypern und Estland. Autor: Bernd RiegertRedaktion: Sandra Voglreiter</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-05-01,24528017</guid>
      <pubDate>Fri, 01 May 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f9bc65-podcast-1229-4203880.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Gewissensfrage Sterbehilfe</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24499398-Treffpunkt-Europa-Gewissensfrage-Sterbehilfe</link>
      <description>17 Jahre lag Eluana Englaro im Koma, vor zwei Monaten gaben italienische &#196;rzte dem Dr&#228;ngen der Eltern nach und lie&#223;en die 38-J&#228;hrige sterben. Seither ist Sterbehilfe, die ohnehin schon immer kontrovers diskutiert wurde und an ein Tabu r&#252;hrt, in Europa wieder ein Thema. Au&#223;erhalb Europas ist aktiv Sterbehilfe nur in Kolumbien, Japan und in den US-Bundesstaaten Oregon und Washington erlaubt. Europa ist in der Haltung zu einer der umstrittensten ethischen Fragen unserer Zeit ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen. In Deutschland beispielsweise ist die passive Sterbehilfe bereits erlaubt, T&#246;tung auf Verlangen aber untersagt. &#196;rzte und Juristen klagen jedoch &#252;ber ungenaue Vorgaben. Hilfe versprechen sich die Parlamentarier von einem Gesetz zu Patientenverf&#252;gungen. In der Schweiz, in den Niederlanden, in Belgien, Luxemburg, Finnland, Frankreich und Ungarn d&#252;rfen &#196;rzte mittlerweile Hilfe zum Sterben leisten, teils im engen Rahmen. Spanien steht kurz davor, ein liberaleres Gesetz z...</description>
      <itunes:subtitle>17 Jahre lag Eluana Englaro im Koma, vor zwei Monaten gaben italienische &#196;rzte dem Dr&#228;ngen der Eltern nach und lie&#223;en die 38-J&#228;hrige sterben. Seither ist Sterbehilfe, die ohnehin schon immer kontrovers diskutiert wurde und an ein Tabu r&#252;hrt, in Europa wieder ein Thema. Au&#223;erhalb Europas ist aktiv Sterbehilfe nur in Kolumbien, Japan und in den US-Bundesstaaten Oregon und Washington erlaubt. Europa ist in der Haltung zu einer der umstrittensten ethischen Fragen unserer Zeit ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen. In Deutschland beispielsweise ist die passive Sterbehilfe bereits erlaubt, T&#246;tung auf Verlangen aber untersagt. &#196;rzte und Juristen klagen jedoch &#252;ber ungenaue Vorgaben. Hilfe versprechen sich die Parlamentarier von einem Gesetz zu Patientenverf&#252;gungen. In der Schweiz, in den Niederlanden, in Belgien, Luxemburg, Finnland, Frankreich und Ungarn d&#252;rfen &#196;rzte mittlerweile Hilfe zum Sterben leisten, teils im engen Rahmen. Spanien steht kurz davor, ein liberaleres Gesetz zur Sterbehilfe zu erlassen. Sterbetourismus in die Schweiz Die Schweiz ist eines der wenigen L&#228;nder in Europa, in denen die Beihilfe zum Suizid unter gewissen Bedingungen erlaubt ist. F&#252;r diese liberale Haltung erntet das Land nicht nur aus dem Ausland Kritik. Auch in der Schweiz selbst sorgt das Thema immer wieder f&#252;r Diskussionen. Nicht zuletzt wegen der Sterbehilfeorganisationen, die im Land aktiv sind. "Exit" und "Dignitas" hei&#223;en die beiden gr&#246;&#223;ten. Im Gegensatz zu "Exit" begleitet "Dignitas" vor allem Menschen aus dem Ausland in den Tod, &#252;ber die H&#228;lfte davon kommen aus Deutschland. "Pioniere" in Sachen Sterbehilfe Was in anderen L&#228;ndern heftig diskutiert wird, ist in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden l&#228;ngst Realit&#228;t: Die Sterbehilfe ist gesetzlich geregelt. Erst k&#252;rzlich hat Luxemburg seinen &#196;rzten erlaubt, unheilbar Kranken Sterbehilfe zu leisten. Die Patienten m&#252;ssen das aber wiederholt schriftlich niedergelegt haben. Belgien hat bereits sechs Jahre fr&#252;her auf die anschwellende Diskussion reagiert: Dort d&#252;rfen &#196;rzte seither Menschen auf Verlangen t&#246;ten. Als erster Staat der Welt aber erlie&#223;en die Niederlande bereits im April 2001 ein Gesetz zu aktiven Sterbehilfe. Seither ist Sterbehilfe unter bestimmten Umst&#228;nden nicht mehr strafbar. &#196;rzte als Sterbehelfer? Es gibt viele Indizien daf&#252;r, dass &#196;rzte auch im Verborgenen die Sterbew&#252;nsche ihrer Patienten erf&#252;llen. D&#252;rfen &#196;rzte gar als qualifizierte "Sterbehelfer" eingesetzt werden? Gibt es einen Zwang zum Leben? Dazu f&#252;hrt Treffpunkt Europa ein Gespr&#228;ch mit Jochen Taupitz, Professor f&#252;r Medizinrecht und Mitglied des Deutschen Ethikrates.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>17 Jahre lag Eluana Englaro im Koma, vor zwei Monaten gaben italienische &#196;rzte dem Dr&#228;ngen der Eltern nach und lie&#223;en die 38-J&#228;hrige sterben. Seither ist Sterbehilfe, die ohnehin schon immer kontrovers diskutiert wurde und an ein Tabu r&#252;hrt, in Europa wieder ein Thema. Au&#223;erhalb Europas ist aktiv Sterbehilfe nur in Kolumbien, Japan und in den US-Bundesstaaten Oregon und Washington erlaubt. Europa ist in der Haltung zu einer der umstrittensten ethischen Fragen unserer Zeit ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen. In Deutschland beispielsweise ist die passive Sterbehilfe bereits erlaubt, T&#246;tung auf Verlangen aber untersagt. &#196;rzte und Juristen klagen jedoch &#252;ber ungenaue Vorgaben. Hilfe versprechen sich die Parlamentarier von einem Gesetz zu Patientenverf&#252;gungen. In der Schweiz, in den Niederlanden, in Belgien, Luxemburg, Finnland, Frankreich und Ungarn d&#252;rfen &#196;rzte mittlerweile Hilfe zum Sterben leisten, teils im engen Rahmen. Spanien steht kurz davor, ein liberaleres Gesetz zur Sterbehilfe zu erlassen. Sterbetourismus in die Schweiz Die Schweiz ist eines der wenigen L&#228;nder in Europa, in denen die Beihilfe zum Suizid unter gewissen Bedingungen erlaubt ist. F&#252;r diese liberale Haltung erntet das Land nicht nur aus dem Ausland Kritik. Auch in der Schweiz selbst sorgt das Thema immer wieder f&#252;r Diskussionen. Nicht zuletzt wegen der Sterbehilfeorganisationen, die im Land aktiv sind. "Exit" und "Dignitas" hei&#223;en die beiden gr&#246;&#223;ten. Im Gegensatz zu "Exit" begleitet "Dignitas" vor allem Menschen aus dem Ausland in den Tod, &#252;ber die H&#228;lfte davon kommen aus Deutschland. "Pioniere" in Sachen Sterbehilfe Was in anderen L&#228;ndern heftig diskutiert wird, ist in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden l&#228;ngst Realit&#228;t: Die Sterbehilfe ist gesetzlich geregelt. Erst k&#252;rzlich hat Luxemburg seinen &#196;rzten erlaubt, unheilbar Kranken Sterbehilfe zu leisten. Die Patienten m&#252;ssen das aber wiederholt schriftlich niedergelegt haben. Belgien hat bereits sechs Jahre fr&#252;her auf die anschwellende Diskussion reagiert: Dort d&#252;rfen &#196;rzte seither Menschen auf Verlangen t&#246;ten. Als erster Staat der Welt aber erlie&#223;en die Niederlande bereits im April 2001 ein Gesetz zu aktiven Sterbehilfe. Seither ist Sterbehilfe unter bestimmten Umst&#228;nden nicht mehr strafbar. &#196;rzte als Sterbehelfer? Es gibt viele Indizien daf&#252;r, dass &#196;rzte auch im Verborgenen die Sterbew&#252;nsche ihrer Patienten erf&#252;llen. D&#252;rfen &#196;rzte gar als qualifizierte "Sterbehelfer" eingesetzt werden? Gibt es einen Zwang zum Leben? Dazu f&#252;hrt Treffpunkt Europa ein Gespr&#228;ch mit Jochen Taupitz, Professor f&#252;r Medizinrecht und Mitglied des Deutschen Ethikrates.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-04-24,24499398</guid>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2009 15:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f91eb9-podcast-1229-4103794.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Gaspipelines - Lebensadern f&#252;r Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24464694-Treffpunkt-Europa-Gaspipelines-Lebensadern-f%C3%BCr-Europa</link>
      <description>Gazprom, der staatliche russische Energiekonzern, verdiente bisher gut daran, Erdgas &#252;ber tausende Kilometer nach Europa zu pumpen. Mit der neuen NABUCCO-Pipeline will die EU das Monopol in einigen Jahren brechen. Zum Jahreswechsel drehte der Hauptlieferant Russland Europa innerhalb von drei Jahren zum zweiten Mal den Gashahn kurzfristig zu. Ein Streit mit der Ukraine &#252;ber Gaspreise und Durchleitungsgeb&#252;hren eskalierte. Leidtragende waren auch die Gaskunden in der EU. F&#252;r die EU-Kommission in Br&#252;ssel war der Gasstreit ein erneutes Warnsignal: Die Abh&#228;ngigkeit von russischen Gaslieferungen ein Europa oder von unsicheren Pipeline-Routen soll vermindert werden. Gro&#223;projekt NABUCCO soll 2014 fertig sein Seit Jahren t&#252;ftelt ein Konsortium von europ&#228;ischen Energieversorgern an einer Gasleitung, die aus Zentralasien &#252;ber die T&#252;rkei in die EU f&#252;hrt. Auf NABUCCO, so der Name des acht Milliarden Euro teuren Projekts, h&#228;tte Russland keinen Einfluss. Weil es aber schwierig ist Lieferanten f&#252;r d...</description>
      <itunes:subtitle>Gazprom, der staatliche russische Energiekonzern, verdiente bisher gut daran, Erdgas &#252;ber tausende Kilometer nach Europa zu pumpen. Mit der neuen NABUCCO-Pipeline will die EU das Monopol in einigen Jahren brechen. Zum Jahreswechsel drehte der Hauptlieferant Russland Europa innerhalb von drei Jahren zum zweiten Mal den Gashahn kurzfristig zu. Ein Streit mit der Ukraine &#252;ber Gaspreise und Durchleitungsgeb&#252;hren eskalierte. Leidtragende waren auch die Gaskunden in der EU. F&#252;r die EU-Kommission in Br&#252;ssel war der Gasstreit ein erneutes Warnsignal: Die Abh&#228;ngigkeit von russischen Gaslieferungen ein Europa oder von unsicheren Pipeline-Routen soll vermindert werden. Gro&#223;projekt NABUCCO soll 2014 fertig sein Seit Jahren t&#252;ftelt ein Konsortium von europ&#228;ischen Energieversorgern an einer Gasleitung, die aus Zentralasien &#252;ber die T&#252;rkei in die EU f&#252;hrt. Auf NABUCCO, so der Name des acht Milliarden Euro teuren Projekts, h&#228;tte Russland keinen Einfluss. Weil es aber schwierig ist Lieferanten f&#252;r das Gas, das durch NABUCCO str&#246;men soll zu finden, wird der Baubeginn immer wieder verschoben. Lieferl&#228;nder k&#246;nnten die zentralasiatischen Republiken, Iran oder Irak sein. Doch die politische Lage in diesen L&#228;ndern in unsicher. GAZPROM auf Einkaufstour In Zentralasien ist die staatliche russische Gazprom selbst auf Einkaufstour und versucht zum Beispiel Turkmenistan durch langfristige Vertr&#228;ge an sich zu binden und den Europ&#228;ern das Gas wegzuschnappen. Marcel Vi&#235;tor von der Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik in Berlin weist darauf hin, dass nicht nur die EU-Konsumenten von russischem Gas abh&#228;ngen, sondern dass auch der russische Lieferant nat&#252;rlich von seinem gr&#246;&#223;ten Kunden abh&#228;ngt. Die Abh&#228;ngigkeit ist also gegenseitig. Deshalb werde Russland zwar ab und an, das Gas als Drohmittel einsetzen, aber es werde nicht riskieren, seine Einnahmequelle ernsthaft zu gef&#228;hrden, sagte der Energieexperte Marcel Vi&#235;tor im Interview mit der Deutschen Welle. Mehr Pipelines geplant Um die Versorgungssicherheit f&#252;r Europa zu erh&#246;hen, baut Russland mit europ&#228;ischen Partner zwei neue Pipelines, eine im Norden durch die Ostsee, seine im S&#252;den via Kaukasus. Damit soll das unsichere Durchleitungsland Ukraine umgangen werden. Langfristig wird der Anteil russischen Gases an der Energieversorgung in Europa noch zunehmen, so die EU-Kommission in Br&#252;ssel, da eigene europ&#228;ische Vorkommen zu Ende gehen. Eine Alternative zu Gas aus dem Osten k&#246;nnte Fl&#252;ssiggas aus Norwegen sein. Mit Tankschiffen k&#246;nnte das extrem abgek&#252;hlte fl&#252;ssige Gold nach Europa gebracht werden. Noch fehlen aber ausreichende Hafenkapazit&#228;ten mit speziellen Terminals, um das Gas zu entladen und in die Leitungsnetze einzuspeisen. Mehr dazu und warum die Pipeline NABUCCO nach der Oper von Verdi benannt ist, erfahren Sie in unserer Sendung TREFFPUNKT EUROPA.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Gazprom, der staatliche russische Energiekonzern, verdiente bisher gut daran, Erdgas &#252;ber tausende Kilometer nach Europa zu pumpen. Mit der neuen NABUCCO-Pipeline will die EU das Monopol in einigen Jahren brechen. Zum Jahreswechsel drehte der Hauptlieferant Russland Europa innerhalb von drei Jahren zum zweiten Mal den Gashahn kurzfristig zu. Ein Streit mit der Ukraine &#252;ber Gaspreise und Durchleitungsgeb&#252;hren eskalierte. Leidtragende waren auch die Gaskunden in der EU. F&#252;r die EU-Kommission in Br&#252;ssel war der Gasstreit ein erneutes Warnsignal: Die Abh&#228;ngigkeit von russischen Gaslieferungen ein Europa oder von unsicheren Pipeline-Routen soll vermindert werden. Gro&#223;projekt NABUCCO soll 2014 fertig sein Seit Jahren t&#252;ftelt ein Konsortium von europ&#228;ischen Energieversorgern an einer Gasleitung, die aus Zentralasien &#252;ber die T&#252;rkei in die EU f&#252;hrt. Auf NABUCCO, so der Name des acht Milliarden Euro teuren Projekts, h&#228;tte Russland keinen Einfluss. Weil es aber schwierig ist Lieferanten f&#252;r das Gas, das durch NABUCCO str&#246;men soll zu finden, wird der Baubeginn immer wieder verschoben. Lieferl&#228;nder k&#246;nnten die zentralasiatischen Republiken, Iran oder Irak sein. Doch die politische Lage in diesen L&#228;ndern in unsicher. GAZPROM auf Einkaufstour In Zentralasien ist die staatliche russische Gazprom selbst auf Einkaufstour und versucht zum Beispiel Turkmenistan durch langfristige Vertr&#228;ge an sich zu binden und den Europ&#228;ern das Gas wegzuschnappen. Marcel Vi&#235;tor von der Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik in Berlin weist darauf hin, dass nicht nur die EU-Konsumenten von russischem Gas abh&#228;ngen, sondern dass auch der russische Lieferant nat&#252;rlich von seinem gr&#246;&#223;ten Kunden abh&#228;ngt. Die Abh&#228;ngigkeit ist also gegenseitig. Deshalb werde Russland zwar ab und an, das Gas als Drohmittel einsetzen, aber es werde nicht riskieren, seine Einnahmequelle ernsthaft zu gef&#228;hrden, sagte der Energieexperte Marcel Vi&#235;tor im Interview mit der Deutschen Welle. Mehr Pipelines geplant Um die Versorgungssicherheit f&#252;r Europa zu erh&#246;hen, baut Russland mit europ&#228;ischen Partner zwei neue Pipelines, eine im Norden durch die Ostsee, seine im S&#252;den via Kaukasus. Damit soll das unsichere Durchleitungsland Ukraine umgangen werden. Langfristig wird der Anteil russischen Gases an der Energieversorgung in Europa noch zunehmen, so die EU-Kommission in Br&#252;ssel, da eigene europ&#228;ische Vorkommen zu Ende gehen. Eine Alternative zu Gas aus dem Osten k&#246;nnte Fl&#252;ssiggas aus Norwegen sein. Mit Tankschiffen k&#246;nnte das extrem abgek&#252;hlte fl&#252;ssige Gold nach Europa gebracht werden. Noch fehlen aber ausreichende Hafenkapazit&#228;ten mit speziellen Terminals, um das Gas zu entladen und in die Leitungsnetze einzuspeisen. Mehr dazu und warum die Pipeline NABUCCO nach der Oper von Verdi benannt ist, erfahren Sie in unserer Sendung TREFFPUNKT EUROPA.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-04-17,24464694</guid>
      <pubDate>Fri, 17 Apr 2009 15:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f88cbf-podcast-1229-4103793.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Christliche Religionsgemeinschaften in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24437094-Treffpunkt-Europa-Christliche-Religionsgemeinschaften-in-Europa</link>
      <description>Die Europ&#228;ische Union achtet den Status, den Kirchen und religi&#246;se Vereinigungen oder Gemeinschaften in den Mitgliedstaaten nach deren Rechtsvorschriften genie&#223;en, und beeintr&#228;chtigt ihn nicht. Das steht in der Schlussakte des Amsterdamer Vertrages der EU von 1997. In allen L&#228;ndern der EU herrscht Religionsfreiheit. Eine der gemeinsamen Wurzeln in Europa ist aber bis heute das Christentum - dem in der EU 82% der Menschen angeh&#246;ren. Davon sind 2/3 Katholiken, das andere Drittel Protestanten. Aber die j&#252;ngsten Ereignisse in der katholischen Kirche haben in beiden Gro&#223;kirchen f&#252;r Aufregung gesorgt. Die Williamson- Aff&#228;re Es war Ende Januar, als Papst Benedikt XVI ein Dekret erlie&#223;, dass die Exkommunizierung der vier Bisch&#246;fe der Pius-Bruderschaft beendete, unter ihnen auch der Holocaust-Leugner Williamson. Ein Sturm der Entr&#252;stung brach los. Und auch wenn der Papst inzwischen in der Aff&#228;re Pannen einger&#228;umt und ein Erkl&#228;rungsschreiben verbreiten lie&#223;, die Kritik verstummt in Deutschlan...</description>
      <itunes:subtitle>Die Europ&#228;ische Union achtet den Status, den Kirchen und religi&#246;se Vereinigungen oder Gemeinschaften in den Mitgliedstaaten nach deren Rechtsvorschriften genie&#223;en, und beeintr&#228;chtigt ihn nicht. Das steht in der Schlussakte des Amsterdamer Vertrages der EU von 1997. In allen L&#228;ndern der EU herrscht Religionsfreiheit. Eine der gemeinsamen Wurzeln in Europa ist aber bis heute das Christentum - dem in der EU 82% der Menschen angeh&#246;ren. Davon sind 2/3 Katholiken, das andere Drittel Protestanten. Aber die j&#252;ngsten Ereignisse in der katholischen Kirche haben in beiden Gro&#223;kirchen f&#252;r Aufregung gesorgt. Die Williamson- Aff&#228;re Es war Ende Januar, als Papst Benedikt XVI ein Dekret erlie&#223;, dass die Exkommunizierung der vier Bisch&#246;fe der Pius-Bruderschaft beendete, unter ihnen auch der Holocaust-Leugner Williamson. Ein Sturm der Entr&#252;stung brach los. Und auch wenn der Papst inzwischen in der Aff&#228;re Pannen einger&#228;umt und ein Erkl&#228;rungsschreiben verbreiten lie&#223;, die Kritik verstummt in Deutschland und auch in Frankreich nur langsam. Keine Kondome f&#252;r Afrika Dazu kamen die &#196;u&#223;erungen des Papstes auf seiner Afrikareise, dass man mit Kondomen das Aids-Problem nicht l&#246;sen k&#246;nne. Es verschlimmere das Problem nur noch. Das hat dazu gef&#252;hrt, dass in Frankreich inzwischen weniger als 1/3 der Gl&#228;ubigen das Kirchenoberhaupt positiv bewerten. Vor einem halben Jahr waren es noch &#252;ber 50%. Italiener vergeben schneller In Italien hingegen genie&#223;en der Papst und die katholische Kirche ein ungebrochen hohes Ansehen. Und fragt man die Gl&#228;ubigen, so haben sie Benedikt XVI die j&#252;ngsten Aussagen verziehen. Die Kirchen sind voll, die Italiener suchen in der Kirche Werte. Und kleine Verfehlungen werden dabei nicht so ernst genommen. Erinnerung an fr&#252;here Skandale In &#214;sterreich hingegen sind viele Menschen nur noch "auf dem Papier" katholisch. Sie besuchen die Kirchen nicht mehr und f&#252;hlen sich angesichts der aktuellen Skandale in der katholischen Kirche an die Vorf&#228;lle aus den 1990iger Jahren erinnert. Damals hatten sich Vorw&#252;rfe gegen den ehemaligen Wiener Erzbischof wegen sexuellen Missbrauchs von Sch&#252;lern als wahr erwiesen. Von der Kirche gab es aber "nur" eine Entschuldigung. Und nur wenige Jahre sp&#228;ter gab es einen weiteren Skandal um kinderpornograpische Fotos, die auf einen Computer im Priesterseminar St. P&#246;lten heruntergeladen worden waren. Au&#223;erdem ging es um homosexuelle Beziehungen zwischen dem Seminarleiter und minderj&#228;hrigen Z&#246;glingen. Und der zust&#228;ndige Bischof Krenn spielte die Aff&#228;re als "Bubendummheiten" herunter. Auswirkungen auf die &#214;komene Die j&#252;ngsten Ereignisse um den Papst allerdings lassen auch bei der evangelischen Kirche Bef&#252;rchtungen aufkommen, dass die katholische Kirche sich von der &#214;komene wegbewegen k&#246;nnte. Die Landesbisch&#246;fin der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover Margot K&#228;&#223;mann hofft deshalb, dass die &#214;komene sich, die an der Basis, also bei den Gl&#228;ubigen, schon gut funktioniert, weiter entwickeln kann. Unkompliziertes Zusammenleben In Slowenien stellen die Katholiken die Mehrheit. Nur rund 2 % der Bev&#246;lkerung geh&#246;rt der protestantischen Kirche an. Der Dialog zwischen den beiden Konfessionen verl&#228;uft aber reibungslos. Und in "Prekmurje" im &#228;u&#223;ersten Nordosten Sloweniens, wo es eine Vielzahl von Religionsgemeinschaften gibt konnte unsere Reporterin gelebte Toleranz erleben.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Europ&#228;ische Union achtet den Status, den Kirchen und religi&#246;se Vereinigungen oder Gemeinschaften in den Mitgliedstaaten nach deren Rechtsvorschriften genie&#223;en, und beeintr&#228;chtigt ihn nicht. Das steht in der Schlussakte des Amsterdamer Vertrages der EU von 1997. In allen L&#228;ndern der EU herrscht Religionsfreiheit. Eine der gemeinsamen Wurzeln in Europa ist aber bis heute das Christentum - dem in der EU 82% der Menschen angeh&#246;ren. Davon sind 2/3 Katholiken, das andere Drittel Protestanten. Aber die j&#252;ngsten Ereignisse in der katholischen Kirche haben in beiden Gro&#223;kirchen f&#252;r Aufregung gesorgt. Die Williamson- Aff&#228;re Es war Ende Januar, als Papst Benedikt XVI ein Dekret erlie&#223;, dass die Exkommunizierung der vier Bisch&#246;fe der Pius-Bruderschaft beendete, unter ihnen auch der Holocaust-Leugner Williamson. Ein Sturm der Entr&#252;stung brach los. Und auch wenn der Papst inzwischen in der Aff&#228;re Pannen einger&#228;umt und ein Erkl&#228;rungsschreiben verbreiten lie&#223;, die Kritik verstummt in Deutschland und auch in Frankreich nur langsam. Keine Kondome f&#252;r Afrika Dazu kamen die &#196;u&#223;erungen des Papstes auf seiner Afrikareise, dass man mit Kondomen das Aids-Problem nicht l&#246;sen k&#246;nne. Es verschlimmere das Problem nur noch. Das hat dazu gef&#252;hrt, dass in Frankreich inzwischen weniger als 1/3 der Gl&#228;ubigen das Kirchenoberhaupt positiv bewerten. Vor einem halben Jahr waren es noch &#252;ber 50%. Italiener vergeben schneller In Italien hingegen genie&#223;en der Papst und die katholische Kirche ein ungebrochen hohes Ansehen. Und fragt man die Gl&#228;ubigen, so haben sie Benedikt XVI die j&#252;ngsten Aussagen verziehen. Die Kirchen sind voll, die Italiener suchen in der Kirche Werte. Und kleine Verfehlungen werden dabei nicht so ernst genommen. Erinnerung an fr&#252;here Skandale In &#214;sterreich hingegen sind viele Menschen nur noch "auf dem Papier" katholisch. Sie besuchen die Kirchen nicht mehr und f&#252;hlen sich angesichts der aktuellen Skandale in der katholischen Kirche an die Vorf&#228;lle aus den 1990iger Jahren erinnert. Damals hatten sich Vorw&#252;rfe gegen den ehemaligen Wiener Erzbischof wegen sexuellen Missbrauchs von Sch&#252;lern als wahr erwiesen. Von der Kirche gab es aber "nur" eine Entschuldigung. Und nur wenige Jahre sp&#228;ter gab es einen weiteren Skandal um kinderpornograpische Fotos, die auf einen Computer im Priesterseminar St. P&#246;lten heruntergeladen worden waren. Au&#223;erdem ging es um homosexuelle Beziehungen zwischen dem Seminarleiter und minderj&#228;hrigen Z&#246;glingen. Und der zust&#228;ndige Bischof Krenn spielte die Aff&#228;re als "Bubendummheiten" herunter. Auswirkungen auf die &#214;komene Die j&#252;ngsten Ereignisse um den Papst allerdings lassen auch bei der evangelischen Kirche Bef&#252;rchtungen aufkommen, dass die katholische Kirche sich von der &#214;komene wegbewegen k&#246;nnte. Die Landesbisch&#246;fin der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover Margot K&#228;&#223;mann hofft deshalb, dass die &#214;komene sich, die an der Basis, also bei den Gl&#228;ubigen, schon gut funktioniert, weiter entwickeln kann. Unkompliziertes Zusammenleben In Slowenien stellen die Katholiken die Mehrheit. Nur rund 2 % der Bev&#246;lkerung geh&#246;rt der protestantischen Kirche an. Der Dialog zwischen den beiden Konfessionen verl&#228;uft aber reibungslos. Und in "Prekmurje" im &#228;u&#223;ersten Nordosten Sloweniens, wo es eine Vielzahl von Religionsgemeinschaften gibt konnte unsere Reporterin gelebte Toleranz erleben.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-04-10,24437094</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Apr 2009 15:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f7e39b-podcast-1229-4103792.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa: Der Blick ins Erbgut</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24406631-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-Der-Blick-ins-Erbgut</link>
      <description>Was verraten unsere Gene &#252;ber uns und wo macht man sich dieses Wissen zunutze? Welche Gentest sind m&#246;glich, welche medizinisch sinnvoll? Darum geht es diese Woche in Treffpunkt Europa. Die gesamte Erbinformation eines Menschen ist auf seinen Genen gespeichert: z. B. Augenfarbe und die Veranlagung f&#252;r bestimmte Krankheiten. Wie die Gene wirken, ist aber nur zum Teil entschl&#252;sselt. Inzwischen gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass das Erbgut auch das seelische Befinden eines Menschen mit beeinflusst. Bei unserer Entwicklung spielen aber nicht nur die Gene eine Rolle, sondern auch das soziale Umfeld. Wie diese beiden Faktoren immer neu aufeinander wirken, ist f&#252;r Wissenschaftler eine spannende Frage. Sara Richert: Pers&#246;nliches Erbgut In Berlin k&#252;mmern sich die Wissenschaftler des "1000-Genom-Projekts" nicht mehr um die Gemeinsamkeiten im menschlichen Erbgut, sondern um die individuellen Unterschiede im menschlichen Genom. Dazu muss man wissen: 99 Prozent der Gene sind bei allen Me...</description>
      <itunes:subtitle>Was verraten unsere Gene &#252;ber uns und wo macht man sich dieses Wissen zunutze? Welche Gentest sind m&#246;glich, welche medizinisch sinnvoll? Darum geht es diese Woche in Treffpunkt Europa. Die gesamte Erbinformation eines Menschen ist auf seinen Genen gespeichert: z. B. Augenfarbe und die Veranlagung f&#252;r bestimmte Krankheiten. Wie die Gene wirken, ist aber nur zum Teil entschl&#252;sselt. Inzwischen gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass das Erbgut auch das seelische Befinden eines Menschen mit beeinflusst. Bei unserer Entwicklung spielen aber nicht nur die Gene eine Rolle, sondern auch das soziale Umfeld. Wie diese beiden Faktoren immer neu aufeinander wirken, ist f&#252;r Wissenschaftler eine spannende Frage. Sara Richert: Pers&#246;nliches Erbgut In Berlin k&#252;mmern sich die Wissenschaftler des "1000-Genom-Projekts" nicht mehr um die Gemeinsamkeiten im menschlichen Erbgut, sondern um die individuellen Unterschiede im menschlichen Genom. Dazu muss man wissen: 99 Prozent der Gene sind bei allen Menschen gleich. Um das fehlende, das individuelle eine Prozent geht es den Berliner Wissenschaftlern. Justin Westhoff hat sie besucht. Lernen Sie sich kennen Der Berliner Professor Hans Lehrach glaubt nicht, dass man durch die Entschl&#252;sselung des Erbguts, alles &#252;ber einen Menschen erfahren kann. Dennoch gibt es immer mehr Internet-Dienstleister, die genau damit ihr Geld verdienen. "Es ist alles in Ihren Genen! Lernen Sie sich kennen!" &#8211; mit diesen Worten wirbt die Firma "Geneplanet" auf ihrer Website. Seit einigen Monaten ist das irische Unternehmen auch in Slowenien vertreten. F&#252;r die stolze Summe von 399 Euro bieten die Experten ein umfassendes Gentest-Paket an. Wer sich testen l&#228;sst, erh&#228;lt Informationen zu Krankheitsrisiken, zur eigenen Abstammung, zur individuellen Wirksamkeit von Medikamenten. Tatjana Dolanc berichtet &#252;ber den Erfolg von "Geneplanet" in Slowenien. Gene oder Umwelteinfl&#252;sse? Was ist bedeutender? Die Gene, oder die Umwelt? Ganz klar eine Frage f&#252;r einen Fachmann. Ich habe mich vor dieser Sendung mit Professor Manfred Stuhrmann unterhalten. Er ist Humangenetiker an der Medizinischen Hochschule in Hannover und ich habe ihn gefragt, was denn nun pr&#228;gender ist f&#252;r unsere Entwicklung und f&#252;r das Risiko, bestimmte Krankheiten zu bekommen. Gentechnisch hergestellte Medikamente Um einige Medikamente herstellen zu k&#246;nnen, muss ebenfalls wieder die Genetik bem&#252;ht werden. Denn: Sie werden gentechnisch hergestellt. Sie aus nat&#252;rlich Rohstoffen zu gewinnen, oder sie chemisch herzustellen, w&#252;rde einfach zu lange dauern. Daher produziert man sie mit Hilfe von Bakterien, Hefen oder S&#228;ugetierzellen in gro&#223;en Edelstahlbeh&#228;ltern &#8211; sogenannten Fermentern. Renate Rucha hat sich das ganze angesehen. Den T&#228;tern auf der Spur In jedem Fernsehkrimi hat mindestens einmal auch die Spurensicherung ihren Auftritt. Die Kriminaltechniker suchen nach Haaren oder Hautpartikeln, mit deren DNA sie Informationen &#252;ber den oder die T&#228;ter bekommen k&#246;nnen. Der so genannte genetische Fingerabdruck. In den Niederlanden k&#252;mmert sich ein Labor an der Universit&#228;t Rotterdam darum, diese Ermittlungsverfahren immer weiter zu verbessern. Kerstin Schweigh&#246;fer berichtet.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Was verraten unsere Gene &#252;ber uns und wo macht man sich dieses Wissen zunutze? Welche Gentest sind m&#246;glich, welche medizinisch sinnvoll? Darum geht es diese Woche in Treffpunkt Europa. Die gesamte Erbinformation eines Menschen ist auf seinen Genen gespeichert: z. B. Augenfarbe und die Veranlagung f&#252;r bestimmte Krankheiten. Wie die Gene wirken, ist aber nur zum Teil entschl&#252;sselt. Inzwischen gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass das Erbgut auch das seelische Befinden eines Menschen mit beeinflusst. Bei unserer Entwicklung spielen aber nicht nur die Gene eine Rolle, sondern auch das soziale Umfeld. Wie diese beiden Faktoren immer neu aufeinander wirken, ist f&#252;r Wissenschaftler eine spannende Frage. Sara Richert: Pers&#246;nliches Erbgut In Berlin k&#252;mmern sich die Wissenschaftler des "1000-Genom-Projekts" nicht mehr um die Gemeinsamkeiten im menschlichen Erbgut, sondern um die individuellen Unterschiede im menschlichen Genom. Dazu muss man wissen: 99 Prozent der Gene sind bei allen Menschen gleich. Um das fehlende, das individuelle eine Prozent geht es den Berliner Wissenschaftlern. Justin Westhoff hat sie besucht. Lernen Sie sich kennen Der Berliner Professor Hans Lehrach glaubt nicht, dass man durch die Entschl&#252;sselung des Erbguts, alles &#252;ber einen Menschen erfahren kann. Dennoch gibt es immer mehr Internet-Dienstleister, die genau damit ihr Geld verdienen. "Es ist alles in Ihren Genen! Lernen Sie sich kennen!" &#8211; mit diesen Worten wirbt die Firma "Geneplanet" auf ihrer Website. Seit einigen Monaten ist das irische Unternehmen auch in Slowenien vertreten. F&#252;r die stolze Summe von 399 Euro bieten die Experten ein umfassendes Gentest-Paket an. Wer sich testen l&#228;sst, erh&#228;lt Informationen zu Krankheitsrisiken, zur eigenen Abstammung, zur individuellen Wirksamkeit von Medikamenten. Tatjana Dolanc berichtet &#252;ber den Erfolg von "Geneplanet" in Slowenien. Gene oder Umwelteinfl&#252;sse? Was ist bedeutender? Die Gene, oder die Umwelt? Ganz klar eine Frage f&#252;r einen Fachmann. Ich habe mich vor dieser Sendung mit Professor Manfred Stuhrmann unterhalten. Er ist Humangenetiker an der Medizinischen Hochschule in Hannover und ich habe ihn gefragt, was denn nun pr&#228;gender ist f&#252;r unsere Entwicklung und f&#252;r das Risiko, bestimmte Krankheiten zu bekommen. Gentechnisch hergestellte Medikamente Um einige Medikamente herstellen zu k&#246;nnen, muss ebenfalls wieder die Genetik bem&#252;ht werden. Denn: Sie werden gentechnisch hergestellt. Sie aus nat&#252;rlich Rohstoffen zu gewinnen, oder sie chemisch herzustellen, w&#252;rde einfach zu lange dauern. Daher produziert man sie mit Hilfe von Bakterien, Hefen oder S&#228;ugetierzellen in gro&#223;en Edelstahlbeh&#228;ltern &#8211; sogenannten Fermentern. Renate Rucha hat sich das ganze angesehen. Den T&#228;tern auf der Spur In jedem Fernsehkrimi hat mindestens einmal auch die Spurensicherung ihren Auftritt. Die Kriminaltechniker suchen nach Haaren oder Hautpartikeln, mit deren DNA sie Informationen &#252;ber den oder die T&#228;ter bekommen k&#246;nnen. Der so genannte genetische Fingerabdruck. In den Niederlanden k&#252;mmert sich ein Labor an der Universit&#228;t Rotterdam darum, diese Ermittlungsverfahren immer weiter zu verbessern. Kerstin Schweigh&#246;fer berichtet.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-04-03,24406631</guid>
      <pubDate>Fri, 03 Apr 2009 15:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f75ede-podcast-1229-3963564.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Die Macht der Monarchien in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24378468-Treffpunkt-Europa-Die-Macht-der-Monarchien-in-Europa</link>
      <description>Sie feiern romantische Traumhochzeiten, leben in luxuri&#246;sen Schl&#246;ssern und sind Vorbilder, wenn es um Tradition und Etikette geht: Die K&#246;niginnen und K&#246;nige, Prinzen und Prinzessinnen Europas. Sie verleihen den modernen Staaten bis heute einen altmodischen Glanz. F&#252;r die b&#252;rgerliche &#214;ffentlichkeit hat ihr Leben eine ganz besondere Faszination. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren lediglich vier Staaten in Europa Republiken: Frankreich, Portugal, die Schweiz und San Marino. Rund tausend Jahre hatte der Adel als Machtelite auf dem Kontinent das Sagen und auch im Europa des 21. Jahrhunderts gibt es sie noch: die Monarchie als Staatsform - trotz demokratisch gew&#228;hlter Regierungen: In Skandinavien, den Benelux-Staaten, Spanien, Gro&#223;britannien, Liechtenstein und Monaco. Traumhochzeit 2010 in Schweden In Schweden wird im kommenden Jahr die letzte Prinzessin aus dem Kreis der europ&#228;ischen k&#246;niglichen Thronfolger heiraten &#8211; und zwar einen B&#252;rgerlichen. Damit folgt Victoria von Schweden, die ...</description>
      <itunes:subtitle>Sie feiern romantische Traumhochzeiten, leben in luxuri&#246;sen Schl&#246;ssern und sind Vorbilder, wenn es um Tradition und Etikette geht: Die K&#246;niginnen und K&#246;nige, Prinzen und Prinzessinnen Europas. Sie verleihen den modernen Staaten bis heute einen altmodischen Glanz. F&#252;r die b&#252;rgerliche &#214;ffentlichkeit hat ihr Leben eine ganz besondere Faszination. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren lediglich vier Staaten in Europa Republiken: Frankreich, Portugal, die Schweiz und San Marino. Rund tausend Jahre hatte der Adel als Machtelite auf dem Kontinent das Sagen und auch im Europa des 21. Jahrhunderts gibt es sie noch: die Monarchie als Staatsform - trotz demokratisch gew&#228;hlter Regierungen: In Skandinavien, den Benelux-Staaten, Spanien, Gro&#223;britannien, Liechtenstein und Monaco. Traumhochzeit 2010 in Schweden In Schweden wird im kommenden Jahr die letzte Prinzessin aus dem Kreis der europ&#228;ischen k&#246;niglichen Thronfolger heiraten &#8211; und zwar einen B&#252;rgerlichen. Damit folgt Victoria von Schweden, die mit ihrem ehemaligen Fitness-Trainer liiert ist, allerdings nur dem allgemeinen Trend: Kronprinz Haakon in Norwegen zum Beispiel ist seit Jahren mit der b&#252;rgerlichen Mette-Marit gl&#252;cklich, fr&#252;her eine eher skandalumwitterte Alleinerziehende. Die Ehefrau von Kronprinz Frederik von D&#228;nemark hei&#223;t Mary Donaldson und kommt vom anderen Ende der Welt aus Tasmanien. Und Victorias eigener Vater ehelichte schlie&#223;lich auch die deutsche Silvia Sommerlath, die er als Olympiahostess 1972 in M&#252;nchen kennengelernt hatte. Aus Stockholm berichtet Alexander Budde. Herrscher eines gespaltenen Landes Belgien ist nach Norwegen (1905) die zweitj&#252;ngste der europ&#228;ischen Monarchien; existiert als solche seit 1830. Die K&#246;nige dort haben bis heute die Aufgabe, das dreisprachige Land zu einen und zu stabilisieren. Heute ist Albert F&#233;lix Humbert Theodore Christian Eug&#232;ne Marie, Prinz von L&#252;ttich an der Macht, besser bekannt als K&#246;nig Albert II. Der Nachkomme des deutschen Hauses Sachsen-Coburg-Gotha k&#228;mpft gegen die politische Zerstrittenheit seiner 11 Millionen Untertanen und muss vor allem zwischen den beiden gro&#223;en Volksgruppen, den Flamen und den Wallonen vermitteln. &#220;ber die Geschichte der belgischen Monarchie und &#252;ber Freud und Leid des belgischen K&#246;nigs berichtet Katrin Matthaei. Der Monarch als Retter der Demokratie Wenn man in Spanien auf der Stra&#223;e nach dem K&#246;nig fragt, so ist die Begeisterung in den allermeisten F&#228;llen gro&#223;. Denn Juan Carlos der I, der Monarch, gilt als der Mann, der Spanien die Demokratie sicherte. Bis ins 19. Jahrhundert hinein hatte es in Spanien blutige Auseinandersetzungen den Thron und die Macht gegeben, bis 1931 schwangen zuletzt die franz&#246;sischen Bourbonen recht erfolglos das Zepter. Doch K&#246;nig Alfons VIII musste 1931 das Land verlassen, es folgten die Ausrufung der Republik, sp&#228;ter B&#252;rgerkrieg und eine Milit&#228;rdiktatur bis 1975. Danach dann die in Europa einzigartige R&#252;ckkehr zur Monarchie, wieder mit einem Nachkommen der Bourbonen. Nina Funke-Kaiser war f&#252;r uns in Madrid. Eine K&#246;nigin der Superlative K&#246;nigin Elisabeth II. von Gro&#223;britannien ist nicht nur die Dienst&#228;lteste im Kreise der europ&#228;ischen K&#246;niginnen und K&#246;nige. Sie ist au&#223;erdem Oberhaupt der anglikanischen Kirche und Staatoberhaupt in 15 weiteren Staaten des Commonwealth wie Kanada oder Australien. Nebenbei ist sie auch noch die reichste Frau Gro&#223;britanniens: Ihr Verm&#246;gen wird auf etwa 400 Millionen Euro gesch&#228;tzt. J&#228;hrlich zahlt der britische Staat rund 50 Millionen Euro an das K&#246;nigshaus - f&#252;r PersonaI, Staatsbesuche und den Erhalt der Schl&#246;sser. Au&#223;erdem ist Elisabeth II. die einzige Monarchin, die man noch regelm&#228;&#223;ig mit ihrer wertvollen Krone auf dem Haupt sieht. Jedes Jahr zur Parlamentser&#246;ffnung tr&#228;gt K&#246;nigin Elisabeth II. ihre Krone - und insgesamt schon weit &#252;ber ein halbes Jahrhundert. Ein Portrait von Ariane Hoffmann.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Sie feiern romantische Traumhochzeiten, leben in luxuri&#246;sen Schl&#246;ssern und sind Vorbilder, wenn es um Tradition und Etikette geht: Die K&#246;niginnen und K&#246;nige, Prinzen und Prinzessinnen Europas. Sie verleihen den modernen Staaten bis heute einen altmodischen Glanz. F&#252;r die b&#252;rgerliche &#214;ffentlichkeit hat ihr Leben eine ganz besondere Faszination. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren lediglich vier Staaten in Europa Republiken: Frankreich, Portugal, die Schweiz und San Marino. Rund tausend Jahre hatte der Adel als Machtelite auf dem Kontinent das Sagen und auch im Europa des 21. Jahrhunderts gibt es sie noch: die Monarchie als Staatsform - trotz demokratisch gew&#228;hlter Regierungen: In Skandinavien, den Benelux-Staaten, Spanien, Gro&#223;britannien, Liechtenstein und Monaco. Traumhochzeit 2010 in Schweden In Schweden wird im kommenden Jahr die letzte Prinzessin aus dem Kreis der europ&#228;ischen k&#246;niglichen Thronfolger heiraten &#8211; und zwar einen B&#252;rgerlichen. Damit folgt Victoria von Schweden, die mit ihrem ehemaligen Fitness-Trainer liiert ist, allerdings nur dem allgemeinen Trend: Kronprinz Haakon in Norwegen zum Beispiel ist seit Jahren mit der b&#252;rgerlichen Mette-Marit gl&#252;cklich, fr&#252;her eine eher skandalumwitterte Alleinerziehende. Die Ehefrau von Kronprinz Frederik von D&#228;nemark hei&#223;t Mary Donaldson und kommt vom anderen Ende der Welt aus Tasmanien. Und Victorias eigener Vater ehelichte schlie&#223;lich auch die deutsche Silvia Sommerlath, die er als Olympiahostess 1972 in M&#252;nchen kennengelernt hatte. Aus Stockholm berichtet Alexander Budde. Herrscher eines gespaltenen Landes Belgien ist nach Norwegen (1905) die zweitj&#252;ngste der europ&#228;ischen Monarchien; existiert als solche seit 1830. Die K&#246;nige dort haben bis heute die Aufgabe, das dreisprachige Land zu einen und zu stabilisieren. Heute ist Albert F&#233;lix Humbert Theodore Christian Eug&#232;ne Marie, Prinz von L&#252;ttich an der Macht, besser bekannt als K&#246;nig Albert II. Der Nachkomme des deutschen Hauses Sachsen-Coburg-Gotha k&#228;mpft gegen die politische Zerstrittenheit seiner 11 Millionen Untertanen und muss vor allem zwischen den beiden gro&#223;en Volksgruppen, den Flamen und den Wallonen vermitteln. &#220;ber die Geschichte der belgischen Monarchie und &#252;ber Freud und Leid des belgischen K&#246;nigs berichtet Katrin Matthaei. Der Monarch als Retter der Demokratie Wenn man in Spanien auf der Stra&#223;e nach dem K&#246;nig fragt, so ist die Begeisterung in den allermeisten F&#228;llen gro&#223;. Denn Juan Carlos der I, der Monarch, gilt als der Mann, der Spanien die Demokratie sicherte. Bis ins 19. Jahrhundert hinein hatte es in Spanien blutige Auseinandersetzungen den Thron und die Macht gegeben, bis 1931 schwangen zuletzt die franz&#246;sischen Bourbonen recht erfolglos das Zepter. Doch K&#246;nig Alfons VIII musste 1931 das Land verlassen, es folgten die Ausrufung der Republik, sp&#228;ter B&#252;rgerkrieg und eine Milit&#228;rdiktatur bis 1975. Danach dann die in Europa einzigartige R&#252;ckkehr zur Monarchie, wieder mit einem Nachkommen der Bourbonen. Nina Funke-Kaiser war f&#252;r uns in Madrid. Eine K&#246;nigin der Superlative K&#246;nigin Elisabeth II. von Gro&#223;britannien ist nicht nur die Dienst&#228;lteste im Kreise der europ&#228;ischen K&#246;niginnen und K&#246;nige. Sie ist au&#223;erdem Oberhaupt der anglikanischen Kirche und Staatoberhaupt in 15 weiteren Staaten des Commonwealth wie Kanada oder Australien. Nebenbei ist sie auch noch die reichste Frau Gro&#223;britanniens: Ihr Verm&#246;gen wird auf etwa 400 Millionen Euro gesch&#228;tzt. J&#228;hrlich zahlt der britische Staat rund 50 Millionen Euro an das K&#246;nigshaus - f&#252;r PersonaI, Staatsbesuche und den Erhalt der Schl&#246;sser. Au&#223;erdem ist Elisabeth II. die einzige Monarchin, die man noch regelm&#228;&#223;ig mit ihrer wertvollen Krone auf dem Haupt sieht. Jedes Jahr zur Parlamentser&#246;ffnung tr&#228;gt K&#246;nigin Elisabeth II. ihre Krone - und insgesamt schon weit &#252;ber ein halbes Jahrhundert. Ein Portrait von Ariane Hoffmann.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-03-27,24378468</guid>
      <pubDate>Fri, 27 Mar 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f6ba90-podcast-1229-3963563.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Entbl&#246;&#223;tes Privatleben - 
Online-Netzwerke in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24337708-Treffpunkt-Europa-Entbl%C3%B6%C3%9Ftes-Privatleben-Online-Netzwerke-in-Europa</link>
      <description>2004 legt der Student Mark Zuckerberg an der Universit&#228;t Harvard eine Art digitales Klassenbuch an, aus dem ein weltweites Netzwerk entsteht: Facebook. Heute nutzen mehr Menschen soziale Netzwerke als E-Mail. Wer unter 30 ist, ist fast sicher dabei, wer &#252;ber 40 ist, eher nicht. Wie nutzen die Europ&#228;er soziale Netzwerke &#8211; und kommen sie dadurch einander n&#228;her? In Polen gibt es das Netzwerk &#8222;nasza klasa&#8220; auf Deutsch &#8222;unsere Klasse&#8220;. Diese Online-Community erlebt seit mehreren Monaten einen wahren Boom. Genauer gesagt: Es gibt einen richtigen nasza klasa-Hype. Jeder dritte Pole hat sich bereits f&#252;r die Seite registriert. Nach der gesetzlichen polnischen Krankenkasse verf&#252;gt nasza klasa &#252;ber die umfangreichste Personendatenbank. Was macht den Reiz dieses Netzwerkes aus? Lehrer online bewerten &#8211; zwischen Diskussionforum und offenem Mobbing Mittlerweile verteilen auch Sch&#252;ler Noten, und zwar so, dass die ganze Welt sie einsehen kann. In Deutschland ist das bekannteste Beispiel das Sch&#252;ler...</description>
      <itunes:subtitle>2004 legt der Student Mark Zuckerberg an der Universit&#228;t Harvard eine Art digitales Klassenbuch an, aus dem ein weltweites Netzwerk entsteht: Facebook. Heute nutzen mehr Menschen soziale Netzwerke als E-Mail. Wer unter 30 ist, ist fast sicher dabei, wer &#252;ber 40 ist, eher nicht. Wie nutzen die Europ&#228;er soziale Netzwerke &#8211; und kommen sie dadurch einander n&#228;her? In Polen gibt es das Netzwerk &#8222;nasza klasa&#8220; auf Deutsch &#8222;unsere Klasse&#8220;. Diese Online-Community erlebt seit mehreren Monaten einen wahren Boom. Genauer gesagt: Es gibt einen richtigen nasza klasa-Hype. Jeder dritte Pole hat sich bereits f&#252;r die Seite registriert. Nach der gesetzlichen polnischen Krankenkasse verf&#252;gt nasza klasa &#252;ber die umfangreichste Personendatenbank. Was macht den Reiz dieses Netzwerkes aus? Lehrer online bewerten &#8211; zwischen Diskussionforum und offenem Mobbing Mittlerweile verteilen auch Sch&#252;ler Noten, und zwar so, dass die ganze Welt sie einsehen kann. In Deutschland ist das bekannteste Beispiel das Sch&#252;lerportal &#8222;Spickmich.de&#8220;. Experten sagen: Seiten wie Spickmich k&#246;nnten ein Ventil sein, &#252;ber das Sch&#252;ler ihre Lehrer auf faire Art kritisieren k&#246;nnen &#8211; und die damit fiesen Schm&#228;hseiten das Wasser abgraben. Dennoch regen sich viele Lehrer dar&#252;ber auf &#8211; aber in Gerichtsverfahren hat &#8222;Spickmich&#8220;immer Recht bekommen. Online-Netzwerke in Russland: Ein alternatives Forum f&#252;r Meinungsfreiheit? In Russland sind Online-Communities schwer in Mode. Ein Profil in Vkontakte, dem Pendant zu Facebook, geh&#246;rt zum guten Ton. Knapp eine Million Menschen schreiben zudem im Blognetzwerk Livejournal. F&#252;r Kreml-Kritiker ist das Internet zum wichtigen Medium geworden, vielleicht sogar zum wichtigsten, seitdem sie im Staatsfernsehen nicht mehr vorkommen. Wir haben nachrecherchiert, welche Schlagkraft die russsische Opposition tats&#228;chlich im Netz entwickelt. Geld machen mit der Selbstentbl&#246;&#223;ung anderer Wer hat die meisten Freunde? 100, 200, 300 &#8211; Online-Plattformen wie MySpace oder Facebook geben ihren Mitgliedern das Gef&#252;hl, ungeheuer beliebt zu sein. Und damit ist einer ungeheuer reich geworden: Mark Zuckerberg. Der Gr&#252;nder der Online-Plattform Facebook, hat etwas, was die meisten Menschen mit 24 Jahren nicht haben: drei Milliarden Dollar. Womit aber wird bei Online-Netzwerken eigentlich Geld verdient?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>2004 legt der Student Mark Zuckerberg an der Universit&#228;t Harvard eine Art digitales Klassenbuch an, aus dem ein weltweites Netzwerk entsteht: Facebook. Heute nutzen mehr Menschen soziale Netzwerke als E-Mail. Wer unter 30 ist, ist fast sicher dabei, wer &#252;ber 40 ist, eher nicht. Wie nutzen die Europ&#228;er soziale Netzwerke &#8211; und kommen sie dadurch einander n&#228;her? In Polen gibt es das Netzwerk &#8222;nasza klasa&#8220; auf Deutsch &#8222;unsere Klasse&#8220;. Diese Online-Community erlebt seit mehreren Monaten einen wahren Boom. Genauer gesagt: Es gibt einen richtigen nasza klasa-Hype. Jeder dritte Pole hat sich bereits f&#252;r die Seite registriert. Nach der gesetzlichen polnischen Krankenkasse verf&#252;gt nasza klasa &#252;ber die umfangreichste Personendatenbank. Was macht den Reiz dieses Netzwerkes aus? Lehrer online bewerten &#8211; zwischen Diskussionforum und offenem Mobbing Mittlerweile verteilen auch Sch&#252;ler Noten, und zwar so, dass die ganze Welt sie einsehen kann. In Deutschland ist das bekannteste Beispiel das Sch&#252;lerportal &#8222;Spickmich.de&#8220;. Experten sagen: Seiten wie Spickmich k&#246;nnten ein Ventil sein, &#252;ber das Sch&#252;ler ihre Lehrer auf faire Art kritisieren k&#246;nnen &#8211; und die damit fiesen Schm&#228;hseiten das Wasser abgraben. Dennoch regen sich viele Lehrer dar&#252;ber auf &#8211; aber in Gerichtsverfahren hat &#8222;Spickmich&#8220;immer Recht bekommen. Online-Netzwerke in Russland: Ein alternatives Forum f&#252;r Meinungsfreiheit? In Russland sind Online-Communities schwer in Mode. Ein Profil in Vkontakte, dem Pendant zu Facebook, geh&#246;rt zum guten Ton. Knapp eine Million Menschen schreiben zudem im Blognetzwerk Livejournal. F&#252;r Kreml-Kritiker ist das Internet zum wichtigen Medium geworden, vielleicht sogar zum wichtigsten, seitdem sie im Staatsfernsehen nicht mehr vorkommen. Wir haben nachrecherchiert, welche Schlagkraft die russsische Opposition tats&#228;chlich im Netz entwickelt. Geld machen mit der Selbstentbl&#246;&#223;ung anderer Wer hat die meisten Freunde? 100, 200, 300 &#8211; Online-Plattformen wie MySpace oder Facebook geben ihren Mitgliedern das Gef&#252;hl, ungeheuer beliebt zu sein. Und damit ist einer ungeheuer reich geworden: Mark Zuckerberg. Der Gr&#252;nder der Online-Plattform Facebook, hat etwas, was die meisten Menschen mit 24 Jahren nicht haben: drei Milliarden Dollar. Womit aber wird bei Online-Netzwerken eigentlich Geld verdient?</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-03-20,24337708</guid>
      <pubDate>Fri, 20 Mar 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f61335-podcast-1229-3963562.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa &#8211; Verschwundene Kinder</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24303494-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-%E2%80%93-Verschwundene-Kinder</link>
      <description>Die Gr&#252;nde f&#252;r das Verschwinden von Kindern sind so vielf&#228;ltig wie traurig. Sie verungl&#252;cken, werden Opfer eines Verbrechens, rei&#223;en einfach von zu Hause aus oder werden von einem Elternteil verschleppt und versteckt. F&#252;r Eltern ist es wohl das Schlimmste, wenn das eigene Kind verschwindet. Vor ein paar Stunden hat man noch gemeinsam am Tisch gesessen und dann kommt der Sohn oder die Tochter nicht zur&#252;ck vom Besuch einer Freundin, vom Einkauf im Supermarkt oder vom Training im Sportverein. Oft tauchen die Kinder sehr schnell wieder auf, in traurigen F&#228;llen findet die Polizei nach Tagen oder Wochen nur die Leiche. Manchmal aber bleibt das Kind auch nach Jahren noch verschwunden und sein Schicksal ungewiss. Eine f&#252;rchterliche Situation f&#252;r die Eltern, die im Grunde nichts weiter tun k&#246;nnen als zu warten. So ergeht es auch Piera Maggio, einer Mutter aus Italien, die seit Jahren vergeblich nach ihrer verschwundenen Tochter Denise sucht. Karl Hoffmann hat sie getroffen. Fahndung nach ver...</description>
      <itunes:subtitle>Die Gr&#252;nde f&#252;r das Verschwinden von Kindern sind so vielf&#228;ltig wie traurig. Sie verungl&#252;cken, werden Opfer eines Verbrechens, rei&#223;en einfach von zu Hause aus oder werden von einem Elternteil verschleppt und versteckt. F&#252;r Eltern ist es wohl das Schlimmste, wenn das eigene Kind verschwindet. Vor ein paar Stunden hat man noch gemeinsam am Tisch gesessen und dann kommt der Sohn oder die Tochter nicht zur&#252;ck vom Besuch einer Freundin, vom Einkauf im Supermarkt oder vom Training im Sportverein. Oft tauchen die Kinder sehr schnell wieder auf, in traurigen F&#228;llen findet die Polizei nach Tagen oder Wochen nur die Leiche. Manchmal aber bleibt das Kind auch nach Jahren noch verschwunden und sein Schicksal ungewiss. Eine f&#252;rchterliche Situation f&#252;r die Eltern, die im Grunde nichts weiter tun k&#246;nnen als zu warten. So ergeht es auch Piera Maggio, einer Mutter aus Italien, die seit Jahren vergeblich nach ihrer verschwundenen Tochter Denise sucht. Karl Hoffmann hat sie getroffen. Fahndung nach vermissten Kindern in Belgien und Frankreich Genau wie die Mutter von Denise m&#252;ssen sich Mitte der 90er Jahre auch die Eltern von sechs M&#228;dchen aus Belgien gef&#252;hlt haben. Ihre T&#246;chter Melissa, Julie, An, Evje, Sabine und Laetitia waren Opfer des Kindersch&#228;nders Marc Dutroux geworden. Nur zwei der M&#228;dchen fand man lebend. Als Reaktion auf die zahlreichen Ermittlungspannen und die oft schwierige Suche nach seiner Tochter Julie hat ihr Vater Jean-Denis Lejeune die Organisation Child Focus gegr&#252;ndet. Seit zw&#246;lf Jahren hilft sie bei der Suche nach vermissten Kindern. Ruth Reichstein hat die Organisation f&#252;r uns besucht. Was in Belgien die Organisation Child Focus leistet, das machen in Frankreich Polizei und Staatsanwaltschaft. Sie haben ein schnelles Ermittlungssystem entwickelt, das sich unmittelbar einschaltet, nachdem ein Kind als vermisst gemeldet wurde. Wie Suzanne Krause berichtet, bedienen die Ermittler sich dabei auch der Medien. Evelyne Gebhardt &#8211; Mediatorin im Europaparlament Wenn ein Elternteil nach der Trennung das gemeinsame Kind in ein anderes Land entf&#252;hrt, kann nicht nur die Polizei helfen &#8211; Eltern k&#246;nnen auch die Hilfe des Europ&#228;ischen Parlaments in Anspruch nehmen. Dort sitzt zum Beispiel Evelyne Gebhardt. Sie ist Mediatorin in F&#228;llen grenz&#252;berschreitender Kindesentf&#252;hrung. Im Interview gibt sie Auskunft &#252;ber ihre Arbeit und ihre Erfahrungen mit Kindesentf&#252;hrungen in Europa. Evelyne Gebhardt hat sich gemeinsam mit anderen Politikern im &#220;brigen auch erfolgreich daf&#252;r eingesetzt, dass ab August in allen EU-Mitgliedsstaaten die Telefonnummer 116000 als gemeinsame Notrufnummer f&#252;r Kindesentf&#252;hrungen gilt. Verbotene Kindesmitnahme Die Hilfe eines Mediators hat auch Zdenek Romartka in Anspruch genommen, nachdem seine Frau die gemeinsame Tochter nach Russland gebracht und dort vor ihm versteckt hatte. Trotzdem hat Romartka seine Tochter seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen. Christian R&#252;hmkorf berichtet &#252;ber einen klassischen Fall von verbotener Kindesmitnahme.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Gr&#252;nde f&#252;r das Verschwinden von Kindern sind so vielf&#228;ltig wie traurig. Sie verungl&#252;cken, werden Opfer eines Verbrechens, rei&#223;en einfach von zu Hause aus oder werden von einem Elternteil verschleppt und versteckt. F&#252;r Eltern ist es wohl das Schlimmste, wenn das eigene Kind verschwindet. Vor ein paar Stunden hat man noch gemeinsam am Tisch gesessen und dann kommt der Sohn oder die Tochter nicht zur&#252;ck vom Besuch einer Freundin, vom Einkauf im Supermarkt oder vom Training im Sportverein. Oft tauchen die Kinder sehr schnell wieder auf, in traurigen F&#228;llen findet die Polizei nach Tagen oder Wochen nur die Leiche. Manchmal aber bleibt das Kind auch nach Jahren noch verschwunden und sein Schicksal ungewiss. Eine f&#252;rchterliche Situation f&#252;r die Eltern, die im Grunde nichts weiter tun k&#246;nnen als zu warten. So ergeht es auch Piera Maggio, einer Mutter aus Italien, die seit Jahren vergeblich nach ihrer verschwundenen Tochter Denise sucht. Karl Hoffmann hat sie getroffen. Fahndung nach vermissten Kindern in Belgien und Frankreich Genau wie die Mutter von Denise m&#252;ssen sich Mitte der 90er Jahre auch die Eltern von sechs M&#228;dchen aus Belgien gef&#252;hlt haben. Ihre T&#246;chter Melissa, Julie, An, Evje, Sabine und Laetitia waren Opfer des Kindersch&#228;nders Marc Dutroux geworden. Nur zwei der M&#228;dchen fand man lebend. Als Reaktion auf die zahlreichen Ermittlungspannen und die oft schwierige Suche nach seiner Tochter Julie hat ihr Vater Jean-Denis Lejeune die Organisation Child Focus gegr&#252;ndet. Seit zw&#246;lf Jahren hilft sie bei der Suche nach vermissten Kindern. Ruth Reichstein hat die Organisation f&#252;r uns besucht. Was in Belgien die Organisation Child Focus leistet, das machen in Frankreich Polizei und Staatsanwaltschaft. Sie haben ein schnelles Ermittlungssystem entwickelt, das sich unmittelbar einschaltet, nachdem ein Kind als vermisst gemeldet wurde. Wie Suzanne Krause berichtet, bedienen die Ermittler sich dabei auch der Medien. Evelyne Gebhardt &#8211; Mediatorin im Europaparlament Wenn ein Elternteil nach der Trennung das gemeinsame Kind in ein anderes Land entf&#252;hrt, kann nicht nur die Polizei helfen &#8211; Eltern k&#246;nnen auch die Hilfe des Europ&#228;ischen Parlaments in Anspruch nehmen. Dort sitzt zum Beispiel Evelyne Gebhardt. Sie ist Mediatorin in F&#228;llen grenz&#252;berschreitender Kindesentf&#252;hrung. Im Interview gibt sie Auskunft &#252;ber ihre Arbeit und ihre Erfahrungen mit Kindesentf&#252;hrungen in Europa. Evelyne Gebhardt hat sich gemeinsam mit anderen Politikern im &#220;brigen auch erfolgreich daf&#252;r eingesetzt, dass ab August in allen EU-Mitgliedsstaaten die Telefonnummer 116000 als gemeinsame Notrufnummer f&#252;r Kindesentf&#252;hrungen gilt. Verbotene Kindesmitnahme Die Hilfe eines Mediators hat auch Zdenek Romartka in Anspruch genommen, nachdem seine Frau die gemeinsame Tochter nach Russland gebracht und dort vor ihm versteckt hatte. Trotzdem hat Romartka seine Tochter seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen. Christian R&#252;hmkorf berichtet &#252;ber einen klassischen Fall von verbotener Kindesmitnahme.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-03-13,24303494</guid>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:30:00 -0700</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f575a5-podcast-1229-3963561.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Ein Blick in Europas Kleiderschr&#228;nke</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24267917-Treffpunkt-Europa-Ein-Blick-in-Europas-Kleiderschr%C3%A4nke</link>
      <description>Auf der Fashion Week in Paris tragen Models zur Zeit die neuesten Trends &#252;ber die Laufstege. Was "in" ist in Europa und warum es immer noch keine einheitlichen Kleidergr&#246;&#223;en in der EU gibt, erfahren Sie diese Woche in "Treffpunkt Europa". Oft wenig stra&#223;entauglich - daf&#252;r aber richtige Kunstwerke - sind die aktuellen Designerst&#252;cke f&#252;r den Herbst und Winter 2009/2010. Die meisten K&#228;ufer und insbesondere K&#228;uferinnen warten daher ab, bis Europas gro&#223;e Modeketten die Ideen der Star-Designer kopieren, die auf den Modenschauen Trends setzen: in New York, London, Mailand und Paris. Wie entstehen Trends? Bis zum 11.M&#228;rz rei&#223;en sich Stars, betuchte Kunden und Mitarbeiter der Modebranche um die begehrten Einladungen f&#252;r die Designer-Shows. Einen sehr genauen Blick auf die Laufstege der Fashion Week wirft auch Elke Giese vom Deutschen Modeinstitut, das langfristige Entwicklungen in der Modebranche analysiert. Im Interview mit "Treffpunkt Europa" erz&#228;hlt sie, wie die Modebranche mit der Finanz...</description>
      <itunes:subtitle>Auf der Fashion Week in Paris tragen Models zur Zeit die neuesten Trends &#252;ber die Laufstege. Was "in" ist in Europa und warum es immer noch keine einheitlichen Kleidergr&#246;&#223;en in der EU gibt, erfahren Sie diese Woche in "Treffpunkt Europa". Oft wenig stra&#223;entauglich - daf&#252;r aber richtige Kunstwerke - sind die aktuellen Designerst&#252;cke f&#252;r den Herbst und Winter 2009/2010. Die meisten K&#228;ufer und insbesondere K&#228;uferinnen warten daher ab, bis Europas gro&#223;e Modeketten die Ideen der Star-Designer kopieren, die auf den Modenschauen Trends setzen: in New York, London, Mailand und Paris. Wie entstehen Trends? Bis zum 11.M&#228;rz rei&#223;en sich Stars, betuchte Kunden und Mitarbeiter der Modebranche um die begehrten Einladungen f&#252;r die Designer-Shows. Einen sehr genauen Blick auf die Laufstege der Fashion Week wirft auch Elke Giese vom Deutschen Modeinstitut, das langfristige Entwicklungen in der Modebranche analysiert. Im Interview mit "Treffpunkt Europa" erz&#228;hlt sie, wie die Modebranche mit der Finanzkrise umgeht. Woher kommen die Kleidungsst&#252;cke der Europ&#228;er? Was der eine f&#252;r ein einziges Designerst&#252;ck ausgibt, das reicht anderen f&#252;r ein ganzes Jahr: Die K&#228;ufer in der EU geben im Schnitt rund 700 Euro im Jahr f&#252;r Kleidung aus. Hinter diesem statistischen Mittelwert verbergen sich aber gro&#223;e Unterschiede. Die Italiener sind mit rund 1000 Euro dabei, die Polen investieren durchschnittlich 100 Euro; das hat die Europ&#228;ische Textil- und Bekleidungsorganisation Euratex erforscht. In den seltensten F&#228;llen werden die Sachen aber auch in dem Land hergestellt, wo sie verkauft werden. Produziert wird f&#252;r den europ&#228;ischen Markt vor allem in China und anderen asiatischen Billiglohn-L&#228;ndern. Aber auch direkt vor den Toren der EU, in der Ukraine zum Beispiel oder in Mazedonien. Dieses kleine ex-jugoslawische Land bestreitet etwa ein Dreiviertel seiner Exporte mit Textilien. Thomas Franke war f&#252;r uns in der Kleinstadt Stip unterwegs, der mazedonischen Textilhochburg. Konfektionsgr&#246;&#223;en-Chaos in der EU Warum passe ich in Deutschland in Gr&#246;&#223;e 38, muss in Frankreich nach Gr&#246;&#223;e 40 greifen und in Italien den Frust der Gr&#246;&#223;e 42 auf mich nehmen? In Gro&#223;britannien f&#252;hlt man sich in Gr&#246;&#223;e 10 dann gleich besser. Aber was ist schon eine Zahl, und warum gibt es keine einheitlichen Kleidergr&#246;&#223;en in der EU? Nicole Scherschun l&#252;ftet das Geheimnis.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Auf der Fashion Week in Paris tragen Models zur Zeit die neuesten Trends &#252;ber die Laufstege. Was "in" ist in Europa und warum es immer noch keine einheitlichen Kleidergr&#246;&#223;en in der EU gibt, erfahren Sie diese Woche in "Treffpunkt Europa". Oft wenig stra&#223;entauglich - daf&#252;r aber richtige Kunstwerke - sind die aktuellen Designerst&#252;cke f&#252;r den Herbst und Winter 2009/2010. Die meisten K&#228;ufer und insbesondere K&#228;uferinnen warten daher ab, bis Europas gro&#223;e Modeketten die Ideen der Star-Designer kopieren, die auf den Modenschauen Trends setzen: in New York, London, Mailand und Paris. Wie entstehen Trends? Bis zum 11.M&#228;rz rei&#223;en sich Stars, betuchte Kunden und Mitarbeiter der Modebranche um die begehrten Einladungen f&#252;r die Designer-Shows. Einen sehr genauen Blick auf die Laufstege der Fashion Week wirft auch Elke Giese vom Deutschen Modeinstitut, das langfristige Entwicklungen in der Modebranche analysiert. Im Interview mit "Treffpunkt Europa" erz&#228;hlt sie, wie die Modebranche mit der Finanzkrise umgeht. Woher kommen die Kleidungsst&#252;cke der Europ&#228;er? Was der eine f&#252;r ein einziges Designerst&#252;ck ausgibt, das reicht anderen f&#252;r ein ganzes Jahr: Die K&#228;ufer in der EU geben im Schnitt rund 700 Euro im Jahr f&#252;r Kleidung aus. Hinter diesem statistischen Mittelwert verbergen sich aber gro&#223;e Unterschiede. Die Italiener sind mit rund 1000 Euro dabei, die Polen investieren durchschnittlich 100 Euro; das hat die Europ&#228;ische Textil- und Bekleidungsorganisation Euratex erforscht. In den seltensten F&#228;llen werden die Sachen aber auch in dem Land hergestellt, wo sie verkauft werden. Produziert wird f&#252;r den europ&#228;ischen Markt vor allem in China und anderen asiatischen Billiglohn-L&#228;ndern. Aber auch direkt vor den Toren der EU, in der Ukraine zum Beispiel oder in Mazedonien. Dieses kleine ex-jugoslawische Land bestreitet etwa ein Dreiviertel seiner Exporte mit Textilien. Thomas Franke war f&#252;r uns in der Kleinstadt Stip unterwegs, der mazedonischen Textilhochburg. Konfektionsgr&#246;&#223;en-Chaos in der EU Warum passe ich in Deutschland in Gr&#246;&#223;e 38, muss in Frankreich nach Gr&#246;&#223;e 40 greifen und in Italien den Frust der Gr&#246;&#223;e 42 auf mich nehmen? In Gro&#223;britannien f&#252;hlt man sich in Gr&#246;&#223;e 10 dann gleich besser. Aber was ist schon eine Zahl, und warum gibt es keine einheitlichen Kleidergr&#246;&#223;en in der EU? Nicole Scherschun l&#252;ftet das Geheimnis.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-03-06,24267917</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f4d4b0-podcast-1229-3963560.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Wenn M&#228;dchen M&#252;tter werden- Teenagerschwangerschaften in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24241024-Treffpunkt-Europa-Wenn-M%C3%A4dchen-M%C3%BCtter-werden-Teenagerschwangerschaften-in-Europa</link>
      <description>Wer ist besonders gef&#228;hrdet, vor der Vollj&#228;hrigkeit schwanger zu werden? In welchen europ&#228;ischen L&#228;ndern klappt die Vorbeugung besonders gut? Und wie lebt man eigentlich als Teenager mit Kind? F&#252;r tausende Frauen in Europa kommt eine Schwangerschaft viel fr&#252;her, als in der Lebensplanung eigentlich vorgesehen: Teenager, die ungewollt schwanger werden und dann oft nicht wissen, was sie in dieser Situation erwartet. In Gro&#223;britannien gibt es EU-weit die meisten Teenager-Schwangerschaften In der Europ&#228;ischen Union ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Geburtenrate bei den unter 18-J&#228;hrigen generell zur&#252;ckgegangen. Laut Forschungen aus dem Jahr 2007 sind es je nach Land zwischen 12 und 25 Geburten pro 1000 M&#228;dchen. Doch das ist kein Trost f&#252;r britische Politiker und Gesundheitsbeh&#246;rden. Seit Jahren f&#252;hrt Gro&#223;britannien die europaweiten Statistiken bei Teenager-Schwangerschaften an. Immerhin 2,7 Prozent der 15-18-j&#228;hrigen M&#228;dchen bekommen ein Baby oder brechen eine Schwangerschaft a...</description>
      <itunes:subtitle>Wer ist besonders gef&#228;hrdet, vor der Vollj&#228;hrigkeit schwanger zu werden? In welchen europ&#228;ischen L&#228;ndern klappt die Vorbeugung besonders gut? Und wie lebt man eigentlich als Teenager mit Kind? F&#252;r tausende Frauen in Europa kommt eine Schwangerschaft viel fr&#252;her, als in der Lebensplanung eigentlich vorgesehen: Teenager, die ungewollt schwanger werden und dann oft nicht wissen, was sie in dieser Situation erwartet. In Gro&#223;britannien gibt es EU-weit die meisten Teenager-Schwangerschaften In der Europ&#228;ischen Union ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Geburtenrate bei den unter 18-J&#228;hrigen generell zur&#252;ckgegangen. Laut Forschungen aus dem Jahr 2007 sind es je nach Land zwischen 12 und 25 Geburten pro 1000 M&#228;dchen. Doch das ist kein Trost f&#252;r britische Politiker und Gesundheitsbeh&#246;rden. Seit Jahren f&#252;hrt Gro&#223;britannien die europaweiten Statistiken bei Teenager-Schwangerschaften an. Immerhin 2,7 Prozent der 15-18-j&#228;hrigen M&#228;dchen bekommen ein Baby oder brechen eine Schwangerschaft ab. Die Pr&#228;ventionskampagnen greifen keineswegs &#252;berall auf der Insel, wie Ruth Rach aus London berichtet. Vorbildliche Schulprojekte in den Niederlanden Gute Noten, wenn es um die Reduzierung ungewollter Teenager-Schwangerschaften geht, bekommen in der in der EU vor allem Italien, D&#228;nemark und Schweden und die Neumitglieder Slowenien und Zypern. &#220;berall dort liegen die die Quoten bei 5-7 schwangeren M&#228;dchen in einer Gruppe von 1000. Genau so gut sieht es aus in den Niederlanden, wo die Beh&#246;rden besonders stolz auf ihre Aufkl&#228;rungsprojekte an Schulen sind. Kerstin Schweigh&#246;fer hat eine Lehrerfortbildung in Amsterdam besucht. Was tun, wenn Babypuppe "Michel" schreit? Lernen wie es ist, ein Kind zu haben &#8211; ohne aber die Konsequenzen tragen zu m&#252;ssen. Das wird beim Projekt "Baby-Bedenkzeit&#8220; in Deutschland angeboten. Dort werden etwa 0,7 Prozent der M&#228;dchen unter 18 schwanger, die gro&#223;e Mehrheit ungewollt. Damit liegt Deutschland statistisch gesehen im europ&#228;ischen Mittelfeld. Das Projekt "Baby-Bedenkzeit&#8220; macht Sch&#252;lerinnen eine Woche lang zu M&#252;ttern - Puppenm&#252;ttern! Mareike R&#246;wekamp hat einige von ihnen in Leverkusen getroffen. Dazu: Interview mit Sigrid Weiser von pro familia, Deutsche Gesellschaft f&#252;r Familienplanung, Sexualp&#228;dagogik und Sexualberatung e.V.. Reue im R&#252;ckblick? Portrait einer ungarischen jungen Mutter Jede Geschichte einer Teenager-Schwangerschaft ist anders. Die Entscheidung f&#252;r oder gegen ein Kind kann sehr hart sein. Vor zw&#246;lf Jahren hat sich eine junge Frau in Ungarn, Ildik&#243; Ors&#243;s, entschlossen, ihr erstes Kind nicht abzutreiben, sondern es zu bekommen. Ihre Eltern haben sie dabei unterst&#252;tzt. Ildiko lebt heute im s&#252;d-ungarischen Dorf Magyarsz&#233;k. Unser Reporter Christian Erdei hat sie besucht.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wer ist besonders gef&#228;hrdet, vor der Vollj&#228;hrigkeit schwanger zu werden? In welchen europ&#228;ischen L&#228;ndern klappt die Vorbeugung besonders gut? Und wie lebt man eigentlich als Teenager mit Kind? F&#252;r tausende Frauen in Europa kommt eine Schwangerschaft viel fr&#252;her, als in der Lebensplanung eigentlich vorgesehen: Teenager, die ungewollt schwanger werden und dann oft nicht wissen, was sie in dieser Situation erwartet. In Gro&#223;britannien gibt es EU-weit die meisten Teenager-Schwangerschaften In der Europ&#228;ischen Union ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Geburtenrate bei den unter 18-J&#228;hrigen generell zur&#252;ckgegangen. Laut Forschungen aus dem Jahr 2007 sind es je nach Land zwischen 12 und 25 Geburten pro 1000 M&#228;dchen. Doch das ist kein Trost f&#252;r britische Politiker und Gesundheitsbeh&#246;rden. Seit Jahren f&#252;hrt Gro&#223;britannien die europaweiten Statistiken bei Teenager-Schwangerschaften an. Immerhin 2,7 Prozent der 15-18-j&#228;hrigen M&#228;dchen bekommen ein Baby oder brechen eine Schwangerschaft ab. Die Pr&#228;ventionskampagnen greifen keineswegs &#252;berall auf der Insel, wie Ruth Rach aus London berichtet. Vorbildliche Schulprojekte in den Niederlanden Gute Noten, wenn es um die Reduzierung ungewollter Teenager-Schwangerschaften geht, bekommen in der in der EU vor allem Italien, D&#228;nemark und Schweden und die Neumitglieder Slowenien und Zypern. &#220;berall dort liegen die die Quoten bei 5-7 schwangeren M&#228;dchen in einer Gruppe von 1000. Genau so gut sieht es aus in den Niederlanden, wo die Beh&#246;rden besonders stolz auf ihre Aufkl&#228;rungsprojekte an Schulen sind. Kerstin Schweigh&#246;fer hat eine Lehrerfortbildung in Amsterdam besucht. Was tun, wenn Babypuppe "Michel" schreit? Lernen wie es ist, ein Kind zu haben &#8211; ohne aber die Konsequenzen tragen zu m&#252;ssen. Das wird beim Projekt "Baby-Bedenkzeit&#8220; in Deutschland angeboten. Dort werden etwa 0,7 Prozent der M&#228;dchen unter 18 schwanger, die gro&#223;e Mehrheit ungewollt. Damit liegt Deutschland statistisch gesehen im europ&#228;ischen Mittelfeld. Das Projekt "Baby-Bedenkzeit&#8220; macht Sch&#252;lerinnen eine Woche lang zu M&#252;ttern - Puppenm&#252;ttern! Mareike R&#246;wekamp hat einige von ihnen in Leverkusen getroffen. Dazu: Interview mit Sigrid Weiser von pro familia, Deutsche Gesellschaft f&#252;r Familienplanung, Sexualp&#228;dagogik und Sexualberatung e.V.. Reue im R&#252;ckblick? Portrait einer ungarischen jungen Mutter Jede Geschichte einer Teenager-Schwangerschaft ist anders. Die Entscheidung f&#252;r oder gegen ein Kind kann sehr hart sein. Vor zw&#246;lf Jahren hat sich eine junge Frau in Ungarn, Ildik&#243; Ors&#243;s, entschlossen, ihr erstes Kind nicht abzutreiben, sondern es zu bekommen. Ihre Eltern haben sie dabei unterst&#252;tzt. Ildiko lebt heute im s&#252;d-ungarischen Dorf Magyarsz&#233;k. Unser Reporter Christian Erdei hat sie besucht.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-02-27,24241024</guid>
      <pubDate>Fri, 27 Feb 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f43e16-podcast-1229-3963559.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Wintervertreibung oder Gelage - Europa feiert Karneval</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24148877-Treffpunkt-Europa-Wintervertreibung-oder-Gelage-Europa-feiert-Karneval</link>
      <description>Seit Jahrhunderten schl&#252;pfen Europ&#228;er in der &#8222;f&#252;nften Jahreszeit&#8220; in fremde Identit&#228;ten. Die heidnische Wintervertreibung verwandelte sich unter dem Einfluss des Christentums zum &#8222;carnelevare&#8220;, zum Fleisch-Ansetzen vor der Fastenzeit. Daraus erwuchs der Vergn&#252;gungsrausch, der in vielen Gegenden Europas bis heute zelebriert wird. Karneval in Europa &#8211; sind Sie dabei? Karneval ist ein europ&#228;isches Ph&#228;nomen. Fast &#252;berall in Europa wird die traditionelle Wintervertreibung mehr oder weniger exzessiv gefeiert &#8211; nur die mediterranen V&#246;lker sind traditionell zur&#252;ckhaltend. In der Maske von Teufeln, Hexen und Geistern spielten sich die Menschen im Mittelalter von dieser &#8222;Feindrolle&#8220; quasi frei. Daneben trug man im Mittelalter auch Tiermasken, die unter anderem die Tods&#252;nden symbolisierten; so stand beispielsweise der Fuchs f&#252;r Habsucht und Verschlagenheit oder der Esel f&#252;r Dummheit und Tr&#228;gheit. In der ungarischen Kleinstadt Moh&#225;cs sind in diesen Tagen die Schafe unterwegs; sie ziehen von der...</description>
      <itunes:subtitle>Seit Jahrhunderten schl&#252;pfen Europ&#228;er in der &#8222;f&#252;nften Jahreszeit&#8220; in fremde Identit&#228;ten. Die heidnische Wintervertreibung verwandelte sich unter dem Einfluss des Christentums zum &#8222;carnelevare&#8220;, zum Fleisch-Ansetzen vor der Fastenzeit. Daraus erwuchs der Vergn&#252;gungsrausch, der in vielen Gegenden Europas bis heute zelebriert wird. Karneval in Europa &#8211; sind Sie dabei? Karneval ist ein europ&#228;isches Ph&#228;nomen. Fast &#252;berall in Europa wird die traditionelle Wintervertreibung mehr oder weniger exzessiv gefeiert &#8211; nur die mediterranen V&#246;lker sind traditionell zur&#252;ckhaltend. In der Maske von Teufeln, Hexen und Geistern spielten sich die Menschen im Mittelalter von dieser &#8222;Feindrolle&#8220; quasi frei. Daneben trug man im Mittelalter auch Tiermasken, die unter anderem die Tods&#252;nden symbolisierten; so stand beispielsweise der Fuchs f&#252;r Habsucht und Verschlagenheit oder der Esel f&#252;r Dummheit und Tr&#228;gheit. In der ungarischen Kleinstadt Moh&#225;cs sind in diesen Tagen die Schafe unterwegs; sie ziehen von der Donau in die Altstadt, jagen Frauen und verbrennen den Winter, den sie in einem Sarg begraben haben. Die rheinischen Karnevalisten parodierten ihre Besatzer Am bekanntesten in Deutschland ist der rheinische Karneval. Im 19. Jahrhundert war das Rheinland von Preu&#223;en und Franzosen besetzt. Ihren Protest taten die Rheinl&#228;nder kund, indem sie das Milit&#228;r persiflierten. Entwaffnete B&#252;rgerwehren marschierten damals in bunten Uniformen mit Gewehrimitaten durch die Stra&#223;en. Die erste Karnevalsgarde in ganz Deutschland waren die &#8222;K&#246;lner Roten Funken&#8220;. Wir lassen Sie am K&#246;lner Sitzungskarneval teilhaben. Den findet allerdings nicht jeder lustig: Bekenntnisse eines Unlustigen &#8211; wir lassen den Berliner K&#252;nstler Thomas Kapielski seine Karnevalsmuffelei ausleben. V&#246;llerei bis zum &#8222;Sauberen Montag&#8220; Die wiederum ist auch in Slowenien weit verbreitet. Nur wenige Slowenen feiern Karneval; in den Hochburgen Cerknica und Ptuj hingegen finden ausgelassene Umz&#252;ge nach uralten Traditionen statt. Und zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die Griechen: Zum Staunen ihrer karnevals-abstinenten mediterranen Kollegen feiern die Hellenen einen wilden Karneval - bis zur Fastenzeit, die schon am Rosenmontag beginnt.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Seit Jahrhunderten schl&#252;pfen Europ&#228;er in der &#8222;f&#252;nften Jahreszeit&#8220; in fremde Identit&#228;ten. Die heidnische Wintervertreibung verwandelte sich unter dem Einfluss des Christentums zum &#8222;carnelevare&#8220;, zum Fleisch-Ansetzen vor der Fastenzeit. Daraus erwuchs der Vergn&#252;gungsrausch, der in vielen Gegenden Europas bis heute zelebriert wird. Karneval in Europa &#8211; sind Sie dabei? Karneval ist ein europ&#228;isches Ph&#228;nomen. Fast &#252;berall in Europa wird die traditionelle Wintervertreibung mehr oder weniger exzessiv gefeiert &#8211; nur die mediterranen V&#246;lker sind traditionell zur&#252;ckhaltend. In der Maske von Teufeln, Hexen und Geistern spielten sich die Menschen im Mittelalter von dieser &#8222;Feindrolle&#8220; quasi frei. Daneben trug man im Mittelalter auch Tiermasken, die unter anderem die Tods&#252;nden symbolisierten; so stand beispielsweise der Fuchs f&#252;r Habsucht und Verschlagenheit oder der Esel f&#252;r Dummheit und Tr&#228;gheit. In der ungarischen Kleinstadt Moh&#225;cs sind in diesen Tagen die Schafe unterwegs; sie ziehen von der Donau in die Altstadt, jagen Frauen und verbrennen den Winter, den sie in einem Sarg begraben haben. Die rheinischen Karnevalisten parodierten ihre Besatzer Am bekanntesten in Deutschland ist der rheinische Karneval. Im 19. Jahrhundert war das Rheinland von Preu&#223;en und Franzosen besetzt. Ihren Protest taten die Rheinl&#228;nder kund, indem sie das Milit&#228;r persiflierten. Entwaffnete B&#252;rgerwehren marschierten damals in bunten Uniformen mit Gewehrimitaten durch die Stra&#223;en. Die erste Karnevalsgarde in ganz Deutschland waren die &#8222;K&#246;lner Roten Funken&#8220;. Wir lassen Sie am K&#246;lner Sitzungskarneval teilhaben. Den findet allerdings nicht jeder lustig: Bekenntnisse eines Unlustigen &#8211; wir lassen den Berliner K&#252;nstler Thomas Kapielski seine Karnevalsmuffelei ausleben. V&#246;llerei bis zum &#8222;Sauberen Montag&#8220; Die wiederum ist auch in Slowenien weit verbreitet. Nur wenige Slowenen feiern Karneval; in den Hochburgen Cerknica und Ptuj hingegen finden ausgelassene Umz&#252;ge nach uralten Traditionen statt. Und zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die Griechen: Zum Staunen ihrer karnevals-abstinenten mediterranen Kollegen feiern die Hellenen einen wilden Karneval - bis zur Fastenzeit, die schon am Rosenmontag beginnt.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-02-20,24148877</guid>
      <pubDate>Fri, 20 Feb 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f3996e-podcast-1229-3963558.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Valentinstag in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24090393-Treffpunkt-Europa-Valentinstag-in-Europa</link>
      <description>Am 14. Februar dreht sich alles um die Liebe. Es werden Blumen, Pralinen, Herzen verschenkt und das alles im Namen des Valentin. Aber wer war Valentin? Einer Sage nach soll es im 3. Jahrhundert einen Bischof Valentin von Terni im italienischen Umbrien gegeben haben, der Paare nach christlichem Ritus getraut habe zu einer Zeit, als das noch verboten war, sagt Dr. Holger D&#246;rnemann, Leiter des Referats Ehe- und Familienpastoral beim Erzbistum K&#246;ln. Dieser Valentin soll Paaren zur Liebe verholfen und ihnen Blumen aus seinem Garten geschenkt haben und daf&#252;r wurde er an einem 14. Februar als M&#228;rtyrer hingerichtet. Verschiedene Br&#228;uche am Valentinstag In Italien z.B. befestigen Paare am Valentinstag heutzutage an Br&#252;cken Vorh&#228;ngeschl&#246;sser, w&#252;nschen sich etwas und werfen den Schl&#252;ssel ins Wasser. In Finnland werden anonym kleine Freundschaftsbotschaften ausgetauscht. Klassisch wird der Valentinstag in England begangen. Dort werden am 14. Februar vor allem Liebesbotschaften und Blumen versch...</description>
      <itunes:subtitle>Am 14. Februar dreht sich alles um die Liebe. Es werden Blumen, Pralinen, Herzen verschenkt und das alles im Namen des Valentin. Aber wer war Valentin? Einer Sage nach soll es im 3. Jahrhundert einen Bischof Valentin von Terni im italienischen Umbrien gegeben haben, der Paare nach christlichem Ritus getraut habe zu einer Zeit, als das noch verboten war, sagt Dr. Holger D&#246;rnemann, Leiter des Referats Ehe- und Familienpastoral beim Erzbistum K&#246;ln. Dieser Valentin soll Paaren zur Liebe verholfen und ihnen Blumen aus seinem Garten geschenkt haben und daf&#252;r wurde er an einem 14. Februar als M&#228;rtyrer hingerichtet. Verschiedene Br&#228;uche am Valentinstag In Italien z.B. befestigen Paare am Valentinstag heutzutage an Br&#252;cken Vorh&#228;ngeschl&#246;sser, w&#252;nschen sich etwas und werfen den Schl&#252;ssel ins Wasser. In Finnland werden anonym kleine Freundschaftsbotschaften ausgetauscht. Klassisch wird der Valentinstag in England begangen. Dort werden am 14. Februar vor allem Liebesbotschaften und Blumen verschenkt. Diese Tradition wird schon seit dem Mittelalter gepflegt und schwappte Anfang der 50iger Jahre auch nach Deutschland her&#252;ber. Heute ist der Valentinstag vor allem ein kommerziell gro&#223;es Gesch&#228;ft. Der Beginn des Fr&#252;hlings Auch in Slowenien hat dieser Brauch inzwischen Einzug gehalten, vor allem bei dem jungen Menschen. Traditionell wird dort aber am 14. Februar der Beginn des Fr&#252;hlings und die so genannte erste Vogelhochzeit gefeiert. So wurden noch im vorigen Jahrhundert f&#252;r die Kinder am 14. Februar Kuchen in Form von V&#246;geln gebacken, die im Geb&#252;sch versteckt wurden. Au&#223;erdem wurde der erste Rebschnitt getan und damit symbolisiert, dass die Arbeit im Garten, nach dem Winter, wieder beginnen konnte. Der "gestutzte" Trifon Auch in Bulgarien wird am 14. Februar die kr&#228;ftigste Rebe am Weinberg geschnitten und mit edlem Wein &#252;bergossen. So soll sie sich an die guten Weine erinnern, die sie schon hervorgebracht hat. Dieses Ritual wird zu Ehren von Trifon Saresan, zu deutsch der gestutzte Trifon, dem Schutzpatron der Winzer durchgef&#252;hrt. Der ist &#252;brigens "gestutzt", weil er, der Legende nach, den Gru&#223; der vorbeikommenden Mutter Gottes h&#246;hnisch erwidert haben soll. Daraufhin verdammte sie ihn, dass er sich die Nase abschneide. Doch ob mit oder ohne Nase interessiert die Bulgaren wenig, denn sie lieben das Fest, dass zu Ehren des Trifon Saresan jedes Jahr gefeiert wird. Liebe im Hotel Amour Deutlich weniger volkst&#252;mlich geht es am Tag der Liebenden in der Stadt der Liebe, in Paris zu. Gleich in der N&#228;he des Place Pigalle, wo vorwiegend die k&#228;ufliche Liebe regiert, gibt es seit einiger Zeit das Hotel Amour. Ein Designhotel f&#252;r Verliebte mit 20 individuell von K&#252;nstlern gestalteten Zimmern. Dort k&#246;nnen Paare zB. unter 200 Discokugeln n&#228;chtigen oder sich in einem Zimmer mit erotischen Malereien ihren Fantasien hingeben. Alles f&#252;r die Liebe in diesem kleinen Hotel, in dem man nicht unbedingt eine ganze Nacht zubringen muss. Wenn Zimmer frei sind, k&#246;nnen sie auch nur f&#252;r ein paar Stunden gemietet werden. Begleiten Sie uns doch bei unserer kleine Reise durch Europa am Valentinstag.Wir w&#252;nschen viel Spa&#223; beim H&#246;ren.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Am 14. Februar dreht sich alles um die Liebe. Es werden Blumen, Pralinen, Herzen verschenkt und das alles im Namen des Valentin. Aber wer war Valentin? Einer Sage nach soll es im 3. Jahrhundert einen Bischof Valentin von Terni im italienischen Umbrien gegeben haben, der Paare nach christlichem Ritus getraut habe zu einer Zeit, als das noch verboten war, sagt Dr. Holger D&#246;rnemann, Leiter des Referats Ehe- und Familienpastoral beim Erzbistum K&#246;ln. Dieser Valentin soll Paaren zur Liebe verholfen und ihnen Blumen aus seinem Garten geschenkt haben und daf&#252;r wurde er an einem 14. Februar als M&#228;rtyrer hingerichtet. Verschiedene Br&#228;uche am Valentinstag In Italien z.B. befestigen Paare am Valentinstag heutzutage an Br&#252;cken Vorh&#228;ngeschl&#246;sser, w&#252;nschen sich etwas und werfen den Schl&#252;ssel ins Wasser. In Finnland werden anonym kleine Freundschaftsbotschaften ausgetauscht. Klassisch wird der Valentinstag in England begangen. Dort werden am 14. Februar vor allem Liebesbotschaften und Blumen verschenkt. Diese Tradition wird schon seit dem Mittelalter gepflegt und schwappte Anfang der 50iger Jahre auch nach Deutschland her&#252;ber. Heute ist der Valentinstag vor allem ein kommerziell gro&#223;es Gesch&#228;ft. Der Beginn des Fr&#252;hlings Auch in Slowenien hat dieser Brauch inzwischen Einzug gehalten, vor allem bei dem jungen Menschen. Traditionell wird dort aber am 14. Februar der Beginn des Fr&#252;hlings und die so genannte erste Vogelhochzeit gefeiert. So wurden noch im vorigen Jahrhundert f&#252;r die Kinder am 14. Februar Kuchen in Form von V&#246;geln gebacken, die im Geb&#252;sch versteckt wurden. Au&#223;erdem wurde der erste Rebschnitt getan und damit symbolisiert, dass die Arbeit im Garten, nach dem Winter, wieder beginnen konnte. Der "gestutzte" Trifon Auch in Bulgarien wird am 14. Februar die kr&#228;ftigste Rebe am Weinberg geschnitten und mit edlem Wein &#252;bergossen. So soll sie sich an die guten Weine erinnern, die sie schon hervorgebracht hat. Dieses Ritual wird zu Ehren von Trifon Saresan, zu deutsch der gestutzte Trifon, dem Schutzpatron der Winzer durchgef&#252;hrt. Der ist &#252;brigens "gestutzt", weil er, der Legende nach, den Gru&#223; der vorbeikommenden Mutter Gottes h&#246;hnisch erwidert haben soll. Daraufhin verdammte sie ihn, dass er sich die Nase abschneide. Doch ob mit oder ohne Nase interessiert die Bulgaren wenig, denn sie lieben das Fest, dass zu Ehren des Trifon Saresan jedes Jahr gefeiert wird. Liebe im Hotel Amour Deutlich weniger volkst&#252;mlich geht es am Tag der Liebenden in der Stadt der Liebe, in Paris zu. Gleich in der N&#228;he des Place Pigalle, wo vorwiegend die k&#228;ufliche Liebe regiert, gibt es seit einiger Zeit das Hotel Amour. Ein Designhotel f&#252;r Verliebte mit 20 individuell von K&#252;nstlern gestalteten Zimmern. Dort k&#246;nnen Paare zB. unter 200 Discokugeln n&#228;chtigen oder sich in einem Zimmer mit erotischen Malereien ihren Fantasien hingeben. Alles f&#252;r die Liebe in diesem kleinen Hotel, in dem man nicht unbedingt eine ganze Nacht zubringen muss. Wenn Zimmer frei sind, k&#246;nnen sie auch nur f&#252;r ein paar Stunden gemietet werden. Begleiten Sie uns doch bei unserer kleine Reise durch Europa am Valentinstag.Wir w&#252;nschen viel Spa&#223; beim H&#246;ren.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-02-13,24090393</guid>
      <pubDate>Fri, 13 Feb 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00F2FBB5-podcast-1229-3963557.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Fernsehunterhaltung in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24241025-Treffpunkt-Europa-Fernsehunterhaltung-in-Europa</link>
      <description>Der eine f&#252;hlt sich unterhalten, wenn er einen Krimi schaut oder eine Dokumentation, der andere mag lieber Quizshows oder Vorabendserien. Fest steht: Gute Fernseh-Unterhaltung ist immer eine Frage der Perspektive. Und die kann beim Zappen quer durch das Europ&#228;ische Fernsehprogramm schon mal wechseln. Politisch pikante Seichtigkeit Bunte Kulissen, ein schmieriger Showmaster und leicht bekleidete Assistentinnen &#8211; all das gibt es im italienischen Fernsehen seit Jahren auf fast allen Kan&#228;len. Und viel mehr auch nicht. Unterhaltung nach diesen simplen Prinzipien wird hier n&#228;mlich gro&#223;geschrieben. Anspruchsvolle Formante oder gar kritische Sendungen suchen Interessierte meist vergebens. Besonders pikant: Das gr&#246;&#223;te Medienimperium des Landes geh&#246;rt dem reichsten Mann im Staat, Silvio Berlusconi, der dazu auch noch Regierungschef ist. Kirstin Hausen berichtet &#252;ber Fernsehunterhaltung auf die italienische Art. Promi-Boom in Ungarn Auch das ungarische Fernsehen l&#228;sst den Bezug zur Realit&#228;t ve...</description>
      <itunes:subtitle>Der eine f&#252;hlt sich unterhalten, wenn er einen Krimi schaut oder eine Dokumentation, der andere mag lieber Quizshows oder Vorabendserien. Fest steht: Gute Fernseh-Unterhaltung ist immer eine Frage der Perspektive. Und die kann beim Zappen quer durch das Europ&#228;ische Fernsehprogramm schon mal wechseln. Politisch pikante Seichtigkeit Bunte Kulissen, ein schmieriger Showmaster und leicht bekleidete Assistentinnen &#8211; all das gibt es im italienischen Fernsehen seit Jahren auf fast allen Kan&#228;len. Und viel mehr auch nicht. Unterhaltung nach diesen simplen Prinzipien wird hier n&#228;mlich gro&#223;geschrieben. Anspruchsvolle Formante oder gar kritische Sendungen suchen Interessierte meist vergebens. Besonders pikant: Das gr&#246;&#223;te Medienimperium des Landes geh&#246;rt dem reichsten Mann im Staat, Silvio Berlusconi, der dazu auch noch Regierungschef ist. Kirstin Hausen berichtet &#252;ber Fernsehunterhaltung auf die italienische Art. Promi-Boom in Ungarn Auch das ungarische Fernsehen l&#228;sst den Bezug zur Realit&#228;t vermissen. Auf den dortigen Sendern ist seit einiger Zeit n&#228;mlich eine Bev&#246;lkerungsgruppe absolut &#252;berrepr&#228;sentiert: Promis. Oder besser die, die sich f&#252;r solche halten. Welche Folgen dieser &#8222;Promi-Boom&#8220; f&#252;r die Programmgestaltung hat, dar&#252;ber berichtet Christian Erdei vom ungarischen Rundfunk. Wenn der Mann den Hund bei&#223;t Wie man auch Politisches zum Thema von Unterhaltung machen kann, zeigt hingegen ein Blick nach Belgien. Dort macht das fl&#228;mische &#246;ffentlich-rechtliche Fernsehen seit zw&#246;lf Jahren vor, wie man auch ohne Promis Traumquoten erreichen kann, im Durchschnitt 38 Prozent. &#8222;Man bijt Hond&#8220; hei&#223;t die Sendung - auf Deutsch &#8222;Mann bei&#223;t Hund&#8220;. Das Magazin kommt ganz ohne Studio und Moderator aus. In den Beitr&#228;gen gibt es keinen Sprecher; es kommen nur die Menschen zu Wort, um die es geht. Warum also m&#246;gen die Flamen es so, wenn der Mann den Hund bei&#223;t? Katrin Matthaei hat sich die Sendung und ihre Macher mal etwas n&#228;her angeschaut. Au&#223;erdem hat Richard Fuchs den Selbstversuch gewagt und getestet, wie gut er sich mit dem deutschen Unterhaltungsfernsehen am&#252;sieren kann. Das Ergebnis: Es hat durchaus &#252;berraschende Effekte, wenn man anderen Leuten dabei zuschaut, wie sie mehr oder weniger sinnvolle Dinge tun. Und im Interview sprechen wir mit Dietrich Leder, Professor f&#252;r Fernsehkultur an der K&#246;lner Kunsthochschule f&#252;r Medien, &#252;ber Trends und Entwicklungen im europ&#228;ischen Fernsehen.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Der eine f&#252;hlt sich unterhalten, wenn er einen Krimi schaut oder eine Dokumentation, der andere mag lieber Quizshows oder Vorabendserien. Fest steht: Gute Fernseh-Unterhaltung ist immer eine Frage der Perspektive. Und die kann beim Zappen quer durch das Europ&#228;ische Fernsehprogramm schon mal wechseln. Politisch pikante Seichtigkeit Bunte Kulissen, ein schmieriger Showmaster und leicht bekleidete Assistentinnen &#8211; all das gibt es im italienischen Fernsehen seit Jahren auf fast allen Kan&#228;len. Und viel mehr auch nicht. Unterhaltung nach diesen simplen Prinzipien wird hier n&#228;mlich gro&#223;geschrieben. Anspruchsvolle Formante oder gar kritische Sendungen suchen Interessierte meist vergebens. Besonders pikant: Das gr&#246;&#223;te Medienimperium des Landes geh&#246;rt dem reichsten Mann im Staat, Silvio Berlusconi, der dazu auch noch Regierungschef ist. Kirstin Hausen berichtet &#252;ber Fernsehunterhaltung auf die italienische Art. Promi-Boom in Ungarn Auch das ungarische Fernsehen l&#228;sst den Bezug zur Realit&#228;t vermissen. Auf den dortigen Sendern ist seit einiger Zeit n&#228;mlich eine Bev&#246;lkerungsgruppe absolut &#252;berrepr&#228;sentiert: Promis. Oder besser die, die sich f&#252;r solche halten. Welche Folgen dieser &#8222;Promi-Boom&#8220; f&#252;r die Programmgestaltung hat, dar&#252;ber berichtet Christian Erdei vom ungarischen Rundfunk. Wenn der Mann den Hund bei&#223;t Wie man auch Politisches zum Thema von Unterhaltung machen kann, zeigt hingegen ein Blick nach Belgien. Dort macht das fl&#228;mische &#246;ffentlich-rechtliche Fernsehen seit zw&#246;lf Jahren vor, wie man auch ohne Promis Traumquoten erreichen kann, im Durchschnitt 38 Prozent. &#8222;Man bijt Hond&#8220; hei&#223;t die Sendung - auf Deutsch &#8222;Mann bei&#223;t Hund&#8220;. Das Magazin kommt ganz ohne Studio und Moderator aus. In den Beitr&#228;gen gibt es keinen Sprecher; es kommen nur die Menschen zu Wort, um die es geht. Warum also m&#246;gen die Flamen es so, wenn der Mann den Hund bei&#223;t? Katrin Matthaei hat sich die Sendung und ihre Macher mal etwas n&#228;her angeschaut. Au&#223;erdem hat Richard Fuchs den Selbstversuch gewagt und getestet, wie gut er sich mit dem deutschen Unterhaltungsfernsehen am&#252;sieren kann. Das Ergebnis: Es hat durchaus &#252;berraschende Effekte, wenn man anderen Leuten dabei zuschaut, wie sie mehr oder weniger sinnvolle Dinge tun. Und im Interview sprechen wir mit Dietrich Leder, Professor f&#252;r Fernsehkultur an der K&#246;lner Kunsthochschule f&#252;r Medien, &#252;ber Trends und Entwicklungen im europ&#228;ischen Fernsehen.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-02-06,24241025</guid>
      <pubDate>Fri, 06 Feb 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f25aa8-podcast-1229-3963556.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa: Die ehrenwerte Gesellschaft &#8211; Mafia und organisiertes Verbrechen in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23997268-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-Die-ehrenwerte-Gesellschaft-%E2%80%93-Mafia-und-organisiertes-Verbrechen-in-Europa</link>
      <description>Wie funktioniert Cyberkriminalit&#228;t aus Russland? Warum wehren sich junge Italiener gegen die Camorra? Was tut Europol gegen die organisierte Kriminalit&#228;t? Und: Ist das Bundesland Sachsen von der Mafia unterwandert? In Italien haben viele Leute keine Lust mehr auf die organisierte Kriminalit&#228;t. Die Mafiosi und Camorristi haben die Gesellschaft so fest im Griff, dass die meisten Menschen keine andere Chance im Leben sehen, als sich ebenfalls den Verbrechern anzuschlie&#223;en. Doch in der letzten Zeit k&#228;mpfen dagegen besonders junge Leute an, und versuchen &#8211; trotz aller Gefahren &#8211; die verkrusteten, kriminellen Strukturen aufzubrechen. Kirstin Hausen berichtet aus einem Stadtviertel in Neapel, wo sich junge Leute gegen den Einfluss der Camorra wehren und sich trauen, die Omert&#225; - das Gesetz des Schweigens - zu brechen. Ist Sachsen in der Hand der Mafia? &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; &#8211; so hei&#223;t ein neues Buch, das sehr genau beschreibt, wie tief das organisierte Verbrechen aus Italien auch in Deut...</description>
      <itunes:subtitle>Wie funktioniert Cyberkriminalit&#228;t aus Russland? Warum wehren sich junge Italiener gegen die Camorra? Was tut Europol gegen die organisierte Kriminalit&#228;t? Und: Ist das Bundesland Sachsen von der Mafia unterwandert? In Italien haben viele Leute keine Lust mehr auf die organisierte Kriminalit&#228;t. Die Mafiosi und Camorristi haben die Gesellschaft so fest im Griff, dass die meisten Menschen keine andere Chance im Leben sehen, als sich ebenfalls den Verbrechern anzuschlie&#223;en. Doch in der letzten Zeit k&#228;mpfen dagegen besonders junge Leute an, und versuchen &#8211; trotz aller Gefahren &#8211; die verkrusteten, kriminellen Strukturen aufzubrechen. Kirstin Hausen berichtet aus einem Stadtviertel in Neapel, wo sich junge Leute gegen den Einfluss der Camorra wehren und sich trauen, die Omert&#225; - das Gesetz des Schweigens - zu brechen. Ist Sachsen in der Hand der Mafia? &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; &#8211; so hei&#223;t ein neues Buch, das sehr genau beschreibt, wie tief das organisierte Verbrechen aus Italien auch in Deutschland bereits verwurzelt ist. Autor ist der Journalist J&#252;rgen Roth, ein Experte f&#252;r organisierte Kriminalit&#228;t in Deutschland. In seinem Buch berichtet er von Giovanni, einem Italiener, der in Leipzig lebt und in der italienischen Szene dort nur &#8222;der Pate&#8220; genannt wird. Seine Spezialgebiete: Immobilien, Baugesch&#228;fte und Autos. Die Informationen stammen laut Roth aus einem geheimen Bericht des s&#228;chsischen Landesamtes f&#252;r Verfassungsschutz. Das Buch: &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; von J&#252;rgen Roth ist ab dem 9. Februar im Handel erh&#228;ltlich. Erschienen ist es im Eichborn-Verlag. Annegret Faber stellt Buch und Hintergr&#252;nde vor Grenz&#252;bergreifende Ermittlungsarbeit Immer dann, wenn Verbrechen mindestens zwei EU-Mitgliedstaaten betreffen, sind sie ein Fall f&#252;r die europ&#228;ische Polizeibeh&#246;rde Europol. Die Beh&#246;rde koordiniert die Polizeiarbeit und liefert Informationen zu. Selber eingreifen und verhaften darf sie allerdings nicht. Im Interview gibt Max-Peter Ratzel, Direktor von Europol, einen &#220;berblick &#252;ber die organisierte Kriminalit&#228;t in Europa und berichtet mit welchen Verbrechen die europ&#228;ische Polizei zu k&#228;mpfen hat. Bulgarische Mafia: Erpressung, Auftragsmorde, Korruption Die EU-Osterweiterung birgt laut Europol keine Gefahr f&#252;r erh&#246;hte Kriminalit&#228;t sieht. Vielmehr w&#252;rden die L&#228;nder nach ihrer Aufnahme in die EU auch vollwertige Europol-Mitglieder, was dann tats&#228;chlich zu einem R&#252;ckgang der Kriminalit&#228;t f&#252;hre. So auch in Bulgarien, einem Land, in dem sich seit dem Untergang der Sowjetunion das organisierte Verbrechen sehr weit verbreitet hat, wie Dimiter Mufftieff berichtet. Cyberkriminalit&#228;t aus Russland Wenn die Mafia heutzutage aktiv wird, dann hat das oft nur wenig mit dem zu tun, was man aus Filmen wie &#8222;Der Pate&#8220; kennt. Vielfach treten die Verbrecher nur noch &#252;ber das Internet mit ihrem Opfern in Kontakt. Zum Beispiel mit dem sogenannten Phishing. Bankkunden bekommen eine Mail, in der sie aufgefordert werden, Benutzernamen, Passwort, und Geheimnummern zur&#252;ck zu senden. Das perfide: Die Mail sieht aus, als k&#228;me sie von der eigenen Bank, tats&#228;chlich aber dient sie den Betr&#252;gern dazu, an pers&#246;nliche Daten zu kommen und Konto nach Konto leer zu r&#228;umen. Nach Angaben des deutschen Kommunikations-Branchenverbandes Bitkom wurden so allein in Deutschland im Jahr 2007 rund 13 Millionen Euro erbeutet. Die Ermittler haben drei Regionen ausgemacht, aus denen ein Gro&#223;teil der betr&#252;gerischen Mails stammt: China, Brasilien und Russland. Von dort berichtet Erik Albrecht.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wie funktioniert Cyberkriminalit&#228;t aus Russland? Warum wehren sich junge Italiener gegen die Camorra? Was tut Europol gegen die organisierte Kriminalit&#228;t? Und: Ist das Bundesland Sachsen von der Mafia unterwandert? In Italien haben viele Leute keine Lust mehr auf die organisierte Kriminalit&#228;t. Die Mafiosi und Camorristi haben die Gesellschaft so fest im Griff, dass die meisten Menschen keine andere Chance im Leben sehen, als sich ebenfalls den Verbrechern anzuschlie&#223;en. Doch in der letzten Zeit k&#228;mpfen dagegen besonders junge Leute an, und versuchen &#8211; trotz aller Gefahren &#8211; die verkrusteten, kriminellen Strukturen aufzubrechen. Kirstin Hausen berichtet aus einem Stadtviertel in Neapel, wo sich junge Leute gegen den Einfluss der Camorra wehren und sich trauen, die Omert&#225; - das Gesetz des Schweigens - zu brechen. Ist Sachsen in der Hand der Mafia? &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; &#8211; so hei&#223;t ein neues Buch, das sehr genau beschreibt, wie tief das organisierte Verbrechen aus Italien auch in Deutschland bereits verwurzelt ist. Autor ist der Journalist J&#252;rgen Roth, ein Experte f&#252;r organisierte Kriminalit&#228;t in Deutschland. In seinem Buch berichtet er von Giovanni, einem Italiener, der in Leipzig lebt und in der italienischen Szene dort nur &#8222;der Pate&#8220; genannt wird. Seine Spezialgebiete: Immobilien, Baugesch&#228;fte und Autos. Die Informationen stammen laut Roth aus einem geheimen Bericht des s&#228;chsischen Landesamtes f&#252;r Verfassungsschutz. Das Buch: &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; von J&#252;rgen Roth ist ab dem 9. Februar im Handel erh&#228;ltlich. Erschienen ist es im Eichborn-Verlag. Annegret Faber stellt Buch und Hintergr&#252;nde vor Grenz&#252;bergreifende Ermittlungsarbeit Immer dann, wenn Verbrechen mindestens zwei EU-Mitgliedstaaten betreffen, sind sie ein Fall f&#252;r die europ&#228;ische Polizeibeh&#246;rde Europol. Die Beh&#246;rde koordiniert die Polizeiarbeit und liefert Informationen zu. Selber eingreifen und verhaften darf sie allerdings nicht. Im Interview gibt Max-Peter Ratzel, Direktor von Europol, einen &#220;berblick &#252;ber die organisierte Kriminalit&#228;t in Europa und berichtet mit welchen Verbrechen die europ&#228;ische Polizei zu k&#228;mpfen hat. Bulgarische Mafia: Erpressung, Auftragsmorde, Korruption Die EU-Osterweiterung birgt laut Europol keine Gefahr f&#252;r erh&#246;hte Kriminalit&#228;t sieht. Vielmehr w&#252;rden die L&#228;nder nach ihrer Aufnahme in die EU auch vollwertige Europol-Mitglieder, was dann tats&#228;chlich zu einem R&#252;ckgang der Kriminalit&#228;t f&#252;hre. So auch in Bulgarien, einem Land, in dem sich seit dem Untergang der Sowjetunion das organisierte Verbrechen sehr weit verbreitet hat, wie Dimiter Mufftieff berichtet. Cyberkriminalit&#228;t aus Russland Wenn die Mafia heutzutage aktiv wird, dann hat das oft nur wenig mit dem zu tun, was man aus Filmen wie &#8222;Der Pate&#8220; kennt. Vielfach treten die Verbrecher nur noch &#252;ber das Internet mit ihrem Opfern in Kontakt. Zum Beispiel mit dem sogenannten Phishing. Bankkunden bekommen eine Mail, in der sie aufgefordert werden, Benutzernamen, Passwort, und Geheimnummern zur&#252;ck zu senden. Das perfide: Die Mail sieht aus, als k&#228;me sie von der eigenen Bank, tats&#228;chlich aber dient sie den Betr&#252;gern dazu, an pers&#246;nliche Daten zu kommen und Konto nach Konto leer zu r&#228;umen. Nach Angaben des deutschen Kommunikations-Branchenverbandes Bitkom wurden so allein in Deutschland im Jahr 2007 rund 13 Millionen Euro erbeutet. Die Ermittler haben drei Regionen ausgemacht, aus denen ein Gro&#223;teil der betr&#252;gerischen Mails stammt: China, Brasilien und Russland. Von dort berichtet Erik Albrecht.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-01-30,23997268</guid>
      <pubDate>Fri, 30 Jan 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f1c137-podcast-1229-3963555.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Die ehrenwerte Gesellschaft &#8211; Mafia und organisiertes Verbrechen in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24000878-Treffpunkt-Europa-Die-ehrenwerte-Gesellschaft-%E2%80%93-Mafia-und-organisiertes-Verbrechen-in-Europa</link>
      <description>Wie funktioniert Cyberkriminalit&#228;t aus Russland? Warum wehren sich junge Italiener gegen die Camorra? Was tut Europol gegen die organisierte Kriminalit&#228;t? Und: Ist das Bundesland Sachsen von der Mafia unterwandert? In Italien haben viele Leute keine Lust mehr auf die organisierte Kriminalit&#228;t. Die Mafiosi und Camorristi haben die Gesellschaft so fest im Griff, dass die meisten Menschen keine andere Chance im Leben sehen, als sich ebenfalls den Verbrechern anzuschlie&#223;en. Doch in der letzten Zeit k&#228;mpfen dagegen besonders junge Leute an, und versuchen &#8211; trotz aller Gefahren &#8211; die verkrusteten, kriminellen Strukturen aufzubrechen. Kirstin Hausen berichtet aus einem Stadtviertel in Neapel, wo sich junge Leute gegen den Einfluss der Camorra wehren und sich trauen, die Omert&#225; - das Gesetz des Schweigens - zu brechen. Ist Sachsen in der Hand der Mafia? &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; &#8211; so hei&#223;t ein neues Buch, das sehr genau beschreibt, wie tief das organisierte Verbrechen aus Italien auch in Deut...</description>
      <itunes:subtitle>Wie funktioniert Cyberkriminalit&#228;t aus Russland? Warum wehren sich junge Italiener gegen die Camorra? Was tut Europol gegen die organisierte Kriminalit&#228;t? Und: Ist das Bundesland Sachsen von der Mafia unterwandert? In Italien haben viele Leute keine Lust mehr auf die organisierte Kriminalit&#228;t. Die Mafiosi und Camorristi haben die Gesellschaft so fest im Griff, dass die meisten Menschen keine andere Chance im Leben sehen, als sich ebenfalls den Verbrechern anzuschlie&#223;en. Doch in der letzten Zeit k&#228;mpfen dagegen besonders junge Leute an, und versuchen &#8211; trotz aller Gefahren &#8211; die verkrusteten, kriminellen Strukturen aufzubrechen. Kirstin Hausen berichtet aus einem Stadtviertel in Neapel, wo sich junge Leute gegen den Einfluss der Camorra wehren und sich trauen, die Omert&#225; - das Gesetz des Schweigens - zu brechen. Ist Sachsen in der Hand der Mafia? &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; &#8211; so hei&#223;t ein neues Buch, das sehr genau beschreibt, wie tief das organisierte Verbrechen aus Italien auch in Deutschland bereits verwurzelt ist. Autor ist der Journalist J&#252;rgen Roth, ein Experte f&#252;r organisierte Kriminalit&#228;t in Deutschland. In seinem Buch berichtet er von Giovanni, einem Italiener, der in Leipzig lebt und in der italienischen Szene dort nur &#8222;der Pate&#8220; genannt wird. Seine Spezialgebiete: Immobilien, Baugesch&#228;fte und Autos. Die Informationen stammen laut Roth aus einem geheimen Bericht des s&#228;chsischen Landesamtes f&#252;r Verfassungsschutz. Das Buch: &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; von J&#252;rgen Roth ist ab dem 9. Februar im Handel erh&#228;ltlich. Erschienen ist es im Eichborn-Verlag. Annegret Faber stellt Buch und Hintergr&#252;nde vor Grenz&#252;bergreifende Ermittlungsarbeit Immer dann, wenn Verbrechen mindestens zwei EU-Mitgliedstaaten betreffen, sind sie ein Fall f&#252;r die europ&#228;ische Polizeibeh&#246;rde Europol. Die Beh&#246;rde koordiniert die Polizeiarbeit und liefert Informationen zu. Selber eingreifen und verhaften darf sie allerdings nicht. Im Interview gibt Max-Peter Ratzel, Direktor von Europol, einen &#220;berblick &#252;ber die organisierte Kriminalit&#228;t in Europa und berichtet mit welchen Verbrechen die europ&#228;ische Polizei zu k&#228;mpfen hat. Bulgarische Mafia: Erpressung, Auftragsmorde, Korruption Die EU-Osterweiterung birgt laut Europol keine Gefahr f&#252;r erh&#246;hte Kriminalit&#228;t sieht. Vielmehr w&#252;rden die L&#228;nder nach ihrer Aufnahme in die EU auch vollwertige Europol-Mitglieder, was dann tats&#228;chlich zu einem R&#252;ckgang der Kriminalit&#228;t f&#252;hre. So auch in Bulgarien, einem Land, in dem sich seit dem Untergang der Sowjetunion das organisierte Verbrechen sehr weit verbreitet hat, wie Dimiter Mufftieff berichtet. Cyberkriminalit&#228;t aus Russland Wenn die Mafia heutzutage aktiv wird, dann hat das oft nur wenig mit dem zu tun, was man aus Filmen wie &#8222;Der Pate&#8220; kennt. Vielfach treten die Verbrecher nur noch &#252;ber das Internet mit ihrem Opfern in Kontakt. Zum Beispiel mit dem sogenannten Phishing. Bankkunden bekommen eine Mail, in der sie aufgefordert werden, Benutzernamen, Passwort, und Geheimnummern zur&#252;ck zu senden. Das perfide: Die Mail sieht aus, als k&#228;me sie von der eigenen Bank, tats&#228;chlich aber dient sie den Betr&#252;gern dazu, an pers&#246;nliche Daten zu kommen und Konto nach Konto leer zu r&#228;umen. Nach Angaben des deutschen Kommunikations-Branchenverbandes Bitkom wurden so allein in Deutschland im Jahr 2007 rund 13 Millionen Euro erbeutet. Die Ermittler haben drei Regionen ausgemacht, aus denen ein Gro&#223;teil der betr&#252;gerischen Mails stammt: China, Brasilien und Russland. Von dort berichtet Erik Albrecht.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wie funktioniert Cyberkriminalit&#228;t aus Russland? Warum wehren sich junge Italiener gegen die Camorra? Was tut Europol gegen die organisierte Kriminalit&#228;t? Und: Ist das Bundesland Sachsen von der Mafia unterwandert? In Italien haben viele Leute keine Lust mehr auf die organisierte Kriminalit&#228;t. Die Mafiosi und Camorristi haben die Gesellschaft so fest im Griff, dass die meisten Menschen keine andere Chance im Leben sehen, als sich ebenfalls den Verbrechern anzuschlie&#223;en. Doch in der letzten Zeit k&#228;mpfen dagegen besonders junge Leute an, und versuchen &#8211; trotz aller Gefahren &#8211; die verkrusteten, kriminellen Strukturen aufzubrechen. Kirstin Hausen berichtet aus einem Stadtviertel in Neapel, wo sich junge Leute gegen den Einfluss der Camorra wehren und sich trauen, die Omert&#225; - das Gesetz des Schweigens - zu brechen. Ist Sachsen in der Hand der Mafia? &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; &#8211; so hei&#223;t ein neues Buch, das sehr genau beschreibt, wie tief das organisierte Verbrechen aus Italien auch in Deutschland bereits verwurzelt ist. Autor ist der Journalist J&#252;rgen Roth, ein Experte f&#252;r organisierte Kriminalit&#228;t in Deutschland. In seinem Buch berichtet er von Giovanni, einem Italiener, der in Leipzig lebt und in der italienischen Szene dort nur &#8222;der Pate&#8220; genannt wird. Seine Spezialgebiete: Immobilien, Baugesch&#228;fte und Autos. Die Informationen stammen laut Roth aus einem geheimen Bericht des s&#228;chsischen Landesamtes f&#252;r Verfassungsschutz. Das Buch: &#8222;Mafialand Deutschland&#8220; von J&#252;rgen Roth ist ab dem 9. Februar im Handel erh&#228;ltlich. Erschienen ist es im Eichborn-Verlag. Annegret Faber stellt Buch und Hintergr&#252;nde vor Grenz&#252;bergreifende Ermittlungsarbeit Immer dann, wenn Verbrechen mindestens zwei EU-Mitgliedstaaten betreffen, sind sie ein Fall f&#252;r die europ&#228;ische Polizeibeh&#246;rde Europol. Die Beh&#246;rde koordiniert die Polizeiarbeit und liefert Informationen zu. Selber eingreifen und verhaften darf sie allerdings nicht. Im Interview gibt Max-Peter Ratzel, Direktor von Europol, einen &#220;berblick &#252;ber die organisierte Kriminalit&#228;t in Europa und berichtet mit welchen Verbrechen die europ&#228;ische Polizei zu k&#228;mpfen hat. Bulgarische Mafia: Erpressung, Auftragsmorde, Korruption Die EU-Osterweiterung birgt laut Europol keine Gefahr f&#252;r erh&#246;hte Kriminalit&#228;t sieht. Vielmehr w&#252;rden die L&#228;nder nach ihrer Aufnahme in die EU auch vollwertige Europol-Mitglieder, was dann tats&#228;chlich zu einem R&#252;ckgang der Kriminalit&#228;t f&#252;hre. So auch in Bulgarien, einem Land, in dem sich seit dem Untergang der Sowjetunion das organisierte Verbrechen sehr weit verbreitet hat, wie Dimiter Mufftieff berichtet. Cyberkriminalit&#228;t aus Russland Wenn die Mafia heutzutage aktiv wird, dann hat das oft nur wenig mit dem zu tun, was man aus Filmen wie &#8222;Der Pate&#8220; kennt. Vielfach treten die Verbrecher nur noch &#252;ber das Internet mit ihrem Opfern in Kontakt. Zum Beispiel mit dem sogenannten Phishing. Bankkunden bekommen eine Mail, in der sie aufgefordert werden, Benutzernamen, Passwort, und Geheimnummern zur&#252;ck zu senden. Das perfide: Die Mail sieht aus, als k&#228;me sie von der eigenen Bank, tats&#228;chlich aber dient sie den Betr&#252;gern dazu, an pers&#246;nliche Daten zu kommen und Konto nach Konto leer zu r&#228;umen. Nach Angaben des deutschen Kommunikations-Branchenverbandes Bitkom wurden so allein in Deutschland im Jahr 2007 rund 13 Millionen Euro erbeutet. Die Ermittler haben drei Regionen ausgemacht, aus denen ein Gro&#223;teil der betr&#252;gerischen Mails stammt: China, Brasilien und Russland. Von dort berichtet Erik Albrecht.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-01-30,24000878</guid>
      <pubDate>Fri, 30 Jan 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f1c137-podcast-1229-3963555.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Lernfabrik f&#252;r Discount-Akademiker? Der Bologna-Prozess, die gr&#246;&#223;te Hochschulreform in Europa</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23929455-Treffpunkt-Europa-Lernfabrik-f%C3%BCr-Discount-Akademiker-Der-Bologna-Prozess-die-gr%C3%B6%C3%9Fte-Hochschulreform-in-Europa</link>
      <description>Schon mal als Student von Kopenhagen nach Rom gewechselt &#8211; oder umgekehrt? Bislang war es gar nicht so einfach, innerhalb Europas mobil zu sein. Doch im Jahr 2010 soll es einen einheitlichen europ&#228;ischen Hochschulraum geben, darauf haben sich die 29 Unterzeichnerstaaten vor neun Jahren in Bologna geeinigt. Wie weit sind sie gekommen? Was bringen die Hochschulreformen den Studenten? Der Bologna-Prozess soll die Studieng&#228;nge nicht nur kompatibel machen, sondern auch praxisn&#228;her und effizienter, kurz: Man soll schneller fertig sein. Fertig aber sind noch nicht mal die neuen Studieng&#228;nge selbst. Die Umstellung auf die neuen Abschl&#252;sse Bachelor und Master gelingt teils nur schleppend, und allerorten klagen Kritiker, bei diesen neuen &#8222;Schmalspurstudieng&#228;ngen&#8220; bleibe die Qualit&#228;t auf der Strecke. Viele Studenten wechseln jetzt erst recht nicht die Hochschule Die Studieng&#228;nge sind &#8211; von wenigen Ausnahmen abgesehen &#8211; nicht internationaler geworden, sondern provinzieller, die Quote der Studie...</description>
      <itunes:subtitle>Schon mal als Student von Kopenhagen nach Rom gewechselt &#8211; oder umgekehrt? Bislang war es gar nicht so einfach, innerhalb Europas mobil zu sein. Doch im Jahr 2010 soll es einen einheitlichen europ&#228;ischen Hochschulraum geben, darauf haben sich die 29 Unterzeichnerstaaten vor neun Jahren in Bologna geeinigt. Wie weit sind sie gekommen? Was bringen die Hochschulreformen den Studenten? Der Bologna-Prozess soll die Studieng&#228;nge nicht nur kompatibel machen, sondern auch praxisn&#228;her und effizienter, kurz: Man soll schneller fertig sein. Fertig aber sind noch nicht mal die neuen Studieng&#228;nge selbst. Die Umstellung auf die neuen Abschl&#252;sse Bachelor und Master gelingt teils nur schleppend, und allerorten klagen Kritiker, bei diesen neuen &#8222;Schmalspurstudieng&#228;ngen&#8220; bleibe die Qualit&#228;t auf der Strecke. Viele Studenten wechseln jetzt erst recht nicht die Hochschule Die Studieng&#228;nge sind &#8211; von wenigen Ausnahmen abgesehen &#8211; nicht internationaler geworden, sondern provinzieller, die Quote der Studienabbrecher ist h&#246;her als zuvor, und in Deutschland zumindest sind die Studierenden keineswegs mobiler, sondern eher sesshafter geworden. Wie sieht es in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern aus? Wir schauen nach D&#228;nemark, Ungarn und Frankreich und sprechen mit einem jahrelangen Vordenker der europ&#228;ischen Hochschulpolitik, Detlef M&#252;ller-B&#246;ling.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Schon mal als Student von Kopenhagen nach Rom gewechselt &#8211; oder umgekehrt? Bislang war es gar nicht so einfach, innerhalb Europas mobil zu sein. Doch im Jahr 2010 soll es einen einheitlichen europ&#228;ischen Hochschulraum geben, darauf haben sich die 29 Unterzeichnerstaaten vor neun Jahren in Bologna geeinigt. Wie weit sind sie gekommen? Was bringen die Hochschulreformen den Studenten? Der Bologna-Prozess soll die Studieng&#228;nge nicht nur kompatibel machen, sondern auch praxisn&#228;her und effizienter, kurz: Man soll schneller fertig sein. Fertig aber sind noch nicht mal die neuen Studieng&#228;nge selbst. Die Umstellung auf die neuen Abschl&#252;sse Bachelor und Master gelingt teils nur schleppend, und allerorten klagen Kritiker, bei diesen neuen &#8222;Schmalspurstudieng&#228;ngen&#8220; bleibe die Qualit&#228;t auf der Strecke. Viele Studenten wechseln jetzt erst recht nicht die Hochschule Die Studieng&#228;nge sind &#8211; von wenigen Ausnahmen abgesehen &#8211; nicht internationaler geworden, sondern provinzieller, die Quote der Studienabbrecher ist h&#246;her als zuvor, und in Deutschland zumindest sind die Studierenden keineswegs mobiler, sondern eher sesshafter geworden. Wie sieht es in anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern aus? Wir schauen nach D&#228;nemark, Ungarn und Frankreich und sprechen mit einem jahrelangen Vordenker der europ&#228;ischen Hochschulpolitik, Detlef M&#252;ller-B&#246;ling.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-01-23,23929455</guid>
      <pubDate>Fri, 23 Jan 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f0f5e7-podcast-1229-3867777.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa: Der Wunsch nach einem eigenen Nationalstaat</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23890254-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-Der-Wunsch-nach-einem-eigenen-Nationalstaat</link>
      <description>Schottland m&#246;chte sich von Gro&#223;britannien l&#246;sen, ein ETA-Anschlagsopfer erz&#228;hlt seine Geschichte und in Belgien haben sich Flamen und Wallonen kaum noch etwas zu sagen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind in den vergangenen Jahren in Nord- und Osteuropa viele neue Staaten entstanden. Estland, Lettland, Litauen sind wieder unabh&#228;ngig, die Slowakei und Tschechien haben sich voneinander getrennt &#8211; um nur einige zu nennen. Das alte Europa schien vor solchen Entwicklungen gefeit. Tats&#228;chlich gibt es aber auch hier separatistische Bewegungen. Nina Diezemann gibt einen &#220;berblick. Reiche Flamen, arme Wallonen Weit entfernt von einem einheitlichen Staat ist derzeit Belgien. Immer wieder betonen viele Flamen, wie gut sie auf den &#228;rmeren franz&#246;sischsprachigen S&#252;den, die Wallonie, verzichten k&#246;nnten und fordern ein unabh&#228;ngiges Flandern. Es scheint, als verliefe quer durchs Land nicht nur eine regionale und sprachliche Grenze, sondern vielmehr ein tiefer Graben, der die beiden Landestei...</description>
      <itunes:subtitle>Schottland m&#246;chte sich von Gro&#223;britannien l&#246;sen, ein ETA-Anschlagsopfer erz&#228;hlt seine Geschichte und in Belgien haben sich Flamen und Wallonen kaum noch etwas zu sagen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind in den vergangenen Jahren in Nord- und Osteuropa viele neue Staaten entstanden. Estland, Lettland, Litauen sind wieder unabh&#228;ngig, die Slowakei und Tschechien haben sich voneinander getrennt &#8211; um nur einige zu nennen. Das alte Europa schien vor solchen Entwicklungen gefeit. Tats&#228;chlich gibt es aber auch hier separatistische Bewegungen. Nina Diezemann gibt einen &#220;berblick. Reiche Flamen, arme Wallonen Weit entfernt von einem einheitlichen Staat ist derzeit Belgien. Immer wieder betonen viele Flamen, wie gut sie auf den &#228;rmeren franz&#246;sischsprachigen S&#252;den, die Wallonie, verzichten k&#246;nnten und fordern ein unabh&#228;ngiges Flandern. Es scheint, als verliefe quer durchs Land nicht nur eine regionale und sprachliche Grenze, sondern vielmehr ein tiefer Graben, der die beiden Landesteile voneinander trennt. &#220;ber die innere Zerrissenheit Belgiens berichtet Nina Haase. Ein selbstst&#228;ndiges Schottland? Was habe ich mit den Engl&#228;ndern gemeinsam? Diese Frage stellen sich viele Schotten immer wieder. Da aber nur wenige von ihnen darauf auch eine befriedigende Antwort zu haben scheinen, wird der Wunsch nach einem unabh&#228;ngigen Schottland, das von Edinburgh und nicht von London aus regiert wird, immer st&#228;rker. Und das umso mehr, seit die Regierung in Schottland gewechselt hat, wie Lars Bevanger berichtet. Im Treffpunkt Europa-Interview spricht Daniel Gros &#252;ber die Gr&#252;nde und die Auswirkungen des Separatismus in Europa. Er ist Direktor des Centre for European Policy Studies in Br&#252;ssel. Die Unabh&#228;ngigkeitsbestrebungen in Europa betrachtet er aber eher gelassen . Mit blutigen Anschl&#228;gen zum eigenen Staat Mit roher Gewalt k&#228;mpft die baskische Untergrundorganisation ETA in Spanien f&#252;r ein unabh&#228;ngiges Baskenland. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind den Anschl&#228;gen der ETA seit ihrer Gr&#252;ndung im Jahr 1959 &#252;ber 800 Menschen get&#246;tet worden. Hans-G&#252;nter Kellner hat in San Sebastian einen Mann getroffen, der bei einem ETA-Anschlag knapp mit dem Leben davon kam.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Schottland m&#246;chte sich von Gro&#223;britannien l&#246;sen, ein ETA-Anschlagsopfer erz&#228;hlt seine Geschichte und in Belgien haben sich Flamen und Wallonen kaum noch etwas zu sagen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind in den vergangenen Jahren in Nord- und Osteuropa viele neue Staaten entstanden. Estland, Lettland, Litauen sind wieder unabh&#228;ngig, die Slowakei und Tschechien haben sich voneinander getrennt &#8211; um nur einige zu nennen. Das alte Europa schien vor solchen Entwicklungen gefeit. Tats&#228;chlich gibt es aber auch hier separatistische Bewegungen. Nina Diezemann gibt einen &#220;berblick. Reiche Flamen, arme Wallonen Weit entfernt von einem einheitlichen Staat ist derzeit Belgien. Immer wieder betonen viele Flamen, wie gut sie auf den &#228;rmeren franz&#246;sischsprachigen S&#252;den, die Wallonie, verzichten k&#246;nnten und fordern ein unabh&#228;ngiges Flandern. Es scheint, als verliefe quer durchs Land nicht nur eine regionale und sprachliche Grenze, sondern vielmehr ein tiefer Graben, der die beiden Landesteile voneinander trennt. &#220;ber die innere Zerrissenheit Belgiens berichtet Nina Haase. Ein selbstst&#228;ndiges Schottland? Was habe ich mit den Engl&#228;ndern gemeinsam? Diese Frage stellen sich viele Schotten immer wieder. Da aber nur wenige von ihnen darauf auch eine befriedigende Antwort zu haben scheinen, wird der Wunsch nach einem unabh&#228;ngigen Schottland, das von Edinburgh und nicht von London aus regiert wird, immer st&#228;rker. Und das umso mehr, seit die Regierung in Schottland gewechselt hat, wie Lars Bevanger berichtet. Im Treffpunkt Europa-Interview spricht Daniel Gros &#252;ber die Gr&#252;nde und die Auswirkungen des Separatismus in Europa. Er ist Direktor des Centre for European Policy Studies in Br&#252;ssel. Die Unabh&#228;ngigkeitsbestrebungen in Europa betrachtet er aber eher gelassen . Mit blutigen Anschl&#228;gen zum eigenen Staat Mit roher Gewalt k&#228;mpft die baskische Untergrundorganisation ETA in Spanien f&#252;r ein unabh&#228;ngiges Baskenland. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind den Anschl&#228;gen der ETA seit ihrer Gr&#252;ndung im Jahr 1959 &#252;ber 800 Menschen get&#246;tet worden. Hans-G&#252;nter Kellner hat in San Sebastian einen Mann getroffen, der bei einem ETA-Anschlag knapp mit dem Leben davon kam.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-01-16,23890254</guid>
      <pubDate>Fri, 16 Jan 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f0776e-podcast-1229-3867776.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Der Wunsch nach einem eigenen Nationalstaat</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/24000879-Treffpunkt-Europa-Der-Wunsch-nach-einem-eigenen-Nationalstaat</link>
      <description>Schottland m&#246;chte sich von Gro&#223;britannien l&#246;sen, ein ETA-Anschlagsopfer erz&#228;hlt seine Geschichte und in Belgien haben sich Flamen und Wallonen kaum noch etwas zu sagen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind in den vergangenen Jahren in Nord- und Osteuropa viele neue Staaten entstanden. Estland, Lettland, Litauen sind wieder unabh&#228;ngig, die Slowakei und Tschechien haben sich voneinander getrennt &#8211; um nur einige zu nennen. Das alte Europa schien vor solchen Entwicklungen gefeit. Tats&#228;chlich gibt es aber auch hier separatistische Bewegungen. Nina Diezemann gibt einen &#220;berblick. Reiche Flamen, arme Wallonen Weit entfernt von einem einheitlichen Staat ist derzeit Belgien. Immer wieder betonen viele Flamen, wie gut sie auf den &#228;rmeren franz&#246;sischsprachigen S&#252;den, die Wallonie, verzichten k&#246;nnten und fordern ein unabh&#228;ngiges Flandern. Es scheint, als verliefe quer durchs Land nicht nur eine regionale und sprachliche Grenze, sondern vielmehr ein tiefer Graben, der die beiden Landestei...</description>
      <itunes:subtitle>Schottland m&#246;chte sich von Gro&#223;britannien l&#246;sen, ein ETA-Anschlagsopfer erz&#228;hlt seine Geschichte und in Belgien haben sich Flamen und Wallonen kaum noch etwas zu sagen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind in den vergangenen Jahren in Nord- und Osteuropa viele neue Staaten entstanden. Estland, Lettland, Litauen sind wieder unabh&#228;ngig, die Slowakei und Tschechien haben sich voneinander getrennt &#8211; um nur einige zu nennen. Das alte Europa schien vor solchen Entwicklungen gefeit. Tats&#228;chlich gibt es aber auch hier separatistische Bewegungen. Nina Diezemann gibt einen &#220;berblick. Reiche Flamen, arme Wallonen Weit entfernt von einem einheitlichen Staat ist derzeit Belgien. Immer wieder betonen viele Flamen, wie gut sie auf den &#228;rmeren franz&#246;sischsprachigen S&#252;den, die Wallonie, verzichten k&#246;nnten und fordern ein unabh&#228;ngiges Flandern. Es scheint, als verliefe quer durchs Land nicht nur eine regionale und sprachliche Grenze, sondern vielmehr ein tiefer Graben, der die beiden Landesteile voneinander trennt. &#220;ber die innere Zerrissenheit Belgiens berichtet Nina Haase. Ein selbstst&#228;ndiges Schottland? Was habe ich mit den Engl&#228;ndern gemeinsam? Diese Frage stellen sich viele Schotten immer wieder. Da aber nur wenige von ihnen darauf auch eine befriedigende Antwort zu haben scheinen, wird der Wunsch nach einem unabh&#228;ngigen Schottland, das von Edinburgh und nicht von London aus regiert wird, immer st&#228;rker. Und das umso mehr, seit die Regierung in Schottland gewechselt hat, wie Lars Bevanger berichtet. Im Treffpunkt Europa-Interview spricht Daniel Gros &#252;ber die Gr&#252;nde und die Auswirkungen des Separatismus in Europa. Er ist Direktor des Centre for European Policy Studies in Br&#252;ssel. Die Unabh&#228;ngigkeitsbestrebungen in Europa betrachtet er aber eher gelassen . Mit blutigen Anschl&#228;gen zum eigenen Staat Mit roher Gewalt k&#228;mpft die baskische Untergrundorganisation ETA in Spanien f&#252;r ein unabh&#228;ngiges Baskenland. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind den Anschl&#228;gen der ETA seit ihrer Gr&#252;ndung im Jahr 1959 &#252;ber 800 Menschen get&#246;tet worden. Hans-G&#252;nter Kellner hat in San Sebastian einen Mann getroffen, der bei einem ETA-Anschlag knapp mit dem Leben davon kam.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Schottland m&#246;chte sich von Gro&#223;britannien l&#246;sen, ein ETA-Anschlagsopfer erz&#228;hlt seine Geschichte und in Belgien haben sich Flamen und Wallonen kaum noch etwas zu sagen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind in den vergangenen Jahren in Nord- und Osteuropa viele neue Staaten entstanden. Estland, Lettland, Litauen sind wieder unabh&#228;ngig, die Slowakei und Tschechien haben sich voneinander getrennt &#8211; um nur einige zu nennen. Das alte Europa schien vor solchen Entwicklungen gefeit. Tats&#228;chlich gibt es aber auch hier separatistische Bewegungen. Nina Diezemann gibt einen &#220;berblick. Reiche Flamen, arme Wallonen Weit entfernt von einem einheitlichen Staat ist derzeit Belgien. Immer wieder betonen viele Flamen, wie gut sie auf den &#228;rmeren franz&#246;sischsprachigen S&#252;den, die Wallonie, verzichten k&#246;nnten und fordern ein unabh&#228;ngiges Flandern. Es scheint, als verliefe quer durchs Land nicht nur eine regionale und sprachliche Grenze, sondern vielmehr ein tiefer Graben, der die beiden Landesteile voneinander trennt. &#220;ber die innere Zerrissenheit Belgiens berichtet Nina Haase. Ein selbstst&#228;ndiges Schottland? Was habe ich mit den Engl&#228;ndern gemeinsam? Diese Frage stellen sich viele Schotten immer wieder. Da aber nur wenige von ihnen darauf auch eine befriedigende Antwort zu haben scheinen, wird der Wunsch nach einem unabh&#228;ngigen Schottland, das von Edinburgh und nicht von London aus regiert wird, immer st&#228;rker. Und das umso mehr, seit die Regierung in Schottland gewechselt hat, wie Lars Bevanger berichtet. Im Treffpunkt Europa-Interview spricht Daniel Gros &#252;ber die Gr&#252;nde und die Auswirkungen des Separatismus in Europa. Er ist Direktor des Centre for European Policy Studies in Br&#252;ssel. Die Unabh&#228;ngigkeitsbestrebungen in Europa betrachtet er aber eher gelassen . Mit blutigen Anschl&#228;gen zum eigenen Staat Mit roher Gewalt k&#228;mpft die baskische Untergrundorganisation ETA in Spanien f&#252;r ein unabh&#228;ngiges Baskenland. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind den Anschl&#228;gen der ETA seit ihrer Gr&#252;ndung im Jahr 1959 &#252;ber 800 Menschen get&#246;tet worden. Hans-G&#252;nter Kellner hat in San Sebastian einen Mann getroffen, der bei einem ETA-Anschlag knapp mit dem Leben davon kam.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-01-16,24000879</guid>
      <pubDate>Fri, 16 Jan 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00f0776e-podcast-1229-3867776.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: &#220;berschuldung von Privathaushalten</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23853374-Treffpunkt-Europa-%C3%9Cberschuldung-von-Privathaushalten</link>
      <description>Was bedeutet eigentlich &#252;berschuldet zu sein? Ab wann ist man &#252;berschuldet? Daf&#252;r gibt es viele Erkl&#228;rungen, aber, bis jetzt, keine EU weit anerkannte Standartdefinition. Entsprechend gab es bislang keine ausreichenden Statistiken, wie gro&#223; das Ausma&#223; der &#220;berschuldung in den einzelnen Mitgliedsstaaten genau aussieht. Um das zu &#228;ndern, hat die EU-Kommission eine Studie in Auftrag gegeben. Diese hat ergeben, dass 13% aller Haushalte in EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2006 Probleme hatten ihren monatlich anfallenden Kosten nachzukommen. Dabei gibt es gro&#223;e Unterschiede zwischen den einzelnen L&#228;ndern. So war die &#220;berschuldung in Nordeuropa z.B. Skandinavien deutlich geringer als in S&#252;d- oder Osteuropa. Die Privatinsolvenz als Rettung In Deutschland sind, nach aktuellen Untersuchungen gut 10 % der erwachsenen Deutschen &#252;berschuldet &#8211; d.h. bei den Betroffenen &#252;bersteigen Ausgaben dauerhaft die Einnahmen. Um aus einer solchen Schuldenfalle wieder herauszukommen, gibt es in Deutschland seit 19...</description>
      <itunes:subtitle>Was bedeutet eigentlich &#252;berschuldet zu sein? Ab wann ist man &#252;berschuldet? Daf&#252;r gibt es viele Erkl&#228;rungen, aber, bis jetzt, keine EU weit anerkannte Standartdefinition. Entsprechend gab es bislang keine ausreichenden Statistiken, wie gro&#223; das Ausma&#223; der &#220;berschuldung in den einzelnen Mitgliedsstaaten genau aussieht. Um das zu &#228;ndern, hat die EU-Kommission eine Studie in Auftrag gegeben. Diese hat ergeben, dass 13% aller Haushalte in EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2006 Probleme hatten ihren monatlich anfallenden Kosten nachzukommen. Dabei gibt es gro&#223;e Unterschiede zwischen den einzelnen L&#228;ndern. So war die &#220;berschuldung in Nordeuropa z.B. Skandinavien deutlich geringer als in S&#252;d- oder Osteuropa. Die Privatinsolvenz als Rettung In Deutschland sind, nach aktuellen Untersuchungen gut 10 % der erwachsenen Deutschen &#252;berschuldet &#8211; d.h. bei den Betroffenen &#252;bersteigen Ausgaben dauerhaft die Einnahmen. Um aus einer solchen Schuldenfalle wieder herauszukommen, gibt es in Deutschland seit 1999 die Methode der Privatinsolvenz. Damit haben &#252;berschuldete Menschen die Chance innerhalb von wenigen Jahren schuldenfrei zu sein. Doch obwohl die Verschuldung der privaten Haushalte zunimmt, Experten rechnen f&#252;r 2009 mit 145 000 neuen Verbraucherinsolvenzen, melden immer weniger Menschen Privatkonkurs an. Sandra Pfister hat nachgefragt, woran das liegt. Zu viele Kredite ohne Bonit&#228;tspr&#252;fung Es gibt viele Gr&#252;nde, warum ein Mensch in die Schuldenfalle geraten kann. Zu viel Gutm&#252;tigkeit, zu wenig Erfahrung, geringes Einkommen oder auch die M&#246;glichkeit recht einfach z.B. einen Kredit zu bekommen. Einen Kredit, den man dann gar nicht zur&#252;ck zahlen kann. Genau wie gerade ganz aktuell in den USA, wo faule Kredite auf dem Hypothekenmarkt die weltweite Finanzkrise ausgel&#246;st haben. Doch nicht nur in den Vereinigten Staaten war es viele Jahre kein Problem leicht einen Kredit zu bekommen. Auch in Rum&#228;nien bekam lange fast jeder Geld von der Bank. Und inzwischen k&#246;nnen viele diese Kredite nicht mehr zur&#252;ckzahlen. Ein Teufelskreis, den &#214;konomen schon lange vorausgesagt haben. Kredite per SMS Doch w&#228;hrend die rum&#228;nischen Banken inzwischen die Notbremse gezogen haben und nur noch wenige Kredite vergeben, so sieht das in anderen L&#228;ndern ganz anders aus, z.B. in Schweden. Bei Jugendlichen dort sind derzeit so genannte SMS-Kredite sehr beliebt. Sie werden per Handy geordert - ohne Kreditpr&#252;fung. Immer mehr junge Menschen tappen auf diese Weise in die Schuldenfalle. Davor will jetzt die Informationskampagne "Koll p&#229; cashen", auf Deutsch &#8222;&#220;bersicht &#252;ber das Bargeld&#8220;, warnen. Das schwedische Verbraucherschutzamt, die Finanzaufsicht und das staatliche Inkassoamt haben die Kampagne initiiert. Ein entsprechender Film wurde im Herbst an schwedischen Schulen gezeigt. Ob er etwas n&#252;tzt muss sich noch zeigen. Deshalb denkt die schwedische Regierung jetzt &#252;ber eine Gesetzes&#228;nderung nach, um junge Menschen vor der &#220;berschuldung zu bewahren. Pfandleihh&#228;user wieder hoch im Kurs Doch was tun, wenn man dringend eine Rechnung bezahlen muss, aber kein Geld mehr hat? Immer mehr Menschen entscheiden sich inzwischen dazu einen Wertgegenstand zu verpf&#228;nden. Rund 1 Million Menschen haben in Deutschland so im vergangenen Jahr insgesamt eine Kreditsumme von 500 Millionen Euro bekommen. Die verpf&#228;ndeten Gegenst&#228;nde bleiben 3 Monate beim Pfandleiher. Was bis dahin nicht abgeholt worden ist, wird versteigert, in 92 von 100 F&#228;llen werden sie wieder vom Besitzer abgeholt. Und nicht nur in Deutschland haben die Pfandleiher wieder mehr zu tun. Auch in Slowenien, wo der Beruf noch vor kurzem vor dem Aus zu stehen schien. Eine Lobby f&#252;r die Verbraucher Wie es dazu kommen kann, dass ein Mensch in die Schuldenfalle ger&#228;t, daf&#252;r gibt es viele Gr&#252;nde. Aber was kann man dagegen europaweit dagegen tun? Das ist eine Aufgabe, die sich das ecdn, das European Consumer Debt Network gestellt hat. Diesem Netzwerk geh&#246;ren sowohl Schuldnerberatungen, als auch Forschungsgruppen und alternative Finanzberatungen an. Es will eine Lobby f&#252;r die Privathaushalte schaffen, die in die Schuldenfalle geraten sind. Dr. Hans Grohs, Pr&#228;sident des ecdn fordert deshalb eine EU weite Normierung von einfachen Finanzprodukten, ohne versteckte Kosten oder Zinsen. Ein Beispiel w&#228;re ein einfaches Sparkonto oder ein Girokonto ohne einen Dispositionskredit. Au&#223;erdem solle das Mittel der Privatinsolvenz in allen L&#228;ndern der EU eingef&#252;hrt werden, damit &#252;berschuldete Menschen die Chance bekommen in absehbarer Zeit wieder schuldenfrei zu sein.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Was bedeutet eigentlich &#252;berschuldet zu sein? Ab wann ist man &#252;berschuldet? Daf&#252;r gibt es viele Erkl&#228;rungen, aber, bis jetzt, keine EU weit anerkannte Standartdefinition. Entsprechend gab es bislang keine ausreichenden Statistiken, wie gro&#223; das Ausma&#223; der &#220;berschuldung in den einzelnen Mitgliedsstaaten genau aussieht. Um das zu &#228;ndern, hat die EU-Kommission eine Studie in Auftrag gegeben. Diese hat ergeben, dass 13% aller Haushalte in EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2006 Probleme hatten ihren monatlich anfallenden Kosten nachzukommen. Dabei gibt es gro&#223;e Unterschiede zwischen den einzelnen L&#228;ndern. So war die &#220;berschuldung in Nordeuropa z.B. Skandinavien deutlich geringer als in S&#252;d- oder Osteuropa. Die Privatinsolvenz als Rettung In Deutschland sind, nach aktuellen Untersuchungen gut 10 % der erwachsenen Deutschen &#252;berschuldet &#8211; d.h. bei den Betroffenen &#252;bersteigen Ausgaben dauerhaft die Einnahmen. Um aus einer solchen Schuldenfalle wieder herauszukommen, gibt es in Deutschland seit 1999 die Methode der Privatinsolvenz. Damit haben &#252;berschuldete Menschen die Chance innerhalb von wenigen Jahren schuldenfrei zu sein. Doch obwohl die Verschuldung der privaten Haushalte zunimmt, Experten rechnen f&#252;r 2009 mit 145 000 neuen Verbraucherinsolvenzen, melden immer weniger Menschen Privatkonkurs an. Sandra Pfister hat nachgefragt, woran das liegt. Zu viele Kredite ohne Bonit&#228;tspr&#252;fung Es gibt viele Gr&#252;nde, warum ein Mensch in die Schuldenfalle geraten kann. Zu viel Gutm&#252;tigkeit, zu wenig Erfahrung, geringes Einkommen oder auch die M&#246;glichkeit recht einfach z.B. einen Kredit zu bekommen. Einen Kredit, den man dann gar nicht zur&#252;ck zahlen kann. Genau wie gerade ganz aktuell in den USA, wo faule Kredite auf dem Hypothekenmarkt die weltweite Finanzkrise ausgel&#246;st haben. Doch nicht nur in den Vereinigten Staaten war es viele Jahre kein Problem leicht einen Kredit zu bekommen. Auch in Rum&#228;nien bekam lange fast jeder Geld von der Bank. Und inzwischen k&#246;nnen viele diese Kredite nicht mehr zur&#252;ckzahlen. Ein Teufelskreis, den &#214;konomen schon lange vorausgesagt haben. Kredite per SMS Doch w&#228;hrend die rum&#228;nischen Banken inzwischen die Notbremse gezogen haben und nur noch wenige Kredite vergeben, so sieht das in anderen L&#228;ndern ganz anders aus, z.B. in Schweden. Bei Jugendlichen dort sind derzeit so genannte SMS-Kredite sehr beliebt. Sie werden per Handy geordert - ohne Kreditpr&#252;fung. Immer mehr junge Menschen tappen auf diese Weise in die Schuldenfalle. Davor will jetzt die Informationskampagne "Koll p&#229; cashen", auf Deutsch &#8222;&#220;bersicht &#252;ber das Bargeld&#8220;, warnen. Das schwedische Verbraucherschutzamt, die Finanzaufsicht und das staatliche Inkassoamt haben die Kampagne initiiert. Ein entsprechender Film wurde im Herbst an schwedischen Schulen gezeigt. Ob er etwas n&#252;tzt muss sich noch zeigen. Deshalb denkt die schwedische Regierung jetzt &#252;ber eine Gesetzes&#228;nderung nach, um junge Menschen vor der &#220;berschuldung zu bewahren. Pfandleihh&#228;user wieder hoch im Kurs Doch was tun, wenn man dringend eine Rechnung bezahlen muss, aber kein Geld mehr hat? Immer mehr Menschen entscheiden sich inzwischen dazu einen Wertgegenstand zu verpf&#228;nden. Rund 1 Million Menschen haben in Deutschland so im vergangenen Jahr insgesamt eine Kreditsumme von 500 Millionen Euro bekommen. Die verpf&#228;ndeten Gegenst&#228;nde bleiben 3 Monate beim Pfandleiher. Was bis dahin nicht abgeholt worden ist, wird versteigert, in 92 von 100 F&#228;llen werden sie wieder vom Besitzer abgeholt. Und nicht nur in Deutschland haben die Pfandleiher wieder mehr zu tun. Auch in Slowenien, wo der Beruf noch vor kurzem vor dem Aus zu stehen schien. Eine Lobby f&#252;r die Verbraucher Wie es dazu kommen kann, dass ein Mensch in die Schuldenfalle ger&#228;t, daf&#252;r gibt es viele Gr&#252;nde. Aber was kann man dagegen europaweit dagegen tun? Das ist eine Aufgabe, die sich das ecdn, das European Consumer Debt Network gestellt hat. Diesem Netzwerk geh&#246;ren sowohl Schuldnerberatungen, als auch Forschungsgruppen und alternative Finanzberatungen an. Es will eine Lobby f&#252;r die Privathaushalte schaffen, die in die Schuldenfalle geraten sind. Dr. Hans Grohs, Pr&#228;sident des ecdn fordert deshalb eine EU weite Normierung von einfachen Finanzprodukten, ohne versteckte Kosten oder Zinsen. Ein Beispiel w&#228;re ein einfaches Sparkonto oder ein Girokonto ohne einen Dispositionskredit. Au&#223;erdem solle das Mittel der Privatinsolvenz in allen L&#228;ndern der EU eingef&#252;hrt werden, damit &#252;berschuldete Menschen die Chance bekommen in absehbarer Zeit wieder schuldenfrei zu sein.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-01-09,23853374</guid>
      <pubDate>Fri, 09 Jan 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00EFD70F-podcast-1229-3867775.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Jugend und Sexualit&#228;t</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23826053-Treffpunkt-Europa-Jugend-und-Sexualit%C3%A4t</link>
      <description>Vor einigen Jahrzehnten sprach man noch hinter vorgehaltener Hand, wenn es darum ging, heute springt einen das Thema an, sobald man den Fernseher einschaltet oder eine Zeitschrift aufschl&#228;gt: Sex. Nicht umsonst hei&#223;t es immer wieder, die Jugendlichen, die heute gro&#223; w&#252;rden, seien &#8222;oversexed&#8220;. Schlie&#223;lich k&#246;nnen sie sich alle Informationen, die sie brauchen, aus dem Internet oder anderen Medien beschaffen. Und noch dazu viele Informationen, die gar nicht f&#252;r sie bestimmt sind, wie zum Beispiel Pornofilme. Sexuell verwahrlost? Der Gr&#252;nder des Berliner Jugendhilfswerks &#8222;Arche&#8220; etwa erregte vor einiger Zeit Aufsehen mit dem Buch &#8222;Deutschlands sexuelle Trag&#246;die&#8220;. Darin berichtet er von zunehmend verwahrlosten Jugendlichen: 12-J&#228;hrige, die Gruppensex haben und Familien, in denen gemeinsam Pornos geguckt werden. Annegret Faber wollte wissen, inwieweit diese Schilderungen zu verallgemeinern sind. Aufkl&#228;rung ja, aber wie? &#8222;Lass&#180; uns &#252;ber Sex reden&#8220; &#8211; das klingt einfach, und kann dabei ganz s...</description>
      <itunes:subtitle>Vor einigen Jahrzehnten sprach man noch hinter vorgehaltener Hand, wenn es darum ging, heute springt einen das Thema an, sobald man den Fernseher einschaltet oder eine Zeitschrift aufschl&#228;gt: Sex. Nicht umsonst hei&#223;t es immer wieder, die Jugendlichen, die heute gro&#223; w&#252;rden, seien &#8222;oversexed&#8220;. Schlie&#223;lich k&#246;nnen sie sich alle Informationen, die sie brauchen, aus dem Internet oder anderen Medien beschaffen. Und noch dazu viele Informationen, die gar nicht f&#252;r sie bestimmt sind, wie zum Beispiel Pornofilme. Sexuell verwahrlost? Der Gr&#252;nder des Berliner Jugendhilfswerks &#8222;Arche&#8220; etwa erregte vor einiger Zeit Aufsehen mit dem Buch &#8222;Deutschlands sexuelle Trag&#246;die&#8220;. Darin berichtet er von zunehmend verwahrlosten Jugendlichen: 12-J&#228;hrige, die Gruppensex haben und Familien, in denen gemeinsam Pornos geguckt werden. Annegret Faber wollte wissen, inwieweit diese Schilderungen zu verallgemeinern sind. Aufkl&#228;rung ja, aber wie? &#8222;Lass&#180; uns &#252;ber Sex reden&#8220; &#8211; das klingt einfach, und kann dabei ganz sch&#246;n schwierig sein. In Ungarn etwa stellte man sich in den 1990er Jahren die Frage, was falsch lief in der Sexualerziehung. Damals hatte eine Studie herausgefunden, dass zehn Prozent aller Abtreibungen an M&#228;dchen unter 18 Jahren vorgenommen wurden. Wie heute an ungarischen Schulen aufgekl&#228;rt wird, hat sich Christian Erdei vom Ungarischen Rundfunk angeschaut. Wie Aufkl&#228;rung, oder besser Sexualerziehung richtig laufen kann, das erkl&#228;rt uns au&#223;erdem im Gespr&#228;ch Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Autor des Buchs "Von wegen aufgekl&#228;rt! Sexualit&#228;t bei Kindern und Jugendlichen". Gegen sexuelle Unterdr&#252;ckung &#8222;Im Kreis herumgegebene M&#228;dchen&#8220; &#8211; das klingt nach Sexismus und Frauenverachtung. Und beschreibt eine Praxis, die vor einigen Jahren in Pariser Vororten f&#252;r Schlagzeilen sorgte. Junge Frauen &#8211; also die so genannten &#8222;Tournantes&#8220; wurden von mehreren M&#228;nnern vergewaltigt. Einige dieser jungen Frauen verschafften sich Geh&#246;r und gr&#252;ndeten einen Verein, der sich gegen die sexuelle Unterdr&#252;ckung von Frauen und M&#228;dchen engagiert &#8211; speziell in den Pariser Vorst&#228;dten. Margit Hillmann hat zwei Mitglieder des Vereins in Paris getroffen.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Vor einigen Jahrzehnten sprach man noch hinter vorgehaltener Hand, wenn es darum ging, heute springt einen das Thema an, sobald man den Fernseher einschaltet oder eine Zeitschrift aufschl&#228;gt: Sex. Nicht umsonst hei&#223;t es immer wieder, die Jugendlichen, die heute gro&#223; w&#252;rden, seien &#8222;oversexed&#8220;. Schlie&#223;lich k&#246;nnen sie sich alle Informationen, die sie brauchen, aus dem Internet oder anderen Medien beschaffen. Und noch dazu viele Informationen, die gar nicht f&#252;r sie bestimmt sind, wie zum Beispiel Pornofilme. Sexuell verwahrlost? Der Gr&#252;nder des Berliner Jugendhilfswerks &#8222;Arche&#8220; etwa erregte vor einiger Zeit Aufsehen mit dem Buch &#8222;Deutschlands sexuelle Trag&#246;die&#8220;. Darin berichtet er von zunehmend verwahrlosten Jugendlichen: 12-J&#228;hrige, die Gruppensex haben und Familien, in denen gemeinsam Pornos geguckt werden. Annegret Faber wollte wissen, inwieweit diese Schilderungen zu verallgemeinern sind. Aufkl&#228;rung ja, aber wie? &#8222;Lass&#180; uns &#252;ber Sex reden&#8220; &#8211; das klingt einfach, und kann dabei ganz sch&#246;n schwierig sein. In Ungarn etwa stellte man sich in den 1990er Jahren die Frage, was falsch lief in der Sexualerziehung. Damals hatte eine Studie herausgefunden, dass zehn Prozent aller Abtreibungen an M&#228;dchen unter 18 Jahren vorgenommen wurden. Wie heute an ungarischen Schulen aufgekl&#228;rt wird, hat sich Christian Erdei vom Ungarischen Rundfunk angeschaut. Wie Aufkl&#228;rung, oder besser Sexualerziehung richtig laufen kann, das erkl&#228;rt uns au&#223;erdem im Gespr&#228;ch Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Autor des Buchs "Von wegen aufgekl&#228;rt! Sexualit&#228;t bei Kindern und Jugendlichen". Gegen sexuelle Unterdr&#252;ckung &#8222;Im Kreis herumgegebene M&#228;dchen&#8220; &#8211; das klingt nach Sexismus und Frauenverachtung. Und beschreibt eine Praxis, die vor einigen Jahren in Pariser Vororten f&#252;r Schlagzeilen sorgte. Junge Frauen &#8211; also die so genannten &#8222;Tournantes&#8220; wurden von mehreren M&#228;nnern vergewaltigt. Einige dieser jungen Frauen verschafften sich Geh&#246;r und gr&#252;ndeten einen Verein, der sich gegen die sexuelle Unterdr&#252;ckung von Frauen und M&#228;dchen engagiert &#8211; speziell in den Pariser Vorst&#228;dten. Margit Hillmann hat zwei Mitglieder des Vereins in Paris getroffen.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2009-01-02,23826053</guid>
      <pubDate>Fri, 02 Jan 2009 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00eafed6-podcast-1229-3867774.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Monsieur &#8222;Bling bling&#8220; &#8211; und die Finanzkrise</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23815741-Treffpunkt-Europa-Monsieur-%E2%80%9EBling-bling%E2%80%9C-%E2%80%93-und-die-Finanzkrise</link>
      <description>Was ist eigentlich in Europa passiert in diesem Jahr? &#220;blicherweise lassen wir Korrespondenten zur&#252;ckblicken. Diesmal lassen wir die Menschen zu Wort kommen, die europaweit zusammenarbeiten, damit diese Sendung zustande kommt. Denn &#8222;Treffpunkt Europa&#8220; entsteht seit April in dem europ&#228;ischen Radionetzwerk EURANET. Das Thema, das am Ende des Jahres alle anderen &#252;berw&#246;lbt: die Finanzkrise. Das osteurop&#228;ische Land, das am st&#228;rksten davon getroffen wurde, ist Ungarn &#8211; das Land stand kurz vor dem Staatsbankrott. Auch privat sind viele Ungarn betroffen, weil sie viele Kredite in Fremdw&#228;hrungen aufgenommen haben. Auch in Rum&#228;nien sind Fremdw&#228;hrungskredite bei Immobilienbesitzern sehr verbreitet; die Verschuldung der privaten Haushalte ist in diesem Jahr um 50 Prozent gestiegen. Finanzkrise trifft alle europ&#228;ischen Staaten - manche besonders hart In der Finanzkrise konnte ein Mann besonders punkten: Nicolas Sarkozy. Er war Ratspr&#228;sident, als die Finanzm&#228;rkte crashten, und er konnte sich als ...</description>
      <itunes:subtitle>Was ist eigentlich in Europa passiert in diesem Jahr? &#220;blicherweise lassen wir Korrespondenten zur&#252;ckblicken. Diesmal lassen wir die Menschen zu Wort kommen, die europaweit zusammenarbeiten, damit diese Sendung zustande kommt. Denn &#8222;Treffpunkt Europa&#8220; entsteht seit April in dem europ&#228;ischen Radionetzwerk EURANET. Das Thema, das am Ende des Jahres alle anderen &#252;berw&#246;lbt: die Finanzkrise. Das osteurop&#228;ische Land, das am st&#228;rksten davon getroffen wurde, ist Ungarn &#8211; das Land stand kurz vor dem Staatsbankrott. Auch privat sind viele Ungarn betroffen, weil sie viele Kredite in Fremdw&#228;hrungen aufgenommen haben. Auch in Rum&#228;nien sind Fremdw&#228;hrungskredite bei Immobilienbesitzern sehr verbreitet; die Verschuldung der privaten Haushalte ist in diesem Jahr um 50 Prozent gestiegen. Finanzkrise trifft alle europ&#228;ischen Staaten - manche besonders hart In der Finanzkrise konnte ein Mann besonders punkten: Nicolas Sarkozy. Er war Ratspr&#228;sident, als die Finanzm&#228;rkte crashten, und er konnte sich als Macher profilieren, als Europas entschlossenster Krisenmanager. Wie ist seine Leistung f&#252;r Europa zu bewerten &#8211; und was hat er zuhause zustande gebracht? Am 1.1.2009 &#252;bernimmt Tschechien den Stab von Frankreich, ausgerechnet das kleine, EU-unerfahrene und teilweise EU-skeptische Tschechien, dessen Politprominenz seit Monaten dar&#252;ber streitet, ob sie den EU-Reformvertrag annimmt oder nicht. Abgew&#228;hlte Regierungen und gestrichene EU-Mittel In Slowenien, das bis Juni 2008 den Ratspr&#228;sidenten stellte, ist innenpolitisch viel passiert: Die konservative Regierung wurde abgew&#228;hlt, die Sozialdemokraten sind am Ruder. Gew&#228;hlt wurde auch in Tschechien und Rum&#228;nien. In Bukarest haben ebenfalls die Sozialdemokraten das Rennen gemacht. Zugleich steht das Land wieder in der Kritik, weil es im Kampf gegen die Korruption wenig Fortschritte gemacht hat. Massiver allerdings hat die EU Bulgarien kritisiert; die EU hatte immer wieder darauf gedr&#228;ngt, dass die Justiz reformiert wird und die Korruption einged&#228;mmt wird. Weil so gut wie nichts passierte, stoppte die EU F&#246;rdergelder im dreistelligen Millionenbereich &#8211; zum ersten Mal in der Geschichte der EU endg&#252;ltig.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Was ist eigentlich in Europa passiert in diesem Jahr? &#220;blicherweise lassen wir Korrespondenten zur&#252;ckblicken. Diesmal lassen wir die Menschen zu Wort kommen, die europaweit zusammenarbeiten, damit diese Sendung zustande kommt. Denn &#8222;Treffpunkt Europa&#8220; entsteht seit April in dem europ&#228;ischen Radionetzwerk EURANET. Das Thema, das am Ende des Jahres alle anderen &#252;berw&#246;lbt: die Finanzkrise. Das osteurop&#228;ische Land, das am st&#228;rksten davon getroffen wurde, ist Ungarn &#8211; das Land stand kurz vor dem Staatsbankrott. Auch privat sind viele Ungarn betroffen, weil sie viele Kredite in Fremdw&#228;hrungen aufgenommen haben. Auch in Rum&#228;nien sind Fremdw&#228;hrungskredite bei Immobilienbesitzern sehr verbreitet; die Verschuldung der privaten Haushalte ist in diesem Jahr um 50 Prozent gestiegen. Finanzkrise trifft alle europ&#228;ischen Staaten - manche besonders hart In der Finanzkrise konnte ein Mann besonders punkten: Nicolas Sarkozy. Er war Ratspr&#228;sident, als die Finanzm&#228;rkte crashten, und er konnte sich als Macher profilieren, als Europas entschlossenster Krisenmanager. Wie ist seine Leistung f&#252;r Europa zu bewerten &#8211; und was hat er zuhause zustande gebracht? Am 1.1.2009 &#252;bernimmt Tschechien den Stab von Frankreich, ausgerechnet das kleine, EU-unerfahrene und teilweise EU-skeptische Tschechien, dessen Politprominenz seit Monaten dar&#252;ber streitet, ob sie den EU-Reformvertrag annimmt oder nicht. Abgew&#228;hlte Regierungen und gestrichene EU-Mittel In Slowenien, das bis Juni 2008 den Ratspr&#228;sidenten stellte, ist innenpolitisch viel passiert: Die konservative Regierung wurde abgew&#228;hlt, die Sozialdemokraten sind am Ruder. Gew&#228;hlt wurde auch in Tschechien und Rum&#228;nien. In Bukarest haben ebenfalls die Sozialdemokraten das Rennen gemacht. Zugleich steht das Land wieder in der Kritik, weil es im Kampf gegen die Korruption wenig Fortschritte gemacht hat. Massiver allerdings hat die EU Bulgarien kritisiert; die EU hatte immer wieder darauf gedr&#228;ngt, dass die Justiz reformiert wird und die Korruption einged&#228;mmt wird. Weil so gut wie nichts passierte, stoppte die EU F&#246;rdergelder im dreistelligen Millionenbereich &#8211; zum ersten Mal in der Geschichte der EU endg&#252;ltig.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2008-12-26,23815741</guid>
      <pubDate>Fri, 26 Dec 2008 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00ee9312-podcast-1229-3792703.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Interreligi&#246;ser Dialog</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23783040-Treffpunkt-Europa-Interreligi%C3%B6ser-Dialog</link>
      <description>Das Miteinander von Christen und Muslimen in Europa wird immer selbstverst&#228;ndlicher, gesch&#228;tzte 15 Millionen Muslime leben in der EU, wo das Christentum mit Abstand die vorherrschende Religion ist. Aber inwieweit findet tats&#228;chlich Dialog zwischen den beiden Religionen statt? Das katholisch-muslimische Forum in Rom sollte im vergangenen November Bewegung in den interreligi&#246;sen Dialog bringen. Kurzer R&#252;ckblick: im September 2006 hatte Papst Benedikt der 16. mit seiner umstrittenen "Regensburger Rede" f&#252;r Unmut unter den Muslimen gesorgt. Unter anderem hatte er in seiner Rede einen byzantischen Kaiser mit der Einsch&#228;tzung, der Islam sei gewaltt&#228;tig, zitiert. Als konkrete Reaktion gab es darauf im Herbst 2007 einen kritischen Brief der 138 islamischen Gelehrten an die Oberh&#228;upter der christlichen Kirchen. Und seitdem ist der Dialog auf h&#246;chster Ebene verst&#228;rkt in Gang gekommen. Corinna M&#252;hlstedt fasst die Hintergr&#252;nde zusammen. Deutschland: Fortschritte im Dialog Die Begriffe &#8222;Ramadan"...</description>
      <itunes:subtitle>Das Miteinander von Christen und Muslimen in Europa wird immer selbstverst&#228;ndlicher, gesch&#228;tzte 15 Millionen Muslime leben in der EU, wo das Christentum mit Abstand die vorherrschende Religion ist. Aber inwieweit findet tats&#228;chlich Dialog zwischen den beiden Religionen statt? Das katholisch-muslimische Forum in Rom sollte im vergangenen November Bewegung in den interreligi&#246;sen Dialog bringen. Kurzer R&#252;ckblick: im September 2006 hatte Papst Benedikt der 16. mit seiner umstrittenen "Regensburger Rede" f&#252;r Unmut unter den Muslimen gesorgt. Unter anderem hatte er in seiner Rede einen byzantischen Kaiser mit der Einsch&#228;tzung, der Islam sei gewaltt&#228;tig, zitiert. Als konkrete Reaktion gab es darauf im Herbst 2007 einen kritischen Brief der 138 islamischen Gelehrten an die Oberh&#228;upter der christlichen Kirchen. Und seitdem ist der Dialog auf h&#246;chster Ebene verst&#228;rkt in Gang gekommen. Corinna M&#252;hlstedt fasst die Hintergr&#252;nde zusammen. Deutschland: Fortschritte im Dialog Die Begriffe &#8222;Ramadan", &#8222;Muezzin" und &#8222;Koran" sind mittlerweile auch deutschst&#228;mmigen Grundschulkindern ein Begriff. Doch obwohl es in der Bev&#246;lkerung durchaus interreligi&#246;se Begegnungen gibt, - zum Beispiel anl&#228;sslich von Feierlichkeiten - gestaltet sich der Dialog zwischen den f&#252;hrenden Vertretern beider Religionsgemeinschaften noch immer schwierig. Ein Beispiel ist die so genannte &#8222;Handreichung" der evangelischen Kirche Deutschlands vor gut zwei Jahren: Sie hatte damals die muslimischen Verb&#228;nde gegen sich aufgebracht, weil in einem Schreiben mit dem Titel &#8222;Klarheit und gute Nachbarschaft" dazu aufgerufen wurde, im Dialog der Religionen auch die Grenzlinien zwischen Islam und Christentum zu betonen. Des Weiteren wurden mehrfach Zweifel an der Demokratietauglichkeit des Islam angemeldet. Zur Situation in Deutschland ein &#220;berblick Zoran Arbutina Au&#223;erdem: - Katajun Amirpur, iranisch-st&#228;mmige Islamwissenschaftlerin, im Interview. - mehr zur Woche der islamo-christlichen Begegnungen in Frankreich. Viel Spa&#223; beim Zuh&#246;ren!</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Das Miteinander von Christen und Muslimen in Europa wird immer selbstverst&#228;ndlicher, gesch&#228;tzte 15 Millionen Muslime leben in der EU, wo das Christentum mit Abstand die vorherrschende Religion ist. Aber inwieweit findet tats&#228;chlich Dialog zwischen den beiden Religionen statt? Das katholisch-muslimische Forum in Rom sollte im vergangenen November Bewegung in den interreligi&#246;sen Dialog bringen. Kurzer R&#252;ckblick: im September 2006 hatte Papst Benedikt der 16. mit seiner umstrittenen "Regensburger Rede" f&#252;r Unmut unter den Muslimen gesorgt. Unter anderem hatte er in seiner Rede einen byzantischen Kaiser mit der Einsch&#228;tzung, der Islam sei gewaltt&#228;tig, zitiert. Als konkrete Reaktion gab es darauf im Herbst 2007 einen kritischen Brief der 138 islamischen Gelehrten an die Oberh&#228;upter der christlichen Kirchen. Und seitdem ist der Dialog auf h&#246;chster Ebene verst&#228;rkt in Gang gekommen. Corinna M&#252;hlstedt fasst die Hintergr&#252;nde zusammen. Deutschland: Fortschritte im Dialog Die Begriffe &#8222;Ramadan", &#8222;Muezzin" und &#8222;Koran" sind mittlerweile auch deutschst&#228;mmigen Grundschulkindern ein Begriff. Doch obwohl es in der Bev&#246;lkerung durchaus interreligi&#246;se Begegnungen gibt, - zum Beispiel anl&#228;sslich von Feierlichkeiten - gestaltet sich der Dialog zwischen den f&#252;hrenden Vertretern beider Religionsgemeinschaften noch immer schwierig. Ein Beispiel ist die so genannte &#8222;Handreichung" der evangelischen Kirche Deutschlands vor gut zwei Jahren: Sie hatte damals die muslimischen Verb&#228;nde gegen sich aufgebracht, weil in einem Schreiben mit dem Titel &#8222;Klarheit und gute Nachbarschaft" dazu aufgerufen wurde, im Dialog der Religionen auch die Grenzlinien zwischen Islam und Christentum zu betonen. Des Weiteren wurden mehrfach Zweifel an der Demokratietauglichkeit des Islam angemeldet. Zur Situation in Deutschland ein &#220;berblick Zoran Arbutina Au&#223;erdem: - Katajun Amirpur, iranisch-st&#228;mmige Islamwissenschaftlerin, im Interview. - mehr zur Woche der islamo-christlichen Begegnungen in Frankreich. Viel Spa&#223; beim Zuh&#246;ren!</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2008-12-19,23783040</guid>
      <pubDate>Fri, 19 Dec 2008 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00EE4210-podcast-1229-3792702.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa: "Blinde in Europa"</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23747859-Treffpunkt-Europa-Treffpunkt-Europa-Blinde-in-Europa</link>
      <description>Wir berichten unter anderem &#252;ber die Situation blinder Menschen in Bulgarien, schauen einer blinden Polizistin in den Niederlanden bei der Arbeit zu und sprechen mit Wolfgang Angermann von der Europ&#228;ischen Blindenunion. F&#252;r sehende Menschen ist es schwierig sich vorzustellen, was es bedeutet blind zu sein. Besonders f&#252;r Menschen, die nicht von Geburt an blind sind, sondern erst durch eine Krankheit oder einen Unfall blind werden ist der Verlust des Augenlichts eine riesige Umstellung. Das hat auch Diana Dro&#223;el erfahren. Sie erz&#228;hlt davon, wie sie es schaffte ihre Blindheit zu akzeptieren. Blinde Bulgaren sind oft arm Seit Mai 2008 gibt es eine internationale Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen. Darin enthalten ist ein Diskriminierungsverbot und der Grundsatz, nach dem Menschen mit Behinderungen in den vollen Genuss ihrer Menschenrechte kommen m&#252;ssen. Obwohl Bulgarien die Konvention unterzeichnet hat, ist die Situation vieler Blinden im Land schlimm. In der Haupt...</description>
      <itunes:subtitle>Wir berichten unter anderem &#252;ber die Situation blinder Menschen in Bulgarien, schauen einer blinden Polizistin in den Niederlanden bei der Arbeit zu und sprechen mit Wolfgang Angermann von der Europ&#228;ischen Blindenunion. F&#252;r sehende Menschen ist es schwierig sich vorzustellen, was es bedeutet blind zu sein. Besonders f&#252;r Menschen, die nicht von Geburt an blind sind, sondern erst durch eine Krankheit oder einen Unfall blind werden ist der Verlust des Augenlichts eine riesige Umstellung. Das hat auch Diana Dro&#223;el erfahren. Sie erz&#228;hlt davon, wie sie es schaffte ihre Blindheit zu akzeptieren. Blinde Bulgaren sind oft arm Seit Mai 2008 gibt es eine internationale Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen. Darin enthalten ist ein Diskriminierungsverbot und der Grundsatz, nach dem Menschen mit Behinderungen in den vollen Genuss ihrer Menschenrechte kommen m&#252;ssen. Obwohl Bulgarien die Konvention unterzeichnet hat, ist die Situation vieler Blinden im Land schlimm. In der Hauptstadt Sofia haben nur wenige von ihnen Arbeit, sie betteln oder sammeln M&#252;ll und wohnen in einer Art Ghetto am Rande der Stadt. Dimiter Muftieff berichtet. Jobangebote f&#252;r Blinde sind in Frankreich begrenzt Auch in Frankreich ist es f&#252;r Blinde oft schwierig eine Arbeit zu finden. Meist werden den Blinden Dienstleitungs-Jobs angeboten, bei denen sie nur am Telefon mit Kunden sprechen m&#252;ssen. Oder sie unterrichten andere Blinde an einer Schule f&#252;r Sehbehinderte, wie es die blinde Lehrerin Christine Dauntec tut. Suzanne Krause hat sie bei der Arbeit begleitet. Im Gespr&#228;ch: Wolfgang Angermann In Europa werden die Interessen der Blinden und Sehbehinderten durch die Europ&#228;ische Blindenunion vertreten. 45 Mitgliedsl&#228;nder hat die Union bereits, die Leitung hat ein 11-k&#246;pfiges Pr&#228;sidium. Eines der Pr&#228;sidiumsmitglieder ist Wolfgang Angermann. Er gibt am Telefon Auskunft &#252;ber die Ziele der europ&#228;ischen Blindenunion, mit welchen Problemen er als Blinder im Umgang mit Sehenden zu k&#228;mpfen hat und was Blinde besser k&#246;nnen als Sehende. Die vorbildliche Arbeit von ONCE Ein Beispiel wie die Unterst&#252;tzung blinder und sehbehinderter Menschen idealerweise laufen sollte, gibt die spanische Blindenorganisation ONCE. Sie bietet Unterricht an, finanziert den Blinden eine Ausbildung und versorgt sie mit der technischen Ausr&#252;stung, die sie f&#252;r ein selbstst&#228;ndiges Leben ben&#246;tigen. Ein Beitrag von Cornelia Derichsweiler. Eine Nische f&#252;r Blinde Die Niederlande sind schon seit Jahren f&#252;hrend, was die Integration behinderter Menschen angeht. Das gilt auch bei Sehbehinderten und Blinden. Und so hat die blinde Vera van den Brugh bei der Polizei eine Nische gefunden, in der sie bessere Arbeit leistet als ein Sehender, wie Kerstin Schweigh&#246;fer berichtet.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Wir berichten unter anderem &#252;ber die Situation blinder Menschen in Bulgarien, schauen einer blinden Polizistin in den Niederlanden bei der Arbeit zu und sprechen mit Wolfgang Angermann von der Europ&#228;ischen Blindenunion. F&#252;r sehende Menschen ist es schwierig sich vorzustellen, was es bedeutet blind zu sein. Besonders f&#252;r Menschen, die nicht von Geburt an blind sind, sondern erst durch eine Krankheit oder einen Unfall blind werden ist der Verlust des Augenlichts eine riesige Umstellung. Das hat auch Diana Dro&#223;el erfahren. Sie erz&#228;hlt davon, wie sie es schaffte ihre Blindheit zu akzeptieren. Blinde Bulgaren sind oft arm Seit Mai 2008 gibt es eine internationale Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen. Darin enthalten ist ein Diskriminierungsverbot und der Grundsatz, nach dem Menschen mit Behinderungen in den vollen Genuss ihrer Menschenrechte kommen m&#252;ssen. Obwohl Bulgarien die Konvention unterzeichnet hat, ist die Situation vieler Blinden im Land schlimm. In der Hauptstadt Sofia haben nur wenige von ihnen Arbeit, sie betteln oder sammeln M&#252;ll und wohnen in einer Art Ghetto am Rande der Stadt. Dimiter Muftieff berichtet. Jobangebote f&#252;r Blinde sind in Frankreich begrenzt Auch in Frankreich ist es f&#252;r Blinde oft schwierig eine Arbeit zu finden. Meist werden den Blinden Dienstleitungs-Jobs angeboten, bei denen sie nur am Telefon mit Kunden sprechen m&#252;ssen. Oder sie unterrichten andere Blinde an einer Schule f&#252;r Sehbehinderte, wie es die blinde Lehrerin Christine Dauntec tut. Suzanne Krause hat sie bei der Arbeit begleitet. Im Gespr&#228;ch: Wolfgang Angermann In Europa werden die Interessen der Blinden und Sehbehinderten durch die Europ&#228;ische Blindenunion vertreten. 45 Mitgliedsl&#228;nder hat die Union bereits, die Leitung hat ein 11-k&#246;pfiges Pr&#228;sidium. Eines der Pr&#228;sidiumsmitglieder ist Wolfgang Angermann. Er gibt am Telefon Auskunft &#252;ber die Ziele der europ&#228;ischen Blindenunion, mit welchen Problemen er als Blinder im Umgang mit Sehenden zu k&#228;mpfen hat und was Blinde besser k&#246;nnen als Sehende. Die vorbildliche Arbeit von ONCE Ein Beispiel wie die Unterst&#252;tzung blinder und sehbehinderter Menschen idealerweise laufen sollte, gibt die spanische Blindenorganisation ONCE. Sie bietet Unterricht an, finanziert den Blinden eine Ausbildung und versorgt sie mit der technischen Ausr&#252;stung, die sie f&#252;r ein selbstst&#228;ndiges Leben ben&#246;tigen. Ein Beitrag von Cornelia Derichsweiler. Eine Nische f&#252;r Blinde Die Niederlande sind schon seit Jahren f&#252;hrend, was die Integration behinderter Menschen angeht. Das gilt auch bei Sehbehinderten und Blinden. Und so hat die blinde Vera van den Brugh bei der Polizei eine Nische gefunden, in der sie bessere Arbeit leistet als ein Sehender, wie Kerstin Schweigh&#246;fer berichtet.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2008-12-12,23747859</guid>
      <pubDate>Fri, 12 Dec 2008 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00ED9551-podcast-1229-3792701.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Grenzenlose Freiheit &#252;ber den Wolken?</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23713634-Treffpunkt-Europa-Grenzenlose-Freiheit-%C3%BCber-den-Wolken</link>
      <description>Immer schneller, immer preiswerter, immer praktischer. Stimmt das eigentlich, wenn es um Flugreisen in Europa geht? Welche Rolle spielen EU-Regelungen im Luftverkehr? F&#252;r viele Menschen geh&#246;ren Bordkarte, Sicherheitscheck und der Tomatensaft im viel zu engen Flugzeugsitz mittlerweile zum Alltag - ob privat oder beruflich. Seitdem der europ&#228;ische Luftverkehr vor &#252;ber 10 Jahren liberalisiert wurde, gibt es mehr Luftfahrtunternehmen, mehr St&#228;dte und Regionen die angeflogen werden, und immer mehr Europ&#228;er k&#246;nnen es sich leisten, mit dem Flugzeug zu verreisen. Die Gro&#223;en &#252;bernehmen die Kleinen Die Lufthansa hat sich mit der angeschlagenen Austrian Airlines auf eine 100-prozentige &#220;bernahme geeinigt. In Italien beherrscht das Schicksal der Fluggesellschaft Alitalia die Schlagzeilen: Die seit Jahren verlustreiche Airline, die als prominentesten Stammgast &#252;brigens das Oberhaupt der katholischen Kirche hat. Doch auch der &#246;ffentliche Beistand von Papst Benedikt dem 16. samt Gebet nutzte nicht...</description>
      <itunes:subtitle>Immer schneller, immer preiswerter, immer praktischer. Stimmt das eigentlich, wenn es um Flugreisen in Europa geht? Welche Rolle spielen EU-Regelungen im Luftverkehr? F&#252;r viele Menschen geh&#246;ren Bordkarte, Sicherheitscheck und der Tomatensaft im viel zu engen Flugzeugsitz mittlerweile zum Alltag - ob privat oder beruflich. Seitdem der europ&#228;ische Luftverkehr vor &#252;ber 10 Jahren liberalisiert wurde, gibt es mehr Luftfahrtunternehmen, mehr St&#228;dte und Regionen die angeflogen werden, und immer mehr Europ&#228;er k&#246;nnen es sich leisten, mit dem Flugzeug zu verreisen. Die Gro&#223;en &#252;bernehmen die Kleinen Die Lufthansa hat sich mit der angeschlagenen Austrian Airlines auf eine 100-prozentige &#220;bernahme geeinigt. In Italien beherrscht das Schicksal der Fluggesellschaft Alitalia die Schlagzeilen: Die seit Jahren verlustreiche Airline, die als prominentesten Stammgast &#252;brigens das Oberhaupt der katholischen Kirche hat. Doch auch der &#246;ffentliche Beistand von Papst Benedikt dem 16. samt Gebet nutzte nichts. Die Alitalia ist nicht zukunftsf&#228;hig. Details dazu aus Mailand von Kirstin Hausen. Die EU-Kommission redet mit Die endg&#252;ltige Entscheidung &#252;ber die &#220;bernahme der Austrian Airlines durch Lufthansa f&#228;llt nicht in M&#252;nchen oder Wien, sondern in Br&#252;ssel. Dort pr&#252;fen die EU-Wettbewerbsh&#252;ter den Vorgang und sie werden dem Deal entweder zustimmen, oder - wie es die Air France und der Billigflieger Ryanair gerne h&#228;tten - ihn doch noch ablehnen. Die EU-Kommission besch&#228;ftigt sich aber nicht nur mit dem rechtlich korrekten Ablauf von &#220;bernahmen einer Fluggesellschaft durch eine andere. Allzu gerne w&#252;rde sie auch den rechtlich zersplitterten Luftraum &#252;ber Europa vereinheitlichen. &#8222;Single European Sky&#8220; hei&#223;t das Zauberwort. Einfach ist das Vorhaben aber nicht. Unsere Reporterin Ruth Reichstein berichtet. Welche Rechte hat der Fluggast? Den Passagieren, die in Europa von A nach B kommen wollen, ist es h&#228;ufig egal, wie viele Kontrollbeh&#246;rden sich mit einem einzigen Flug besch&#228;ftigen, und ob der Pilot ein Milit&#228;rgebiet umfliegen muss oder nicht. Wenn es um Versp&#228;tungen oder gar Flugausf&#228;lle geht, ist das schon anders. Auch verlorene Gep&#228;ckst&#252;cke und un&#252;bersichtliche Ticketpreise und sorgen f&#252;r Frust. Seit dem 1.November gilt eine neue EU-Vorordnung, die das Leben der Passagiere einfacher machen soll: Steuern und Geb&#252;hren m&#252;ssen jetzt bei Werbeaktionen f&#252;r g&#252;nstige Tickets mit angegeben werden. Dazu Fragen an Charlotte Geiger vom Europ&#228;ischen Verbraucherzentrum in Kehl. Wirklich alle Tricks der Fluglinien, die sich vor Entsch&#228;digungszahlungen dr&#252;cken wollen, kennt auch der Niederl&#228;nder Hendrik Noorderhaven. Er lebt sogar davon, geprellten Passagieren zu helfen. Wie das funktioniert, hat Kerstin Schweigh&#246;fer herausgefunden. Klimaschutz &#252;ber den Wolken F&#252;r wenige Euro von Berlinnach London fliegen; oder von Amsterstam nach Barcelona - das w&#228;re vor zehn Jahren noch nicht m&#246;glich gewesen. Schn&#228;ppchen-J&#228;ger freuen sich &#252;ber erschwingliche Tickets. In ein paar Jahren werden diese aber zumindest wieder ein wenig teurer werden. Der Grund ist ein nobler: Klimaschutz. Wenn Europas Fluglinien ab 2012 aufgrund von EU-Vorschriften auch am Emissionshandel teilnehmen m&#252;ssen, zahlen auch die Passagiere drauf. &#220;ber den Einfluss des Flugverkehrs auf die Umwelt, ein Beitrag von Verena Kemna. Viel Spa&#223; beim Zuh&#246;ren!</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Immer schneller, immer preiswerter, immer praktischer. Stimmt das eigentlich, wenn es um Flugreisen in Europa geht? Welche Rolle spielen EU-Regelungen im Luftverkehr? F&#252;r viele Menschen geh&#246;ren Bordkarte, Sicherheitscheck und der Tomatensaft im viel zu engen Flugzeugsitz mittlerweile zum Alltag - ob privat oder beruflich. Seitdem der europ&#228;ische Luftverkehr vor &#252;ber 10 Jahren liberalisiert wurde, gibt es mehr Luftfahrtunternehmen, mehr St&#228;dte und Regionen die angeflogen werden, und immer mehr Europ&#228;er k&#246;nnen es sich leisten, mit dem Flugzeug zu verreisen. Die Gro&#223;en &#252;bernehmen die Kleinen Die Lufthansa hat sich mit der angeschlagenen Austrian Airlines auf eine 100-prozentige &#220;bernahme geeinigt. In Italien beherrscht das Schicksal der Fluggesellschaft Alitalia die Schlagzeilen: Die seit Jahren verlustreiche Airline, die als prominentesten Stammgast &#252;brigens das Oberhaupt der katholischen Kirche hat. Doch auch der &#246;ffentliche Beistand von Papst Benedikt dem 16. samt Gebet nutzte nichts. Die Alitalia ist nicht zukunftsf&#228;hig. Details dazu aus Mailand von Kirstin Hausen. Die EU-Kommission redet mit Die endg&#252;ltige Entscheidung &#252;ber die &#220;bernahme der Austrian Airlines durch Lufthansa f&#228;llt nicht in M&#252;nchen oder Wien, sondern in Br&#252;ssel. Dort pr&#252;fen die EU-Wettbewerbsh&#252;ter den Vorgang und sie werden dem Deal entweder zustimmen, oder - wie es die Air France und der Billigflieger Ryanair gerne h&#228;tten - ihn doch noch ablehnen. Die EU-Kommission besch&#228;ftigt sich aber nicht nur mit dem rechtlich korrekten Ablauf von &#220;bernahmen einer Fluggesellschaft durch eine andere. Allzu gerne w&#252;rde sie auch den rechtlich zersplitterten Luftraum &#252;ber Europa vereinheitlichen. &#8222;Single European Sky&#8220; hei&#223;t das Zauberwort. Einfach ist das Vorhaben aber nicht. Unsere Reporterin Ruth Reichstein berichtet. Welche Rechte hat der Fluggast? Den Passagieren, die in Europa von A nach B kommen wollen, ist es h&#228;ufig egal, wie viele Kontrollbeh&#246;rden sich mit einem einzigen Flug besch&#228;ftigen, und ob der Pilot ein Milit&#228;rgebiet umfliegen muss oder nicht. Wenn es um Versp&#228;tungen oder gar Flugausf&#228;lle geht, ist das schon anders. Auch verlorene Gep&#228;ckst&#252;cke und un&#252;bersichtliche Ticketpreise und sorgen f&#252;r Frust. Seit dem 1.November gilt eine neue EU-Vorordnung, die das Leben der Passagiere einfacher machen soll: Steuern und Geb&#252;hren m&#252;ssen jetzt bei Werbeaktionen f&#252;r g&#252;nstige Tickets mit angegeben werden. Dazu Fragen an Charlotte Geiger vom Europ&#228;ischen Verbraucherzentrum in Kehl. Wirklich alle Tricks der Fluglinien, die sich vor Entsch&#228;digungszahlungen dr&#252;cken wollen, kennt auch der Niederl&#228;nder Hendrik Noorderhaven. Er lebt sogar davon, geprellten Passagieren zu helfen. Wie das funktioniert, hat Kerstin Schweigh&#246;fer herausgefunden. Klimaschutz &#252;ber den Wolken F&#252;r wenige Euro von Berlinnach London fliegen; oder von Amsterstam nach Barcelona - das w&#228;re vor zehn Jahren noch nicht m&#246;glich gewesen. Schn&#228;ppchen-J&#228;ger freuen sich &#252;ber erschwingliche Tickets. In ein paar Jahren werden diese aber zumindest wieder ein wenig teurer werden. Der Grund ist ein nobler: Klimaschutz. Wenn Europas Fluglinien ab 2012 aufgrund von EU-Vorschriften auch am Emissionshandel teilnehmen m&#252;ssen, zahlen auch die Passagiere drauf. &#220;ber den Einfluss des Flugverkehrs auf die Umwelt, ein Beitrag von Verena Kemna. Viel Spa&#223; beim Zuh&#246;ren!</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2008-12-05,23713634</guid>
      <pubDate>Fri, 05 Dec 2008 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00ECF122-podcast-1229-3792700.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
    <item>
      <title>Treffpunkt Europa: Gestorben wird immer - wie sich der Umgang mit Toten in Europa &#228;ndert</title>
      <link>http://odeo.com/episodes/23681737-Treffpunkt-Europa-Gestorben-wird-immer-wie-sich-der-Umgang-mit-Toten-in-Europa-%C3%A4ndert</link>
      <description>Die Menschen im Mittelalter hatten ein intensives Verh&#228;ltnis zu ihren Toten &#8211; sie f&#252;hlten sich unmittelbar vom Jenseits bedr&#228;ngt. Unsere Einstellung ist eine vollkommen andere - wie hat das unsere Bestattungskultur ver&#228;ndert? Bevor wir uns die aktuelle Entwicklung anschauen, werfen wir einen Blick auf den ber&#252;hmtesten Friedhof Schwedens, der genau der letzten gro&#223;en Revolution der Beerdigungskultur entstammt &#8211; er ist n&#228;mlich 100 Jahre alt und g&#228;nzlich untypisch f&#252;r seine Zeit, denn er ist ein Waldfriedhof. Skogskyrkog&#229;rden hei&#223;t er, liegt in Stockholm, und seine Gestaltung zog sich &#252;ber Jahrzehnte hin. 1994 wurde er in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Vom Gottesacker zur Urnenbestattung Opas Asche auf dem Kaminsims? In Deutschland verboten, da ist der Friedhofszwang vor. Ein Teil der deutschen Bestattungsvorschriften fu&#223;t noch auf einem Dekret Napoleons von 1803. Aber die Zeit des genormten Trauerns an abstandsgenormten, geometrisch abgezirkelten Reihengr&#228;bern mit f...</description>
      <itunes:subtitle>Die Menschen im Mittelalter hatten ein intensives Verh&#228;ltnis zu ihren Toten &#8211; sie f&#252;hlten sich unmittelbar vom Jenseits bedr&#228;ngt. Unsere Einstellung ist eine vollkommen andere - wie hat das unsere Bestattungskultur ver&#228;ndert? Bevor wir uns die aktuelle Entwicklung anschauen, werfen wir einen Blick auf den ber&#252;hmtesten Friedhof Schwedens, der genau der letzten gro&#223;en Revolution der Beerdigungskultur entstammt &#8211; er ist n&#228;mlich 100 Jahre alt und g&#228;nzlich untypisch f&#252;r seine Zeit, denn er ist ein Waldfriedhof. Skogskyrkog&#229;rden hei&#223;t er, liegt in Stockholm, und seine Gestaltung zog sich &#252;ber Jahrzehnte hin. 1994 wurde er in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Vom Gottesacker zur Urnenbestattung Opas Asche auf dem Kaminsims? In Deutschland verboten, da ist der Friedhofszwang vor. Ein Teil der deutschen Bestattungsvorschriften fu&#223;t noch auf einem Dekret Napoleons von 1803. Aber die Zeit des genormten Trauerns an abstandsgenormten, geometrisch abgezirkelten Reihengr&#228;bern mit festen Besuchszeiten &#8211; die scheint auch vorbei zu sein. Was &#228;ndert sich aktuell an unseren Bestattungsriten? Ein Interview mit dem Hamburger Historiker Norbert Fischer. Abschied von alten Traditionen Witwen und Kinder waren fr&#252;her auch in Deutschland so lange f&#252;r jede m&#228;nnliche Ann&#228;herung tabu, dass gelegentlich sogar der Dorfpfarrer sie &#252;berreden musste, ihre demonstrative Trauer nun endlich zu beenden. Das Bewusstsein um diese Traditionen gibt es noch heute, insgesamt aber hat sich die Begr&#228;bniskultur stark gewandelt. David Salamun hat das in Slowenien beobachtet &#8211; und ein Stadt-Land-Gef&#228;lle ausgemacht. Der Tod als interkulturelle Veranstaltung Ob man der verstorbenen Oma nun online gedenkt auf einer Internet-Plattform, die bei Bedarf auf die Lieblingsmusik der Verstorbenen spielt, oder auf verkitschten Grabschmuck steht &#8211; fast alles ist mittlerweile m&#246;glich. Zumindest in Gro&#223;britannien. W&#228;hrend der Phantasie der Deutschen durch recht strenge Vorschriften noch enge Grenzen gesetzt sind, k&#246;nnen die Briten viele ihrer Bestattungsw&#252;nsche ausleben. Zum Beispiel auf einem wahrhaft interkulturellen Friedhof im S&#252;den Londons.</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Die Menschen im Mittelalter hatten ein intensives Verh&#228;ltnis zu ihren Toten &#8211; sie f&#252;hlten sich unmittelbar vom Jenseits bedr&#228;ngt. Unsere Einstellung ist eine vollkommen andere - wie hat das unsere Bestattungskultur ver&#228;ndert? Bevor wir uns die aktuelle Entwicklung anschauen, werfen wir einen Blick auf den ber&#252;hmtesten Friedhof Schwedens, der genau der letzten gro&#223;en Revolution der Beerdigungskultur entstammt &#8211; er ist n&#228;mlich 100 Jahre alt und g&#228;nzlich untypisch f&#252;r seine Zeit, denn er ist ein Waldfriedhof. Skogskyrkog&#229;rden hei&#223;t er, liegt in Stockholm, und seine Gestaltung zog sich &#252;ber Jahrzehnte hin. 1994 wurde er in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Vom Gottesacker zur Urnenbestattung Opas Asche auf dem Kaminsims? In Deutschland verboten, da ist der Friedhofszwang vor. Ein Teil der deutschen Bestattungsvorschriften fu&#223;t noch auf einem Dekret Napoleons von 1803. Aber die Zeit des genormten Trauerns an abstandsgenormten, geometrisch abgezirkelten Reihengr&#228;bern mit festen Besuchszeiten &#8211; die scheint auch vorbei zu sein. Was &#228;ndert sich aktuell an unseren Bestattungsriten? Ein Interview mit dem Hamburger Historiker Norbert Fischer. Abschied von alten Traditionen Witwen und Kinder waren fr&#252;her auch in Deutschland so lange f&#252;r jede m&#228;nnliche Ann&#228;herung tabu, dass gelegentlich sogar der Dorfpfarrer sie &#252;berreden musste, ihre demonstrative Trauer nun endlich zu beenden. Das Bewusstsein um diese Traditionen gibt es noch heute, insgesamt aber hat sich die Begr&#228;bniskultur stark gewandelt. David Salamun hat das in Slowenien beobachtet &#8211; und ein Stadt-Land-Gef&#228;lle ausgemacht. Der Tod als interkulturelle Veranstaltung Ob man der verstorbenen Oma nun online gedenkt auf einer Internet-Plattform, die bei Bedarf auf die Lieblingsmusik der Verstorbenen spielt, oder auf verkitschten Grabschmuck steht &#8211; fast alles ist mittlerweile m&#246;glich. Zumindest in Gro&#223;britannien. W&#228;hrend der Phantasie der Deutschen durch recht strenge Vorschriften noch enge Grenzen gesetzt sind, k&#246;nnen die Briten viele ihrer Bestattungsw&#252;nsche ausleben. Zum Beispiel auf einem wahrhaft interkulturellen Friedhof im S&#252;den Londons.</itunes:summary>
      <guid isPermaLink="false">tag:odeo.com,2008-11-28,23681737</guid>
      <pubDate>Fri, 28 Nov 2008 16:30:00 -0800</pubDate>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
      <enclosure type="audio/mpeg" url="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/podcasts/de/1229_podcast-treffpunkt-europa/00ec4b1f-podcast-1229-3786019.mp3"/>
      <itunes:author>Treffpunkt Europa: Der Wochenr&#252;ckblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.</itunes:author>
      <itunes:keywords>Treffpunkt Europa</itunes:keywords>
    </item>
  </channel>
</rss>
